Sony verkauft 9,4 Millionen Smartphones

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Sony Xperia Z1
Bildquelle: inside-handy.de
Sony sieht Licht am Ende des Tunnels. Der sich im Umbau befindende Elektronikkonzern aus Japan hat das zweite Quartal mit einem Gewinn abschließen können, muss sich aber weiter strecken, um über die Runden zu kommen. Denn während der Absatz der Spielekonsole Playstation 4 ordentlich läuft, beurteilen Analysten die Verkaufszahlen der Smartphone-Sparte als eher mäßig.

Insgesamt setzte Sony zwischen April und Juni 9,4 Millionen Smartphones ab, was gegenüber dem Vorjahresquartal 200.000 Geräte weniger waren. Für das Gesamtjahr rechnen die Japaner nur noch mit einem Absatz von 43 Millionen statt bisher anvisierten 50 Millionen Mobiltelefonen. Auch der geplante Verkauf von Fernsehern wurde um 500.000 Einheiten auf 15,5 Millionen reduziert, was am Ende des Jahres dazu führen soll, dass in diesen Sparten nur ein ausgeglichenes Ergebnis in den Bilanzbüchern vorzufinden sein wird. Bisher hatte Sony mit einem operativen Gewinn gerechnet.

Das zweite Quartal wurde mit einem Umsatz von umgerechnet 13,1 Milliarden Euro abgeschlossen, der Gewinn lag bei knapp 195 Millionen Euro. Zu leiden hat Sony vor allem an preisaggressiven Wettbewerbern aus China. Denkbar ist, dass der eingeschlagene Schrumpfkurs noch verschärft wird. Zuletzt hatte es geheißen, dass 5.000 der weltweit 145.000 Stellen wegfallen werden. Nun könnten es noch mehr werden.

Quelle: Sony via Handelsblatt

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