Ladezeit seines iPhone überführt Mörder

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Apple iPhone 5
Bildquelle: inside-handy.de
Ein iPhone hat in Australien einen Mörder überführt. Durch die Metadaten des Smartphones konnte nachgewiesen werden, dass sich der Beschuldigte zum vermutlichen Tatzeitpunkt nicht wie ausgesagt, schlafend in seinem Bett befand, sondern noch einmal wach und tätig war. Da der vermutliche Tatzeitpunkt und das Anschließen des iPhones an das Ladekabel kurz aufeinander erfolgten, konnte das Gericht den Täter überführen.

Der Hintergrund: Am 19 April 2014 verschwand Alison Baden-Clay aus ihrem Haus in Brisbane. Elf Tage später fand laut „The Courier“ ein Kanute ihre Leiche in einem Flüsschen in der Nähe des Hauses. Hohe Schulden und eine Affäre des Ehemanns ließen den Verdacht auf diesen fallen.

Der beschuldigte Ehemann gab an, seine Frau beim Zubett gehen auf der Couch zurück gelassen und die ganze Nacht geschlafen zu haben. Diese Aussage konnte während des Prozessen durch die Untersuchung des Handys wiederlegt werden. Der Ehemann hatte demnach sein iPhone weit nach Mitternacht noch einmal an eine Steckdose angeschlossen. Das Gericht sah es damit als erwiesen an, dass er seine Frau ermordete und in der Nacht im Fluss versteckte.

Das Gericht berief sich in seiner Urteilsfindung allerdings nicht nur auf die mit dem Smartphone erhobenen Daten. Auch Laub am Opfer aus dem Garten der Eheleute und Kratzspuren im Gesicht des Ehegatten konnten den Täter entlarven.

Quelle: „The Courier“ via The Register

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Michael Büttner
Michael liebt Technik und ist stellvertretender Chefredakteur bei inside handy. Anderen auch bekannt als der Franke in Bonn, der Macher oder der Handwerker für sämtliche Reparaturen der Redaktion. Nach Praktika bei der Neuen Presse in Kronach, den Nürnberger Nachrichten und dem Systemkamera-Blog, startete Michael bei inside handy und verdient sich seine Sporen vor allem im Hardware-Bereich. Balanciert er mal nicht zwischen Tagesgeschäft, Testgeräten und Co, betätigt er sich ab und an als Jäger im Pokémon-Dschungel. Ein ungewöhnlicher Anblick wäre es dabei nicht, ihm dank seiner Boulder-Fähigkeiten kletternd an einer Felswand zu begegnen. Abseits dessen begeistert er sich für Fotografie, Wanderungen, kulinarische Feste und Blasius Kawalkowski.

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