Ericsson demonstriert 5G-Mobilfunktechnik im Live-Betrieb

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Ericsson 5G-Live-Demonstration
Bildquelle: Ericsson
Es sind noch nicht mal alle Benutzer mit dem schnellen LTE ausgestattet, da stellt Ericsson in Stockholm bereits die Mobilfunktechnik 5G vor. Bislang ist 5G-Netz allerdings noch nicht standardisiert. Vor Vertretern großer Netzbetreiber zeigte das Unternehmen die neue Technik im Live-Einsatz mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 5 Gbit/s. Massentauglich soll die schnelle Verbindung aber erst im Jahr 2020 werden.

So befindet sich die Standardisierung der fünften Mobilfunkgeneration noch in einer sehr frühen Phase. Um eine höhere Geschwindigkeit zu gewährleisten setzt das schwedische Unternehmen auf eine fortschrittliche Antennentechnik mit größeren Bandbreiten, höhere Frequenzen, kürzere Übertragungsintervalle, spezielle Basisstationen, gemischte Umgebungen von kleineren und größeren Funkzellen, heterogene Netzstrukturen und eine Hochgeschwindigkeitsanbindung an die Kernnetze.

Wichtig ist die neue Technologie vor allem für die Netzbetreiber. Denn nur durch die Weiterentwicklung des Datennetzes kann der rasante Wachstum des mobilen Datenverkehrs bewältigt werden. Ein kürzlich veröffentlichter Mobility-Report von Ericsson hat vorausgesagt, dass sich der das Datenvolumen von mobil übertragenenen Daten von 2013 bis zum Jahr 2019 verzehnfachen wird. Anfang des kommenden Jahrzehnts sollen mehr als 50 Milliarden Geräte miteinander vernetzt sein. Demnach müssen auch die Netzbetreiber nachrüsten.

In Japan arbeitet Ericsson bereits dem Netzbetreiber NTT DOCOMO zusammen, wie das Unternehmen erst vor Kurzem bekannt gab. Hier wird nicht nur die 5G-Netzinfrastruktur gemeinsam getestet, es sollen auch in einem Feldtest über die Luftschnittstelle Datenraten von über 10 Gbit/s realisiert werden. Das wäre 100-mal mehr, als derzeit im LTE-Netz erreicht werden kann. 

Quelle: Ericsson

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