Apple-Chef Tim Cook im TV als "schwul" geoutet

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Apple-CEO Tim Cook
Bildquelle: The Verge
Wirklich geäußert hat sich Apple-Chef Tim Cook zu seinen sexuellen Vorlieben nie. Zwar gab es Gerüchte, der 53-Jährige sei homosexuell, bestätigt wurde das seitens des Apple-CEO jedoch nicht. Das öffentliche Outing hat an Stelle Cooks jetzt der US-Moderator Simon Hobbs im Rahmen einer Diskussionsrunde des Senders CNBC für ihn übernommen - auch wenn es vermutlich nur ein unüberlegter Fauxpas war. 

Thema der Diskussionsrunde war die Geheimhaltung der Homosexualität von Chefs großer Unternehmen. Die Diskussion bezog sich auf einen kürzlich erschienen Artikel des Kolumnisten James Stewart in der „New York Times“, der sich mit dem Mangel an Homosexuellen in hohen Führungspositionen von großen Unternehmen beschäftigte. „Es gibt einige schwule CEOs in bekannten Unternehmen und ich habe mit vielen von ihnen gesprochen“, erzählt Stewart bei der Diskussionsrunde. „Jedoch waren sie alles andere als offen. Nicht einer von ihnen würde wollen, dass man ihn namentlich erwähnt“, so der Kolumnist weiter.

„Ich denke, Tim Cook geht mit seiner Homosexualität als Apple-Chef sehr offen um, oder nicht?“, ergriff daraufhin der Moderator Simon Hobbs das Wort. Betretenes schweigen im Studio. James Stewart schüttelt nur den Kopf und antwortet leise: „Nein!“ Hobbs versucht sich daraufhin aus der Situation noch zu retten: „Ach herrje! Das war wohl ein Fehler. Ich dachte, er würde damit offen umgehen.“

Peinlich – Tim Cook hätte wahrscheinlich nicht gewollt, dass man im TV so offen über seine sexuellen Vorlieben spricht. Geäußert hat er sich zu dem Fauxpas des Moderators bisher jedoch nicht. Möglicherweise vertritt er ähnlich wie zum Thema iWatch die These: „Besser etwas richtig machen, als erster sein“. 

Quelle: CNBC

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