Motorola-Chef kündigt zwei "Killerprodukte" an

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Rick Osterloh
Bildquelle: Motorola
Der Nachfolger des Motorola X wird "später im Sommer" nach Deutschland kommen. Das sagte der Chef von Motorola, Rick Osterloh, der Tageszeitung "Die Welt". Zwar machte er keine näheren Angaben zu dem Gerät, verriet aber, dass es eines von zwei "Killerprodukten" sei, die in den nächsten Monaten in den Handel kommen sollen. Das zweite Produkt sei die Moto-360, die Osterloh als Smartwatch beschreibt, "die man auch wirklich tragen kann."

Auch zukünftig wolle Motorola anders als alle namhaften Wettbewerber darauf verzichten, seine Smartphones mit einer angepassten Oberfläche zu versehen. Googles Betriebssystem Android kommt ohne Änderungen auf die Motorola-Smartphones, was nach Angaben von Osterloh einen entscheidenden Vorteil mit sich bringt: „Wir sind daher bei den Updates schneller als andere.“ Das habe allerdings nichts mit der Nähe zu Google zu tun und werde unter dem Dach von Lenovo weitergeführt. Lenovo hatte Google die Mobilfunksparte von Motorola Ende Januar für rund 2,9 Milliarden Euro abgekauft.

Die Smartphone-Preise werden sinken

Für die kommenden Monate und Jahre prognostiziert der Motorola-Chef einen weiteren Preisverfall am weltweiten Smartphone-Markt. Schon heute sei es möglich, die Leistungen eines iPhones oder eines Samsung Galaxy S5 für unter 200 Dollar anzubieten. Derzeit kosten die Top-Modelle der großem Hersteller aber gerne noch 600 oder 700 Dollar. Die Margen der Industrie seien in vielen Fällen unverhältnismäßig hoch, meint Osterloh. „Ich glaube nicht, dass diese Situation weiter anhalten kann.“

Erst kürzlich hatte Motorola angekündigt, den Moto Maker für das Moto X ab dem 1. Juli auch nach Deutschland zu bringen. Als exklusiver Partner steht hierzulande der Service-Provider The Phone House bereit. Das Moto X werde künftig allerdings nicht mehr in einem eigenen Werk, sondern zusammen mit den Smartphone-Reihen Moto E und Moto G gebaut. „Es ist schwierig, Smartphones in den USA oder Europa zu produzieren“, meint der Motorola-Chef. „Wir bereuen aber nicht, es ausprobiert zu haben.“ Motorola hatte kürzlich angekündigt, das in den USA errichtete Produktionswerk für das Moto X wieder schließen zu müssen. Aktuell arbeiten dort nur noch 700 von ehemals 3.800 Mitarbeitern.

Quelle: Welt

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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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