Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor Gratis-Games

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Gratis-Apps
Bildquelle: Google Play Store
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt aktuell vor Gratis-Spielen, da Stores mit deren Inn-App Käufen mittlerweile mehr Umsatz als mit kostenpflichtigen Apps machen. Es gibt keine festgelegte Grenze für Ausgaben und gerade Kinder laufen Gefahr, in die Falle der teuren Inn-App-Käufen zu tappen.

Spiele wie Candy Crush, Hill Climb Racing oder Clash of Clans sind für den Nutzer zunächst kostenlos. Der Inhalt der Spiele reizt aber dazu, immer mehr erreichen zu wollen. So ist es beispielsweise das Ziel bei Hill Climb Racing so viele Landschaften und Fahrzeuge wie möglich freizuschalten. Das nimmt aber einige Zeitstunden in Anspruch. Es sei denn, der Nutzer schaltet die Landschaften und Fahrzeuge frei, indem er sich virtuelles Geld kauft. In den Apps ist der Kauf-Button oft geschickter Weise so platziert, dass er einem direkt ins Auge fällt. Wenn der Spieler also beispielsweise bei Candy Crush seine Leben verloren hat und in der Gratis-Version 30 Minuten gesperrt wäre, kann er sich im App-Store für 0,89 Cent fünf neue Leben kaufen, um sich die Wartezeit zu ersparen.

Diese Inn-App Käufe fangen bei kleinen Summen an und enden teilweise bei bis zu 89,99 Euro für einen Einkauf. Diesen stattlichen Preis bezahlt man für die größte Anzahl an Juwelen in dem Spiel Clash of Clans.
Zwei von fünf Spielern bezahlen für das Spiel Candy Crush. Verbraucherschützer haben keine von den Herstellern festgelegte Grenze für die mögichen Ausgaben gefunden. Die Stores machen mittlerweile drei Viertel des Umsatzes mit den Inn-App-Käufen in den sogenannten Freemium-Apps. Besonders Kinder tappen in die Falle der Inn-App Käufe. In der Rubrik Einstellungen kann der Nutzer Inn-App Käufe sperren und sich somit selbst vor dem Kaufrausch schützen.

Quelle Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen

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  • Gratis-Apps: Google Play Store
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