Kaspersky warnt vor Smartphone-Trojaner

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Kaspersky
Bildquelle: Kaspersky
Die Sicherheitsfirma Kaspersky warnt vor einem Trojaner namens Svpeng. Er habe sich weiterentwickelt und greife nun auch englisch- und deutschsprachige Smartphones an. In Russland habe der Trojaner schon sehr erfolgreich Geld gestohlen und rücke jetzt in weitere Märkte vor.

Am 8. Juni entdeckte Kaspersky die ersten Angriffe des eigentlich im russischen Raum agierenden Trojaners Svpeng auch im angloamerikanischen und deutschsprachigen Raum. Nach der Sprachfilterung des Trojaners auf dem Smartphone – er sucht sich gezielt Smartphones mit englischer, deutscher und russischer Sprache aus – beginnt die englische Version Stand heute nach den folgenden Apps zu suchen.

  • USAA Mobile
  • Citi Mobile
  • Amex Mobile
  • Wells Fargo Mobile
  • Bank of America Mobile Banking
  • TD App
  • Chase Mobile
  • BB&T Mobile Banking
  • Regions Mobile

Daraufhin späht Svpeng die Login-Daten und Passwörtern für das Online-Banking aus. Nach Angaben von Kaspersky ist allerdings davon auszugehen, dass dies nach der russischen Version auch die weiterentwickelten Versionen bald tun werden.

Ransomeware-fähig

Svpeng ist zusätzlich fähig, das angegriffene Handy zu sperren. Dieses Vorgehen ist dann mit einer Lösegeldforderung verknüpft. Erst nach der Zahlung von 200 Dollar in Form von ‚Green Dot’s MoneyPak‘-Karten soll das Smartphone wieder freigegeben werden. Ähnlich geht auch der Trojaner Simlocker.A vor. Er sperrt allerdings nicht das gesammte Smartphone, sondern nur persönliche Dateien wie Bilder, Videos oder Dokumente. 

Bisher sind 91 Prozent der angegriffenen Mobiltelefone stammen von Nutzern aus den USA und Großbritanien, der Rest aus Deutschland, der Schweiz und Indien. 

Quelle: Kaspersky

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