Freenet verliert 160.000 Mobilfunkkunden

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Der Mobilfunk-Service-Provider Freenet hat das erste Quartal des laufenden Jahres mit einem Verlust von 160.000 Mobilfunkkunden abgeschlossen. Das geht aus dem am Donnerstag vorgelegten Geschäftsbericht für den Zeitraum zwischen Januar und März hervor. Zum Stichtag Ende März standen 13,13 Millionen Mobilfunkkunden bei Freenet unter Vertrag.

Während die Zahl klassischer Prepaid-Kunden um 190.000 auf 4,34 Millionen zurückging, legte das Geschäft mit Vertragskunden und No-Frills-Marken wie Klarmobil und Callmobile leicht zu. Die Zahl der Vertragskunden kletterte um 10.000 auf 5,87 Millionen, die jener Kunden, die eine SIM-Karte von No-Frills-Marken nutzen um 20.000 auf 2,92 Millionen. 

Der Umsatz notierte im ersten Quartal bei 717,5 Millionen Euro nach 775,2 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich leicht von 85,3 auf 85,4 Millionen Euro, Gewinn notierte allerdings leicht verschlechtert bei 57,4 Millionen Euro. Vor einem Jahr hatte er noch bei 60,2 Millionen Euro gelegen. Der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde (ARPU) notierte im ersten Quartal bei 21,20 Euro bei Vertragskunden, und bei unterdurchschnittlichen 2,90 Euro bei No-Frills-Kunden.

Zur freenet-Gruppe gehören neben den oben genannten Discountmarken auch Firmen wie mobilcom-debitel, Talkline oder der Einzelhändler Gravis.

Quelle: Freenet AG

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