Telefonieren beim Fahren wird ab sofort teurer

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Mit dem heutigen 1. Mai wird nicht nur aus dem Verkehrszentralregister in Flensburg das Fahreignungsregister, sondern es tritt auch ein komplett neues System samt überarbeitetem Bußgeldkatalog in Kraft. Die neuen Regeln betreffen unter anderem auch telefonierende und simsende Autofahrer.

Höhere Bußgelder für telefonierende Autofahrer

Denn ab heute werden für das Telefonieren mit dem Handy im (fahrenden) Auto nicht nur 40 sondern 60 Euro fällig. Der Punkt in Flensburg bleibt gleich, verjährt nun aber erst nach zweieinhalb anstatt nach zwei Jahren. Das liegt daran, dass durch die neue Gesetzesänderung die Punkte nun generell etwas länger erhalten bleiben. Bei Ordnungswiedrigkeiten die mit einem Punkt bestraft werden, werden nun grundsätzlich zweieinhalb statt zwei Jahre fällig und bei groben Ordnungswidrigkeiten mit zwei Punkten bleiben diese fünf statt bisher zwei Jahre auf dem Konto. Dafür verjähren die Punkte nun seperat voneinander. Bisher verhinderte jeder neue Verstoß, dass die erfassten Punkte insgesamt verschwinden.

Strafe für Radfahrer bleibt gleich

Für telefonierende Radfahrer hingegen ändert sich ab dem 1. Mai nichts. Sie zahlen weiterhin eine Strafe von 25 Euro, wenn sie während der Fahrt telefonieren oder simsen. Einen Punkt in Flensburg erhalten sie dafür (noch) nicht. Zu beachten ist aber, dass die Fahrerlaubnis nun schon bei 8 anstatt bei 18 Punkten entzogen wird. In welchen Schritten die alten Punkte in das neue System übertragen werden, ist auf der Seite des Kraftfahrt-Bundesamt nachzulesen.

Smartphone-Hersteller wie Apple bringen mit ihren integrierten Bordsystemen wie „CarPlay“ schon erste Software-Ideen auf den Markt, die eine sichere Bedienung des Handys während der Fahrt erlauben. Dafür wird das iPhone vor der Fahrt mit dem Auto über Bluetooth gekoppelt und die Apps und Bildschirminhalte des Handys werden auf Bildschirmanzeige des Autos übertragen. So kann man über die Bildschirmanzeige und Steuerung im Auto oder über die Sprachsteuerung Siri interagieren und während der Fahrt sicher Nachrichten empfangen und senden, Musik steuern oder natürlich die Wegbeschreibung aufrufen. 

Quelle: Kraftfahrt Bundesamt / Spiegel Online

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