LG kämpft mit Problemen - LG G3 kommt noch im zweiten Quartal

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LG G2
Bildquelle: inside-handy.de
Neben Samsung und Nokia hat am Dienstag auch LG Electronics seine Geschäftszahlen für das erste Quartal des laufenden Jahres vorgelegt. Der südkoreanische Konzern konnte sich einerseits über ein gutes Geschäft mit hochauflösenden Flachbildfernsehern freuen, kämpfte bei seiner Smartphone-Sparte aber weiter mit Problemen. Offiziell angekündigt wurde nun auch das LG G3.

Die Geschäftseinheit Mobile Communications, in der Smartphones wie das G2 oder das G Flex entwickelt werden, verbuchte zwischen Januar und März einen Verlust in Höhe von umgerechnet etwa 6,2 Millionen Euro. Das ist insbesondere vor dem Hintergrund ein zu beachtender Wert, als dass der Absatz an Mobiltelefonen um 19 Prozent auf 12,3 Millionen Einheiten zulegte – darunter rund 5 Millionen LTE-Smartphones. Gleichzeitig musste sich LG aber unter anderem den chinesischen Wettbewerbern Lenovo und Huawei stellen, die inzwischen schon mehr Geräte als LG verkaufen und den Markt vor allem mit günstigen Preise anheizen.

Tatenlos zusehen will LG allerdings nicht, wie die Marktanteile am Mobilfunkmarkt immer mehr schwinden. Noch für das zweite Quartal wurde nun auch offiziell ein neues Flaggschiffmodell, das LG G3, angekündigt. Details zu dem neuen Premium-Smartphone sollen zu einem späteren Zeitpunkt mitgeteilt werden. Wachsen möchte LG auch mit preiswerten Endgeräten wie der L-Serie, die zwar ohne LTE-Unterstützung auskommen müssen, aber dafür mit einem günstigen Preis überzeugen können.

Das maue Abschneiden der Smartphone-Sparte konnte LG durch ein gut laufendes TV-Geschäft mehr als ausgleichen. Unter dem Strich verbuchte der Konzern einen Gewinn in Höhe von umgerechnet 64,8 Millionen Euro nach 15,5 Millionen Euro vor einem Jahr. Der Umsatz kletterte um rund einen Prozent auf rund 100 Millionen Euro.

Quelle: LG Electronics

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