Philips bringt Smartphone mit 5.300 mAh starken Akku auf den Markt

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Während die meisten Smartphone-Hersteller um das größte Display oder die hochauflösendste Kamera wetteifern, setzen andere Unternehmen ganz andere Schwerpunkte. So zum Beispiel Shenzhen Philips Technology, die mit ihrem Smartphone W6618 den leistungsstärksten Akku der Smartphone-Branche auf den Markt gebracht haben.

Einen satten 5.300 mAh starken Akku verpasste Philips dem W6618, was eine höhere Kapazität verspricht als mancher Netbook-Akku. In dieser Woche kam das Gerät in China zu einem Preis von umgerechnet etwa 197 Euro auf den Markt. Der Akku verspricht eine Standby-Dauer von 1600 Stunden, was 66 Tagen entspricht. Bei Gesprächen und sonstiger Nutzung halbiert sich die Laufzeit auf immerhin noch 33 Tage.

Durch den großen Akku ist das W6618 mit einer Dicke von 11,6 Millimetern nicht besonders dünn ausgefallen. Auch die restliche Hardware ist eher durchschnittlich. So kommt das Smartphone mit einem 5 Zoll großen Bildschirm, der mit 960 x 540 Pixlen auflöst. Angetrieben wird das Smartphone von einem MediaTek Quad-Core-Prozessor, der mit 1,3 GHz taktet.

Philips W6618
Das Philips W6618 mit dem leistungstärksten Akku auf dem Markt                     Bildquelle: CNMO

Darüber hinaus verfügt es über einen 1 GB großen Arbeitsspeicher, der auf eine interne Speicherkapazität von 4 GB zurückgreifen kann. Letzterer kann auf Wunsch mittels einer Mirco-SD-Karte erweitert werden. Außerdem bietet das Smartphone eine Dual-SIM-Funktion und Android 4.2 Jelly Bean als Betriebssystem.

Verfügbarkeit

Die chinesische Philips-Tochter verkauft ihre Geräte üblicherweise lediglich in China, teilweise auch in Russland und anderen osteuropäischen Ländern. Ob das W6618 also auf den westeuropäischen Markt kommt scheint deswegen unwahrscheinlich, ist aber dennoch nicht ausgeschlossen.

Quellen: Blog of MobileCNMO via Phonearena

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Simone Warnke
Simone liebt Technik und kann sich heute immer noch für ein Smartphone mit mechanischer QWERTZ-Tastatur begeistern. Wenn sie nicht gerade mit David vor der Kamera steht, im Schnittraum sitzt oder Handys miteinander vergleicht, studiert die gebürtige Aachenerin in Bonn Komparatistik - und vergleicht Bücher. Neben ihrer Leidenschaft für Literatur ist Simone ein Bonvivant. Reicht man ihr leckeren Wein und ein paar Tapas, kann man ihr hin und wieder ein paar Sätze auf Spanisch entlocken. Sollte Simone jemand oder etwas auf die Palme bringen - was in etwa einmal pro Dekade passiert - bleibt sie nur kurz oben sitzen. Und lächelt dabei auch schon wieder.

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