BlackBerry könnte sich von Smartphone-Sparte trennen

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Blackberry – die Traditionsmarke unter den Smartphone-Herstellern – zieht in Erwägung aus dem Geschäft mit Endgeräten auszusteigen. Blackerry-Chef John Chen gab gegenüber dem Wirtschaftsportal Bloomberg zu verstehen, dass die Zukunft von Blackberry weniger in Smartphones als in sicherer Kommunikation und der Kommunikation verschiedener Geräte untereinander liegt.

Chen hat sich selbst etwa zwei Jahre als Zeitrahmen gesetzt, in dem er die Firma umkrempeln und wieder profitabel machen will. Zuletzt musste das Unternehmen einen Netto-Verlust von 423 Millionen US-Dollar für das erste Quartal 2014 hinnehmen. Er habe nicht vor, aus dem Smartphone-Geschäft auszusteigen, man wolle jedoch unabhängiger von diesem werden, so Chen laut Bloomberg. Reuters zitiert den Blackberry-Chef jedoch auch mit den Worten: „Wenn ich kein Geld mit Handsets [bedeutet in diesem Fall Smartphones] machen kann, dann werde ich nicht im Handset-Geschäft bleiben.“

In jedem Fall wird sich Blackberry weiter auf Geschäftskunden und Institutionen fokussieren. Insbesondere in regulierten Bereichen wie dem Gesundheitswesen, dem Finanzwesen und Regierungsbehörden will Blackberry noch stärker Fuß fassen. Hier soll die Softwareplattform QNX verstärkt eine Rolle spielen und sichere Lösungen für die Kommunikation zwischen Geräten liefern.

Quellen: Bloomberg, Reuters via PhoneArena

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