Vodafone startet HSPA+ in Braunschweig und Wolfsburg

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Der Düsseldorfer Mobilfunk-Netzbetreiber Vodafone hat in Niedersachen zwei weitere Städte, Braunschweig und Wolfsburg, in weiten Teilen mit schnellem Datenfunk ausgestattet. Zwar ist vor Ort auch LTE verfügbar, es steht nun aber zusätzlich auch HSPA+ mit bis zu 42,2 Megabit pro Sekunde zur Nutzung bereit. Im Detail wurde die Hard- und Software an 50 Basisstationen in Braunschweig und an rund 30 Standorten in Wolfsburg ausgetauscht.

In beiden Städten sollen künftig nicht nur Bewohner und Besucher von der Netzmodernisierung profitieren, sondern insbesondere auch die Auto- und Zulieferindustrie vor Ort – zum Beispiel der Volkswagen-Konzern. Mit Hilfe der neuen Hard- und Software steigt nicht nur die Geschwindigkeit im Datennetz, sondern auch die Sprachqualität. Zudem sollen Sprachverbindungen weniger anfällig für Abbrüche sein. Auf Wirtschaftsregionen liege im Zuge der Netzarbeiten ein besonderer Fokus, heißt es seitens Vodafone.

Wo früher drei unterschiedliche Systeme für die jeweiligen Mobilfunkdienste GSM, UMTS und LTE im Einsatz waren, ist die Technik jetzt in einem Modul gebündelt. Es kann dank eines leistungsstarken Rechners die Kapazität einer Basisstationauf die unterschiedlichen Funkstandards verteilen. Dadurch reduziere sich der Strombedarf nach ersten Schätzungen um 30 Prozent bzw. rund 9.000 kWh pro Jahr.

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