Samsung dementiert Sicherheitslücke bei Galaxy-Smartphones

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Vergangene Woche hatte ein Softwareentwickler auf eine mögliche Sicherheitslücke bei Samsung-Geräten hingewiesen: So soll das Mobilfunkmodem von Galaxy-Smartphones eine potenzielle Hintertür für Fernzugriffe auf Nutzerdaten darstellen. Jetzt hat Samsung zu diesem Thema ein Statement abgegeben.

Samsung nimmt die Sicherheit seiner Produkte extrem ernst“, heißt es in einer Stellungnahme, die über Samsungs deutsche Presseagentur an die Redaktion weitergeleitet wurde. „Wir sind den Vorwürfen nachgegangen und können versichern, dass es kein Sicherheitsrisiko gibt.“ 

Die Behauptung der Free Software Foundation, der für die Anwendungen zuständige Hauptprozessor von Galaxy-Smartphones könne über das Mobilfunkmodem fremdgesteuert werden, basiere „auf einem falschen Verständnis des Softwarefeatures, welches die Kommunikation zwischen dem Modem und dem Prozessor ermöglicht“, so Samsung.

„Im Gegensatz zum Hauptprozessor besitzt der Modemprozessor keinen eigenen Speicher“, erklärt Samsung weiter. Um einen lückenlosen Netzdienst zu gewährleisten, seien die Einstellungen für das Modem „in den meisten Fällen auf dem Speicher des Hauptprozessors zu finden.“

Quelle: Samsung

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