Anbieter-freie SIM-Karten in Niederlanden zugelassen

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Die Niederlande erlauben zukünftig den Verkauf von Mobilfunk-Geräten mit SIM-Karten, die an keinen bestimmten Betreiber gebunden sind. Mit den neuen SIM-Karten wird es den Smartphone-Herstellern möglich, ihre Geräte direkt in Verbindung mit einem bestimmten Mobilfunkprodukt zu verkaufen. Gleichzeitig können die sogenannten Soft-SIMs beispielsweise im Ausland mit einem anderen Tarif verbunden werden, um Roaming-Gebühren zu vermeiden.

Das Konzept ist nicht neu: Schon Anfang 2011 sagte T-Systems-Chef Reinhard Clemens voraus, dass die klassische SIM-Karte durch sogenannte E-SIM-Karten ersetzt werden könnte, die Provider-unabhängig sind und fest in den jeweiligen Geräten verbaut sein könnten.

Schon damals sah man den Vorteil dieses Verfahren in der Flexibilität, die es ermöglicht, im Ausland einfach einen anderen Tarif zu nutzen. Außerdem machte Clemens bereits darauf aufmerksam, dass die E-SIM in zahlreichen Alltagsgegenständen – Stichwort Internet der Dinge – zum Einsatz kommen könne, um diese mit dem Internet zu verbinden.

Für die Mobilfunkbetrieber bedeute dies, dass sie sich auf stärkere Kundenfluktuationen und kürzere Vertragslaufzeiten einstellen müssten, hieß es damals.

Quelle: Verheid.nl via Golem

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