Jolla mit Sailfish OS im Hands-On-Video

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Jolla Smartphone mit Sailfish OS
Bildquelle: inside-handy.de
Das Smartphone von Jolla ist bereits seit Dezember erhältlich. Für 400 Euro bekommt man ein Handy, das etwas anders ist als Galaxy, iPhone und Co. Die Redaktion konnte sich das Jolla-Phone auf dem MWC ansehen und zeigt, was es so anders macht.

Von den technischen Spezifikationen her ist das Jolla-Smartphone ein Mittelklasse-Gerät: 4,5-Zoll-Display mit einer Auflösung von 540 x 960 Pixeln, ein Dual-Core-Prozessor mit 1,4 GHz Taktfrequenz und eine 8-Megapixel-Kamera auf der Rückseite – so weit nichts Besonderes.

Unterschiede findet man aber im Betriebssystem: Jolla setzt auf eine Eigenentwicklung namens Sailfish OS, bei der es sich um eine Weiterentwicklung des Nokia-Betriebssystems MeeGo handelt. Das wird vor allem in der Bedienung deutlich: Es braucht einige Zeit, bis man sich auf dem neuen System zurechtfindet. Wenn es dann aber soweit ist, findet man an jeder Ecke Details, an denen man sieht, dass Jolla sich viele Gedanken gemacht hat und mit viel Herzblut bei der Sache ist. Zudem bekommen Nutzer auch die Möglichkeit, auf Android-Apps zuzugreifen.

Jolla Jolla-Phone: Hands-On-Fotos

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal, das das Jolla-Phone von der Masse abhebt, ist die Optik. Das Gehäuse besteht aus zwei Teilen, was einem Sandwich ähnlich sieht. Neu ist, dass man dem Nutzer die Möglichkeit gibt, mit der Rückseite sein Smartphone individuell zu gestalten. So lassen sich beispielsweise – mit ein wenig Bastelerfahrung – NFC, eine Spule fürs kabellose Aufladen oder andere Sensoren, Chips und Leuchtdioden einbauen. Ein Beispiel, das Jolla auf dem MWC lieferte, war ein Angry-Birds-Backcover. Mittels eingebautem NFC-Chip werden nach dem Aufsetzen die Optik der Nutzeroberfläche sowie die Hintergründe und der Klingelton geändert.

Der Preis von 400 Euro ist etwas happig – zumal die verbaute Hardware nicht unbedingt die beste ist. Was aber nicht heißt, dass die Bedienung ruckelig vonstattengeht oder die Kamera schlechte Fotos schießt. Alles in allem ist das Jolla-Smartphone ein interessantes Gerät für Individualisten und Nutzer, die mal etwas Neues ausprobieren wollen.

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Blasius liebt Technik, Musik und Fotografie. Während er sich bei technischen Themen für Innovationen begeistert, greift er beim Musizieren auf die Old-School-Akustikgitarre und für großartige Fotos auf die klassische Spiegelreflexkamera zurück. Er ist nicht nur im Privatleben ein Familienmensch, sondern als stellvertretender Chefredakteur auch eins der Oberhäupter der Redaktion. Blasius rechnet Handypreise zwar immer noch in D-Mark um, doch seine ruhige, ausgeglichene, kreative Art und sein Einsatz von immer treffenden und humorvollen GIFs, lassen darüber hinwegsehen.

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