Kik-Messenger: Jugendschützer warnen vor WhatsApp-Alternative

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Spätestens seit die Übernahme von WhatsApp durch Facebook angekündigt wurde, erleben alternative Messenger-Dienste regen Zuwachs. Auch der Messaging-Dienst Kik zählt dazu. Der Kriminologe und Jugendschützer Thomas-Gabriel Rüdiger äußert sich gegenüber der Technikseite Golem jedoch besorgt: Der Dienst sei insbesondere für Sexualtäter attraktiv, weil er anonyme Chats und den Versand von Mediendateien zulässt.

Der Dienst hat mittlerweile mehr als 100.000 Nutzer. Er werde vor allem von Jugendlichen zwischen 13 und 15 Jahren genutzt, heißt es. Selbst die Play-Store-Seite mit den Erfahrungberichten wird vor allem als Kontakt-Börse genutzt. Hier bitten vermeintlich Minderjährige-Nutzer darum, unter ihrem Kik-Namen angeschrieben zu werden.

Rüdiger übt auch Kritik an Google, das in seinem Bewertungs-System im Play Store keine Überprüfung der Bewertungskommentare vornimmt.

Insbesondere warnt der Kriminologe vor der Verbindung von Kik mit der Foto-Community Instagram. Es komme sehr häufig vor, dass Instagram-Nutzer gezielt Kik-Nutzer in Chats einladen, heißt es.

Vor allem sollten Eltern ihren Kindern verdeutlichen, dass der Versand persönlicher Bilder höchst problematisch sein kann, da sie sich eventuell erpressbar machen oder durch die Veröffentlichung entsprechender Bilder durch andere Opfer von Cybermobbing werden könnten.

Es sei jedoch auch Aufgabe des Staates eine gesetzliche Grundlage zu schaffen, um Kinder vor Diensten zu schützen, die von Sexualtätern zur Kontaktaufnahme genutzt werden, so Rüdiger. 

Quelle: Golem

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