HTC und Nokia beenden Patent-Krieg

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Nokia hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass man im andauernden Patentstreit mit HTC zu einer Einigung gekommen sei. Sämtliche Patentklagen wurden beigelegt und ein Lizenzabkommen unterzeichnet, das vorsieht, dass HTC künftig für die Nutzung von Nokias Erfindungen Zahlungen leisten sowie einen Zugriff auf die LTE-Patente gewähren muss.

Da die genauen Konditionen des Deals geheim bleiben, ist die Höhe der Zahlung von HTC an Nokia nicht bekannt. Die beiden Smartphone-Hersteller wollen in Zukunft sogar gemeinsam neue Technologien entwickeln. Dies dürfte dann in Zusammenarbeit mit Microsoft passieren, da Nokias Mobilfunksparte mitsamt den Patentlizenzen noch in diesem Jahr für 5,4 Milliarden Euro von dem Technik-Riesen übernommen werden soll, sofern die Kartellbehörden dem zustimmen.

Nokia hatte sich in den vergangen Monaten in zahlreichen Gerichtsurteilen immer wieder gegen HTC durchgesetzt. Zuletzt hatte das Münchener Landgericht es als bewiesen angesehen, dass HTC mit seinen Smartphones gegen das europäische Patent mit der Nummer EP1148681, das Nokia gehört, verstößt. Das Patent beschreibt die Übertragung von Daten zwischen zwei Geräten per Bluetooth oder NFC, um etwa URLs zwischen zwei Geräten zu übertragen. Umso verständlicher, dass sich auch HTC über die Beilegung der Auseinandersetzung freut und erklärt, dass man nun weiterhin daran arbeiten wolle, den Kunden innovative Produkte zu bieten.

Quelle: Nokia / Golem / WinFuture

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