Vodafone verliert 1,6 Millionen Kunden

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Deutschlands zweitgrößter Mobilfunkanbieter Vodafone muss zum Ende des Jahres 2013 einen Rückgang von fast 5 Prozent seiner Mobilfunkkunden verzeichnen. Im Dezember 2013 hatte das Düsseldorfer Unternehmen 32,25 Millionen Kunden. Ein Jahr zuvor waren es noch 1,6 Millionen mehr.

Der Rückgang ist laut Vodafone hauptsächlich auf Ausbuchungen inaktiver Prepaid-Kundenkarten zurückzuführen. Trotz des Gesamtkundenrückgangs wuchs die Vertragskundenbasis im dritten Quartal 2013/2014 zum Vorquartal um 123.000 Teilnehmer, die Prepaid-Kundenbasis um 170.000 Teilnehmer. Die Monate Oktober bis Dezember markieren bei Vodafone das dritte Quartal des am 31. März endenden Geschäftsjahres 2013/14.

Smartphone- und Tablet-Trend

Auch der allgemeine Trend zu Smartphones und Tablets spiegelt sich bei Vodafone wieder. Die Anzahl der Smartphone-Nutzer ist bei Vodafone im dritten Quartal 2013/2014 um 24 Prozent, die Zahl der Tablet-Nutzer sogar um 56 Prozent gestiegen. Somit surfen 630.000 Kunden per Tablet und knapp 42 Prozent aller Vodafone-Kunden nutzen ein Smartphone. Der monatliche Umsatz pro Kunde blieb mit 15,30 Euro stabil. Fast ein Drittel der Mobilfunkumsätze macht das Datengeschäft aus.

Umsatzrückgang

Etwas schechter sieht es aus beim Gesamtumsatz der Mobilfunksparte. Der Umsatz mit mobilen Diensten, ohne den Geräteverkauf, sank ingesamt im dritten Quartal 2013/2014 um 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Teure Netzausbaupläne

In den nächsten zwei Geschäftsjahren will Vodafone mit knapp 4 Milliarden Euro so viel wie noch nie in Netzausbau und Service investieren. So soll nicht nur das Netz in den 100 größten deutschen Städten, sondern ebenfalls der Empfang auf allen deutschen Autobahnen und 25.000 Kilometer Schienen verbessert werden. Hinzu kommen noch 39 Stadien, 17 Flughäfen, 17 U-Bahnen sowie 100 Einkaufszentren. 

Quelle: Vodafone

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