Abgewertet: Sony erreicht Ramsch-Niveau

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Sony
Bildquelle: inside-handy.de
Mit dem Walkman wurde Sony auf der ganzen Welt berühmt. Der Erfolg hielt mit High-Tech-Produkten wie Fernsehern, der Playstation, Handys und Notebooks nicht nur an, sondern wurde zunehmend größer. Bei vielen hat das Unternehmen längst einen Kultstatus erreicht. Umso trauriger scheint es, dass Ratingagenturen Sony auf Ramschniveau abwerten.

Sony, dessen Name eine Kombination aus dem lateinischen Wort Sonus (Klang) und dem Ende der 50er aufkeimenden englischen Modewort Sonnyboy ist, wurde von der Ratingagentur Moody’s auf „Ba1“ abgewertet, was in etwa so viel bedeutet wie „Junk“ beziehungsweise „Ramsch“. Die Aktien des japanischen Weltkonzerns gelten nun als spekulative Anlagen und nicht mehr als solide Investitionen.

Zwar seien nach Angaben der Ratingagentur Fortschritte bei der Umstrukturierung des Konzerns zu sehen, dennoch habe Sony bisher nicht ausreichend vorzeigbare Ergebnisse erreicht: „Sonys Ertragskraft bleibt aller Voraussicht nach schwach und anfällig für Schwankungen“, analysieren die Spezialisten bei Moody’s. Zwar verkauft sich die PS4 fast wie von selbst, Kopfschmerzen bereitet den Japanern aber die PC- und die TV-Sparte. Auch auf dem hart umkämpften Smartphone-Markt hat Sony Probleme und tauchte zuletzt auch nicht mehr unter den Top Fünf auf.

Die Ratingagentur Fitch hatte Sony bereits im November 2012 auf Ramsch-Niveau heruntergestuft. Bei Standard & Poor’s steht das Unternehmen aktuell zwar noch zwei Stufen über „Junk“, eine Abwertung wurde aber auch von dieser Agentur bereits angedeutet.

Quelle: Bloomberg

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