NSA späht Nutzer über Angry Birds, Google Maps und Co. aus

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Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der amerikanische Geheimdienst NSA täglich fast 200 Millionen SMS sammelt und mitlesen kann. Aber nicht nur Kurznachrichten und Telefonate werden überwacht, auch Apps wie Angry Birds, Facebook oder Google Maps sollen der NSA und der britischen Regierungsbehörde GCHQ wertvolle Daten liefern.

Die Geheimdienste nutzen Schwachstellen in den Anwendungen, um zahlreiche Informationen über deren Nutzer zu sammeln. So werden beispielsweise das Geschlecht, das Alter und der jeweilige Standort ermittelt. Ein britisches Geheimdienstdokument, das der „New York Times“ 2012 vorlag, offenbarte, dass man teilweise auch persönliche Details wie sexuelle, religiöse und politische Orientierung herausfinden könne.

Die Sammelwut von NSA, GCHQ und Co. hat bereits 2007 angefangen. Seitdem wurde die Auswertung von Daten immer wieder verbessert und verfeinert. Dank Apps wie Google Maps, Facebook und Twitter kennen die Geheimdienste die Aufenthaltsorte der Nutzer. Vielleicht ist das aber nur die Spitze des Eisbergs. Vielleicht weiß die NSA viel mehr über jeden einzelnen Nutzer, als man sich vorstellen kann. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis herauskommt, welche Daten die Geheimdienste sonst noch sammeln – und vor allem, wofür sie diese nutzen.

Quelle: The Guardian / New York Times 

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