Motorola bringt Moto X im Februar für 400 Euro

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Motorola Moto X
Bildquelle: Motorola
Motorola wird nach dem Einsteiger-Smartphone Moto G auch das besser ausgestattete Moto X nach Deutschland bringen. Zu einem Preis von rund 400 Euro bekommt man wahlweise ein schwarzes oder ein weißes Gerät, das mit durchdachter Software und guter - aber nicht überragender - Hardware ausgestattet ist.

Das Moto X – der ständige Zuhörer

Das Moto X reagiert auf die Stimme seines Nutzers und versucht mit Google Now die Antwort auf die Frage des Nutzers zu finden. Ohne es auch nur zu berühren, zeigt es einem den Weg, stellt den Wecker ein und macht nach Angaben von Motorola so ziemlich alles – auf Kommando. Mit dem Kommando „OK. Google Now“ geht es los. Fragt man: „Wie wird heute das Wetter?“, liefert es den aktuellen Wetterbericht des Standorts. Sagt man, dass man nach Hause möchte, zeigt das Moto X einem den Weg.

Die Kamera – geschüttelt, nicht gerührt

Die Kamera des Moto X soll jederzeit bereit sein. So lässt sich die Kamera aktivieren, indem man das Gerät zweimal kurz schüttelt. Zum Einsatz kommt dabei eine 10-Megapixel-Kamera, die Videos in Full-HD aufzeichnen kann. Ob sie besser ist, als die eher durchschnittliche Linse des Moto G, wird noch ein Test zeigen müssen. Auf der Voderseite gibt es eine 2-Megapixel-Kamera, die dem Nutzer Videochats und Selbstportraits erlaubt.

Motorola Moto X: Pressefotos

Die Software – durchdacht und nützlich

Das Moto X ist mal nicht zur Hand? Mit der Motorola-Connect-Erweiterung für Google Chrome empfängt man Benachrichtigungen und Kurznachrichten auf dem Chrome-Browser des Computers. Zudem kann man mit Motorola Migrate Fotos, Videos, SIM-Kontakte und SMS-Listen in wenigen Schritten vom alten Android-Gerät (ab Android 2.2 FroYo) übertragen. Außerdem unterstützt Motorola Migrate die Übertragung von iOS-Kalendern- und -Kontaktdaten. Motorola Assist weiß, wann es nicht stören soll, zum Beispiel wenn man gerade im Auto fährt, in einer Besprechung ist oder schläft. Das Moto X kann eingehende Textnachrichten vorlesen und automatisch beantworten oder sagen, wer gerade anruft.

Motorola Moto X: Hands-On-Fotos

Die Hardware – gut, aber nicht Top

Motorola stattet das Moto X mit einem 4,7 Zoll großem AMOLED-Display aus, das mit 720 x 1.280 Pixeln auflöst und von Gorilla Glass geschützt wird. Im Vergleich: Auch das Display des Moto G löst in HD auf, ist aber um 0,2 Zoll kleiner. Für die nötige Rechenpower sorgt ein Snapdragon S4 Pro von Qualcomm, dessen zwei Kerne mit 1,7 GHz takten. Hinzu kommen 2 GB Arbeitsspeicher, ein 16 GB großer und nicht erweiterbarer interner Speicher und ein 2.200 mAh starker Akku, der nicht austauschbar ist.

NFC, Bluetooth 4.0 LE und Miracast sind ebenso an Bord wie LTE. Als Betriebssystem kommt Android 4.4 alias KitKat zum Einsatz.

  • Display: 4,7 Zoll AMOLED (1280 x 720 Pixeln)
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon S4 Pro (1,7 GHz Dual-Core)
  • Arbeitsspeicher: 2 GB
  • Interner Speicher: 16 GB – nicht erweiterbar
  • Kameras: 10 Megapixel hinten, 2 Megapixel vorne
  • Akku: 2.200 mAh
  • Konnektivität: NFC, USB 2.0, Miracast, 3,5 mm Klinke, Bluetooth 4.0 LE, WLAN 802.11 a/g/b/n und ac, UMTS/HSPA+ mit bis zu 42 Mbps, 4G
  • Gewicht: 130 Gramm
  • Größe: B x H x T: 65,3 mm x 129,4 mm x 5,7 – 10,4 mm
  • Android 4.4 KitKat

Verfügbarkeit und Preis

Das Moto X wird in Schwarz und Weiß ab Anfang Februar 2014 für 399 Euro (UVP, inklusive MwSt.) über Phone House, O2, Amazon, Media Markt, Saturn, Expert und Sparhandy erhältlich sein. In den USA lässt Motorola den Käufern eines Moto X die Wahl, wie das Gerät aussehen soll. So lässt sich das Gerät in den Vereinigten Staaten in vielen verschiedenen Farben und sogar mit Holz-Rückseite bestellen.

Motorola Moto X Bambus
(Bildquelle: Motorola)
Moto X mit Holzrückseite: Leider nur in den USA
Quelle: Motorola

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  • Motorola Moto X: Motorola
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Blasius liebt Technik, Musik und Fotografie. Während er sich bei technischen Themen für Innovationen begeistert, greift er beim Musizieren auf die Old-School-Akustikgitarre und für großartige Fotos auf die klassische Spiegelreflexkamera zurück. Er ist nicht nur im Privatleben ein Familienmensch, sondern als stellvertretender Chefredakteur auch eins der Oberhäupter der Redaktion. Blasius rechnet Handypreise zwar immer noch in D-Mark um, doch seine ruhige, ausgeglichene, kreative Art und sein Einsatz von immer treffenden und humorvollen GIFs, lassen darüber hinwegsehen.

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