Internet ohne DSL: Vodafone GigaCube, Telekom Speedbox & Co. im Vergleich

11 Minuten
Ein Man sitzt an einem Fluß an einem Campingtisch und nutzt den Vodafone GigaVube
Bildquelle: Vodafone
Nicht immer reicht das Smartphone oder das Tablet zum Surfen aus. Doch auch DSL oder Kabel-Leitungen gibt es nicht überall und jederzeit. Wer nur übergangsweise einen schnellen Anschluss braucht oder auch auf dem Campingplatz oder der Pendlerwohnung surfen will wie zu Hause, für den gibt es Homespot-Tarife: Schnelles Internet ohne DSL.

Was ist ein GigaCube bzw. Homespot?

Nicht immer ist es sinnvoll, das eigene Handy und Tethering zum Surfen im Internet zu nutzen. Doch ein DSL-Anschluss ist auch nicht immer möglich. Eine Alternative, Internet ohne DSL zu nutzen, sind sogenannte Homespots. Sie bestehen aus kleinen Routern, in denen eine SIM-Karte eingelegt ist. Die Daten kommen über das Mobilfunknetz und werden zu WLAN-Signalen gewandelt. Nützlich ist dies beispielsweise bei einem Umzug. Manchmal ist in der neuen Wohnung noch kein Anschluss vorhanden.

Doch auch wer einen Schrebergarten nutzt, Teile des Sommers auf dem Campingplatz unterwegs ist oder aber geschäftlich viel auf Reisen in Deutschland ist kann unter Umständen von einem Homespot profitieren. Weitere Anwendungsgebiete sind Baustellenbüros, Festivals oder andere mobile Büros, in denen es zwar Strom aber keine DSL-Verfügbarkeit gibt. Ein Mobilfunknetz ist hingegen in der Regel vorhanden. Einzig auf die LTE-Abdeckung des gewählten Anbieters sollte geachtet werden. Bei den meisten Angeboten kann aber auch auf UMTS zugegriffen werden. Außerdem gilt es darauf zu achten, ob die Angebote der Anbieter nomadisch genutzt werden können oder der Nutzer auf eine Adresse – also beispielsweise sein Zuhause – festgelegt ist. Im Roaming ist keines der Angebote nutzbar – auch nicht im EU-Ausland.

Wie funktioniert der GigaCube von Vodafone?

Vodafone hat mit seinem GigaCube eine enorme Werbekampagne gestartet und deutlich gemacht, wofür der WLAN-LTE-Router eingesetzt werden kann. Das Gerät vom Hersteller Huawei kann der Kunde nicht kaufen, sondern lediglich mieten. Kunden können mit dem GigaCube in der Standardausführung innerhalb Deutschlands mit LTE-Geschwindigkeit bis zu 300 MBit/s surfen. Ein zweiter, teurerer Premium-Router bringt es auf bis zu 500 Mbit/s im deutschen Vodafone-Netz.

Videos werden auf eine SD-Qualität von 480p komprimiert. Der Düsseldorfer Anbieter erlaubt es den Nutzern des GigaCube, den Spot an vielen verschiedenen Orten zu nutzen. Der GigaCube ist also nicht an eine bestimmte Adresse gebunden und eignet sich somit auch für Reisen innerhalb der Bundesrepublik und somit beispielsweise auch für Zirkus-Reisende oder Schausteller. Einzige Voraussetzung ist eine Steckdose für Strom und natürlich das Vodafone-Netz. Alternativ lässt sich der GigaCube aber auch über den Zigarettenanzünder via KFZ-Converter im Auto als mobiler Router betreiben. Er eignet sich somit auch, um Internet und WLAN im LKW sicherzustellen – ideal für Fernfahrer. Einzig auf EU-Roaming muss der LKW-Fahrer verzichten.

Wie teuer ist der Giga Cube?

Vodafone bietet vier verschiedene Tarifschienen an. Zusätzlich unterscheidet der Düsseldorfer Anbieter, ob die Kunden einen bestehenden Mobilfunkvertrag haben. Diesen Kunden räumt Vodafone  einen Rabatt auf die Grundgebühr ein.

 Vodafone Gigacube MiniVodafone GigaCube FlexVodafone GigaCubeVodafone GigaCube Max
Datenvolumen/Monat32 GB50 GB75 GB200 GB
Datenratebis 300 Mbit/s mit Standard-Router, bis 500 Mbit/s mit Premium-Routerbis 300 Mbit/s mit Standard-Router, bis 500 Mbit/s mit Premium-Routerbis 300 Mbit/s mit Standard-Router, bis 500 Mbit/s mit Premium-Routerbis 300 Mbit/s mit Standard-Router, bis 500 Mbit/s mit Premium-Router
Kosten/Monat24,99 Euro34,99 Euro
24,99 Euro für Vodafone-Mobilfunk-Kunden
34,99 Euro
24,99 Euro für Vodafone-Mobilfunk-Kunden
44,99 Euro
34,99 Euro für Vodafone-Mobilfunk-Kunden
Laufzeit Zwei JahreJeweiliger Kalendermonat
Zwei JahreZwei Jahre
Einmalkosten49,99 Euro49,99 Euro49,99 Euro49,99 Euro
GerätekostenStandard-Router: 1 Euro

Premium-Router: 139,90 Euro
Standard-Router: 49,90 Euro

Premium-Router: 189,90 Euro
Standard-Router: 1 Euro

Premium-Router: 139,90 Euro
Standard-Router: 1 Euro

Premium-Router: 139,90 Euro
Mobile NutzungJa, in Deutschland. Ja, in Deutschland. Ja, in Deutschland. Ja, in Deutschland.
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Neben der üblichen Variante mit einer Laufzeit von zwei Jahren gibt es das GigaCube-Angebot auch in einer Flexvariante. Zu beachten ist, dass sich der einmalige Preis für den GigaCube erhöht wenn sich Kunden für die Flex-Variante entscheiden: Knapp 50 Euro werden fällig, während beim normalen Vodafone GigaCube nur 1 Euro für die Hardware fällig wird. Der Premium-Router kostet ist der Flex-Variante mit 189,90 Euro ebenfalls 50 Euro mehr als die Vertrags-Version.

Vorteil der Flex-Variante: Wird der Huawei-Router einen Monat lang gar nicht eingeschaltet, muss der Kunde bei GigaCube Flex auch nichts bezahlen. Er eignet sich somit auch als Backup, falls der eigene DSL-Anschluss einmal ausfällt. Leider gibt es das Angebot nur für den Tarif mit 50 GB. Der große Tarif ist nur in einer Laufzeitvariante zu bekommen.

Außerdem wissenswert: Ist das inkludierte Datenvolumen verbraucht, wird nur noch eine Datenrate von höchstens 32 KBit/s geboten. Mehr Breitband-Internet ist jedoch über SpeedPlus nachbuchbar. Zur Auswahl stehen vier verschiedene Optionen: Die erschwinglichste Option liegt bei einmalig 2,99 Euro mit 1 GB, die teuerste Variante kostet 24,99 Euro. Dafür erhalten Kunden dann aber zusätzlich 25 GB Datenvolumen. Buchbar ist die Option über center.vodafone.de über den GigaCube selbst.

GigaCube Max mit doppeltem Datenvolumen

Wer GigaCube Max bis zum 06. Mai 2019 bucht, bekommt doppelt so viel Freivolumen. Statt 100 GB stehen dann 200 GB zum Surfen zur Verfügung. Der Preis bei dieser Promotion bleibt der Gleiche.

Telekom Speedbox: Tarife, Hardware, Details

Die Deutsche Telekom hat sich bei einem Homespot-Produkt lange bedeckt gehalten und das Feld ihrer Tochter Congstar überlassen. Seit Februar 2019 bietet sie nun aber doch ein eigenes Homespot-Produkt an. Die Telekom bietet damit eine echte Alternative zu Vodafone GigaCube

Die Hardware der Speedbox

Die Speedbox stammt von Huawei. Sie verfügt sowohl über einen Stromanschluss als auch über einen Akku, der bis zu vier Stunden halten soll. Genutzt werden kann der Speedbox-Router wahlweise per WLAN oder LAN – allerdings ausschließlich mit der mitgelieferten SIM-Karte. Der Router kostet einmalig 1 Euro bei einer Vertragslaufzeit von zwei Jahren. Kunden, die sich für die Flex-Variante entscheiden, zahlen 99,95 Euro. Hinzu kommen einmalige Bereitstellungskosten von 39,95 Euro.

Welche Tarife gibt es für die Telekom Speedbox?

In der Vertragsvariante fallen pro Monat 39,95 Euro. Der Kunde bekommt dafür ein Datenvolumen von 100 GB, das mit bis zu 300 Mbit/s per LTE versurft werden kann. Kunden, die mehr Datenvolumen benötigen, können im jeweiligen Monat über SpeedOn Datenvolumen nachbuchen. Hier fallen 14,95 Euro für 15 GB oder 29,95 Euro für 30 GB an. Wer seinen Zugang nur sporadisch nutzt, kann in der Flex-Variante 100 GB für 44,95 Euro buchen. Das Datenvolumen ist dann ab Buchung 31 Tage gültig. Wer 28 Jahre oder jünger ist, zahlt mit dem Young-Tarif monatlich 10 Euro weniger.

 Telekom SpeedboxTelekom Speedbox Flex
Datenvolumen100 GB100 GB
Datenratebis 300 MBit/sbis 300 MBit/s
Laufzeit24 MonateBei Bedarf nutzbar
Kosten39,95 Euro pro Monat44,95 Euro pro 31 Tage
Einmalkosten 39,95 Euro39,95 Euro
Gerätekosten1 Euro99,95 Euro
Mobile NutzungInnerhalb Deutschlands nomadisch nutzbar, Speedbox hat eingebauten AkkuInnerhalb Deutschlands nomadisch nutzbar, Speedbox hat eingebauten Akku

Congstar Homespot: Tarife, Hardware, Details

Die Telekom-Tochter Congstar hat ebenfalls ein eigenes Homespot-Angebot in petto und nutzt für die Realisierung das LTE-Netz der Deutschen Telekom.

Die Hardware beim Congstar Homespot

Congstar bietet seinen Kunden einen großen Alcatel-Router zum Kauf an. Er kostet einmalig 85 Euro. Alternativ können Kunden das neue Gerät für zwei Jahre zu je 3,50 Euro im Monat bei 1 Euro Anzahlung erworben werden. Die SIM-Karte, die für die Nutzung eines Homespots mit einem Congstar-Tarif mitgeliefert wird, ist auch mit LTE-WLAN-Routern von Drittanbietern kompatibel, das Gerät muss also nicht gebucht werden.

Welche Tarife bietet Congstar für das Mobile Internet für Zuhause?

Congstar bietet seinen Kunden drei Tarife an, die sich durch das monatliche Freivolumen unterscheiden. Erst im Feburar 2019 wurden die Angebote komplett überarbeitet. Alle drei nutzen Long Term Evolution, kurz LTE, der Telekom – allerdings auf 50 MBit/s gedrosselt. Nach Erreichen der monatlichen Freigrenze geht es noch mit einer Geschwindigkeit von 384 kBit/s weiter.

 congstar Homespot 30congstar Homespot 100congstar Homespot 200
Datenvolumen/Monat30 GB100 GB200 GB
Datenratebis 50 MBit/sbis 50 MBit/sbis 50 MBit/s
Laufzeit24 Monate oder monatlich kündbar, bis zu 180 Tage am Stück möglich24 Monate oder monatlich kündbar, bis zu 180 Tage am Stück möglich24 Monate oder monatlich kündbar, bis zu 180 Tage am Stück möglich
Kosten/Monat20 Euro30 Euro45 Euro (bei Buchung bis 30. Juni)
55 Euro (bei Buchung ab 1. Juli)
Einmalkosten Flex-Variante 30 Euro
Laufzeit 10 Euro
Flex-Variante 30 Euro
Laufzeit 10 Euro
Flex-Variante 30 Euro
Laufzeit 10 Euro
Gerätekostenoptional, zwischen 25 und 85 Eurooptional, zwischen 25 und 85 Eurooptional, zwischen 25 und 85 Euro
Mobile NutzungNein, nur innerhalb einer "Homezone", Adresswechsel kostenpflichtig möglichNein, nur innerhalb einer "Homezone", Adresswechsel kostenpflichtig möglichNein, nur innerhalb einer "Homezone", Adresswechsel kostenpflichtig möglich
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Congstar-Kunden müssen sich entscheiden, wo sie schnelles Internet per WLAN über den Router nutzen. Denn für zugehörige SIM-Karten wird nur ein Surfbereich freigeschaltet, an dem das LTE-Netz nutzbar ist. Der ermöglicht zwar die Mitnahme des Cubes zum Nachbarn und vermutlich auch noch im Schrebergarten in der eigenen Stadt, aber keine weiteren Reisen. Wirklich mobiles Internet wird hier also nicht geboten, vielmehr ein echter Ersatz zum Festnetz. Möglich ist allerdings ein Wechsel des Surfbereichs, der jedoch 20 Euro kostet. Insgesamt können 32 Geräte mit dem WLAN-Cube verbunden werden.

Vertrag kann unterbrochen werden

Bei verbrauchtem Datenvolumen kann mit der SpeedOn-Option für 10 Euro zusätzliche 10 GB Volumen nachgebucht und so weiter Highspeed-Internet genutzt werden. Während Telefonate über das Mobilfunknetz nicht möglich sind, können SMS sehr wohl versendet werden – pro Nachricht verlangt Congstar 9 Cent. Erwähnt sei außerdem, dass für die Flex-Varianten nur eine monatliche Laufzeit gilt, während die reguläre Vertragsvariante über 24 Monate läuft. Daran orientiert sich auch die einmalige Anschlussgebühr: Bei der Flex-Variante liegt der Preis höher als bei Kunden, die sich zwei Jahre lang an den Homespot-Tarif binden. Anders als bei den Mitbewerbern wird aber beim Flex-Tarif die Grundgebühr auch berechnet, wenn der Zugang nicht genutzt wird. Allerdings kann der Kunde in beiden Varianten den Vertrag bis zu 180 Tage pausieren. Eine Reaktivierung kostet allerdings 20 Euro.

Die Tarife und der WLAN-Cube respektive LTE-WLAN-Router können über die Webseite von Congstar ergattert werden.

Ortel Mobile: Tarife, Hardware, Details

Die Telefónica-Tochter Ortel Mobile hat im Juli 2018 einen eigenen Homespot-Tarif eingeführt. Die Besonderheit: Es handelt sich um Prepaid-Tarife. Damit hebt sich Ortel von seinen Mitbewerbern ab, bei denen das Angebot nur auf Vertragsbasis zu haben ist. Eingesetzt wird – wie für eine Telefónica-Tochter zu erwarten – das O2-Netz. Erhältlich ist der Router samt SIM-Karte nur im Handel bei entsprechenden Partnern von Ortel Mobile

Die Hardware

Zum Einsatz kommt der Wistron WNC WLD71-T1, ein Router der sonst in Deutschland nicht zu haben ist. Die Telefónica-Marke Movistar aus Spanien importiert ihn offenbar. Der Router kostet einmalig 69,99 Euro. Die Prepaid-SIM-Karte ist bereits eingelegt und versiegelt.

Was kostet der Festnetzersatz von Ortel Mobile?

Für 29,99 Euro bekommen die Kunden 28 Tage lang Zugriff auf das O2-Netz. Mit einer Datenrate von bis zu 21,6 MBit/s können Daten heruntergeladen werden. Das ist etwas schneller als die normale DSL-Geschwindigkeit. Nach 40 GB wird die Zugangsgeschwindigkeit jedoch auf 56 kBit/s gedrosselt. Im Rahmen einer Aktion gibt es bis Ende Februar 2019 60 GB. Kunden, die mehr Datenvolumen benötigen, können weitere 10 GB für 14,99 Euro nachbuchen. Die Offerte kann bundesweit genutzt werden, es muss lediglich eine Stromsteckdose vorhanden sein – und natürlich das O2-Netz.

 Ortel Mobile
Datenvolumen/Monat60 GB
Datenrate21,6 Mbit/s
Kosten pro 28 Tage29,99 Euro
LaufzeitKeine, automatische Optionsverlängerung bei ausreichend Guthaben
Einmalkosten 69,99 Euro
Gerätekosteninklusive
Mobile NutzungJa, innerhalb Deutschlands, Steckdose erforderlich

O2 Homespot: Tarife, Hardware, Details

Auch im O2-Netz gibt es theoretisch einen Internet-Zugang für Zuhause, der statt auf TV-Kabel oder Telefonleitung auf einen LTE-Anbieter setzt. Allerdings hat O2 die Vermarktung des O2 Homespot faktisch eingestellt, vermarktet nur noch das Gerät und bewirbt es nicht einmal mehr auf der eigentlichen Homepage. Lediglich über einen Deeplink ist die Internetseite noch zu finden. Der o2 Homespot kann entweder gemietet oder erworben werden. Auch O2 bietet die Möglichkeit, den Spot unabhängig von einem bestimmten Surfbereich zu nutzen. Allerdings wird hier eine Steckdose zwingend benötigt. Das heißt, Nutzer können den HomeSpot von O2 auch mit auf Reisen nehmen und flexibel einsetzen, solange 230 Volt vorhanden sind. Besonders bei O2 gilt es aber auf die Netzabdeckung zu achten. Spezielle HomeSpot-Tarife gibt es bei O2 nicht mehr. Stattdessen bietet O2 seine normalen O2 my Data Datentarife an. Der Nachteil: Diese enden schon bei 20 GB pro Monat. Für einen DSL-Ersatz ist das zu wenig. Theoretisch lässt sich der Internetzugang aber auch über jeden anderen LTE-Tarif in dem Router nutzen – so auch die unlimitierte Flatrate von O2, die aber eigentlich für das Handy gedacht ist. Sie beinhaltet eine echte Internet-Flatrate und gleichzeitig mobiles Surfen.

Fazit: Mobiles Internet als Ersatz für den DSL-Anschluss ist möglich

Die großen deutschen Mobilfunkanbieter sind hinsichtlich der Homespot-Angebote recht gut aufgestellt. Vodafone, Telekom, Congstar und Ortel Mobile ähneln sich in weiten Teilen, nur kleinere Details machen den Unterschied bei dieser DSL-Alternative. So kommt es zunächst darauf an, in welchem Netz der jeweilige Nutzer surfen möchte. Mit der Vodafone, Telekom und Congstar funkt man in den am besten ausgerüsteten Netzen Deutschlands. Darüber hinaus spielt auch eine Rolle, ob man den Homespot nur an einem oder mehreren Orten nutzen möchte. O2 selbst hat sich aus dem Markt faktisch verabschiedet und überlässt Ortel Mobile das Feld mit der Besonderheit der Prepaid-Abrechnung. Das ist interessant für alle, die Probleme haben, einen Vertrag zu bekommen oder die keinen Vertrag abschließen wollen.

Problematisch ist, das das Angebot nur schwer zu bekommen ist, da es ausschließlich über ausgewählte stationäre Partner vertrieben wird. Alle Offerten haben hingegen folgende Dinge gemeinsam: Sie sind nur innerhalb Deutschlands per Mobilfunk nutzbar und bieten einen Zugang zu LTE. Der Nachteil aller Homespots gegenüber WLAN beziehungsweise einer DSL-Leitung ist, dass im Monat nur ein bestimmtes Datenvolumen zur Verfügung steht. Benötigt man mehr Volumen, entstehen zwangsweise auch mehr Kosten.

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