MagazinApps und SoftwareDas Girokonto im Handy: N26, O2 Banking, Yomo & Co im Vergleich

Das Girokonto im Handy: N26, O2 Banking, Yomo & Co im Vergleich

Die Zeiten, wo das eigene Girokonto bei der örtlichen Sparkasse oder Volksbank sein musste, sind lange vorbei. Und selbst Online-Direktbanken haben inzwischen Konkurrenz bekommen: Smartphone-Konten liegen im Trend. Das Handy ist die einzige Schnittstelle zwischen Bank und Kunde. Die Anbieter der Branche: revolut, N26, o2 Banking oder die Sparkassen-App Yomo. Aber wie unterscheiden sich die Banken voneinander? Und welche Vorteile oder Nachteile gibt es?
N26 will die klassische Bank überflüssig machen

Was ist der Unterschied zwischen Girokonto und Smartphone-Bank?

Die Grenzen zwischen einem zumeist kostenlosen Girokonto bei einer Direktbank und einem kostenlosen Smartphone-Konto sind fließend. Vereinfacht ausgedrückt, bieten Direkt- beziehungsweise Online-Banken inzwischen auch Apps an, die in ihrem Funktionsumfang zwar immer besser werden. Im Kern bleibt die Bank aber auf den Web-Browser fokussiert.

Umgekehrt ist es bei den Handy-Banken: Der Erstkontakt mit dem Kunden und die Hauptabwicklung erfolgt über die App. Einige Funktionen lassen sich aber bei den meisten Handy-Banken auch über einen Browser erledigen. Die Handy-Banken richten sich gezielt an die Generation Y. Banking soll mit den Angeboten wieder modern werden.

Grundsätzlich bieten aber beide Banken-Arten das Gleiche: ein Girokonto, kein Filialnetz, Kreditkarte, App und Bargeldauszahlung sowie teilweise auch Bargeldeinzahlung. Schwieriger wird es, wenn der Kunde Ansprüche wie einen Immobilienkredit hat. Hier sind die Onlinebanken wie die DKB, comdirectING-Diba oder 1822direkt deutlich im Vorteil, den reine Online-Banken bieten höchstens Dispo-Kredite oder Mikro-Kredite an.

Nicht zu verwechseln sind Smartphone-Banken übrigens mit Google Pay oder Apple Pay. Hier wird zwar mit dem Smartphone bezahlt, doch letztlich findet die Transaktion bei einer bestehenden Bank statt und nicht etwa bei Google oder Apple selbst.

Welche Handy-Banken gibt es und wer steckt dahinter?

Eine ultimative Liste der Smartphone-Banken ist kaum möglich, da sich aus dem Ausland immer wieder neue Banken auf dem deutschen Markt ansiedeln. Aufgrund der technischen und rechtlichen Möglichkeiten ist das auch kein Problem. Die Redaktion von inside handy beschränkt sich daher darauf, die bekanntesten oder interessantesten Smartphone-Banken und -Marken an dieser Stelle vorzustellen.

N26

Der bekannteste Name in der Gattung Smartphone-Bank dürfte sicherlich N26 sein. Die Handybank wurde 2013 als Start-Up gegründet, ist seit 2015 am Markt und operiert rein digital – inzwischen schon in 24 Ländern. Mehr als 1,5 Millionen Kunden vertrauen der Smartphone-Bank N26 mit Sitz in Berlin.

Das Unternehmen hat seit 2016 eine eigene Banklizenz, davor nutzten sie die Banklizenz von Wirecard. Größter Kritikpunkt der Kunden: Der Support ist nur per Chat erreichbar. Möchte man mit einem Mitarbeiter sprechen, hat man Pech. Es gibt keine Telefonnummer von N26.

1822mobile

Die 1822direkt ist eine Direktbank-Tochter der Sparkasse Frankfurt. Mit ihrem 1822Mobile-Konto spricht sie genau jene Zielgruppe an, die sie offenbar fürchtet, an N26 & Co. zu verlieren. Das Konto unterscheidet sich in vielen Punkten von dem bisherigen Direktbank-Angebot. So ist beispielsweise bei 1822mobile kein klassisches Onlinebanking vorgesehen.

Bankomo

Bankomo ist die Smartphone-Konto-Variante der Reisebank. Wer an einem Geldautomaten der Reisebank Geld abhebt, sieht in aller Regel Werbung für dieses Angebot. Das Konto richtet sich aber vor allem an Migranten, Saisonarbeiter oder Aupairs. Für deutsche Kunden ist die Bank auch aufgrund der Kostenstruktur eher nicht interessant.

Revolut

Revolut ist ein britischer Anbieter, der aber auch deutsche Kunden anspricht. Neben dem Bankgeschäft auf dem Handy setzt Revolut auch auf Währungstausch und Kryptowährungen, die mit dem Konto genutzt werden können. Primär ist das Unternehmen deshalb interessant, weil es für seine Kunden Transaktionsgebühren und Wechselkursprovisionen vermeidet.

O2 Banking

O2 Banking ist eine Bank-Anwendung des Mobilfunk-Anbieters O2. Die Kernmarke von Telefónica Deutschland dient dabei als Marke, abgewickelt werden alle Dienstleistungen über die Fidor Bank AG.

Kleinkredite sollen den Kunden unkompliziert bereitgestellt werden. Dieser Geld-Notruf kostet mit 6 Euro pro Abruf für 100 Euro und 30 Tage jedoch enorm viel (effektiver Jahreszins 72 Prozent). Die O2 Banking-App steht auch Kunden anderer Mobilfunkanbieter zur Verfügung.

Moneyou Go

Moneyou ist eine Marke der niederländischen ABN AMRO Bank N.V. Bei Moneyou Go gibt es ein kostenloses Girokonto mit kostenloser Debit Mastercard, das direkt am Smartphone eröffnet werden kann. Das Guthaben auf dem Girokonto ist in „Wallets“ organisiert, so dass Nutzer auf einen Blick sehen sollen, wie viel Geld sie für welchen Zweck zur Verfügung haben. Das Guthaben in allen Wallets wird mit 0,30 Prozent pro Jahr verzinst.

Yomo

Yomo ist ein Projekt mehrerer Sparkassen, um junge Kunden zu einem Smartphone-Konto zu bewegen. Das Projekt befand sich lange in der Testphase, einige Sparkassen sind in der Zeit auch abgesprungen. Mittlerweile ist die Online-Marke aber verfügbar. Wer will, kann sich für das kostenlose Konto registrieren – egal, ob die örtliche Sparkasse mitmacht oder nicht. Yomo-Konten werden im Zweifel bei einer anderen Sparkasse geführt.

Besonderheiten bei Yomo sind, dass es derzeit noch keine Kreditkarten gibt, sondern nur eine Sparkassencard. Außerdem können Kunden kostenlos Bargeld abheben und kostenlos einzahlen. Das funktioniert an jedem Sparkassen-Geldautomat. Die Einzahl-Funktion unterstützen jedoch nicht alle Geldautomaten der Sparkasse.

Ferrum Bank

Aus Malta stammt die Ferrum Bank. Sie lockt mit einer kostenlosen Mastercard. Wer ein neues Konto dort eröffnet, bekommt aber verschiedene Sparoptionen angeboten und kann vergleichsweise hohe Zinsen für gespartes Geld bekommen. Nettes Gimmick: Wer will, kann einstellen, dass jede Zahlung mit der Kreditkarte zum Sparen aufgerundet wird. Werden also 9,10 Euro im Supermarkt fällig, werden 10 Euro von der Kreditkarte berechnet. Die 90 Cent Differenz landen auf einem Sparkonto.

Was sind die Vorteile eines Smartphone-Konto?

Die Handy-Banken sind zumeist kostenlos – zumindest in der Grundversion. Einzige Ausnahme ist das eher unbekannte Angebot Bankomo von der Reisebank, das monatlich 4,90 Euro kostet. Ein kostenloses Girokonto ist einer der größten Vorteile gegenüber Filialbanken, bei denen es kostenlose Konten faktisch nicht mehr gibt. Direktbanken knüpfen die Gebührenfreiheit zunehmend an den Geldeingang.

Die Smartphone-Banken sprechen die Kunden dort an, wo man sie am ehesten erreichen: auf dem Handy. Alles, was es zwischen Bank und Kunde zu klären gibt, lässt sich per Bank-App realisieren. Das beginnt bei der Eröffnung des Kontos, erstreckt sich über Überweisungen und das Sperren von Kreditkarten bis hin zum Klein-Kredit. Es gibt keinen Papierkram, der Gang zur Postfiliale oder gar zum Bankschalter entfällt ebenso. So erfolgt beispielsweise auch die Anmeldung rein digital. Zur Identitätsprüfung für das mobile Konto dient ein Videochat.

Kontoeröffnung in zehn Minuten und ohne Papierkram

Die Banken werben damit, dass die Konten in nur wenigen Minuten eröffnet sind. Möglich wird das durch einen Video-Chat mit der Bank oder einer Zertifizierungsstelle. Bei Letzterer muss man den Personalausweis per Video vorgelegen. Danach ist zwar das Konto eingerichtet, der Nutzer hat jedoch noch keine Bankkarte und keine Kreditkarte, kann also kaum damit im Geschäft zahlen. Immerhin ist die neue Bankverbindung schon mal bekannt und kann auch für Überweisungen genutzt werden. Weiterer Vorteil der Online-Eröffnung: Papierkram gibt es nicht.

Auswertungen und Statistiken zur den eigenen Ausgaben

Dadurch, dass die Banken sich komplett darauf konzentrieren, per Handy perfekt zu funktionieren, sind die Apps gut strukturiert aufgebaut und funktional. So bieten die Banken beispielsweise teils automatische, teils manuelle Gruppierungen von Einnahmen und Ausgaben an. So weiß der Bank-Kunde auf einen Blick, welche Finanzmittel er pro Monat für Lebensmittel, Vergnügen oder Miete ausgibt. Gerade für die jüngere Zielgruppe kann das ein gutes Werkzeug sein, um zu lernen, wie man mit Geld umgeht.

Überweisung ohne Bankverbindung

Sind Freunde oder Arbeitskollegen bei der gleichen Bank, finden die Überweisungen in Echtzeit statt. Dieses Verfahren kennen zum Beispiel Paypal-Nutzer schon, wenn sie sich gegenseitig Geld senden. Bei den Handy-Banken wird wie bei Paypal keine Bankverbindung gebraucht, sondern je nach Anbieter die Handynummern oder E-Mail-Adresse des Gegenüber. Ist der Empfänger nicht bei derselben Bank wie der Absender des Geldes, schickt die Bank dem Empfänger einen Link per SMS oder E-Mail zu. Dieser kann dann seine Bankverbindung angeben und die Bank überweist das Geld. Je nach Bank ist es auch möglich, die Sperrung der Kreditkarte per App durchzuführen, Umsätze auf der Karte in Echtzeit zu sehen oder Zahlungslimits und Sperren für Auslandszahlungen zu setzen.

Ein nettes Gadget bietet O2 Banking: Für jeden Euro Umsatz mit der Kreditkarte bekommen Kunden 1 MB Datenbonus gutgeschrieben, sofern sie ihren Handyvertrag bei O2 haben.

Was sind die Nachteile vom Girokonto auf dem Smartphone?

Je nach Anforderung eines Bankkunden kann das Mobile Banking auch Nachteile haben – beispielsweise dann, wenn der Kredit einmal etwas größer sein muss oder eine Immobilienfinanzierung ansteht. Das nämlich können die Handy-Banken in der Regel nicht leisten. Normale Verbraucherkredite über einige tausend Euro gehören aber mittlerweile zum guten Ton der Smartphone-Banken. Eine Depot-Eröffnung gestaltet sich bei einer Smartphone-Bank wiederum schwierig. Und in der Natur der Sache liegt es auch, dass Kunden keinen persönlichen Ansprechpartner bekommen und der persönliche Kontakt folglich fehlt.

Weitere Nachteile sind vor allem vom individuellen Bedarf der Nutzer abhängig. Ein Beispiel: Bei N26 bekommen die Kunden eine Mastercard und auf Nachfrage eine Maestrocard. Es gibt aber Restaurants und Geschäfte, die nur die Girocard (eher als EC-Karte bekannt) akzeptieren. Bei anderen Banken ist die Girocard-Funktion auf der Maestro-Karte zu finden. Bei N26 gibt es hingegen keine Unterstützung der Girocard. Unter Umständen kann der N26-Kunde also seine Rechnung nicht bezahlen, obwohl das Restaurant Kartenzahlung anbietet.

Einen Unterschied zu traditionellen Banken sollten Kunden auch bei den ausgegebenen Kreditkarten der Banken beachten: Bei ihnen handelt es sich in der Regel um Debit-Karten. Das heißt, der Betrag wird sofort auf dem Konto abgebucht. Bei normalen Kreditkarten gibt es einmal pro Monat eine Sammel-Abbuchung.

Welche Kosten entstehen bei einer Handy-Bank?

Wie bereits erwähnt, sind die Leistungen der Handy-Banken in der Grundversion mit Ausnahme von Bankomo kostenlos. Doch bei allen Banken müssen Verbraucher darauf achten, ob bei einer verstärkten Nutzung nicht doch Gebühren anfallen können. Das kann zum Beispiel bei der Bargeld-Abhebung am Automaten der Fall sein. Wer häufiger als drei oder fünf Mal im Monat Geld aus dem Automaten zieht, muss beispielsweise bei N26 dafür zahlen. Pro Abhebung können 2 Euro anfallen. Auch wer mehr als ein Standard-Konto will, muss in die Tasche greifen.

Eines der teuersten Konten ist ebenfalls bei N26 zu finden. 16,90 Euro monatlich sollen Kunden für N26 Metal zahlen. Dafür soll es einen bevorzugten Kundendienst, Partnerangebote, Versicherungen und kostenlose Abhebungen in Fremdwährung geben. Einzigartig ist aber sicher die im Tarif enthaltene Metall-Kreditkarte. Für Freiberufler und Geschäftskunden gibt es außerdem das kostenlose Konto N26 Business, bei dem auf alle Einkäufe mit der N26 Business Mastercard 0,1% Cashback am Quartalsende gut geschrieben werden. Mit N26 Business Black für 9,90 Euro monatlich bietet das Konto zusätzlich ein Versicherungspaket, einschließlich Handy-Diebstahlversicherung, Bargeldschutz, Wareneinkaufsversicherung sowie Erstattung der Mietwagen-Selbstbeteiligung und die gebührenfreien Abhebungen in Fremdwährungen an. Auch die anderen Banken haben vergleichbare Premium-Modelle.

Weitere typische Beschränkungen sind bei einigen Banken übrigens bei den Überweisungen zu finden. Vereinzelt gibt es maximale Beträge pro Monat oder eine maximale Anzahl an Transaktionen, die pro Monat kostenlos sind.

Aufmerksam sein sollten Kunden von Handy-Banken vor allem bei den Kosten für Dispo- oder Mikrokredite. Diese können unverhältnismäßig hoch sein. Vor dem Abschluss und der Nutzung empfiehlt es sich, bei der jeweiligen Bank das Preisverzeichnis einmal zuprüfen.

Bargeld bei einer Smartphone-Bank: Wie funktioniert das?

In Deutschland kommt man – im Gegensatz zu Ländern wie Schweden – noch nicht ohne Bargeld aus. Die Versorgung mit „barer Münze“ ist also wichtig. Doch wie geht das, wenn der einzige Kontakt zur Bank das Handy ist?

Wo kann ich mit O2 Banking Bargeld abheben und einzahlen?

Drei Mal pro Monat kann bei O2 Banking per Kreditkarte an allen Geldautomaten im Euro-Raum Geld kostenlos abgehoben werden. Jede weitere Verfügung kostet 2,99 Euro. Eingezahlt werden kann Bargeld beispielsweise bei Rewe, dm, Rossmann, Real, mobilcom-debitel, real und Penny. Doch Achtung: Nur 100 Euro Einzahlung pro Monat sind gebührenfrei, danach gibt es eine Gebühr von 1,75 Prozent. Auch Auszahlungen sind bei den Handelspartnern möglich, ohne das dort eingekauft werden muss. Zwischen 50 und 300 Euro pro Abhebung kann sich der Kunde holen.

Wo kann ich mit 1822 Mobile Bargeld abheben und einzahlen?

Als Tochter der Frankfurter Sparkasse setzt 1822 voll auf die Automaten der Sparkassengruppe. Hier ist das Abheben unlimitiert kostenlos. Außerdem lässt sich in Supermärkten ab einem Einkaufswert von 20 Euro Bargeld abheben, wird mit Girocard gezahlt. Im Ausland ist das Abheben an allen Automaten kostenlos möglich, die Visa akzeptieren. Eine Bargeld-Einzahlung ist bei 1822mobile nicht vorgesehen.

Wo kann ich mit N26 Bargeld abheben und einzahlen?

N26 ermöglicht seinen Kunden bis zu fünf kostenlose Abhebungen pro Monat an allen Geldautomaten, die Mastercard akzeptieren. Wird im Ausland Geld in Fremdwährung abgehoben, fallen Gebühren von 1,75 Prozent an. Die Zahl der Kostenlos-Abhebungen liegt jedoch nur bei fünf pro Monat – und das auch nur, wenn der Kunde entweder unter 26 Jahren alt ist oder mindestens 1.000 Euro in zwei Monaten in Folge auf dem Konto eingehen. Ist das nicht der Fall, sinkt die Zahl der Kostenlos-Abhebungen auf drei pro Monat.

Jede weitere Abhebung kostet 2 Euro. Alternativ kann bei zahlreichen Geschäften in Deutschland Geld abgehoben werden, ohne das Eingekauft werden muss. Möglich ist das dank des Partners „Barzahlen“ bei Rewe, Penny, Real, dm und einigen weiteren Geschäften. Hier gibt es keine Limitierungen. Bargeld-Einzahlung ist bei den gleichen Einzelhandelspartnern möglich. Hier sind nur 100 Euro pro Monat gebührenfrei, danach werden 1,5 Prozent des Einzahlungsbetrags berechnet.

Wo kann ich mit bankomo Bargeld abheben und einzahlen?

Bargeld gibt es an den Geldautomaten der Reisebank (zu finden etwa an Bahnhöfen und Flughäfen) kostenlos. An anderen Geldautomaten fallen pro Abhebung Gebühren in Höhe von 2 Prozent, mindestens aber 5 Euro, an. Bargeldein- und Auszahlungen sind auch in den Filialen der Reisebank möglich. Eine Einzahlung kosten ebenfalls 2 Prozent Gebühren, mindestens jedoch 1 Euro. Eine Auszahlung schlägt dort mit 3 Prozent, mindestens aber 5 Euro zu Buche. Auf lange Sicht kann das teuer werden. Weiterhin möglich ist das Einzahlen sowie das Auszahlen über Einzelhandelspartner und den Partner „Barzahlen“. Auch hier fallen Kosten an: 1,5 Prozent des Betrages beim Einzahlen und 0,5 Prozent beim Auszahlen, mindestens jedoch 2,50 beziehungsweise 1,50 Euro.

Wo kann ich mit Moneyou Go Bargeld abheben und einzahlen?

Nach Angaben des Betreibers ABN AMRO gibt es derzeit keine Möglichkeit Bargeld einzuzahlen. Abhebungen am Geldautomaten sind auf zwei kostenlose Abhebungen pro Monat beschränkt, danach fallen 2 Euro pro Abhebung an. Andere Möglichkeiten der Abhebung gibt es nicht.

Wo kann ich mit revolut Bargeld abheben und einzahlen?

Bis zu 200 Euro im Monat sollen revolut-Kunden am Geldautomaten mit Mastercard kostenlos abheben können. Danach fallen Kosten von 2 Prozent an. Das Einzahlen von Bargeld ist bei den Briten nicht vorgesehen.

Wo kann ich mit Yomo Bargeld abheben und einzahlen?

Die Sparkassen-App Yomo hat gegenüber den Konto-Apps der Fintech-Unternehmen einen großen Vorteil: die Zugehörigkeit zu den Sparkassen. Yomo kann daher auf die Geldautomaten der Direkt-Bank zurückgreifen. Dort lässt sich Bargeld einzahlen und gleichzeitig erhalten die Kunden über die Automaten auch kostenlos Geld.

Wo kann ich bei der Ferratum Bank Bargeld abheben und einzahlen?

Banking-Kunden der Ferratum Bank können Geld von ihrem Smartphone-Girokonto abheben, indem sie ihre Mastercard Debit nutzen. Bis zu vier Abhebungen pro Monat sind weltweit möglich. Einzahlungen von Bargeld geht hingegen nicht.

Handy-Banken: Die wichtigsten Infos im direkten Vergleich

 N261822mobileo2 bankingBankomoMoneyyou GorevolutYomoFerratum Bank
Kosten/Monatkostenloskostenloskostenlos4,90 Eurokostenloskostenloskostenloskostenlos
KreditkarteMastercard DebitcardVisaMastercard DebitcardMastercard (Prepaid)Mastercard DebitcardVisa oder MastercardneinMastercard Debitcard
Maestro-Cardoptionalneinneinneinneinoptionalneinnein
Girocardneinjaneinneinneinneinjanein
Kostenlos Geld abheben (Geldautomat)Bis zu 5 x Monat weltweitan Sparkassen- Automaten & Ausland3 x im Monat3 x im Monat2 x im Monat200 Euro pro Monatan Sparkassen- Automaten 4 x im Monat weltweit
Geld abheben (Supermarkt)Jaab 20 Euro Einkaufswert mit Girocardjaja, 0,5 % Gebühr, mindestens 1,50 Euroneinneinneinnein
Geld einzahlenBis zu 100 Euro/Monat kostenlos (Supermarkt)neinBis zu 100 Euro/Monat kostenlos (Supermarkt)Reisebank- Filialen gegen Gebührneinneinja, an Sparkassen- Automaten nein
Dispo-Kosten8,9 Prozent7,43 Prozent8,99 Prozent---10,5 Prozent-
Online-Banking (Web)janeinjajaneinneinneinnein

Wie sicher ist eine Handy-Bank und mein Geld bei der Bank?

Absolute Sicherheit gegen Hacker kann und wird es nie geben. Wer jedoch sein Handy gut vor Zugriffen Dritter schützt (etwa mit Fingerabdruck-Sensor, PIN, Face-Lock oder ähnlichem) macht schon einmal einen wichtigen Schritt, um sein Handy auch für Bankgeschäfte zu nutzen. Auch die Banking-App sollte geschützt sein vor Zugriffen – dafür sorgen die Apps aber in der Regel schon von sich aus.

Das Geld bei einer Handy-Bank ist so sicher wie bei jeder anderen Bank. Denn alle Handy-Banken haben entweder selbst eine Banklizenz oder realisieren im Fall von O2 Banking ihre Dienste über eine Partnerbank wie Fidor. Unternehmen, die eine deutsche Banklizenz haben, stehen unter Aufsicht der BaFIN. Die eingelegten Kundengelder sind bis zu 100.000 Euro durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken und danach durch einen Einlagensicherungsfonds abgesichert.

Die britische Handybank Revolut gibt an, dass Kundengelder auf einem separaten Konto bei lloyd’s oder Barclays gespeichert werden. „Als von der FCA autorisierte Institution sind deine Gelder gemäß den FCA-Anforderungen, der Electronic Money Regulations 2011 und den Payment Services Regulations 2017 geschützt“, so Revolut. Im Falle einer Insolvenz könne der Kunde seine Gelder von diesem getrennten Konto anfordern und die Forderung geltend machen, vor allen anderen Gläubigern bezahlt zu werden.

Bildquellen:

  • N26 will die klassische Bank überflüssig machen: N26
OnePlus 7 Teaser

OnePlus 7: Flaggschiff-Serie offiziell angekündigt

Das OnePlus 7 samt möglicher Geschwistermodelle hält sich nun schon seit geraumer Zeit hartnäckig in der Gerüchteküche. Offizielle Bestätigungen gab es bislang nicht – doch der Hersteller kündigt das neue Flaggschiff mittels eines Teasers nun an. Dazu gesellen sich neue Informationen zum Pro-Modell.
Thorsten Neuhetzki
Thorsten liebt Technik und ist seit 2018 bei inside handy als Redakteur an Bord. Als "alter Hase" in der Branche schreibt Thorsten am liebsten über alles, was mit Breitband zu tun hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um Super Vectoring, DOCSIS 3.1 oder 5G geht, schnelles Internet ist für Thorsten und seine Berichterstattung das A und O. Abseits des Newsdesks ist Thorsten mit großer Begeisterung auf seinem Tourenrad unterwegs. Vor allem Schweden hat es dem in Berlin wohnhaften Ostwestfalen, der schon seit vielen Jahren Bayern München die Treue hält, angetan.

Handy-Highlights

Samsung Galaxy S10 Gerücht

Deine Technik. Deine Meinung.

2 KOMMENTARE

  1. Zu o2 Banking muss man noch sagen das man nicht nur pro 1 Euro Umsatz 1 MB Datenvolumen bekommt sondern 2500 Bonus MB gegen einen 10 Euro Amazon Gutschein eintauschen kann. Das ist dan interessant wen man nicht O2 Mobilfunk Kunde ist .

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

geschützt durch reCAPTCHA Datenschutzerklärung - Nutzungsbedingungen