Spielen auf dem Handy Die besten Gaming-Smartphones im Überblick

vom 15.06.2018, 09:18
Razer Phone: Erstes Gaming-Smartphone von Razer
Bildquelle: Razer

Ob in der Bahn, auf der Arbeit oder Zuhause: Spiele auf dem Handy erfreuten sich schon immer großer Beliebtheit als kleiner Zeitvertreib. Mit dem Aufkommen der Smartphones haben sich Mobile Games jedoch auch zu einer ernsthaften Konkurrenz zu Videospielen gemausert. Doch wie bei den stationären Vorbildern gibt es einige Dinge zu beachten, bevor man bei einem Gaming-Smartphone zulangt.

Von Snake über den App Store bis hin zu Pokémon GO: Mobile Gaming hat sich in den letzten 20 Jahren stark verändert. Nach ersten Gehversuchen entwickelten sich Spiele auf Mobilfunktelefonen und den späteren Smartphones zu einem eigenen Bereich im Spiele-Universum. Mittlerweile sind Games wie Angry Birds, Pokémon GO oder Clash of Clans eigene Meilensteine und stehen stellvertretend für den Einfluss, den Smartphones auf das Leben der Zocker haben.

Wie auch bei den traditionellen Spielkonsolen oder dem PC gilt es einige Dinge zu beachten, wenn man sein Handy zum Spielen nutzen möchte. Darüber hinaus gibt es Smartphones, die besser fürs Gaming gemacht sind als andere.

Das sollte ein gutes Gaming-Smartphone bieten

Wie viele andere Apps auch verlangen Spiele auf dem Smartphone nach einem Mix aus leistungsstarker Hardware gepaart mit einem hochauflösenden Bildschirm. Dazu kommen jedoch noch einige Besonderheiten wie die Software-Unterstützung von Spielen oder die Handhabung des Handys. Wie auch bei der Spielerei auf dem PC oder den Konsolen gilt jedoch: Gaming ist ein teures Hobby. Der Preis für Zocker-Smartphones ist hoch und sollte nicht abschrecken.

Leistung

Das Herzstück eines jeden Gaming-Geräts ist der Prozessor. Für Smartphones gilt das noch mehr, da bei aktuellen Modellen sogenannte Systems-on-a-Chip (kurz: SoC; zu Deutsch auch Ein-Chip-System genannt) zum Einsatz kommen. Das heißt, dass neben dem Prozessor, der für die Rechenleistung und Geschwindigkeit des Handys verantwortlich, auch der Grafik-Chip (graphics processing unit, kurz: GPU) auf derselben Platine verbaut ist. Bei Gaming-PCs sind Prozessor und Grafikkarte hingegen getrennt. Konsolen ähneln dem SoC-System, haben jedoch oftmals auch eigenständige Chips für Rechen- und Grafik-Leistung. Eine aktuelle Ausnahme ist die Nintendo Switch mit ihrer Nvidia-Tegra-Architektur.

Zurück zum Thema: Gaming auf Smartphones hängt aufgrund des SoC zu einem großen Teil vom Prozessor des Handys ab. Dementsprechend sollte nur die aktuellsten und leistungsstärksten Chips verbaut sein. Im Jahr 2018 sind das unter anderem Apples A11 Bionic, Qualcomms Snapdragon 845, Samsungs Exynos 9810 oder der Kirin 970 von Huawei. Im Laufe des Jahres dürften dann noch der Apple A12 vorgestellt werden und den Platz des A11 Bionic einnehmen. Dabei ist es nicht unbedingt ausschlaggebend, wie viele Kerne zum Einsatz kommen oder mit wie vielen Gigahertz der Prozessor taktet.

Neben dem Prozessor und der GPU spielt auch der Arbeitsspeicher eine Rolle. Jedoch ist der Datenspeicher nur von begrenzter Wichtigkeit, da er keinen unmittelbaren Einfluss auf das Spiel hat. Das gilt ebenfalls für den internen Speicher eines Smartphone. Während auf Gaming-PCs die SSD ihren Siegeszug dank schnellerer Datenrate feiert, kommt der interne Speicher bei Handys meist nur als limitierender Faktor zum Einsatz. Wer viele Spiele auf seinem Telefon installieren will, sollte genug Platz dafür haben. Besser werden sie aufgrund des freien Speicherplatzes aber nicht.

Ein weiterer Faktor den es zu beachten gilt, ist die Konnektivität des Smartphones. Besonders bei Online-Spielen, die gegen andere Nutzer gezockt werden, sind eine gute Verbindung zum mobilen Internet und ein hohes Datenvolumen Pflicht. Wer lieber offline zockt oder das Internet nur zum Herunterladen von Spielen nutzt, kann auch mit einer durchschnittlichen LTE-Verbindung und einem normalen Mobilfunkvertrag glücklich werden.

Display

Größer ist besser: ein gemeinsames Motto von Smartphone- und Gaming-Welt. Handy-Hersteller haben in den vergangenen Jahren die Bildschirme ihrer Modelle immer weiter vergrößert. Während 6 Zoll für ein Smartphone Anfang des Jahrzehnts als zu groß galt, gibt es Displays mit dieser Bildschirmdiagonalen aktuell immer mehr. Die größeren Panels sind für Games wie gemacht. Denn auch beim PC- und Konsolen-Gaming gilt: größer ist besser.

Natürlich lassen sich Games auch auf Handys unter 5,5 Zoll spielen. Jedoch wirken besonders grafisch aufwendige Spiele auf einem großen Bildschirm einfach besser. Eine hohe Auflösung ist dabei natürlich Pflicht. Full-HD (1.080 x 1.920 Pixel) reichen oftmals aus. Einige Modelle kommen jedoch auch mit QHD-Panels (1.440 x 2.560 Pixel). 4K-Auflösungen (2.160 x 3.840 Pixel), wie sie das Sony Xperia XZ Premium unterstützt, sind aktuell noch kaum verbreitet und werden deshalb von vielen Spielen nicht unterstützt. Gleiches gilt für besondere Funktionen wie zum Beispiel den 120-Hertz-Bildschirm des Razer Phones.

Akku

Wer viel spielt, der braucht auch viel Akku. Ähnlich wie Videos gehören Games zu den Energiefressern par excellence. Dementsprechend gut und groß sollte auch der Akku des Smartphones sein. Mehr als 3.000 mAh Nennladung dürfen es aktuell schon sein. Im Gegensatz zum Bildschirm ist bei der Batterie Größe allein nicht alles. Denn die Kapazität des Akkus ist immer von unterschiedlichen Faktoren abhängig wie zum Beispiel der Größe des Displays oder dem verwendeten SoC. Das Betriebssystem auf dem jeweiligen Gerät und dessen Energieverbrauch spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Game-Modus / Handling

Weitere Faktoren, die ebenfalls Einfluss auf die Kaufentscheidung eines Gaming-Handys haben, sind die Unterstützung eines sogenannten Game-Modus sowie die Handhabung und Steuerung eines Spiels auf dem Smartphone. Unter ersterem versteht man besondere Einstellungen, die das Zocken auf dem Mobiltelefon vereinfachen oder verbessern. Besonders auf Android-Geräten gibt es mittlerweile vorgefertigte Game-Modi. So werden Benachrichtigungen automatisch auf Stumm gestellt, wenn der Nutzer ein Spiel startet. Darüber hinaus gibt es neuerdings auf dem Razer Phone ein Geschwindigkeits-Boost, der für ein noch besseres Gaming-Erlebnis sorgen soll.

Das Handling eines Gaming-Smartphones liegt oftmals mit der Größe und dem Gewicht des Gehäuses zusammen. Umso sperriger und schwerer ein Handy ist, desto kürze fallen Zocker-Sessions aus. Wenn das Smartphone hingegen gut in der Hand liegt, ist es potenziell länger möglich, einen Titel zu spielen. Natürlich gibt es mittlerweile auch hier Hilfsmittel wie Bluetooth-Controller, um auch am Smartphone mit einem Gamepad zu zocken.

Preis

Wer auf dem Smartphone spielen möchte, der muss Geld in die Hand nehmen. Da Gaming-Handys leistungsstark und groß sein müssen, ist mit einem Preis unter 400 Euro nicht zu rechnen. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, weniger Geld auszugeben. Ein Flaggschiff aus dem Vorjahr oder ein Mittelklasse-Modell können auch ausreichen, jedoch gibt es das uneingeschränkte Gaming-Erlebnis nur auf den aktuellen Top-Geräten.

Neben der richtigen Hardware ist auch die Software entscheidend. Denn viele aufwendige Games gibt es im App Store von Apple oder dem Google Play Store nur gegen Geld. Ambitionierte Spieler können bis zu 15 Euro für einen Titel schon ausgeben. Wer seine Zeit lieber in Free-to-Play-Games steckt, zahlt theoretisch keinen Cent. In der Praxis sind diese Spiele jedoch so ausgelegt, dass sie sich nur lohnen, wenn man In-App-Käufe tätigt. Oftmals übersteigen die Kosten für einen Free-to-Play-Titel dann die Ausgaben für die sogenannten Premium Games.

Die besten Gaming-Smartphones im Überblick

In der Theorie könnte jedes aktuelle Flaggschiff-Handy ein potenzielles Gaming-Smartphone sein. In der Praxis gibt es jedoch Modelle, die sich mehr oder weniger für das mobile Zocken eignen. Im folgenden Abschnitt stellt die Redaktion die interessantesten Handys zum Spiele vor.

Razer Phone

Das Gaming-Smartphone schlechthin: Als Razer im Herbst 2017 sein erstes Handy präsentierte, war die Botschaft klar. Mit dem Razer Phone will der Hersteller von Gaming-Mäusen, -Keyboards und -Headsets die Nische des Mobile Gaming besetzten. Diesem Anspruch sollte vor allem der Bildschirm gerecht werden. Das 5,7 Zoll große LCD-Display mit QHD-Auflösung (1.440 x 2.560 Pixel) soll dank Wide Color Gamut besonders intensive Farben darstellen. Das klare Alleinstellungsmerkmal ist aber die Bildwiederholungsrate. Sie liegt beim Razer Phone bei 120 Hz – so hoch wie bei keinem anderen Smartphone auf dem Markt. Bewegungen und Animationen sollen dementsprechend besonders flüssig aussehen.

Razer Phone im Hands-On

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    Gaming-Hersteller Razer stellt sein erstes Smartphone vor
    Bildquelle: inside-handy.de / Swetlana Soschnikow
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    Gaming-Hersteller Razer stellt sein erstes Smartphone vor
    Bildquelle: inside-handy.de / Swetlana Soschnikow

Leistungstechnisch befindet sich das Telefon mit Qualcomm Snapdragons 835, 8 GB Arbeitsspeicher und 64 GB großem internen Speicher auf dem Stand eines 2017-Flaggschiffes. Der 4.000-mAh-Akku sorgt derweil für die nötige Energie. Zusätzlich hat Razer bei seinem Gaming-Smartphone noch einige Software-Besonderheiten eingebaut. So verfügt das Razer Phone nicht nur über einen Game-Modus, der alle Benachrichtigungen ausstellt. Darüber hinaus gibt es noch einen Geschwindigkeits-Boost, dank dem Nutzer die CPU und die Framerate steuern können. Das gesamte Gaming-Paket gibt es aktuell für 750 Euro zu haben.

Moto Z2 Force

Auf den ersten Blick scheint das neue Flaggschiff von Motorola keine besondere Gaming-Funktion zu besitzen. Es handelt sich beim Moto Z2 Force um ein typisches Android-Flaggschiff aus 2017, ausgestattet mit einem Qualcomm Snapdragon 835, 6 GB Arbeitsspeicher, 64 GB internem Speicher und einem eher knapp bemessenen 2.730-mAh-Akku. Der Bildschirm ist 5,5 Zoll groß und löst in QHD (1.440 x 2.560 Pixel) auf. Der Preis ist mit aktuell knapp 750 Euro im oberen Mittelfeld anzusiedeln.

Motorola Moto Z2 Force im Test: Hands-On

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    Hands-On-Bild des Motorola Moto Z2 Force
    Bildquelle: Michael Stupp / inside-handy.de
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    Hands-On-Bild des Moto z2 Force
    Bildquelle: Michael Stupp / inside-handy.de

Was das Handy aber von der Konkurrenz abhebt und es einzigartig im Bereich der Gaming-Smartphones macht, ist das Moto Game Pad. Diese aufsteckbare Erweiterung macht aus dem Flaggschiff eine Handheld-Konsole wie die Nintendo Switch oder den Nintendo 3DS und 2DS. Das sogenannte Moto Mod verpasst dem Moto Z2 Force einen Satz neuer Knöpfe und Steuerungsmöglichkeiten. Neben zwei Controlsticks und einem klassischen D-Pad sind auch vier Buttons, vier Schultertasten und Knöpfe für Start, Select und Home mit an Bord. Der integrierte Akku verfügt über eine Nennladung von 1.035 mAh. Für 90 Euro Aufpreis ist das hübsche Gamepad jedoch recht teuer.

iPhone 8 Plus

Natürlich ist auch Apple in der Liste der besten Gaming-Smartphones. Es wird jedoch nicht das iPhone X aufgeführt. Denn das aktuelle Flaggschiff des Herstellers muss sich der Plus-Variante des iPhone 8 geschlagen geben. Zwei Faktoren sprachen klar für das bekannte iPhone 8 Plus und gegen das neue X-Modell: das Display und der Preis. Letztere ist dank eines Preisunterschied von mehr als 350 Euro (iPhone X: 1.150 Euro, iPhone 8 Plus: 800 Euro) weniger verwunderlich. Der 5,8 Zoll große OLED-Bildschirm des iPhone X erscheint dem 5,5 Zoll großem LCD-Display des iPhone 8 Plus auf den ersten Blick überlegen. Da es bisher aber kaum Spiele gibt, die das ungewöhnliche Panel des neuen Flaggschiffes ausnutzen, fiel die Wahl auf das bekannte Modell.

Apple iPhone 8 Plus: Hands-On-Fotos

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    Das iPhone 8 Plus von Apple im Hands-On
    Bildquelle: inside-handy.de / Blasius Kawalkowski
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    Das iPhone 8 Plus von Apple im Hands-On
    Bildquelle: inside-handy.de / Blasius Kawalkowski

Alle weiteren technischen Daten wie der A11-Bionic-SoC, der 3 GB starke Arbeitsspeicher und der wahlweise 64 oder 256 GB große interne Speicher unterscheiden sich eh kaum. Insgesamt gehört das große iPhone 8 dank seines leistungsstarken Prozessors und des Betriebssystems zu den besten Gaming-Smartphones auf dem Markt. iOS verfügt im Gegensatz zum Android nicht über Game-Modi. Im Gegenzug ist der App Store aber die bevorzugte Veröffentlichungsplattform für Spiele-Entwickler. Ein Nachteil beim Handling: Das iPhone 8 Plus besitzt ein 5,5 Zoll großes Display, liegt aber wie ein 6-Zoll-Handy in der Hand. Das wird auf Dauer sehr unangenehm.

OnePlus 6

Gute Leistung zum günstigen Preis: Das gilt für das OnePlus 6 im Allgemeinen und ist auch unter Gaming-Gesichtspunkten entscheidend. Im Kern handelt es sich beim brandneuen Modell des chinesischen Herstellers um ein Flaggschiff von der Stange. Wie bei fast allen anderen Android-Handys kommt auch hier ein Qualcomm Snapdragon 845 zum Einsatz. Je nach Ausstattung sind 6 oder 8 GB Arbeitsspeicher sowie 64, 128 oder 256 GB interner Speicher mit an Bord. Der Akku verfügt über eine Kapazität von 3.300 mAh. Der Bildschirm ist 6,28 Zoll groß und löst mit 1.080 x 2.280 Pixeln auf.

OnePlus 6 - Hands-On

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    Das OnePlus 6 im Hands-On von inside handy
    Bildquelle: Michael Büttner
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    Das OnePlus 6 im Hands-On von inside handy
    Bildquelle: Michael Büttner

Ein klarer Kaufgrund für das OnePlus 6 ist aber der günstige Preis. Während viele andere Smartphones auf dieser Liste mindestens 700 Euro oder weit mehr kosten, gibt es das neue Flaggschiff von OnePlus schon ab rund 520 Euro. Wie einige andere Gaming-Smartphones auch bietet das OnePlus 6 einen Game-Modus an. Er schaltet temporär alle Benachrichtigungen aus und ermöglicht so ungestörtes Zocken.

Samsung Galaxy S9+

Keine Bestenliste ohne Samsung: Das Galaxy S9+ des südkoreanischen Herstellers steht hier stellvertretend für eine ganze Reihe an Oberklasse-Handys mit Android-Betriebssystem. Dank seines 6,2 Zoll großen Displays mit WQHD-Auflösung (1.440 x 2.960 Pixel) stellt es Spiele besonders intensiv dar. Der Samsung Exynos 9810 gehört zu den besten Prozessoren des Jahres 2018. 6 GB Arbeitsspeicher und ein Akku mit 3.500-mAh-Nennladung sind auch nicht schlecht. Darüber hinaus verspricht Samsung optimierte Spielerfahrungen auf seinem Flaggschiff dank besonderer Schnittstellen Vulkan-API.

Samsung Galaxy S9+ Hands On

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    So sieht der große Bruder des S9 aus...
    Bildquelle: Michael Buettner / inside-intermedia.de
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    ... das Samsung Galaxy S9+
    Bildquelle: Michael Buettner / inside-intermedia.de

Über Besonderheiten wie viele andere Geräte in dieser Liste verfügt das Samsung Galaxy S9+ nicht. Für einen Preis von aktuell rund 600 Euro gibt es ein Top-Smartphone, das sich auch besonders gut fürs Zocken eignet.

Ausblick auf asiatische Konkurrenz

Neben den genannten Modellen, die innerhalb Deutschlands in den meisten Fällen bekannt sind wie bunte Hunde, haben auch hierzulande weniger bekannte Hersteller spezielle Gaming-Smartphones in petto.

Zu nennen wäre da beispielsweise Nubia, die das Red Magic erst im April dieses Jahres ins Rennen schickten. Das besondere an dem Smartphone ist die eigens entwickelte Kühltechnik namens "Air-Cooling-Technik", womit die Überhitzung durch lange Spiele-Einheiten vermieden werden soll. Ferner steht ein sogenannter Booster-Button bereit, um mit individuellen Optionen belegt werden kann. Für eine flüssige Performance ist der Vorjahres-Prozessor Snapdragon 835 von Qualcomm verbaut, das Display misst 6 Zoll in der Diagonale und löst mit 1.080 x 2.160 Pixeln auf.

Nubia Red Magic

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    Das Nubia Red Magic wird von einem Qualcomm Snapdragon Kryo 280 Octa-Core Prozessor betrieben, der eine Taktrate von 2,45 GHz besitzt.
    Bildquelle: Nubia
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    Die Frontkamera hat eine Auflösung von 8 MP..
    Bildquelle: Nubia

Auch Konkurrent Xiaomi hat einen Fuß in der Tür des Gaming-Smartphone-Marktes und wartet mit einem Smartphone auf, das einen ebenso bildlichen Namen wie das von Nubia besitzt: das Black Shark. Das 2018er-Gerät ist mit dem Snapdragon 845 aktueller als das Red Magic und ist darüber hinaus mit der Adreno-360-Grafikeinheit versehen. Auch Xiaomi verbaut ein Flüssigkeits-Kühlsystem, das die Prozessortemperatur bis zu 8 Grad abkühlen kann. Der Akku ist indes für Spiele ebenso geeignet und bietet eine Nennladung von 4.000 mAh. Angesehen werden können die Spiele auf einem 5,99 Zoll großen Full-HD+-Bilschirm. Um das Gefühl, einen richtigen Controller in der Hand zu halten, zu verstärken, legt Xiaomi für das Black Shark ein Gaming Pad bei, das einen eigenen Akku sowie spezielle Knöpfe sein Eigen nennen kann.

Das neueste Smartphone für das Gaming-Segment kommt von Asus und wurde erst im Juni enthüllt. Der Hersteller zieht mit dem ROG Phone nach, dass hinsichtlich der grundlegenden Elemente ähnlich ist wie seine Kontrahenten: Mit von der Partie ist ein 6 Zoll großes FHD+-Display, der Snapdragon 845, ein 8 GB großer Arbeitsspeicher sowie ein Akku mit 4.000 mAh Nennladung. Abheben möchte sich das ROG Phone nicht nur durch sein GameCool 3D Vapor-Chamber-Kühlsystem, sondern auch durch ultraschallgesteuerte AirTrigger-Berührungssensoren. Um eine möglichst bequeme Nutzererfahrung zu ermöglichen, bietet das Smartphone auch seitlich angebrachte Ports für den Landscape-Modus.

Asus ROG Phone

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    Pressebilder des Asus ROG Phone
    Bildquelle: Asus ROG
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    Pressebilder des Asus ROG Phone
    Bildquelle: Asus ROG

Problem: Verfügbarkeit außerhalb Asiens

Das schwerwiegende Problem solcher Smartphones, die von weniger bekannten chinesischen Herstellern kommen, ist die Verfügbarkeit in Europa. Geräte von Xiaomi oder Nubia werden nur teilweise auf dem Markt eingeführt, spezielle Ausführungen wie Gaming-Smartphones tendenziell eher selten. Bei Asus ist ein Marktstart in Deutschland jedoch wahrscheinlicher; möglicherweise kommt das ROG Phone im dritten Quartal des laufenden Jahres in den Handel.



Bildquelle kleines Bild: Lenovo | Autor: David Gillengerten
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Themen dieser News: Games und Konsolen, Alternative Hersteller, Android, Apple, Apps & Software, China-Handys, Google, Handy-Vergleiche, IOS, Motorola, Oberklasse-Smartphones, OnePlus, Samsung, Unternehmen und Märkte

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