Update Breiteres Angebot PŸUR treibt den Breitbandausbau voran

vom 25.05.2018, 15:38
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Der Breitband-Ausbau in Deutschland schreitet nicht nur bei der Deutschen Telekom und bei Unitymedia voran. Auch PŸUR ist bestrebt, seine digitalen Dienste immer mehr Kunden bereitstellen zu können. Die Redaktion von inside handy de gibt einen Überblick zu den aktuellen Ausbau-Meldungen und verrät alle wichtigen Details.

Während die Vorteile von unterschiedlichen Infrastruktur-Ausbauten für den Laien oftmals recht verwirrend und undurchsichtig erscheinen, war es beim Breitbandausbau gänzlich anders. Das Ziel bis zum Jahr 2018 ein Deutschlandweites Netz mit einer Geschwindigkeit von 50 Mbit/s zu schaffen, war den meisten Bürgern wohl höchstwillkommen. Nun ist die genannte Frist bereits verstrichen, das festgelegte Breitband-Ziel befindet sich allerdings weiterhin in weiter Ferne. Nichtsdestotrotz arbeiten Netzbetreiber wie Telekom oder Unitymedia weiterhin unaufhörlich am Netzausbau, doch auch weniger bekannte Telekommunikationsanbieter wie NetCologne oder PŸUR, eine Marke der Tele Columbus AG, beteiligen sich an dem Ausbau.

Update vom 25. Mai: Glasfaser für Delitzsch

In Kooperation mit der städtischen Wohnungsgesellschaft Delitzsch WGD wurde der Ausbau der Glasfaser-Anbindung für rund 2200 Wohnungen in der nordsächsischen Kreisstadt vereinbart. Der Ausbau des Netzes wird im Herbst 2019 abgeschlossen sein und macht neben dem Fernsehempfang auch Telefon und Internet-Geschwindigkeiten bis in den Gigabit-Bereich möglich. Zunächst wird den Mietern eine maximale Internet-Geschwindigkeit von bis zu 400 Mbit/s angeboten werden. Dies entspricht dem Standard, der auch in Großstädten oder Wirtschaftszentren üblich ist. Zudem bietet PŸUR Optionen für Gewerbebetriebe: Durch eine individuelle Anbindung an das Netz sind für Unternehmen Hochleistungsanschlüsse mit bis zu 100 GBit/s möglich. 

Update vom 4. Mai: Glasfaser für Halle

PŸUR hat wieder in sein Glasfasernetz investiert und in Halle Netzknoten mit "leistungsfähiger Glasfaser an eine zentrale Kopfstelle angebunden". Sie wiederum wurde laut dem Netzbetreiber mit neuen Bauteilen aufgerüstet. Rund 17.000 Haushalte in Halle profitieren von der Modernisierung der Netze. Zwischen dem 9. April und dem 2. Mai wurden Gebäude der Halleschen Wohnungsgesellschaft an die neue PŸUR-Kopfstelle für Fernsehen, Telefon und Internet per Breitbandkabel angeschlossen. Dafür wurden in dem Zeitraum an sieben unterschiedlichen Tagen vor allem in den frühen Morgenstunden gearbeitet. Über die neue Kopfstelle stehen den PŸUR-Kunden im Basispaket 126 Fernsehprogramme zur Verfügung. Zusätzlich werden 68 digitale Radioprogramme übertragen. Bei solchen Netzausbauschritten und -Umbauten wird es Kunden immer nahegelegt einen neuen Sendersuchlauf am TV-Gerät oder am Kabelreceiver druchzuführen.

Update vom 23. März: Grimmen erhält 400-Mbit-Internet

Über besseres Internet dürfen sich nun auch die Bewohner von Grimmen freuen. Die Ortschaft in Mecklenburg-Vorpommern wurde von Telekommunikationsanbieter PŸUR mit einem glasfaserbasierten Multimedianetz ausgestattet. Laut des Unternehmens können mehr als 3.400 Haushalte nun auf Internet mit bis zu 400 MBit/s sowie "günstige Telefonanschlüsse und vielfältige TV-Unterhaltung in bester HD-Qualität" zurückgreifen. Die Arbeiten für das bessere Netz wurden in den vergangenen 14 Monaten gestemmt. Insgesamt 7.500 Meter Glasfaserkabel verlegte PŸUR nach eigenen Angaben. Mit dem Anschluss an die neue Breitbandversorgung sind unter anderem die Liegenschaften der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Grimmen mbH sowie der Wohnungsgenossenschaft Grimmen eG mit dem FTTB-Standard ausgestattet. Die Glasfaser reicht somit bis in den Keller der Häuser. Netze mit diesem Ausbaustand sind über den künftigen Datenübertragungsstandard DOCSIS 3.1 in der Lage, Internetbandbreiten bis in den Gigabitbereich hinein abzubilden

Update vom 16. März: PŸUR bastelt am "Netz der nächsten Generation"

In der kleinen Stadt Quedlinburg in Sachsen-Anhalt will PŸUR sein Pilotprojekt umsetzen. Rund 3.200 Kunden sollen bis zum 20. März auf den volldigitalen Betrieb umgestellt werden. Dazu zählen TV- und Radiosignale, wobei die dadurch freigegebenen Frequenzkapazitäten ihrerseits für den Ausbau von TV-Angeboten in HD sowie neuen Angeboten in der UHD- beziehungsweise 4K-Auflösung genutzt werden sollen. Weiterhin soll das Netz auf den neuesten Datenübertragungsstandard im Kabel, DOCSIS 3.1, umgestellt werden.

So funktioniert das Projekt "Digitale Stadt Quedlinburg"

Damit die Umstellung auch technisch funktionieren kann, wurde im Vorfeld eine "Kopfstelle" für die gesamte Stadt eingerichtet. Diese stellt den zentralen Einspeisepunkt für alle Programmsignale dar und ermöglicht die Nutzung des Datenübertragungsstandards DOCSIS 3.1 in den Kabelnetzen. Im späteren Testverlauf sollen Nutzer damit Download-Geschwindigkeiten von bis zu 400 Mbit/s erreichen können.

Was das Fernsehen angeht, so werden durch die Umstellung keine Fernsehprogramme verloren gehen. Stattdessen wird das Angebot voraussichtlich um sechs kostenfrei-empfangbare HD- sowie zwei UHD-Programme ergänzt werden. In puncto Radio werden hingegen 17 Programme digital eingespeist.

Analoge TVs brauchen Digital-Receiver

Ein Problem an der Umstellung des TV-Signals auf den komplett digitalen Standard ist, dass Analogfernseher die Signale nicht mehr verarbeiten können. Das Problem ist dem Anbieter bewusst: "Mehr als 90 Prozent der Zuschauer haben digitalfähige Fernsehgeräte, für sie ändert sich durch die Volldigitalisierung nichts", erklärt Marcel Witte, der das Netz in Quedlinburg für PŸUR betreut. 

Besitzer von alten Röhrenfernsehern und Flachbild-Geräten der allerersten Generation müssen aber nicht gleich ihren Fernseher entsorgen, weil er die digitale Welt nicht versteht. Mit einem DVB-C-Tuner bekommt er ein zweites Leben. PŸUR empfielt solchen Nutzern den Gang in den Fachhandel. Man bekomme dort für 30 bis 40 Euro ein entsprechendes Gerät zu kaufen. Beim PŸUR-Kundenservice kann ein Receiver für 5 Euro monatlich gemietet werden – in einer dreimonatigen Testphase mit jederzeitiger Kündigungsmöglichkeit entfällt die Miete laut PŸUR komplett.

Sendersuchlauf im TV und Radio neu starten

Besitzer von geeigneten Digital-TVs, schon eingerichteten Receivern und Radios mit digitalem Empfang müssen bei der Umstellung das Haus nicht verlassen: Ein Sendersuchlauf am 20. März sollte genügen, um die neuen Programme zu erhalten. 

Quedlinburg ist nur der Anfang

Das Quedlinburg-Projekt ist Teil einer großen Informationskampagne. Ziel ist es, die betroffenen Haushalte bestmöglich auf den Wechsel in die volldigitale Signalverarbeitung vorzubereiten. Dazu gehören Laufbandeinblendungen in analogen TV-Programmen, persönliche Anschreiben, Hausaushänge, eine Informationswebseite, kostenfreie Servicenummern, Kooperationen mit örtlichen Servicepartnern und lokale Presseinformationen. Die gesammelten Erfahrungen sollen dann in einer bundesweiten Umstellung auf eine rein digitale Signalverarbeitung genutzt werden können.

Update vom 13. März: PŸUR baut schnelles Internet in Hainichen

Schnelles Internet und volle TV-Vielfalt im neuesten UHD/4K-Standard: Mit dem jetzt begonnenen Netzausbau im mittelsächsischen Hainichen will PŸUR eigenen Angaben zufolge für eine zukunftssichere Breitband-Infrastruktur sorgen. Bis Ende Mai werden Glasfaserleitungen verlegt, die mehr als 1.700 Haushalte versorgen sollen.

Bereits im Februar startete der Tiefbau für die Kabeltrassen in der Ernst-Thälmann-Straße. Bis Mai müssen im Stadtgebiet Straßen und Gehwege abschnittsweise auf rund drei Kilometern Länge geöffnet werden, um rund 5.500 Meter Kabel zu verlegen, so der Kabelnetzbetreiber. In 1.700 Wohnungen der wohnungswirtschaftlichen Partner werden damit ab Sommer Internetgeschwindigkeiten von bis zu 400 MBit/s möglich. Bei Bedarf kann das hybride Glasfaser-Koax-Netz später sogar Geschwindigkeiten bis zu 1 GBit/s bieten.

PŸUR – Das sind die Leistungen

Abgesehen von dem Quedlinburg-Projekt bietet PŸUR regulär Dienstleistungen in den Bereichen Internet, Festnetz, Fernsehen und Mobilfunk. Die Angebote können dabei einzeln sowie in unterschiedlichen Paketen gebucht werden. Die dazugehörigen Kosten erstrecken sich dabei von 10 bis 45 Euro im Monat.

Neue Programme in den Netzen von PŸUR

Nach der Bündelung aller regionalen Anschlüsse und Dienstleistungen unter dem neuen Markennamen PŸUR vor kurzer Zeit, schraubt der Kabelnetzanbieter mit Hauptsitz in Berlin weiter an seiner Programmvielfalt. Einige neue Sender wurden jetzt ins Kabelnetz eingespeist. Kunden die das Pay-Paket Premium TV Plus abonniert haben, stehen nun drei zusätzliche Programme zur Verfügung (ProSieben Fun, Sport1 US, Eurosport 1 HD). Auch das Basis HD Paket wird um einen Sender auf nun ingesamt 23 erweitert (Eurosport 1 HD). Zusätzlich steht der Sender "Welt der Wunder TV" nun in weiteren Netzen zur Verfügung. Bisher war dieser Kanal nur in einem Teil der PŸUR-Netze zu empfangen. Damit wird das bereits bestehende Programm um mehr Sport, Unterhaltung und Dokumentationen erweitert. Unter Umständen kann ein Sendersuchlauf notwenig sein um die neuen Programme empfangen zu können. 



Quelle: PŸUR | Bildquelle kleines Bild: PŸUR | Autor: Redaktion inside handy
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Themen dieser News: TV-Sender & Video on Demand, DSL und Breitband, Internet & Digitale Welt, Kabel-TV & Kabel-Internet, Technik, Unternehmen und Märkte

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