Gerücht Alle Fakten und Gerüchte in der Übersicht  Samsung Galaxy Note 9 kommt mit optischem Fingerabdruck-Sensor im Display

vom 11.10.2017, 16:32
Samsung Galaxy Note 9 Fan Concept
Bildquelle: TechConfigurations.com

Nach dem Debakel rund um das Galaxy Note 7 war die Note-Reihe von Samsung von vielen totgesagt worden. Mit dem Galaxy Note 8 ist Samsungs Phablet-Reihe jedoch wieder voll in der Spur und erfolgreicher denn je. So wundert es nicht, dass bereits die ersten Gerüchte zum Samsung Galaxy Note 9 die Runde machen. Die inside-handy.de-Redaktion sammelt alles zu Samsungs Phablet-Flaggschiff des Jahres 2018.

Design des Samsung Galaxy Note 9

Die große Frage ist, wie es mit dem Infinity Display, das Samsung mit den Frühjahres-Flaggschiffen S8 und S8+ im Jahr 2017 eingeführt hat, weitergeht. Mit dem Galaxy Note 8 hat der koreanische Smartphone-Marktführer die Display-Ränder noch kleiner gestaltet und die Marschroute vorgegeben: Das Display wird noch größer!

Das wünschen sich auch die ersten Fan-Konzepte, die im Internet kursieren. Samsung könnte hier einen ähnlichen Weg einschlagen wie Apple dies für sein iPhone X getan hat und alle Elemente, die sich nicht hinter dem Display verbergen lassen, auf einer kleinen Leiste am oberen Gehäuserand konzentrieren. Drumherum wäre das Display dann auch nach oben und unten hin randlos, womit Samsung konsequent den aktuellen Megatrend in der Gehäuse-Gestaltung weiter gehen würde.

Fingerabdruck-Sensor im Display

Eine Technologie, die Apple gerüchteweise im letzten Moment noch aus dem iPhone X nehmen musste, könnte im Galaxy Note 9 ihre Premiere feiern. Wie das Magazin Business Insider berichtet, glaubt der KGI-Analyst Ming-Chi Kuo dass das Galaxy Note 9 mit einem optischen Fingerabdruck-Sensor ausgerüstet sein wird, der unter dem Display verbaut wird. Kuo ist in der Tech-Szene kein unbekannter, verfügt über gute Kenntnisse asiatischer Lieferketten und hat schon oft den richtigen Riecher bewiesen.

Drei Lieferanten könnten bei Samsung zum Zuge kommen, wie Business Insider weiter berichtet. Synaptics, eine Firma die auch Apple beliefert und deren Touchpads in den meisten Notebooks stecken, gilt als am wenigsten aussichtsreicher Kandidat. Die Technologie nach der Samsung sucht, soll es ermöglichen, dass das OLED-Display auch die Lichtquelle für den Fingerabdruck-Sensor ist – was bei Synaptics wohl nicht funktioniert. Die koreanischen Hersteller BeyondEyes und die Samsung-Tochter Samsung LSI gelten deshalb als heiße Kandidaten – auch Muster ihrer Bauteile sollen bei Samsung Mobile bereits eingegangen sein. Auch der aktuelle Samsung-Lieferant Egis könnte Chancen auf den Abschluss haben.

Das Note 9 könnte faltbar sein

Ein weiteres Gerücht betrifft das faltbare Smartphone von Samsung, das bislang unter dem Arbeitstitel Galaxy X firmierte. Der Hersteller könnte das Note 9 nutzen, um die Technologie darin zu testen – bevor ein Gerät mit völlig neuem Konzept premiere feiert. Eine weitere Möglichkeit wäre, die kolportierte Galaxy-X-Reihe komplett in der Galaxy-Note-Reihe aufgehen zu lassen. Alle Gerüchte zu den faltbaren Smartphones von Samsung dokumentiert die inside-handy.de-Redaktion in einem gesonderten Gerüchte-Artikel.

Technische Daten des Samsung Galaxy Note 9

Auch wenn sich der koreanische Elektromulti natürlich nicht in die Karten gucken lässt – einige technische Details des Galaxy Note 9 sind unschwer zu erraten. So wird zumindest die amerikanische Version des Groß-Smartphones mit dem neuen Flaggschiff-Prozessor des US-Herstellers Qualcomm ausgestattet werden, der mutmaßlich Snapdragon 845 heißen wird. Dieser wird sein Debüt jedoch bereits im Galaxy S9 – also im Frühjahr 2018 – geben. Für den internationalen und somit auch den europäischen Markt wird es sicher einen neuen Exynos-Prozessor geben, den Samsung zu gegebenem Zeitpunkt vorstellen wird – auch dieser dürfte dann im S9 Premiere feiern. Als Betriebssystem wird Android 8 Oreo fungieren.

Bei der Speichergröße könnte eine Erweiterung fällig werden, schließlich kamen schon Note 7 und Note 8 mit einem 64 GB großen internen Speicher und ließen sich dank Micro-SD-Slot um 256 GB erweitern. Denkbar ist, dass das Note 9 mit 128 GB ausgestattet ist und sich um bis zu 400 GB erweitern lässt – entsprechende Micro-SD-Speicherkarten gibt es inzwischen. Auch beim Arbeitsspeicher könnte sich eine Erweiterung anbahnen, auch wenn das Note 8 mit 6 GB bereits gut bestückt war. Womöglich setzt Samsung hier mit 8 GB ein Zeichen.

Beim Display soll das grundsätzliche Seitenverhältnis von 18,5:9 beibehalten werden, auch wenn die Ränder oben und unten verschwinden sollen. Als Displayauflösung ist somit weiter 1440 x 2960 Pixel im Rennen, auch wenn Fankonzepte von einem noch größeren Display ausgehen – es könnte auf ganze 6,5 Zoll wachsen. Durch den Wegfall von Rändern muss dies jedoch nicht zwangsläufig ein größeres Smartphone bedeuten.

Kaum eine Änderung dürfte die Akkukapazität erfahren. Ein Reizthema für Samsung, denn der ambitionierte 3.500-mAh-Akku gilt als Hauptschuldiger des Feuer-Fiaskos, unter dem das 2016er Note 7 – und mit ihm auch Samsungs Reputation – litt. Eine Abkehr von USB Typ-C als Lade- und Verbindungs-Stecker gilt als ebenso unwahrscheinlich wie die Abschaffung des 3,5-mm-Klinkenanschlusses – zu verführerisch ist es hier, sich gekonnt von Apple zu unterscheiden. Außerdem wird auch beim Galaxy Note 9 der S-Pen von Samsung wieder mit an Bord sein, der weitere Verbesserungen erfahren dürfte.

Kamera des Samsung Galaxy Note 9

Uneins ist sich das Netz bei der Kamera, die das Note 9 zieren wird. Entweder Samsung hält an der doppelten 12-Megapixel-Kamera mit Dual-Pixel-Technologie fest oder erweitert die Auflösung hinter dem f/1.7- und f/2.4-Blenden gar auf 18 Megapixel. Ein optischer Bildstabilisator gilt dabei als ebenso gesetzt wie ein Phasenerkennungs-Autofokus. Ebenfalls nicht unwahrscheinlich dürfte die Erweiterung der Hauptkamera um Funktionen für Augmented Reality und 3D-Mapping sein.

Die Frontkamera könnte ebenfalls ein Upgrade erfahren und ihre Megapixel-Anzahl auf 16 Megapixel verdoppeln. Ebenfalls wieder mit dabei sein dürfte ein Iris-Scanner.

Preis und Verfügbarkeit des Samsung Galaxy Note 9

Wie jedes Jahr dürfte die Vorstellung des Samsung Galaxy Note 9 im zeitlichen Umfeld der IFA erfolgen, die im Jahr 2018 vom 31. August bis zum 5. September stattfindet. Erhältlich war das Galaxy Note 8 zum Ende des Septembers.

Ob mit 999 Euro, die Samsung für das Galaxy Note 8 aufruft, das Ende der Fahnenstange beim Preis bereits erreicht ist? Klar ist, dass Apple mit seinem iPhone X preislich gut vorgelegt hat. Samsung könnte dies dazu inspirieren, ebenfalls weiter an der Preisschraube zu drehen. Und mit dem Preis für Vorzeige-Smartphones verhält es sich in etwa so, wie mit deren Displays: Der einzige Weg ist nach oben.

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Quelle: TechConfigurations.com | Bildquelle kleines Bild: TechConfigurations.com | Autor: Stefan Winopal
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Themen dieser News: Samsung, Android, Mobilfunk-News, Oberklasse-Smartphones, Phablets, Smartphones

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