Update Schnelles Internet für Nordwest-Deutschland EWE startet Breitband-Ausbau in der nächsten Region

vom 22.05.2018, 12:37
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Bildquelle: EWE

Den Breitband-Ausbau vorantreiben - Unter diesem Motto agiert in Deutschland nicht nur die Deutsche Telekom. Auch viele kleinere Provider, die primär in einer bestimmten Region aktiv sind, stellen ihren Kunden schnelle Internetzugänge zur Verfügung. Einer davon ist EWE, der vor allem in Nordwestdeutschland bekannt ist. Die Redaktion von inside-handy.de stellt an dieser Stelle die laufenden Ausbau-Projekte von EWE vor.

16. Mai 2018: Zweite Phase des Glasfaser-Ausbaus in Haren (Ems)

In Haren an der Ems werden zukünftig weitere rund 3.100 Haushalte einen direkten Glasfaseranschluss von EWE nutzen können. Die Arbeiten in den Gewerbegebieten Zeppelinstraße und Boschstraße stehen kurz vor dem Abschluss. In der nächsten Phase werden Harener Privathaushalte von hochleistungsfähigen und zukunftssicheren Anschlüssen profitieren können. In der ersten Bauphase erhalten rund 1.700 Haushalte Anschluss an modernste Glasfaserinfrastruktur. Die Arbeiten werden dann sukzessive in weiteren Bereichen mit insgesamt 1.400 Haushalten fortgeführt und sollen im Laufe des Jahres 2019 abgeschlossen sein. 

13. Mai 2018: Cloppenburg Emstekerfeld wird per Glasfaser aufgerüstet

In Cloppenburg wird der Glasfaser-Ausbau durch EWE weiter konsequent vorangetrieben. Als nächster Ortsteil soll nun Emstekerfeld an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Rund 1.300 Haushalte werden einen direkten Glasfaser-hausanschluss erhalten können. Die Arbeiten zum FTTH-Ausbau im Gewerbegebiet sind abgeschlossen, sodass etwa 150 Gewerbebetriebe bereits von hochleistungsfähigen und zukunftssicheren Highspeed-Internetanschlüssen profitieren können. Die Bauarbeiten werden nun sukzessive in den Wohngebieten fortgesetzt, sodass bis Anfang 2019 die Glasfaser-Direktanschlüsse bereitstehen. 

4. April 2018: Basdahl wird ans Glasfasernetz angeschlossen

EWE hat das nächste Ausbau-Projekt bekanntgegeben: In Basdahl werden knapp 350 Haushalte direkt an das Glasfasernetz des Unternehmens angeschlossen. Der Anschluss ist kostenlos, wenn Immobilieneigentümer ihn jetzt vorab bestellen. Zu einem späteren Zeitpunkt kostet die Verlegung 399 Euro. In der Spitze sind Downloads gegenwärtig mit bis zu 1 Gbit/s möglich.

4. März 2018: Gnarrenburg, Brillit und Karlshöfen bekommem Glasfaser-Anschlüsse

Das Zentrum des Elbe-Weser-Dreiecks bekommt Glasfaser-Anschlüsse. EWE wird in den kommenden zwei Jahren Großteile der Ortschaften Gnarrenburg, Brillit und Karlshöfen in das Gigabit-Zeitalter bringen. Dafür werden direkte Glasfaseranschlüsse bis in die Häuser verlegt. Insgesamt sollen nach Angaben des Providers fast 1.900 Haushalte und Betriebe von den Ausbaumaßnahmen profitieren, die ohne jegliche Vorbedingungen stattfinden. In den genannten Gebieten der Gemeinde Gnarrenburg erhalten Immobilieneigentümer den Glasfaseranschluss kostenlos, wenn sie diesen vorbestellen und auch gleich ein EWE-Glasfaserprodukt wählen. Wird der Anschluss erst später in Kombination mit einem EWE-Produkt bestellt, so kostet die Verlegung 399 Euro.

21. Februar 2018: EWE bringt Glasfaser nach Beverstedt, Wachholz, Lunestedt, Stubben und Bokel

Schnelles Internet für 4.000 weitere Haushalte und Betriebe: EWE wird zusätzliche Glasfaserkabel in Beverstedt, Wachholz, Lunestedt, Stubben und Bokel verlegen, um dort direkte Glasfaseranschlüsse anbieten zu können. Für den Ausbau ist ein Zeitraum von zwei Jahren angesetzt. Wer schnell ist, kann sich in Beverstedt die einmaligen Anschlusskosten in Höhe von 399 Euro sparen, wenn eine Vorbestellung samt EWE-Glasfaserprodukt getätigt wird. Bis zu 1.000 Mbit/s sind im Downstream über das Glasfasernetz von EWE möglich. Alle profitierenden Haushalte werden noch angeschrieben und auf verschiedenen Veranstaltungen in den kommenden Wochen über ihre Möglichkeiten, einen Glasfaserhausanschluss zu erhalten, persönlich informiert, teilte der Provider mit.

13. Dezember 2017: EWE und Deutsche Telekom kooperieren beim Glasfaser-Ausbau

Im Nordwesten Deutschlands machen EWE und die Deutsche Telekom beim Glasfaser-Ausbau in Zukunft gemeinsame Sache. Der Plan sieht vor, über eine Million Privathaushalte direkt anzuschließen - vor allem im ländlichen Gebiet. Dafür soll ein neues Gemeinschaftsunternehmen gegründet werden, an dem die beiden Partner mit jeweils 50 Prozent beteiligt sind. Konkret wollen EWE und die Telekom in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bremen zusammenarbeiten. Der Start ist vorbehaltlich einer Zustimmung durch das Bundeskartellamt für Mitte 2018 geplant, es sollen bis zu 2 Milliarden Euro investiert werden. Das neu zu errichtende Netz in den einzelnen Straßen inklusive der Hausanschlüsse soll Eigentum der neuen Gesellschaft werden. Das neue Unternehmen wird seinen Sitz in Nordwestdeutschland haben.

"Durch die Kooperation können wir den Glasfaserausbau deutlich wirtschaftlicher gestalten. Gleichzeitig leisten wir so einen wichtigen Beitrag für den Infrastrukturwettbewerb", sagt Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Telekom. Das Gemeinschaftsunternehmen wird Dritten die Mitnutzung der Anschlüsse zu kommerziellen Bedingungen ermöglichen. Höttges untermauerte aber seine Forderung, den Glasfaserausbau in Deutschland aus der Regulierung zu entlassen. "Diese Rahmenbedingung ist Prämisse für die Umsetzung des gemeinsamen Projekts und dazu sind wir in Kontakt mit der Bundesnetzagentur", so Höttges weiter.

Michael Heidkamp und Tim Höttges wollen gemeinsam Glasfaser ausbauen.
Bildquelle: Bild: EWE

Ganz neu ist der Schulterschluss mit der Telekom aber nicht. In insgesamt 400 Ortsnetzen in Niedersachsen, Bremen und Teilen von Nordrhein-Westfalen kooperiert EWE schon länger mit dem deutschen Marktführer. Hier wurde die gegenseitige Nutzung der Netze schon vor einigen Monaten vereinbart, die für den VDSL- und Vectoring-Ausbau wichtig sind. Von der gemeinsamen Nutzung der vorhandenen Glasfasernetze sollen Menschen im Nordwesten Deutschlands durch die breitere Auswahl an Anbietern und Diensten profitieren. EWE und Telekom hatten seinerzeit ausgerechnet, dass rund 3,5 Millionen Haushalte und Unternehmen in den kommenden Jahren von der neu geschlossenen Kooperation profitieren können.

Das kosten Glasfaser- und VDSL-Anschlüsse bei EWE

Stand jetzt sind bei EWE klassische Breitband-Anschlüsse mit bis zu 100 Mbit/s erhältlich. Wer sich für einen Glasfaser-Anschluss entscheidet, kann in der Spitze sogar mit bis zu 1 Gbit/s (1.000 Mbit/s) im Internet surfen. Der günstigste DSL-Anschluss wird mit einer Downstream-Geschwindigkeit von bis zu 16 Mbit/s angeboten, den preiswertesten Glasfaser-Anschluss mit maximal 25 Mbit/s im Downstream.

VDSL-Tarife von EWE

  Grundgebühr / Monat Downstream-
Geschwindigkeit
Festnetz-Flatrate Mobilfunk-Flatrate
EWE DSL 16 24,95 Euro für 24 Monate
29,95 Euro ab dem 25. Monat
max. 16 Mbit/s inklusive 5 Euro / Monat extra
EWE DSL 50 24,95 Euro für 12 Monate
34,95 Euro ab dem 13. Monat
max. 50 Mbit/s inklusive 5 Euro / Monat extra
EWE DSL 100 24,95 Euro für 12 Monate
39,95 Euro ab dem 13. Monat
max. 100 Mbit/s inklusive 5 Euro / Monat extra

Bestellungen der VDSL-Anschlüsse von EWE sind unter www.ewe.de möglich. 

Glasfaser-Tarife von EWE

  Grundgebühr / Monat Downstream-
Geschwindigkeit
Festnetz-Flatrate Mobilfunk-Flatrate
EWE Glasfaser 25 29,99 Euro für 12 Monate
34,99 Euro ab dem 13. Monat
 max. 25 Mbit/s inklusive  zu EWE-Handys
inklusive 
EWE Glasfaser 75 29,99 Euro für 12 Monate
39,99 Euro ab dem 13. Monat
max. 75 Mbit/s inklusive zu EWE-Handys
inklusive
EWE Glasfaser 150 29,99 Euro für 12 Monate
44,99 Euro ab dem 13. Monat
max. 150 Mbit/s inklusive zu EWE-Handys
inklusive
EWE Glsfaser 300 29,99 Euro für 12 Monate
49,99 Euro ab dem 13. Monat
max. 300 Mbit/s inklusive zu EWE-Handys
inklusive
EWE Glasfaser 1.000 199,99 Euro pro Monat max. 1 Gbit/s inklusive zu EWE-Handys
inklusive

Bestellungen der Glasfaser-Anschlüsse von EWE sind ebenfalls unter www.ewe.de möglich.



Quelle: EWE | Bildquelle kleines Bild: EWE | Autor: Hayo Lücke
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Themen dieser News: DSL und Breitband, Internet & Digitale Welt, Unternehmen und Märkte

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