Gerücht Gerüchte zum P10-Nachfolger Huawei P20 (Plus): Hinweise auf Akkuleistung und Always-On-Display

vom 19.02.2018, 11:21
Huawei P20 Plus
Bildquelle: Tigermobiles

Das aktuelle Flaggschiff aus dem Hause Huawei, das Mate 10 Pro und dessen Ableger Mate 10 Lite, sind noch ganz neu auf dem Markt. Doch schon jetzt wird im Internet über das nächste High-End-Gerät des chinesischen Herstellers spekuliert. Die Redaktion von inside-handy.de stellt alle Gerüchte zum Huawei P11 (Plus), das als Huawei P20 (Plus) erscheinen könnte, in diesem Artikel zusammen.

Eine Veröffentlichung des Huawei P20, des P20 Plus und des P20 Lite auf dem Mobile World Congress erscheint immer unwahrscheinlicher. Nachdem Hersteller Huawei für Ende März 2018 zu einem Event nach Paris eingeladen hat, gehen viele Gerüchteköche nicht mehr davon aus, dass sich die neue Oberklasse-Linie in Barcelona zeigen wird. Das hindert sie jedoch nicht daran, neue Informationen zu den kommenden Flaggschiffen und dem möglichen Mittelklasse-Handy auszugraben.

Aktuelle Hinweise stammen aus einer bisher unveröffentlichten Firmware von Huawei. Im Code der Software haben die Entwickler von XDA Developers einige interessante Informationen über die Akkus der kommenden Flaggschiffe sowie den Bildschirm des größeren Handys herausgefiltert. Demnach soll das Huawei P20 Plus mit einem 4.000-mAh-Akku und einem Always-On-Display auf den Markt kommen. Damit würde sich das Flaggschiff auf dem Niveau des Mate 10 Pro befinden, das ebenfalls über diese beiden Aspekte verfügt. Ob beim Huawei P20 Plus ebenfalls ein OLED-Panel zum Einsatz kommt, bleibt derweil abzuwarten. Die Always-On-Funktion ist jedoch ein guter Hinweis darauf. Die Akkukapazität des Huawei P20 soll sich derweil auf 3.320 mAh belaufen.

Neben den Hinweisen aus der Firmware, zeigen sich die Handys auch in der Datenbank der chinesischen Telekommunikationsbehörde TENAA, wie gizmochina berichtet. Dort sind sowohl das P20, als auch das P20 Plus gelistet. Weitere Informationen wie Bilder und Hardware-Angaben fehlen aktuell jedoch.

Drei Ausgaben des P11/P20

Langsam geht der Gerüchteküche rund um das neue Huawei-Flaggschiff die Puste aus, so scheint es. Während in der Vergangenheit viele Informationen zur Hardware und dem Design des möglichen Huawei P11 oder P20 erschienen sind, gibt es aktuell nur kleinere Spekulationen und Veröffentlichung. Eine davon stammt von Roland Quandt. Ihm zufolge wird das neue Flaggschiff, das den Namen P20 trägt, in drei möglichen Ausgaben auf den Markt kommen: Einer Standard-Version mit dem Codenamen "Emily", einer Plus-Version mit dem Codenamen "Charlotte" und einer reduzierten Lite-Variante, Codename "Anne".

Auch die möglichen Farben nennt Quandt in einem Tweet: Demnach kommen die Standard- und Plus-Variante in den Farben Schwarz und "Ceramic Twilight". Das Huawei P20 Lite soll hingegen in den Versionen Schwarz, Blau und Pink erscheinen. Weitere Informationen hatte Quandt nicht in petto. Auf dem MWC 2017 hatte Huawei das P10 verhältnismäßig umfangreich in den verschiedenen Farben vorgestellt. Vor allem die Variante "Greenery" kam dabei weitgehend gut an.

P11, P12, P20 – wie wird der P10-Nachfolger heißen?

Interessante Entwicklungen rund um die neue Flaggschiff-Riege von Huawei: Einem Bericht der niederländischen Seite Telefoonabonnement.nl zufolge, könnte Huawei in den kommenden Wochen doch ein Huawei P11 vorstellen. Bisher war auch der Name P20 ein heiß gehandelter Kandidat. Nun wurden auf der offiziellen Homepage von Huawei jedoch Testeiträge veröffentlicht, unter anderem vom "Huawei P11". Bei dem im zugehörigen Bild angezeigten Modell handelt es sich jedoch um das Ascend Mate 7. Wer auf den Eintrag klickt, sieht eine Seite, die ebenfalls mit Informationen über das Handy aus 2014 bestückt ist. Dass es sich dabei um einen Testeintrag handelt, verrät die URL: "testv27-demo/(…)/p11-v27" weißt ausdrücklich auf die Bezeichnung hin. Interessant: Neben dem P11 wird auf der Huawei-Homepage auch ein Testeintrag zu einem Gerät namens "P12 New" gezeigt. Das dortige Bild ähnelt dem Huawei P10 lite. Bisher gibt es keine Informationen und Gerüchte, die sich explizit auf den Namen P12 beziehen.

Huawei P11 und P12 Homepage Test Einträge
Bildquelle: telefoonabonnement.nl

Display des P11 (Plus)

Außerdem werden ein paar Details zum Display genannt: Bislang vermutet man, dass das P11 ein 5,8 Zoll großen Bildschirm besitzt: Das Technikmagazin The Android Soul hat im Sommer dieses Jahres einige interessante Eckdaten zum Huawei P11 gemutmaßt. Das P11 soll demnach ein 5,8-Zoll-Display (2K) im 18:9-Format besitzen und somit im Trend des Jahres 2017 liegen. Dem widerspricht XDA Developers nun in Teilen und behauptet derweil, dass das P11 einen 6,01 großen Bildschirm erhalten wird, das mit 1.080 x 2.160 Pixeln oder 1.080 x 2.244 Pixeln auflöst. 

Schlägt ein Design-Aspekt auf dem Markt auf und wird mit Kusshand von Smartphone-Nutzern angenommen, dauert es nicht lange, bis andere Hersteller die gleiche Schiene wie die Konkurrenz fahren. Ein solches Detail mit Wiedererkennungswert ist wohl der Steg, der das Display des iPhone X von Apple auf der vorderen Seite unterbricht - vom iPhone-Hersteller "Notch" genannt. 

Sofern man den aktuellen Spekulationen Glauben schenken kann, wird Huaweis P11 ebenfalls einen solchen Steg verpasst bekommen. Laut der Technikseite XDA Developers befindet sich der Hinweis auf das Designelement in der Firmware des Herstellers, die die abgerundeten Display-Ecken definiert. In den Beschreibungen soll sogar konkret von einem Display-Steg die Rede sein, wie es heißt.

Huawei P11 (Plus) iPhone X Steg
Der vermeintliche "Beweis" für den Steg beim Huawei P11                                 Bildquelle: XDA Developers

Huawei P20 könnte Display-Feature des iPhone X erhhalten

Das Online-Portal Letsgodigital hat einen HTML5-Benchmark im Netz entdeckt, der dem neuen Huawei-Handy zugeordnet werden kann. Dabei wurden neben dem eigentlichen Test auch einige technische Angaben zum Smartphone verraten. So wird das Gerät wohl ab Werk mit dem neusten Google-Betriebssystem Android 8 Oreo geliefert werden – interessanter ist jedoch die gezeigte Display-Auflösung von 360 x 748 Punkten. Diese ist selbstverständlich nicht maßstabsgetreu, skaliert man diese allerdings hoch, erhält man einen Wert von 1.080 x 2.244 Pixeln. Somit wird das Huawei P20 in puncto Auflösung voraussichtlich keinem gängigen Format entsprechen, sondern ein 18,7:9-Format darbieten.

Huawei P20: Dispaly-Format
Bildquelle: Letsgodigital

Obwohl das Display-Format nicht gerade als gewöhnlich bezeichnet werden kann, könnte die Erklärung hierfür recht simpel sein. So berichteten frühere Gerüchte bereits davon, dass das P20-Modell mit einem "Notch"-Display ausgestattet werden könnte. Als "Notch" bezeichnet iPhone-Hersteller Apple einen Steg, der einen Teil des Displays des 10er-Modells verdeckt beziehungsweise ersetzt. Hierauf befinden sich die Ohrmuschel, die Frontkamera und einige Sensoren. Falls Huawei nun auf eine ähnliche Vorgehensweise setzten will, könnte dies das seltsame Display-Format erklären, genauere Informationen hierzu werden allerdings wohl erst im Februar folgen.

Kamera des Huawei P20 und P20 Plus

Rund um die beiden neuen Flaggschiffe Huaweis, den wahrscheinlich P11 und P11 Plus genannten Pärchen, wurde es in den vergangenen Wochen und Monaten still. Jetzt belebt Evan Blass auf seinem Twitter-Account die eingeschlafene Gerüchteküche und hält einen echten Knaller bereit: So will er Informationen aus dem Huawei-Konzern erhalten haben, die auf eine ganz besondere Kamera-Technik schließen lässt.

Die vier Plakate zeigen einige technische Daten eines angebliches Smartphones, das als Huawei PCE bezeichnet wird. Zusammengefasst wäre eine Kamera-Ausstattung mit diesen Spezifikationen möglich:

  • Hauptkameras: Triple-Kamera mit 5x Hybrid-Zoom und 40 Megapixel
  • Selfie-Kamera: 24 Megapixel
  • Nachtmodus mit 100 Prozent verbesserter Leistung
  • AI-Unterstützung

Eine solche Kamera-Ausstattung würde die aktuellen Entwicklungen 2017 weiterführen und den Megapixel-Rausch vergangener Jahre wiederbeleben. Mit einem Unterschied: Hat man damals versucht so viele Pixel wie möglich auf einen Sensor zu pressen, verteilen diese sich seit der Einführung von Dual-Kameras auf mehrere Sensoren und ermöglichen so höhere Auflösungen bei gleichbleibender Pixelgröße. Ein Zugewinn, wenn das Zusammenrechnen der verschiedenen Sensordaten gelingt.

Bei drei Sensoren im möglichen Huawei P11 wären einige Konstellationen möglich, die den großen Zoom und die hohe Gesamtpixelzahl erklären könnten. So könnte Huawei von seinen Schwarz-Weiß-Sensoren abrücken und drei unterschiedliche Brennweiten mit drei Farbsensoren verbinden. Die zweite Möglichkeit wäre, dass es eine Mischung aus Farb- und SW-Sensoren sowie drei Brennweiten geben könnte.

Die Selfie-Kamera soll 24 Megapixel an Auflösung bieten. Damit würde Huawei keinen mehr vom Hocker hauen, spätestens seit der Markt akzeptiert hat, dass mehr Auflösung nicht gleich mehr Qualität bringt. Somit würde sich Huawei hier wohl auch der Gefahr aussetzen, dass man aus Marketing-Gründen große Angaben einem echten Nutzergewinn den Vortritt lässt.

Das Ganze steht unter dem Leica-Banner und damit unter der Zusammenarbeit des deutschen Traditionsherstellers hochwertiger Kameras mit dem chinesischen Smartphone-Produzenten. Die Gemeinschaft hat seit dem Huawei P9 bestand und brachte reine Monochrom-Sensoren in die Doppelkamera-Welt der Smartphones.

In Konkurenz zu Apples sogennanter TrueDepth-Technologie könnte das P11 mit einer "Point-Cloud-Depth-Camera" ausgestattet sein. Basierend auf drei Linsen könnte die 3D-Kamera damit ebenso in der Lage sein Geschichter zu scannen. Im Gegensatz zum System von Apple wird ein Licht-Raster mit tausenden von Punkten über ein Gesicht gesetzt, um so dessen Konturen zu ermitteln. Ob diese Technologie tatsächlich im P11 implementiert werden wird, bleibt indessen noch abzuwarten. Ein gleichnamiger Foto-Aufsatz für das Hauwei Mate 10 wurde bereits beim Launch-Event des Honor 7X und Honor View 10 in London präsentiert. 

Huawei P20: Drei Smartphones mit jeweils drei Kameras

Obwohl Huawei erst jüngst sowohl ein Flaggschiff als auch dessen günstigeren Ableger veröffentlicht hat, schreien die Fans offenbar nach Neuem. Auf Mate 10 folgt - nicht stringent, aber chronologisch - das P11. Bereits im ersten Quartal 2018 soll das Handy vorgestellt werden und Marktreife erlangen.

Die Spekulationen zum Huawei P11 reißen nicht ab. Eine neue Gerüchtewelle aus China spült Details zur Nomenklatur an Land. Demnach soll der Huawei-P10-Nachfolger gar nicht unter dem Namen P11 auf den Markt kommen, sondern als Huawei P20 erscheinen. Doch nicht genug: Das P20 soll zwei Geschwister-Modelle mitbringen. Demzufolge soll Huawei auch ein P20 Plus sowie ein P20 Pro in petto haben.

Huawei P20, P20 Plus, P20 Pro

Darüber hinaus sind auf dem chinesischen Twitter-Pendant Weibo Skizzen zu den drei P20-Modellen aufgetaucht. Sie bestätigen eine der bislang hartnäckigsten Spekulationen: Huawei setzt beim P20, P20 Plus und P20 Pro auf eine Tripple-Kamera auf der Rückseite. Während der chinesische Smartphone-Hersteller dieses Gerücht bislang weder bestätigt noch dementiert haben, zeigt ein niederländischer Designer, wie das P11 alias P20 mit drei Kameras auf der Rückseite aussehen könnte. Doch nicht nur dieses Detail wird im folgenden Video behandelt. Auch hinsichtlich des Displays hat der Designer die Gerüchte um den sogenannten "Notch" aufgenommen. Seit geraumer Zeit heißt es, Huawei würde am oberen Display-Rand - ähnlich wie Apple beim iPhone X - einen Steg integrieren.

Die Skizzen verraten aber noch mehr: Während das P20 und P20 Plus sich hinsichtlich des Designs an den aktuellen P-Modellen orientieren und mit einem Fingerabdruck-Sensor auf der Vorderseite ausgestattet werden dürften, hat Huawei beim P20 Pro wohl einen anderne Plan. Bei diesem Smartphones soll der biometrische Sensor auf die Rückseite wandern und vorne Platz für mehr Display machen. Ähnlich also, wie es bereits beim Huawei Mate 10 Pro der Fall ist.

Huawei deutet Triple-Kamera an

Die bisherigen Gerüchte rund um eine Triple-Kamera bei den neuen Huawei-P20-Modellen waren so zahlreich, dass diese Hardware-Information nahezu als Tatsache angesehen werden konnte. Einen konkreten Beleg hierfür gibt es dennoch nicht – so war es zumindest bisher. Die Sachlage änderte sich allerdings schlagartig, als Huawei selbst damit begonnen hat, die Dreifach-Kamera indirekt anzudeuten. So sind auf der Einladungskarte zum Vorstellungsevent in Paris drei Kreise zu erkennen. Gemeint sind höchstwahrscheinlich die drei Kamera-Sensoren, die laut der Gerüchteküche das Highlight des Huawei P20 sowie des großen Bruders P20 Plus werden sollen.

Huawei P20
Bildquelle: AndroidAuthority

Daten des Huawei P11 (Plus)

The Android Soul hat im Sommer hat ebenfalls Überlgeungen zur Speicherkapazität angestellt, wonach der 6 Arbeitsspeicher fassen soll. Beim internen Speicher teilen sich beide Geräte in 64-, 128- und 256-GB-Modelle auf. Hier könnten sich die Speichergrößen eventuell regional unterscheiden. Die beiden Geräte sollen von Android 8.0 und EMUI 6.0 unterstützt werden. Hier ist außerdem eine IP68-Zertifizierung und die Unterstützung von 5G-Netzen angegeben. Damit wäre das Smartphone in Netzen einsetzbar, die in Deutschland zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht verfügbar sind. Ein weiterer Eintrag lautet "HIFI YAMAHA" und lässt auf das Sound-System schließen. Als Prozessor soll der Kirin 980-SoC dienen.

Des Weiteren nennt das Online-Portal telefoonabonnement.nl einige Hardware-Komponenten, die bei dem Huawei P20 zum Einsatz kommen könnten. Demnach setzt der Hersteller auf ein 6-Zoll-Display sowie das moderne 18:9-Format. Damit bleiben die Gehäusemaße, selbst bei einem großen Display vergleichsweise überschaubar. Im Inneren des Smartphones wird möglicherweise der Kirin-970-Prozessor zum Einsatz kommen, welcher voraussichtlich von 6 GB Arbeitsspeicher unterstützt werden wird. Der interne Speicher könnte sich hingegen auf 64 GB belaufen. Zu guter Letzt spricht die Gerüchteküche von einer 4.000-mAh-Akkukapazität. Dies könnte durchaus zutreffen, da ein hochauflösendes 6-Zoll-Display einen entsprechenden Energieverbrauch hat und das Handy andernfalls eine geringe Akkulaufzeit vorweisen würde.

Veröffentlichung des Huawei P11 auf dem MWC 2018 möglich

Erste Gerüchte zu dem Huawei P11 bestehen bereits seit März. Nachdem die beiden aktuellen Flaggschiffe auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt wurden, gab Bruce Lee, Vizepräsident der Handelsproduktlinie Huawei, bekannt, man wolle in Zukunft keine separaten Launch-Events mehr planen, sondern strebe möglicherweise vielmehr die Veröffentlichung der neuen Smartphones auf dem MWC an. Somit könnten die Nachfolger des P10 und P10 Plus Ende Februar 2018 in Barcelona präsentiert werden. Die ein oder andere Webseite hat das Smartphone außerdem schon gelistet.

Konzepte zum Huawei P20 und P20 Plus

The Android Soul veröffentlichte erste Konzeptbilder des Huawei P11. Die Bilder zeigen einen rahmenlosen 5,7-Zoll-QHD-Bildschirm und ein ins Display integrierten Fingerabdruck-Sensor. Insgesamt wirkt das Design im Konzept sehr gewagt. Die Rückseite des P11 zeigt auf den Konzeptbildern eine Leica-Dual-Kamera. 

Huawei P11 Konzeptbild 1
Bildquelle: The Android Soul

Bereits Ende März tauchten außerdem weitere Konzeptbilder im Netz auf, die sehr futuristisch wirken. Auf den Bildern ist der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite des Smartphones angebracht. Hier prangt zudem das sehr große Huawei-Logo. Der Marken-Name ist außerdem auf der Vorderseite unter dem Display zu sehen.

Huawei P11 Konzeptbild
Bildquelle: view.inews

Eine weitere Variante geht in eine ähnliche Richtung. Hier sind die Ähnlichkeiten zu Samsung nicht von der Hand zu weisen. Der Fingerabdrucksensor befindet sich bei diesem Konzept ebenfalls auf der Rückseite. Diese Konzeptbilder sind insgesamt mit Vorsicht zu genießen, auch wenn sie schon mal eine erste Richtung aufweisen können.

Huawei P11 Konzeptbild 3
Bildquelle: zixuntop.com

Weiterhin hat das Online-Portal TigerMobiles ein neues Render-Video im weltweiten Spinnennetz veröffentlicht, welches die Plus-Variante in guter Auflösung und von allen Seiten zeigen soll. Falls es sich dabei tatsächlich um das P20-Smartphone handelt, kommt es wie erwartet mit der sogenannten "Notch", einer Ausbuchtung die bereits von Apples iPhone X bekannt ist. Das restliche Display ist aufgrund dessen nahezu randlos, lediglich auf der unteren Bildschirmseite bleibt ein dünner Gehäuse-Streifen. Wirklich interessant ist jedoch die Rückseite des Smartphones. Hier kann unterhalb einer Dual-Kamera, welche optisch nahezu keine Unterschiede zur Hauptkamera des Huawei P20 lite aufweise, ein weiterer in das Gehäuse eingelassener Sensor beobachtet werden. Damit wäre die Triple-Kamera komplett.

Eine weitere Besonderheit des Plus-Modells lässt sich ebenfalls sofort erkennen. So verzichtete der Hersteller auf einen Fingerabdrucksensor, obgleich dieser bei einem Oberklasse-Gerät zur Grundausstattung gehört und wohl selbst beim Huawei P20 lite eingesetzt wird. Daraus ergeben sich im Grunde nur zwei Möglichkeiten: Entweder will der chinesische Hersteller hier auf die von Apple bekannte Face-ID setzen oder den Fingerabdrucksensor in bester Vivo-Manier unter dem Display platzieren.

So könnte das nächste Flaggschiff ebenfalls aussehen

Huaweis nächstes Spitzenmodell zeigt sich erneut auf Bildern, die das P20 angeblich zeigen sollen, wie die Technikseite PhoneArena berichtet. Das Gerät ist auf allen drei Bildern in eine Schutzhülle gepackt, sodass man letztlich nichts vom Design, dafür aber ein wenig von der Vorderseite erkennen kann. 

Klar zu erkennen ist das 18:9-Format, das dem P20 nur kleine Ränder ober- und unterhalb des Displays beschert und somit die Screen-to-Body-Ratio deutlich maximiert. Oben ist zudem eine Dual-Kamera zu erkennen sowie der daneben liegende Lautsprecher. Unterhalb des Bildschirms ist ein ovaler Home-Button erkennbar, der höchstwahrscheinlich den Fingerabdruck-Sensor beherbergt.

Huawei P20 Gerüchtebilder

  • 1/3
    Das Huawei P20 im Gerüchte-Check.
    Bildquelle: PhoneArena
  • 2/3
    Das Huawei P20 im Gerüchte-Check.
    Bildquelle: PhoneArena

Wirft man einen Blick auf die Rückseite, ist trotz der Schutzhülle die Kamera freigelegt. Diese ist, wie bereits vorher vermutet, vertikal angelegt: Im Detail sind die drei Objektive untereinander angelegt; das Schlusslicht bildet ein Dual-Tone-Blitz. Auch wenn dieses Design-Element bisher nicht offiziell bestätigt wurde, so ist die Wahrscheinlichkeit mittlerweile dennoch hoch, dass das Huawei P20 so aussehen wird.

Vorstellung erst im März

Zwar wird das neue Flaggschiff von Huawei es nicht rechtzeitig zum Mobile World Congress in Barcelona schaffen, doch die Tage bis das Huawei P20 endlich in voller Pracht bestaunt werden kann sind dennoch gezählt: Huawei hat zu einem offiziellen Launch-Event geladen, wo dem Vernehmen nach ein neues Flaggschiff der Chinesen debütieren soll.

Dazu passt auch das Motto, unter dem die Veranstaltung steht, denn dort heißt es "a renaissance is coming …", wobei die Buchstaben AI hervorgehoben sind. Wie schon beim Mate 10 Pro ist hier natürlich Artificial Intelligence, also künstliche Intelligenz gemeint. Es gilt als sicher, dass Huawei auch im P20 seinen Kirin 970 einbauen wird, der sich dank eines dedizierten neuralen Co-Prozessors künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen auf die Fahnen geschrieben hat.

Um das neue Technik-Wunderwerk der Weltöffentlichkeit zu präsentieren, verschlägt es Huawei ins Stadtzentrum von Paris. Dort hat die Nummer 3 im Smartphone-Weltmarkt das Grand Palais reserviert, das sich unweit der berühmten Avenue des Champs-Élysées befindet. Ein paar Tage müssen Fans der Marke ihre Neugier dann allerdings doch noch zügeln – die Veranstaltung ist für Dienstag, 27. März 2018 terminiert.

Hier den Test des Huawei P10 lesen ›


Quellen: Huawei Blog, AndroidHeadlines, The Android Soul, The Android Soul, Notebook Italia | Bildquelle kleines Bild: http://view.inews.qq.com/a/20170320A08YCI00 | Autor: Redaktion inside-handy.de
News bewerten:
 
10 / 10 - 2Stimmen

Themen dieser News: Huawei, China-Handys, Mobilfunk-News, MWC Barcelona, Oberklasse-Smartphones, Smartphones, Technik

Kommentar schreiben


 
 
VERWANDTE NEWS

alle News ansehen