Gerücht Präsentation rückt näher Samsung Galaxy S9(+): Neuer Leak scheint variable Blendenöffnung zu bestätigen

vom 20.01.2018, 15:38
Leak: Samsung Galaxy S9 / S9+
Bildquelle: Samsung Mobile News / inside-handy.de

Mit dem Galaxy S9 und dem Galaxy S9 Plus kündigt sich die neue Generation der koreanischen Spitzenmodelle an. Mittlerweile gibt es zahlreiche Gerüchte zu den Flaggschiffen des Jahres 2018. Die Redaktion von inside-handy.de gibt einen Überblick über die heißesten Spekulationen rund um Design, Display, Kamera, Akku, Preis, Vorstellung und den technischen Daten des kommenden Galaxy S9 sowie S9 Plus.

Die Kamera des Galaxy S9 schien zuletzt schon restlos enthüllt, als eine Verpackungsrückseite ihren Weg in die Gerüchteküche fand (siehe unten). Interessant schien dabei vor allem die verschiedene Bezeichnung der Blendenzahl - trotz nur eines Kamera-Moduls beim Basismodell.

Nun erhalten diese Gerüchte neues Futter. Ein Leak, den ETNews verbreitet, soll die Kamera-Spezifikationen bestätigen. Demnach gibt es beim Galaxy S9 grundlegend einen Sensor mit 12 Megapixeln. Beim S9 Plus kommen zwei solcher Sensoren zum Einsatz - sie bilden gemeinsam eine Dual-Kamera.

Zunächst zur Einzelkamera des Galaxy S9: Hier soll dem Leak zufolge tatsächlich eine variable Blende mit einem Spektrum von f/1.5 bis f/2.4 zur Verfügung stehen. Mit der größtmöglichen Öffnung von f/1.5 würde Samsung neue Maßstäbe setzen und auf dem Papier bessere Foto-Ergebnisse bei weniger Licht ermöglichen.

Beim Galaxy S9+ soll diese Variabilität auf beide Objektive verteilt werden - eine Blende kommt demnach mit f/1.5, die andere mit f/2.4. Anknüpfend an die Entwicklung Sonys im Jahr 2017, soll die Kamera in beiden S9-Modellen eine Super-Slow-Motion-Funktion bieten, bei der hochgerechnet pro Sekunde 1.000 Bilder aufgenommen werden.

Der Leak wirft auch einen Blick auf die Vorderseite des Galaxy S9 und des S9+. So soll beim S9 eine 8-Megapixel-Frontkamera ihren Einsatz erhalten. Der Samsung-typische Iris-Scanner soll darin enthalten sein. Beim S9 Plus soll ebenfalls eine 8-Megapixel-Frontkamera für Selfie-Dienste zur Verfügung stehen. Allerdings soll das S9+ über einen dedizierten Iris-Scanner daneben verfügen.  

Die Akkukapazität des Galaxy S9

Obwohl die letzte Revolution auf dem Mobilfunk-Markt bereits einige Jahre auf dem Buckel hat, evolvieren die Geräte in kleinen Schritten - dafür stetig - weiter. Mal ist es eine höhere Kamera-Auflösung, mal ist es der Prozessor, der einen besseren Benchmark-Wert erzielt. Doch obgleich sich solche Verbesserungen nicht mit einem faltbaren Display messen können, gibt es vor allem einen Bereich, dessen Vorankommen nahezu alle Smartphone-Nutzer glücklich machen würde: die Akkukapazität. Der südkoreanische Smartphone-Hersteller Samsung scheint da allerdings eine andere Meinung zu vertreten, wie die neusten Gerüchte in Sachen Samsung Galaxy S9 nahelegen.

Laut einem Schreiben, das von dem Nutzer ZYADATEF12 auf der Online-Plattform Slashleaks hochgeladen wurde, soll das kommende Samsung-Flaggschiff nämlich mit einem 3.000-mAh-Akku bestückt werden. Damit wäre das 9er-Modell auf dem selben Niveau, wie schon des Galaxy S8 - eine Verbesserung gegenüber dem Vorgängergerät findet hier somit lediglich innerhalb der Software statt; falls überhaupt. Dabei darf allerdings auch nicht außer Acht gelassen werden, dass bereits das Galaxy S einen recht guten Wert von 4 von 5 möglichen Punkten im Akku-Test erreichen konnte – Luft nach oben gibt es hier allerdings noch allemal.

Samsung Galaxy S9 Akkukapazität
Bildquelle: Slashleaks

Es geht auch anders: Akku-Monster

Während sich die meisten etablierten Unternehmen Akku-technisch weiterhin im 3.000 – 4.000-mAh-Bereich aufhalten, haben einige chinesische Hersteller bereits bewiesen, dass es auch anders geht. So hat Ulefone erst vor wenigen Monaten mit dem Power 3 ein preisgünstiges Allrounder-Handy auf den Markt gebracht, dass über eine Akkukapazität von 6.080 mAh verfügt. Wem dies immer noch nicht ausreicht, kann darüber hinaus auch zum Doogee BL12000 greifen, einem wahren Akku-Titanen welcher einen Energiespeicher von 12.000 mAh vorweisen kann.

Das Design des Galaxy S9

Video zeigt finales Design

Auf einem Stand der Gerüchte im Jahr 2017 basierend, hat der 3D-Spezialist Concept Creator nun ein Video erstellt, in dem ein erstes Gefühl für die neue Hardware aus Südkorea vermittelt werden soll. In bester Produktvideo-Manier lässt der Konzeptkünstler die 3D-Modelle des Galaxy S9 und S9+ umherschweben, stellt Features und Besonderheiten des Designs dar, vergleicht die Größen der Modelle und gewährt einen Blick in den Linsenaufbau der Kamera. Das ganze hat einen hochwertigen Look und steht so manchem echten Video eines Herstellers in nichts nach.

Im Video ist zu sehen, dass nur das Galaxy S9+ mit einer Dual-Kamera versehen sein wird, während im kleineren Galaxy S9 weiterhin nur eine einzelne Kamera für gute Aufnahmen sorgen soll. Nicht zu sehen ist hingegen, ob das Galaxy S9 und S9+ auch weiterhin mit einer 3,5mm-Klinkenbuchse für den Anschluss eines kabelgebundenen Headsets oder Kopfhörers ausgestattet sein sollen. Das scheint ein weiterer Leak zu bestätigen, der auf Slashleaks aufgetaucht ist. Das Bild zeigt eine angebliche Platine des Galaxy S9, auf der genau dieser analoge Anschluss weiterhin vorgesehen sein soll. Auch Smartphone-Käufer im Jahr 2018 müssen ihre liebgewonnenen Kopfhörer mit Kabelanschluss also nicht zum Alteisen legen oder auf eine unelegante Adapterlösung setzen.

Platine des Samsung Galaxy S9 mit Raum für Headset-Anschluss
Bildquelle: Slashleaks

Randloses Design beim Galaxy S9

Ambitionierte Absichten: Samsung möchte beim Galaxy S9 und Galaxy S9+ dem Bildschirm noch mehr Platz einräumen und die Ränder über und unterhalb des Displays verkleinern. Wie Sammobile berichtet, versucht der Hersteller die sogenannte "screen-to-body-ratio" (zu Deutsch: Gehäuse-Display-Verhältnis) auf 90 Prozent zu erhöhen. Zum Vergleich: Beim Galaxy S8+ liegt dieser Wert bei circa 84 Prozent.

Um die Vergrößerung des Displays umzusetzen, soll Samsung vor allem den unteren Display-Rand so weit wie möglich entfernt haben. Aber auch die Oberseite soll laut Gerüchten wesentlich kleiner sein. An den abgerundeten Rändern des Galaxy S8 gibt es derweil wenig einzusparen. Unterstütz wurde die Vermutung durch ein Render-Bild, das auf BGR aufgetaucht ist. Das zeigt das vermeintliche Samsung Galaxy S9 in einer großen Schutzhülle vom Hersteller Ghostek. Neben den dünnen Display-Rändern sind auch die Dual-Kamera und der darunter angebrachte Fingerabdruck-Sensor zu sehen.

Samsung Galaxy S9 Render
Bildquelle: BGR

Ein Konzept zeigt ein randloses Design und ein Aussehen, dass ein wenig an das neue Apple iPhone X erinnert: Das Display überzieht dem Konzept von DBS Designing folgend, die komplette Front mit Ausnahme eines kleinen Bereichs am oberen Ende des Smartphones. Der zentral angeordnete Bereich soll demnach wohl eine ähnliche Ansammlung von Sensoren und Kameras beheimaten wie beim Apple-Pendant. Einen Homebutton oder andere mechanische Tasten finden sich im Konzept nicht. Dass diese in einem Galaxy S9 oder Galaxy S9+ zu sehen sein werden, ist jedoch auch höchst unwahrscheinlich. Samsung hat schon bei den aktuellen Spitzenmodellen auf solche Tasten auf der Front verzichtet.

Desweiteren hat das Portal Samsung Mobile News ein Render-Bild des Galaxy S9 in allen Farbvarianten veröffentlicht. Dabei handelt es sich zwar nicht um das echte Handy, das Bild wurde jedoch unter Berücksichtigung der bisher bekannten Informationen erstellt und könnte somit dem fertigen Endprodukt im Großen und Ganzen durchaus stark ähneln.

Verarbeitung: Galaxy S9 und S9+ noch dünner?

Je dünner, desto besser – so die Devise vieler Hersteller. Dazu beitragen kann auch das Display, welches durch verschiedene Fertigungstechniken schlanker oder dicker ausfallen kann. Neuesten Berichten zufolge soll Samsung bei den nächsten Flaggschiffen Galaxy S9 und S9+ ein sogenanntes "Y-OCTA-Display" – alternativ auch "In-Cell-Touch-Technik"-Panel – einsetzen wollen. Bei dieser Technologie werden die Touch-Sensoren direkt in das Display eingebaut anstatt zwischen Bildschirm und anderen Bauteilen verbaut zu werden. Durch die direkte Integration in das Display wird Platz eingespart und das Smartphone könnte folglich ein wenig schlanker gestaltet werden.

Ein netter Nebeneffekt für die Hersteller ist zudem der Punkt, dass das Y-OCTA-Verfahren Produktionskosten spart – laut der Technikseite ET News bis zu 30 Prozent. Der Sparfaktor läge ganz einfach darin, dass die zusätzliche Schicht, in der normalerweise die Elektroden für die Touch-Eingabe sitzen, nicht hergestellt werden müsste. Am Endpreis für den Kunden wird sich höchstwahrscheinlich aber nichts ändern. Wie berichtet wird, soll Samsung die entsprechenden Displays selbst produzieren und nicht auf externe Fabrikanten setzen.

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Gehäuse-Display-Verhältnis und Fingerabdrucksensor

Ferner wurde in Gerüchte-News berichtet, dass das Gehäuse-Display-Verhältnis des neuen Samsung-Flaggschiffs 90 Prozent betragen wird. Damit das angebliche Ziel umgesetzt werden kann, ging man davon aus, dass das Seitenverhältnis des Galaxy S9 im Gegensatz zum Vorgängermodell 21:9 betragen wird – das Galaxy S8 bot ein 18,5:9-Format. Nun berichtet BGR jedoch, dass sowohl das Seitenverhältnis, als auch die Displaydiagonale weiterhin dieselben bleiben werden. Sollte dies tatsächlich zutreffen, wird der südkoreanische Hersteller wohl die Ränder oberhalb und unterhalb des Displays verkleinern, sodass das Samsung Galaxy S9 im Endeffekt trotz gleicher Displaydiagonale von 5,8 Zoll kompakter ausfallen wird, als das aktuelle Flaggschiff.

Ein weiterer Beitrag betrifft den Fingerabdrucksensor des kommenden Samsung-Geräts. Dieser wurde beim Galaxy S8 rechts neben der Hauptkamera positioniert - im Gegensatz zu zahlreichen anderen Handys, bei denen sich der Sensor unterhalb der Kamera befindet. Nun scheint Samsung dies künftig ändern zu wollen. So deutet ein Screenshot darauf hin, dass das 9er-Modell einen Herzfrequenzmesser rechts neben dem Objektiv haben wird. Der Fingerprintsensor wandert hingegen unter die Kamera.

Fingerabdrucksensor des Galaxy S9
Bildquelle: Phonearena

Renderbilder von vermintlich finalem Design

Vom Galaxy-S8-Nachfolger ist bereits so einiges bekannt, bis dato wurde aber noch nichts offiziell bestätigt. Nichtsdestotrotz ist sich das Portal Forbes aufgrund von Insider-Informationen hinsichtlich des Designs so sicher, dass zusammen mit dem Schutzhüllen-Hersteller Ghostek ein erstes Renderbild veröffentlicht wurde, dass das Galaxy S9 von allen Seiten im finalen Design zeigen soll.

Wie dem entsprechenden Render-Bild zu entnehmen ist, soll sich Samsung augenscheinlich und wenig überraschend am Design des Galaxy S8 orientieren. Allerdings sind auch ein paar Veränderungen zu erkennen, von der die wichtigste wohl die Platzierung des Fingerabdruck-Sensors ist. Dieser sitzt nun unterhalb der Kamera und sollte damit auch besser zu erreichen sein als noch beim aktuellen Flaggschiff. Darüber hinaus werden die Gehäuseränder ober- und unterhalb des Displays noch ein wenig schlanker.

Samsung Galaxy S9 Renderbild
Bildquelle: Forbes

Schlussendlich soll Samsung im kommenden Jahr auch auf zwei Pferde setzen: So soll im Galaxy S9 nur ein Kameramodel zu finden sein, während im Galaxy S9+ eine Dual-Kamera eingesetzt werden soll.

Samsung und der Fingerabrucksensor: Vorne, hinten, unter das Display oder ganz weg?

Der Fingerabdrucksensor ist wohl das meist diskutierte Feature im Vorfeld der Veröffentlichung des Samsung Galaxy S9. Nachdem die Platzierung in S8 und Note 8 Kritik hervorgerufen hat, will Samsung es im kommenden Modell besser machen. Die Evolution des technisch machbaren lässt einen ins Display integrierten Sensor erwarten. Fans dieser Lösung haben sich nach ersten positiven Gerüchten aber wohl zu früh gefreut.

Laut dem koreanischen Zeitungsableger "The Investor" soll Samsung die Technik nicht rechtzeitig für das Galaxy S9 fertiggestellt haben, der Zeitplan könne nicht eingehalten werden. Laut den Quellen soll der Display-Sensor dafür erst im Herbst 2018, wenn das Galaxy Note 9 auf den Markt kommt, sein Debüt feiern. Anders als Apple, will Samsung den Fingerabdrucksensor in absehbarer Zeit aber nicht zu Gunsten der Gesichtserkennung über Bord werfen. Alleine die Existenz zahlreicher Anwendungen, die mit dem Fingerabdruck-Sensor verknüpft werden könnten, widersprächen solchen Überlegungen, heißt es.

Vertraut man anderen Gerüchten, soll Samsung beim Galaxy S9 auf die Möglichkeit, das Smartphone per Fingerabdruck zu entsperren, verzichten. Zumindest wenn es darum geht, den Sensor auf der Vorderseite unterhalb oder gar unter dem Display zu integrieren. Das zumindest meldet der auf Samsung-Leaks spezialisierte Twitter-Account "Ice Universe". Wie viel Wahrheit in dem Tweet tatsächlich steckt, ist fragwürdig. Andere Quellen behaupten hingegen: Der Sensor bleibt. Und zwar auf der Rückseite. Nur könnte die Anordnung eine andere sein. So veröffentlichte Phonearena Render-Bilder der möglichen Rückansichten des möglichen Galaxy-S9-Gespans. So könnte der Sensor, je nach Anordnung der Dual-Kamera, wieder neben oder dediziert unterhalb des Foto-Setups angebracht werden.

Womöglich könnten entsprechende Szenarien bereits vorab am Kunden getestet werden: Es sei nicht ausgeschlossen,dass der Fingerabdrucksensor bei der kommenden oberen Mittelklasse-Generation, bestehend aus Galaxy A5 (2018) und Galaxy A7 (2018) bereits auf die Rückseite wandert und neue Positionen ergründet.

Samsung Galaxy S9 Rückseite mit Fingerabdruck-Sensor
Bildquelle: Phonearena

Einmal im Kameramodul und je einmal unter einer horizontalen und einer vertikal angeordneten Dual-Kamera: der Fingerabdrucksensor.

Die Sache mit dem Fingerabdrucksensor sorgt für Verwirrung

Andere Design-Vorstellungen die zeigen sollten, wie Galaxy S9 und S9+ aussehen könnten, tauchten im vergangenen Jahr zu Hauf auf. Anlass gab unter anderem ein Patent, das beim südkoreanischen Patentamt KIPRIS aufgeschlagen ist, allerdings schon 2016 Jahr eingereicht wurde. Auch hier drehte sich alles um den Fingerabdrucksensor und dessen Platzierung auf der Vorderseite, da die aktuelle Platzierung beim Galaxy S8, S8+ und Galaxy Note 8 für mächtig Kritik gesorgt hat.

Dem Patent zufolge soll Samsung den Sensor wieder auf der Front in ein randloses Display verbauen. Der Sensor soll dabei nicht unterhalb des Display-Glases sitzen, sondern in einer kleinen Aussparung, in etwa ähnlich wie die Vertiefung des Lautsprechers am oberen Gehäuserand beim iPhone X.

Neues Renderbild stellt die Fingerabdruck-Frage erneut

Neuen Fotos rund um das Samsung Galaxy S9 und S9+ erreicht aktuell das Netz. Das neuste Render-Bild stammt dabei von der chinesischen Seite Weibo. Das Fotos, das um den 1. Januar 2018 aufgetaucht ist, zeigt sehr wahrscheinlich vorgefertigte Bilder des Flaggschiffes und seines großen Bruders. Überraschungen dürfen Nutzer dabei nicht erwarten: Im Kern ähneln das Galaxy S9 und das Galaxy S9+ ihren Vorgänger. Sichtbarster Unterschied an der Vorderseite: Die Ränder ober- und unterhalb des Bildschirms sind noch einmal kleiner geworden.

Auf der Rückseite zeigt sich derweil der Fingerabdruck-Sensor an einer anderen Position. Während er beim Samsung Galaxy S8 noch unglücklich neben der Kamera positioniert war, kommt er beim Galaxy S9 nun unter dem Sensor-Modul zum Einsatz. Das gezeigte Render-Bild der Rückseite besitzt nur eine Kamera.

Samsung Galaxy S9 S9+ Weibo Front- Rückseite
Bildquelle: Weibo

Das Display des Samsung Galaxy S9

Dass Samsungs derzeitiges Flaggschiff-Gespann bisweilen solch ein Kassenschlager ist, werden das Galaxy S8 und S8+ wohl auch dem neuartigen Infinity Display zu verdanken haben. Deswegen stellt sich resultierend daraus die Frage, weswegen Samsung nicht eben jenes erfolgreiche Bauteil nicht auch in künftigen Smartphones verwenden sollte?

Laut neuesten Spekulationen aus der Gerüchteküche wird genau das passieren. Unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen berichtet The Investor, dass das Samsung Galaxy S9 und S9+ vorgeblich das gleiche Display erhalten werden. Die Größe der Standard-Version Galaxy S9 soll sich dabei auf 5,8 Zoll belaufen, die der Plus-Variante auf 6,2 Zoll. Damit würde sich im Vergleich zum aktuellen Galaxy S8 und S8+ nichts ändern und die integrierten Bildschirme gleich groß bleiben.

Ein Nutzer des chinesischen Twitter-Pendants Weibo meint in Erfahrung gebracht zu haben, dass das Galaxy S9 und S9+ die gleichen Display-Größen besitzen werden wie die aktuellen Modelle. Demnach soll das Galaxy S9 einen 5,77-Zoll-Bildschirm besitzen, während das S9+ über ein 6,22-Zoll-Display bedient werden soll.

Die Hardware des Samsung Galaxy S9

Was beim Galaxy S8 gut funktioniert hat, soll auch bei der Strategie des Galaxy S9 Verwendung finden. In diesem Jahr orderte Samsung sämtliche Produktionskapazitäten des High-End-Prozessors Qualcomm Snapdragon 835 um die S8-Geräte zu bestücken, die mit eben jenem Chipsatz ausgestattet waren – also vor allem Smartphones für den US-amerikanischen Markt.

Diese Strategie soll Samsung auch 2018 beim Galaxy S9 verfolgen und hat sich laut einem Weibo-Post wieder einmal das Vorkaufsrecht für den Qualcomm Snapdragon 845 gesichert und damit die Forderungen der wichtigen nordamerikanischen Telekommunikationsunternehmen erfüllt, wie es heißt. Zum Prozessor sollen sich desweiteren 6 GB Arbeitsspeicher gesellen. Starke Konkurrenz soll Samsung hier allerdings mit dem Xiaomi Mi 7 erhalten.

Die Konkurrenz, die Qualcomm-Prozessoren verwendet – zum Beispiel LG, Sony oder HTC – dürfte einmal mehr in die Röhre schauen und könnte ihre Flaggschiffe zwar früh vorstellen, sie aber erst in Richtung Frühsommer auf den markt bringen. LG ist in diesem Jahr vor Samsung eingeknickt und verbaute im G6 gar einen Vorjahres-Prozessor um das Flaggschiff frühstmöglich auf den Markt bringen zu können.

Wie viele Hersteller der Konkurrenz auch, will Samsung bei seinem Flaggschiff dem Thema KI einiges an Raum bieten. Eine KI-Einheit, wie sie beispielsweise für den Huawei Kirin 970 vorgestellt wurde, könnte es auch bei Samsung sein. Welche Aufgabe diese KI-Einheit tatsächlich einnimmt, ist allerdings weder aus dem Samsung-Gerücht, noch aus der Huawei-Realistät zu entnehmen.

Stereo-Lautsprecher

Technik-Insider Ice universe twitterte Ende 2017 ein schlichtes Bild zum thema Galaxy S9. Darauf zu sehen ist eine schwarze Linie, die wohl das lang erwartete Smartphone darstellen soll, sowie Schallwellen an beiden Seiten des Geräts.

Sollte die Information tatsächlich von Samsung stammen, würde der Hersteller damit unmissverständlich auf Stereo-Lautsprecher hindeuten. Diese Funktion dürfte zwar zahlreiche Nutzer erfreuen, wirklich neu ist der Stereo-Klang allerdings auch im Mobilfunk-Bereich nicht mehr. So verfügte der HTC-Meilenstein HTC One bereits 2013 über mehrere Lautsprecher. Im Gegensatz zum Galaxy S9 wurden diese allerdings beide auf der Frontseite angebracht, während der Sound beim Samsung-Smartphone wohl seitlich herausströmen wird.

Die kolportierten Information könnte als Hinweis aufgefasst werden, dass sich Samsung verstärkt darum bemüht ein Musik-Smartphone aus seinem kommenden Flaggschiff zu machen. Dafür müssen neben dem Stereo-Sound allerdings auch andere Faktoren wie die Klangqualität oder gar die Lautstärke bedacht werden.

512-GB-Speicher für Samsung-Handys angekündigt

Samsung hat als Mischkonzern weitaus mehr zu bieten als einige Smartphones, die sich gut verkaufen. Insbesondere bei Speicherlösungen ist das südkoreanische Unternehmen stets auf der Höhe der Zeit. Das gilt einerseits für SSD-Festplatten im PC-Bereich andererseits aber auch für Flash-Speicher-Chips. Für das Galaxy S9 könnte Samsung Berichten zufolge nun sehr weit in die Trickkiste greifen: Das Unternehmen kündigt offiziell einen Speicher-Chip an, der 512 GB an Kapazität bietet.

Die Pressemitteilung gibt als Anwendungszweck ausweichend an: "for Next-Generation Mobile Devices". Streng genommen kann damit das Galaxy S9 gemeint sein. Der Speicherchip soll auf den Standard V-NAND aufbauen und soll noch schneller sein als aktuelle eUFS-Speicherchips. Als Beispiel wird hierbei gerne die Übertragungsrate von 4K-Video-Dateien genommen. Diese sollen von dem neuen, bis zu 512 GB großen Chip umso schneller aufgesogen werden. Dazu sollen insgesamt 130 10-Minuten-Videos in entsprechender Qualität auf dem Flash-Speicher Platz finden.

Sollte der 512-GB-Speicher bereits im Galaxy S9 Verwendung finden, ist jedoch nicht auszuschließen, dass diese Speicherversion entweder nur in einigen Regionen verfügbar sein wird. Gleichzeitig dürfte die Variante nicht die Ausstattung des Basis-Modells der S9-Generation widerspiegeln. Das Galaxy S8 wurde maximal in einer Speicherausstattung mit 128 GB verkauft, die Basis-Version verfügte über 64 GB. In der Gerüchteküche tauchte zuletzt auch eine aufgebohrte Version mit 256 GB auf, die in Südkorea mit 6 GB Arbeitsspeicher verkauft werden sollte. Sollten die 512 GB für die kommende Generation tatsächlich in Erwägung gezogen werden, dürfte auch der Arbeitsspeicher nicht weniger als 6 GB messen.

Samsung-Speicherchip mit 512 GB
Bildquelle: Samsung

64-layer 512 GB V-NAND - so heißen die neuen Speicherchips von Samsung.

FM-Radio wieder mit an Bord

Das UKW-Radio gehörte bis vor ein paar Jahren noch zur Standard-Ausrüstung eines Smartphones dazu. Jedoch ist es seit knapp anderthalb Jahren offenbar in Mode gekommen, eben diese Radios aussterben zu lassen und stattdessen auf Internetbasierte Musik-Dienste zurückzugreifen. Teilweise werden Radio-Chips geblockt, sodass das Smartphone keine Radio-Signale mehr empfangen kann und Nutzer dazu gezwungen sind, spezielle Apps zu nutzen, die das FM-Radio wieder aktivieren.

Wie NextRadio berichtet, soll Samsung in "künftigen Smartphones" jedoch erneut, zumindest in den USA und Kanada, einen aktiven Radio-Chip integrieren. Um welche Smartphones es sich dabei im Detail handelt, wird nicht verraten - möglich ist dies aber schon im Galaxy S9 und S9+. Damit tritt Samsung in die Fußstapfen von LG und Motorola, die das FM-Radio bereits wieder in ihre Smartphones aufgenommen haben.

Unterschiedliche Speicher-Ausstattungen vermutet

Neue Gerüchte zu der Speicher-Ausstattung des kommenden Samsung-Flaggschiffs. Während es das aktuelle Galaxy S8 und S8+ nur in einer Ausstattungsvariante gibt, soll sich das bei den Nachfolgern ändern. Einem Weibo-Beitrag zufolge wird es das Galaxy S9 und S9+ in mehreren Versionen geben. Insgesamt fünf mögliche Speicher-Ausstattungen möchte der südkoreanische Hersteller demnach anbieten.

Das Samsung Galaxy S9 kommt demnach mit zwei unterschiedlichen Varianten auf den Markt: Eine kleinere Version mit 4 GB Arbeitsspeicher und 64 GB internen Speicher. Darüber hinaus gibt es noch eine Ausgabe mit mehr Speicherplatz, 128 GB anstatt 64 GB, dafür jedoch mit gleichbleibendem RAM von 4 GB. Das Samsung Galaxy S9+ soll derweil in drei Formen erscheinen. Wie schon beim kleineren Bruder sind in jeder Ausgabe 6 GB Arbeitsspeicher gesetzt. Nutzer können jedoch zwischen 64 GB, 128 GB und 256 GB internem Speicher wählen. Darüber hinaus soll es noch eine stattliche Variante mit 6 GB + 512 GB auf ausgewählten Märkten geben.

Die Speicher-Ausstattung des Samsung Galaxy S9 / Galaxy S9+ im Überblick

  • Galaxy S9: 4 GB RAM / 64 GB oder 128 GB
  • Galaxy S9+: 6 GB RAM / 64 GB, 128 GB oder 256 GB (in ausgewählten Märkten auch 512 GB)

Ob und welche Variationen auch in Deutschland erhältlich sind, bleibt abzuwarten. Hierzulande hielt sich Samsung bisher stark zurück mit unterschiedlichen Versionen seines Flaggschiffes.

Galaxy S9 im Benchmark-Test

Immer von der Richtigkeit der Daten ausgegangen, sind die Angaben aus der Datenbank von Geekbench richtungsweisend. Getestet wurde hier allerdings die mutmaßliche US-Version, die mit dem Qualcomm Snapdragon 845 ausgeliefert wird. Hierzulande wird der vergleichbar starke Prozessor aus der Samsung-Exynos-Serie das Smartphone antreiben.

Im Single-Core-Test erreichte das Smartphone ein Ergebnis von 2.422 Punkten, die Multi-Core-Prüfung bestand das Flaggschiff mit 8.351 Zählern. Ein Abgleich mit der Test-Datenbank von inside-handy.de zeigt, dass sich dahinter ordentliche Leistungen verstecken: Das Galaxy Note 8, also der direkte Flaggschiff-Vorgänger erreichte zum Beispiel Ergebnisse von 2.027 beziehungsweise 6.774 Punkten. Auch die Flaggschiffe anderer Hersteller kommen nicht an die Ergebnisse des mutmaßlichen S9+ heran.

Die technischen Daten, die bei dem Test des S9+ übermittelt wurden, geben neben dem Snapdragon 845 außerdem Auskunft über 6 GB Arbeitsspeicher und Android 8.0 Oreo. Obwohl diese Daten nicht überraschend wären, sind sie mit Vorsicht zu genießen. Denn auch bei dem getesteten Gerät handelt es sich offenkundig nicht um eine finale Variante des Handys - Abweichungen sind bis zum offiziellen Präsentationstermin also noch möglich.

Die Kameras des Galaxy S9

Im Test konnten bereits sowohl das Samsung Galaxy S7, als auch das Samsung Galaxy S8 in puncto Kamera überzeugen. Im Jahr 2018 könnte sich dies jedoch ändern, denn der Hersteller scheint künftig nicht mehr "überzeugen", sondern begeistern zu wollen. Darauf deutet unter anderem ein Trademark-Antrag von Samsung mit dem Titel "The Camera. Reimagined." (übersetzt in etwa: "Die Kamera. Neu gedacht.") hin, den BGR entdeckt hat.

Auch die früheren Gerüchte und Informationen setzen den Fokus auf die Kamera. So soll das Samsung Galaxy S9, im Gegensatz zum Vorgängermodell, voraussichtlich mit einer Dual-Hauptkamera ausgestattet werden. Zudem soll der eingesetzte Exynos-9810-Prozessor fortgeschrittene Kamera-Eigenschaften im Foto- und Video-Bereich vorweisen können und auch bei der Blendenzahl will Samsung wohl neue Maßstäbe setzen.

Laut Angaben des Twitter-Nutzers @MMDDJ_ wird das Samsung Galaxy S9 mit einer Blendenzahl von f/1.5 auf den Markt kommen, während die Plus-Variante sogar eine f/1.4-Blende erhält. Im Vergleich zu der bei Flaggschiffen üblichen Blendenzahl von f/1.7 oder f/1.6 werden die neuen Geräte mehr Licht aufnehmen können und somit natürlichere Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen produzieren können. Genauere Informationen hierzu folgen allerdings wohl erst auf dem MWC 2018.

Die Kamera-Gerüchte werden zudem auch von einer vermeintlichen Originalverpackung des Galaxy S9 bestätigt, die auf Reddit die Runde macht. Abgebildet ist das Datenblatt des Basismodells, das demnach wie erwartet ohne Dual-Kamera erscheint. Auch die weiteren Daten lesen sich im Vergleich zum Vorgängermodell wenig spektakulär:

  • Display: 5,8 Zoll, QHD, sAMOLED
  • Speicher: 4 GB Arbeitsspeicher / 64 GB Datenspeicher
  • Kamera: 12 Megapixel Super Speed Dual Pixel

Allerdings sind zwei Blendenzahlen angegeben. Vermutlich bedeutet der Spielraum zwischen f/1.5 und f/2.4, dass das S9 mit einer verstellbaren Blende erscheint. Auch die Bezeichnung Super Speed Dual Pixel ist neu. Diese Daten geben Grund zu Annahme, dass Samsung beim S9 vor allem die Kamera weiterentwickeln will. Bei solchen Leaks muss allerdings stets beachtet werden, dass auch Fälschungen untergejubelt worden sein können.

Samsung Galaxy S9 Verpackung
Bildquelle: Reddit

Neue Kamera soll Xperia-XZ1-Feature bringen

Samsung soll einem Bericht aus der Industrie zufolge einen neuen Kamerasensor entwickelt haben, der ebenso flott sein soll, wie der des Sony Xperia XZ Premium und des Xperia XZ1. Damit lassen sich bis zu 1.000 Bilder/s aufnehmen, was zu ultra-slow-mo-Videos führt. Damit lassen sich jedoch auch andere Vorteile ausschöpfen. So kann der Sensor von Sony aufgrund eines zeitgleichen globalen Auslesens aller Pixel Verzerrungen in Fotos verhindern. Der Hauptvorteil sind jedoch Videos, die Bewegungen einfangen können, die viel zu schnell für das menschliche Auge sind.

Der Kamerasensor von Samsung soll laut etnews ab dem 17. November in die Massenproduktion gehen und stünde somit zu einem Launch des Galaxy S9 und des Galaxy S9+ Gewehr bei Fuß.

Die Redaktion von inside-handy.de zeigt in diesem Video, wie solche Superzeitlupen-Videos aussehen können und gibt Tipps, wie sie am besten gelingen:

Das Samsung Galaxy S9 kommt womöglih auch mit einer normalen Kamera auf der Rückseite, während das Samsung Galaxy S9+ eine Dual-Kamera verbaut hat. Eine ähnliche Praxis kennen Smartphone-Nutzer schon von Apple: Der iPhone-Hersteller verbaut seit einigen Jahren Dual-Kameras nur in den größeren Plus-Modellen. Das "kleine" iPhone muss derweil mit einer normalen Kamera-Ausstattung zufrieden sein. Bei den Vorgänger-Modellen Galaxy S8 und Galaxy S8+ hatte Samsung keine Unterschiede bei der Kamera gemacht. Zum Einsatz kamen dort ein 12-Megapixel-Sensor und eine f/1.7-Blende.

Kamera-Setup im Video

Bereits 2017 machten Gerüchte die Runde, wonach Samsung - im Übrigen wie Apple - sein in diesem Jahr eingeführtes Dual-Kamera-Setup nur in den großen Modellen zum Einsatz bringt. Folglich wird die Doppelkamera auch bei der neunten Generation von Samsungs Erfolgsmodell nur im Galaxy S9+ erscheinen. Das Basismodell bleibt bei der altbewährten Einzel-Kamera-Lösung. Im Note 9, das wieder für den Spätsommer geplant ist, wird ebenfalls das gemischte Doppel erwartet. Grund zu der hier angestellten These, sind frisch aufgetauchte Deckel der Vorder- und Rückseiten des S9: Die verschiedenen Aussparungen lassen die erwähnten Schlüsse hinsichtlich der Kamera-Konfiguration zu.

Das angesprochene Video unterstützt diese These zusätzlich, zeigt es laut Titel ein Galaxy S9+ aus der Vorserie ohne Rückendeckel. Klar zu sehen ist die Dual-Kamera:

3D-Kamera zur Entsperrung wohl nicht mit an Bord

Der Fingerabdrucksensor scheint in Zukunft von der Gesichtserkennung als sichere Entsperrmöglichkeit in Smartphones abgelöst zu werden. Flaggschiffe wie das Galaxy S8 bieten diese Option bereits, obgleich die Technik bis dato noch nicht vollständig ausgereift ist. Zum Marktstart des Galaxy S8 und S8+ gab es zahlreiche Meldungen, wie die Gesichtserkennung mittels Fotos ausgetrickst werden kann, wodurch die Sicherheit der Entsperroption bezweifelt wurde.

Wie der Technik-Insider Ice Universe in Erfahrung gebracht haben will, soll das Verfahren in der künftigen Flaggschiff-Riege Samsungs überholt sein. Demnach sollen das Galaxy S9 und S9+ über eine 3D-Kamera verfügen, mit der die Smartphones auch entsperrt werden können. Vermutet wird, dass das 3D-Modul ähnlich ist wie das des iPhone X und somit das Gesicht seines Nutzers via Infrarot-Strahlen abtasten kann.

Die Gesichtserkennung, soll anderen Quellen zufolge weiter auf einem zweidimensionalen Bild beruhen. Damit würde Samsung Apple ein Alleinstellungsmerkmal überlassen, das bisher für viel Aufsehen gesorgt hat, konnten Experten doch bisher nur mit einer Speziellen 3D-Maske die "3D sensing camera" des iPhones austricksen.  

Iris-Scanner erhält ein großes Power-up

So soll beispielsweise der verbaute Iris-Scanner nach Angaben von The Korea Herald verbessert worden sein und die integrierte Kamera nun über eine Auflösung von 3 Megapixeln verfügen. Damit soll die Technologie in der Lage sein, die Iris trotz Brille, Bewegung oder bei schlechten Lichtverhältnissen schneller und verlässlicher auszulesen. Laut einem Samsung-Sprecher soll das System zudem sicherer sein, als der Fingerabdrucksensor und die Gesichtserkennung.

Die Konnektivität des Galaxy S9

Ein weiteres interessantes Gerücht, das via Twitter veröffentlicht wurde, behandelt die Besonderheiten des kommenden Samsung-Flaggschiffs: Ganz nach dem Vorbild der Moto-Z-Serie von Motorola, soll das Samsung Galaxy S9 durch Module erweitert werden können. Anders als bei der aktuell möglichen Erweiterung durch die DeX-Station, die per USB-C-Anschluss angehängt wird, sollen die Module, auf die nicht weiter eingegangen wird, durch einen eigenen Modulanschluss angeschlossen werden. Hierfür könnte beispielsweise der magnetische POGO-Pin Pate stehen, mit dem Samsung bei seinen Tablets den Anschluss von Tastatur-Docks erlaubt.

POGO Pin von Samsung am Galaxy Tab S3
Bildquelle: Michael Stupp / inside-handy.de

Dual-SIM-Variante aufgetaucht

Das Samsung Galaxy S9 wurde Gerüchten zufolge in einer Dual-SIM-Variante auf der Webseite des chinesischen Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie gelistet – fraglich bleibt zum derzeitigen Zeitpunkt allerdings, ob dieses Modell auch in Deutschland auf den Markt kommen oder nur in China sowie Taiwan angeboten werden wird. In diesem Jahr wurde die Version Galaxy S8+ Duos einige Monate nach dem Basismodell nachgeschoben.

Software des Galaxy S9

Samsung macht ernst: Die Software, die auch im Galaxy S9 zum Einsatz kommen soll, wurde veröffentlicht - zumindest als Vorab-Version. Getestet werden kann sie aktuell von ersten Nutzern eines Galaxy S8. Die neue Benutzeroberfläche basiert auf Android 8.0 Oreo und hört auf den finalen Namen "Samsung Experience 9.0".

In der Erläuterung der neuen Version bestätigt, Samsung, dass Experience 9.0 auch im kommenden Galaxy-Flaggschiff zum Einsatz kommt. Was als Zusage für das Galaxy S9 gedeutet werden kann, heißt im Umkehrschluss, dass die Mittelklasse Galaxy A (2018) wohl noch mit Android 7 alias Nougat erscheinen wird.

Die Beta-Version ist zunächst nur für S8- und S8+-Nutzer ist zunächst nur in Südkorea, den USA und Großbritannien verfügbar. Deutschland soll letzten Informationen zufolge aber noch folgen.

Vorstellung und Marktstart des Galaxy S9 und S9+

Bereits vor einiger Zeit hat sich DJ Koh, Mobile Chef von Samsung gegenüber dem Technikmagazin ZDNET zur Vorstellung und Marktstart des neuen Samsung Vorzeigemodells geäußert und weiteren Spekulationen damit den Wind aus den Segeln genommen. So soll das neue Modell auf dem Mobile World Congress vorgestellt werden, der ab dem 26. Februar stattfindet. Kurz darauf soll das Galaxy S9 den Weg in die Öffentlichkeit finden. Evan Blass, seines Zeichens Fachmann für vorab veröffentlichte Interna, sieht dies nun ebenfalls so. Seinem neuen Twitter-Post zufolge werde das Galaxy S9 am 26. Februar im Rahmen der MWC Präsentiert und soll danach ab dem 1. März vorbestellbar sein. Anschließend werde das neue Flaggschiff ab dem 16. März im Handel erhältlich sein. Quelle dieser Informationen ist ein führender Mitarbeiter der Schutzhüllen-Sparte von Samsung. Bereits in der Vergangenheit lag Evan Blass oft richtig, weshalb sich diese Angaben auch diesmal bewahrheiten könnten. Ob dem auch diesmal tatsächlich so sein wird, bleibt abzuwarten. 

Sowohl das S9, als auch das S9+ wurden von der Federal Communications Commission (FCC) geprüft. Die unabhängige Behörde der Vereinigten Staaten hat die Geräte hinsichtlich ihrer Funkverbindungen auf die notwendigen gesetzlichen Anforderungen getestet. Sowohl das Galaxy S9 als auch das S9+ wurden anschließend für den amerikanischen Markt zugelassen. In der Datenbank der FCC wurden am 27. Dezember 2017 sowohl die internationale Variante des Galaxy S9 (SM-G960F) als auch die des S9+ (SM-G965F) hinzugefügt. 

Preis des Galaxy S9

Knapp 1.000 Euro: Die Kamera treibt den Preis in die Höhe

Wie businesskorea von einem Samsung-Mitarbeiter erfahren haben will, wird die nächste Generation des Flaggschiffs eine Doppelkamera besitzen, die teurer werden wird, als es die einfachen Kameras der aktuellen Spitzenmodelle. Dabei ist der Grund für den erhöhten monetären Mehraufwand klar: Die Kamera soll zum einen mit zwei Modulen ausgestattet werden. Ein solches System kam als erstes im Galaxy Note 8 zum Einsatz und kostet per se etwas mehr.

Der zweite Grund für die Kostenerhöhung wird dem neuen Sensor zugeschrieben: Er soll ähnlich wie der Kamerasensor der aktuellen Sony-Flaggschiffe eine direkt verbaute Sensorschicht besitzen und damit höhere Bildraten zulassen. Das führt dazu, dass man Videos mit bis zu knapp 1.000 Bildern pro Sekunde drehen kann. Beide Kamera-Optionen sind nicht neu in der Gerüchteküche, jedoch sind nun erste Anhaltspunkte aufgekommen, was diese Neuerungen an Mehrkosten verursachen werden.

60 bis 90 Dollar teurer

Der Analyst Kim Dong-won von KB Securities rechnet vor: "Wenn Sensoren mit der 3-Stack-Layers verbaut werden könnten sich die Kosten der Kamera verdoppeln oder sogar verdreifachen." Damit lägen sie laut Analyst 60 bis 90 Dollar oberhalb des jetzigen Kostenpunktes.

Dass diese Aufwandserhöhung bei Samsung eine Auswirkung auf den Preis der Geräte für den Endkunden haben wird, klingt dabei sehr logisch. Eine Preiserhöhung von knapp 100 Euro sind also erwartbar. Damit lägen die beiden Smartphones bei knapp 900 und knapp 1.000 Euro und somit – zumindest bei der Plus-Version – auf einem Niveau mit dem Samsung Galaxy Note 8.

Galaxy S9 mini: Schräges Gerücht um ein 4-Zoll-S9

Laut dem Magazin BusinessKorea, könnte es mit dem Samsung Galaxy S9 mini diesmal auch eine verkleinerte Version des Samsung-Flaggschiffs geben. Gerüchten zufolge mache man sich bei Samsung bereit ein entsprechendes Modell zu produzieren. Vermutungen um ein S8 mini im Vorjahr und auch ein S7 mini haben sich seiner Zeit nicht bestätigt. Spekuliert wird, dass das Galaxy S9 mini eine Displaygröße unter 5 Zoll mit abgerundeten Kanten haben könnte. Sollte sich Samsung dabei auch an das bisherige Seitenverhältnis von 18,5:9 halten, würde das Smartphone vergleichsweise klein ausfallen und könnte sogar ein lediglich 4 Zoll kleines Display besitzen. Damit wäre es dann das erste 4-Zoll-Smartphone seit der Veröffentlichung des Apple iPhone SE.

Bisher gibt es noch keine weiteren Details zu den genauen Spezifikationen. Sollte es sich wirklich neben seinen beiden großen Brüder Galaxy S9 und S9+ einreihen, ist stark anzunehmen, dass es mit Spitzenkomponenten ausgestattet sein wird. Ob wirklich etwas dran ist und Samsung mit seiner Strategie wieder den 4-Zoll-Nischenmarkt bedient oder sich in der Zwischenzeit noch etwas ändert, wird man spätestens bei der Vorstellung im nächsten Frühjahr sehen.

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Quelle: Ubergizmo | Bildquelle kleines Bild: Michael Stupp / inside-handy.de | Autor: Redaktion inside-handy.de
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