Deutsche Glasfaser: Hermannsburg und Baven sollen Glasfaser-Internet bekommen

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Deutsche Glasfaser
Bildquelle: Deutsche Glasfaser
Wer im Ausbau-Gebiet des Breitband-Anbieters Deutsche Glasfaser wohnt, kann mit bis zu 1.000 Mbit/s im Internet surfen. Allerdings ist das Unternehmen nicht bundesweit aktiv. Wo die Produkte des Unternehmens aus Borken in Nordrhein-Westfalen gebucht werden können und wo der Glasfaser-Ausbau des Providers gerade voranschreitet, gibt es in der Übersicht.

In vielen verschiedenen Regionen Deutschlands baut Deutsche Glasfaser das eigene Glasfasernetz aus. Dabei werden nicht nur Städte, sondern auch kleinere Dörfer mit Highspeed-Internet erschlossen. Die Redaktion von inside handy dokumentiert an dieser Stelle die Ausbau-Meldungen.

Glasfaser-Ausbau von Deutsche Glasfaser

14. September – Hermannsburg und Baven sollen Glasfaser-Netz bekommen

In den Orten Hermannsburg und Baven soll ein schnelles Glasfasernetz entstehen. Mitte September wird diesbezüglich eine Nachfragebündelung starten. Entscheiden sich bis zum 10. September mindestens 40 Prozent der anzuschließenden Haushalte für einen Internetzugang über Deutsche Glasfaser wird zu einem späteren Zeitpunkt der Glasfaserausbau erfolgen. Flächendeckend würden dann vor Ort mindestens 200 Mbit/s im Downstream zur Verfügung stehen.

17. Juli – Schnelles Internet für Reddelich

Für die nächste Gemeinde im Landkreis Rostock wird bald das Turbo-Internet-Zeitalter anbrechen. In Reddelich wurde im Zuge einer Nachfragebündelung die benötigte Quote von 40 Prozent erreicht. Heißt: Es haben sich schon heute ausreichend Haushalte dafür entschieden, einen auf Glasfaser basierenden Internetanschluss bei Deutsche Glasfaser zu bestellen. Schon in einigen Monaten soll es den Bürgerinnen und Bürgern in Reddelich möglich sein, mit bis zu 200 Mbit/s im Internet zu surfen. Einen genauen Termin, an dem die Bauarbeiten für den Glasfaserausbau starten werden, nannte Deutsche Glasfaser zunächst nicht.

13. Juli – Papendorf geht bei Deutsche Glasfaser an Bord

Die nächste Entscheidung ist gefallen: Deutsche Glasfaser wird auch in Papendorf ein reines, kupferfreies Glasfasernetz bauen. Die notwendige Quote von mindestens 40 Prozent wurde jetzt erreicht, teilte der Provider mit. Im Frühjahr ging in der Gemeinde Papendorf die Verlängerung der Nachfragebündelung zu Ende. „Wir haben das Ziel der 40 Prozent nach der Verlängerung knapp verpasst“, blickt Deutsche Glasfaser Projektleiter Andreas Dankert zurück. „Dann aber haben sich engagierte Bürger zusammengetan und auch die Gemeinde hat uns gebeten, das Projekt weiterzuverfolgen“. Durch die Arbeit der Bürgerinitiative und weiteren gezielten, erfolgreichen Vertriebsaktionen von Deutsche Glasfaser kann Dankert nun verkünden: „Papendorf, Groß Stove, Niendorf und Sildemow haben die benötigte Anschlussquote erreicht und werden ausgebaut“. Bis die Bauarbeiten für das schnellste Netz starten, wird noch etwas Zeit vergehen. Sobald ein genauer Baubeginn terminiert werden kann, informiert Deutsche Glasfaser umfangreich über die anstehenden Maßnahmen.

10. Juli – Stadt Brandis erhält Glasfaser-Anschluss

Gute Nachrichten für alle Internetfans in Brandis: Im Rahmen der Nachfragebündelung durch Deutsche Glasfaser haben sich 42 Prozent der befragten Haushalte entschieden, ein Breitband-Produkt des Providers zu buchen. Das wiederum hat zur Folge, dass in der Stadt das Breitbandnetz gebaut werden kann. In Kürze beginnen die Planungen für das Bauvorhaben in den Gebieten Brandis, Beucha, Polenz, Waldsteinberg, Kleinsteinberg und Wolfshain. In einem ersten Bauabschnitt werden die Ein- und Zweifamilienhäuser ausgebaut. „Dort haben wir die Quote von 42 Prozent erreicht, das sind 1.443 Verträge. Am stärksten war die Nachfrage in den Ortsteilen Polenz, Waldsteinberg und Wolfshain“, erklärt Michael Kölling, Regional Manager Mitteldeutschland von Deutsche Glasfaser.

Das Interesse bei den Mietern in den Mehrfamilienhäusern war bislang noch nicht ausreichend. Aus diesem Grund wurden die Haushalte aus dem Ausbaugebiet herausgerechnet. „Damit wurde das Ziel der benötigten 40 Prozent für die Ein- und Zweifamilienhäuser errechnet“, erklärt Michael Kölling. „Derzeit befinden wir uns in Gesprächen mit den hiesigen Wohnungsgesellschaften. Ziel ist es, eine Lösung für die Mieter in den Mehrfamilienhäusern bis Ende des Jahres umzusetzen“, so Kölling weiter.

11. Juni – 200 Gemeinden mit Breitband-Anschluss

Das Unternehmen Deutsche Glasfaser mit Hauptsitz im westfälischen Borken beschleunigt jetzt die Download-Geschwindigkeit in seinen Netzen auf mindestens 200 MBit/s im kleinsten Glasfasertarif. Das bisher 200 MBit/s schnelle Paket aus Internet- und Telefon-Flatrate treibt Deutsche Glasfaser jetzt auf 400 MBit/s, aus 500 werden 600 MBit/s im Download. Mit dem derzeit 1 GBit/s schnellen Angebot ist die Leistungsfähigkeit im Terabit-fähigen Glasfasernetz nicht einmal annähernd ausgereizt, so können Geschäftskunden bereits heute bis zu 10 GBit/s schnelle Pakete buchen. Für Uwe Nickl, Geschäftsführer von Deutsche Glasfaser, reagiert das Unternehmen damit auf die Wünsche der Menschen im ländlichen Raum: „Die Menschen im ländlichen Deutschland wollen jetzt in die digitale Zukunft und nicht irgendwann. Wir wollen dabei helfen und schenken ihnen ein Stück Bandbreitenfreiheit.“ Vor fünf Jahren gegründet, möchte das Unternehmen Glasfasernetze im bislang vernachlässigten ländlichen Raum privatwirtschaftlich umsetzen und setzt dabei auf eine Partnerschaft von Bürgern, Kommunen, Wirtschaftsförderern und Unternehmen.

8. Juni – Beverstedt tritt ins Glasfaser-Zeitalter ein

Ziel erreicht: Weil sich in Beverstedt in einer dreimonatigen Nachfragebündelung mehr als 40 Prozent der Haushalte für einen Vorvertrag mit Deutsche Glasfaser entschlossen haben, wird in der Gemeinde im Landkreis Cuxhaven das Breitbandnetz der Zukuft gebaut. Deutsche Glasfaser wird zeitnah mit dem Ausbau des reinen, kupferfreien Glasfasernetzes beginnen, teilte der Provider mit. Rund 3.700 Haushalte in Beverstedt, Lunestedt, Stubben, Bokel, Wachholz und Wehldorf können schon bald im schnellsten Netz surfen.

Da Deutsche Glasfaser jedes Haus separat an den Hauptverteiler anschließt, steht unabhängig von der Nutzungsintensität der Nachbarn permanent die maximale Internetgeschwindigkeit zur Verfügung. Glasfaserleitungen sind unempfindlich gegenüber elektrischen oder magnetischen Einflüssen und haben deshalb eine niedrige Störanfälligkeit. Auch Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit beeinflussen die Leistung der Glasfaserkabel nur unwesentlich.

8. Mai: Glasfaser für Hessen und Münster

Die Deutsche Glasfaser ist auf dem Weg nach Hessen: Die Nachfragebündelung in Mainhausen zum Glasfasernetzausbau bis in die Häuser ist laut Anbieter beendet. 50 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Zellhausen und 45 Prozent in Mainflingen haben sich für das Deutsche Glasfaser Netz entschieden. Das bedeutet, dass das Netz ohne Baukostenbeteiligung für Kunden und Gemeinde ausgebaut wird. Frank Geltinger, Regionalleiter von Deutsche Glasfaser in Hessen zeigte sich begeistert: „Der Erfolg in Mainhausen ist ein starker Start für Deutsche Glasfaser in Hessen. Der große Zuspruch in Mainflingen und Zellhausen hat uns gezeigt, dass die Menschen nicht auf den langwierigen geförderten Ausbau warten wollen.“

Wärend in Hessen noch geplant wird, wird in Münster bereits angepackt: In den Gewerbegebieten „Im Derdel“ und „Nottulner Landweg“ starten die Bauarbeiten für das reine Gasfasernetz. Bis Ende August sollen die Bauarbeiten in den Gewerbegebieten in Roxel abgeschlossen und die Unternehmen mit Glasfaseranschlüssen versorgt sein. Eine weitere Nachfragebündelung von Deutsche Glasfaser startet zeitgleich in den Gewerbegebieten östlich und westlich des Schifffahrter Damms im Stadtteil Gelmer-Dyckburg.

20. April: Schuby und Lürschau erhalten schnelle Glasfaser-Anschlüsse – Auch in Thallwitz wird ausgebaut

Die Orte Schuby und Lürschau bekommen genauso wie Thallwitz Zugang zum Glasfaser-Netz von Deutsche Glasfaser. Die Bewohnerinnen und Bewohner von Schuby und Lürschau werden damit die Ersten im Amt Arensharde sein, die in den Genuss eines flächendeckenden Glasfasernetzes kommen, teilte der Provider nun mit. Umgehend beginnen nun die Planungsarbeiten in beiden Orten sowie die Gespräche mit den Gemeindeverwaltungen. Sobald ein exakter Baubeginn terminiert werden kann, informiert Deutsche Glasfaser alle Kundinnen und Kunden umfangreich über die weiteren Schritte. Deutsche Glasfaser baut in Schuby und Lürschau ein FTTH-Netz (Fibre to the home). Jeder Kunde erhält die Glasfaser direkt bis ins Haus oder die Wohnung.

Etwas weiter ist man schon im sächsischen Thallwitz. Dort hat der Breitband-Ausbau von Deutsche Glasfaser bereits begonnen. Damit werden in Thallwitz und dem Ortsteil Kollau ab sofort sukzessive Glasfaser-Direktanschlüsse bis in die Häuser, Unternehmen, in die örtliche Schule und in den Kindergarten gebaut. Bis zum Spätsommer des laufenden Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Bis zum Ausbaustart hatten sich 63 Prozent statt der geforderten 40 Prozent der anschließbaren Haushalte für einen Breitband-Zugang von Deutsche Glasfaser entschieden.

11. April: Borsdorf will Glasfaser-Anschlüsse

Nach Thallwitz und Brandis hat sich auch die Gemeinde Brosdorf des Landkreises Leipzig für Breitband-Anschlüsse von Deutsche Glasfaser entschieden und einen Kooperationsvertrag mit dem Telekommunikationsunternehmen geschlossen. Am 21. April beginnt die sogenannte Nachfragebündelung zunächst in Zweenfurth, die dazu dienen soll, das Interesse in der Bevölkerung an den schnellen Internetanschlüssen abzuklopfen. Im Juni folgt Borsdorf-Süd, im Juli folgt Borsdorf Nord und im September wird der Ortsteil Panitzsch befragt. Entscheiden sich mindestens 40 Prozent der befragten Haushalte für einen Anschluss von Deutsche Glasfaser, erfolgt der entsprechende Ausbau für 1.100 Einwohner.

10. April: In Bad Düben wird gebaut

Großes Aufatmen im Landkreis Nordsachsen: Nach intensiven Wochen der Nachfragebündelung und einer Erweiterung des Ausbaugebietes um einen weiteren Ort und drei Stadtteile, haben sich die Bad Dübener für die Erweiterung des Netzes von Deutsche Glasfaser in ihrer Kurstadt entschieden. Am Ende haben sich 41 Prozent der Bürgerinnen und Bürger für den Ausbau entschieden – 40 Prozent waren für einen Ausbau vom Provider vorausgesetzt worden. Nun beginnen die Planungen für die Tiefbauarbeiten in den Ortsteilen. Sobald ein genauer Baubeginn terminiert werden kann, wird Deutsche Glasfaser darüber informieren. Wer sich bis zum Beginn der Bauarbeiten für einen Glasfaser-Anschluss des Providers entscheidet, kann sich noch den kostenfreien Hausanschluss sichern.

Diese Pakete stehen bei Deutsche Glasfaser zur Verfügung

Interessierte Kunden haben bei Deutsche Glasfaser die Möglichkeit, Kombi-Pakete mit einer Geschwindigkeit zwischen 100 und 1.000 Mbiit/s im Downstream zu bestellen. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick zu den aktuellen Tarifen des Providers: 

  DG basic 200 DG classic 400 DG premium 600 DG giga 1.000
Grundgebühr
pro Monat
24,99 Euro
44,99 Euro
(ab 13. Monat)
24,99 Euro
49,99 Euro
(ab 13. Monat)
24,99 Euro
79,99 Euro
(ab 13. Monat)
89,99 Euro
119,99 Euro
(ab 13. Monat)
einmalige Bereitstellung 69,99 Euro
Online-Bonus 30,00 Euro
Festnetz-Flat nicht inklusive
(2,9 Cent pro Min.)
inklusive
max. Download 200 Mbit/s 400 Mbit/s 600 Mbit/s 1.000 Mbit/s
max Upload 100 Mbit/s 200 Mbit/s 300 Mbit/s 500 Mbit/s
Mindestvertragslaufzeit 24 Monate
Kündigungsfrist 3 Monate zum Vertragsende
Verlängerung
bei Nichtkündigung
12 Monate
Bestellungen jetzt unter deutsche-glasfaser-de bestellen

Bei allen genannten Tarifen gewährt Deutsche Glasfaser eine Wechselgarantie. Bis zum 13. Vertragsmonat ist es kostenlos möglich, in einen kleineren Tarif zu wechseln, wenn die gebotene Geschwindigkeit nicht den eigenen Vorstellungen oder Bedürfnissen entspricht. Ein Wechsel in höherpreisige Tarife ist ohnehin jederzeit möglich.

IPTV optional gegen Aufpreis nutzbar

Optional sind alle vier Tarife um ein TV-Paket erweiterbar. Für bis zu 15 Euro Aufpreis pro Monat stehen rund 100 TV-Sender zur Verfügung – teilweise in HD-Qualität. Versandkosten in Höhe von 10 Euro fallen aber grundsätzlich an. Das TV-Basis-Paket lässt sich um verschiedene Pay-TV-Pakete erweitern. Eine Set-Top-Box ist inklusive, jeder weitere Receiver kostet 115 Euro extra.

  DG basic 100 DG classic 200 DG premium 500 DG giga 1.000
Aufpreis IPTV
pro Monat
15 Euro 10 Euro 5 Euro 5 Euro
(ab 13. Monat)

Eine Replay-Funktion, die es gestattet, ausgewählte Sendungen bis zu drei Tage nach Ausstrahlung erneut abzuspielen, ist ein Jahr lang kostenlos nutzbar und kostet danach weitere 5 Euro monatlich extra.

Die Tarife von Deutsche Glasfaser sind in Teilen von Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein verfügbar. Eine Verfügbarkeit lässt sich über die Homepage des Anbieters abfragen.

VDSL-Ausbau bei der Deutschen Telekom

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