14 Tipps für perfekte Fotos mit der iPhone-Kamera

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iPhone-Kamera-Tricks
Bildquelle: Julia Froolyks / inside-handy.de
Die Fotografie mit Smartphones wird immer beliebter. Viele Geräte verfügen mittlerweile über hochwertige Hardware. Doch kommt es beim Fotografieren mit dem Handy nicht nur auf eine gute Kamera an – vielmehr sollte der Hobby-Fotograf einige Grundlagen kennen, damit das Beste aus der kleinen Kamera herausgeholt werden kann. inside-handy.de verrät 15 Tipps und Einstellungsmöglichkeiten für das Fotografieren mit dem iPhone ab iOS 10. 

Lust auf richtig gute iPhone-Fotos? Im Magazin-Artikel mit Tipps und Tricks zur iPhone-Kamera bietet die Redaktion Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie lassen sich Kameraeinstellungen sinnvoll konfigurieren?
  • Wie entstehen perfekte Panoramabilder?
  • Wie kann die Live-Foto-Funktion ein- und ausgeschaltet werden?
  • Mit welchen Hilfsmitteln können faszinierende Makro-Aufnahmen entstehen?
  • Wie macht man perfekte Seflies mit dem iPhone?
  • Wie  entstehen mit Porträtlicht-Einstellungen auf dem iPhone 8 Plus und iPhone X außergewöhnliche Bokeh-Effekte?

Tipp 1: Makro-Objektiv mit Wassertropfen

Steckobjektive für Smartphones erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Richtig gute Objektive für das iPhone schlagen allerdings mit höheren Kosten zu Buche. Wenn es schnell gehen muss, und kein Makro-Objektiv zur Hand ist, lässt sich der schöne Effekt auch mit einem ganz simplen Trick erzeugen. Um die extreme Vergrößerung eines Makro-Objektives nachzubilden, muss ein kleiner Wassertropfen mittig auf die Linse gesetzt werden. Das funktioniert am besten, wenn ein Finger unter Wasser gehalten wird. Befindet sich nur noch wenig Wasser an der Fingerkuppe, lässt sich ein feiner Tropfen auf die Kamera-Linse setzten.

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Bildquelle: Julia Froolyks / inside-handy.de

Der Tropfen darf nicht zu groß sein und sollte nicht in den Zwischenraum von Linse und Gehäuse gelangen. Ist der Tropfen filigran genug, kann das iPhone auch senkrecht gehalten werden – er bleibt auch dann auf der Linse. In heller Umgebung können nun faszinierende Makro-Aufnahmen erzeugt werden. Dazu muss man die iPhone-Kamera sehr dicht an das gewünschte Motiv halten. Mit den Makro-Bildern erhält man einen ganz neuen Eindruck des Motivs. So lässt sich beispielsweise die Beschaffenheit von Stoffen und Oberflächen schön visualisieren.

Tipp 2: Vorsatzlinsen und -objektive Nutzen

Tipp Nummer Zwei zeigt, dass es auch etwas professioneller geht, wenn es um Makro-Fotografie oder das Tunen der iPhone-Kamera im Allgemeinen geht. Gerade für so beliebte Smartphones wie dem iPhone 7, iPhone 8 oder dem iPhone X gibt es einige Möglichkeiten, die Hardware etwas aufzupimpen und so dem Fotograf noch mehr Variabilität an die Hand zu geben. Die wohl bekannteste Möglichkeit sind Aufstecklinsen oder aufschraubbare Objektive.

Von wenig hochwertigen Klemmlinsen, die es bereits ab 8 Euro online zu Kaufen gibt, bis hin zu kostspieligen Komplettlösungen, beispielsweise von Zeiss, reicht die Auswahl. Wem die Aufsetz-Objektive von ExoLens, mit denen Zeiss kooperiert, zu teuer sind, für den gibt es noch viele Hersteller, die sich zwischen den beiden Extremen tummeln und ordentliche Leistung für weit weniger Geld als die Linsen und Objektive des deutschen Traditionsunternehmen bieten.

Was mit solchen aufschraubbaren Linsen und Objektiven möglich ist, zeigt die Redaktion von inside-handy.de in der folgenden Galerie:

Testfotos iPhone 8 Plus mit Rhinoshield-Linsen

Genutzt wurde hier das System von Rhinoshield, die sich dabei auf die Smartphones aus Cupertino spezialisiert haben. Der Hüllenproduzent bietet neben Hüllen für viele unterschiedliche Hersteller wie Samsung, HTC, Sony oder LG, auch das Hüllensystem Mod speziell für iPhones ab der Version 5. In diese wird ein Objektivadapter eingeklickt, an den dann eine Reihe an Linsen und Objektiven angeschraubt werden können. Darunter befindet sich mit der Weitwinkel HD eine 60 Euro teure Lösung für Weitwinkel-Fotografie und eine Zwei-in-Eins-Linsenkombination für 25 Euro die einen Weitwinkeleffekt und eine Makro-Linse kombiniert.

Ähnliche Systeme gibt es von unterschiedlichen Herstellern und in einer enormen Preisspanne. Exemplarisch sollen hier drei Systeme, die es online bei beispielsweise Amazon zu kaufen gibt, gezeigt werden:

Tipp 3: Live-Foto ein- und ausschalten

Mit dem iPhone 6s kam die Live-Bild-Funktion auf Apples Smartphones. Bei aktivierter Live-Foto-Einstellung erstellt die Kamera-App gleichzeitig bei der Aufnahme von Fotos einen kurzen Clip, der in der Foto-Galerie durch Gedrückthalten des Fotos abgespielt wird. In der Standardeinstellung ist die Live-Bild-Funktion eingeschaltet; die zusätzlichen Videos führen zu vielen Daten, die den iPhone-Speicher unnötig belasten können. Die Live-Bilder sind nämlich nur für bestimmte Motive sinnvoll. Welche das sind und wie die Live-Bild-Funktion korrekt ein- und ausgeschaltet werden kann, zeigt die Redaktion im Video: 

Tipp 4: Headset als Auslöser nutzen

Dass die Lautstärkeregler des iPhones beim Fotografieren als Auslöser dienen, ist den meisten iPhone-Besitzern bereits bekannt. Doch es gibt eine weitere Möglichkeit, Fotos zu erstellen. Besonders praktisch bei Selfies und ungewöhnlichen Motiven, bei denen das Smartphone ungünstig gehalten werden muss, ist das Auslösen über das mitgelieferte Headset. Ist das Headset während der Aufnahme von Fotos eingestöpselt, lässt sich über die Lautstärketasten der Auslöser bedienen. So lassen sich Fotos auch erstellen, wenn die Finger gerade nicht an Bildschirm oder Tasten gelangen können.

Tipp 5: Gleichmäßiges Panorama-Bild erstellen

Die Panorama-Bild-Funktion ist bereits seit einigen Jahren auf iPhones integriert. Mit ihr können beeindruckende Landschaftsbilder und Gruppenfotos erstellt werden. Das Problem ist, dass die besten Panoramabilder mit einer ganz ruhigen Hand und ohne Wackler aufgenommen werden müssen. Abhilfe schafft hier ein simpler Trick: Mithilfe einer Tasse oder eines Trinkbechers kann das iPhone das perfekte Panoramafoto schießen.

Dazu muss das Behältnis, in das das iPhone gerade hineinpasst, auf einem festen Untergrund stehen. Auch für diesen Trick lohnt sich das Nutzen des Headsets als Auslöser, da die Lautstärketasten oder der digitale Auslöser mit den Fingern nicht mehr gut zu erreichen sind. Steht das iPhone fest im Behältnis, kann ganz gleichmäßig und ruhig eine Panorama-Aufnahme erstellt werden. Dazu wird das iPhone im gleichmäßigen Takt um die eigene Achse gedreht.

Tipp 6: HDR-Funktion richtig verwenden

Der High-Dynamic-Range-Button (HDR) lässt einige iPhone-Nutzer zurückschrecken, denn diese Foto-Option wirkt auf ersten Blick relativ komplex. Dabei ist der HDR-Modus sehr vorteilhaft, um kontrastreiche Fotos zu erstellen. Ist die Funktion beim Fotografieren eingestellt, werden beim Auslösen gleich drei Bilder mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen aufgenommen und zu einem perfekten Foto kombiniert. Das abgebildete Motiv wirkt wesentlich besser beleuchtet und kommt einem professionellen Foto schon sehr nahe. In den Kamera-Einstellungen kann zudem konfiguriert werden, ob alle drei Aufnahmen in der Galerie gespeichert werden sollen oder nur die HDR-Version. Seit dem iPhone 6 können übrigens auch Videos mit HDR-Funktion aufgenommen werden.

Tipp 7: Die richtige Belichtungseinstellung

Das iPhone belichtet das Motiv eigentlich automatisch. Dennoch kann es bei manchen Motiven zu einer unschönen Belichtung kommen, besonders wenn die Lichtverhältnisse nicht ideal sind. Eine Geste soll hier das manuelle Einstellen der Beleuchtung ermöglichen. Dazu muss vor der Aufnahme ein Finger auf das Bild gelegt werden. Es erscheint ein viereckiger Rahmen mit einer Sonne daneben. Wird der Finger nun hoch oder runter bewegt, verändert die Belichtung durch das iPhone –  das Motiv wird dadurch dunkler oder heller.

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Bildquelle: Julia Froolyks / inside-handy.de

Unter iOS 10 ist es allerdings auch möglich, die Belichtung des Bildes nachträglich zu verändern. Hierfür wird das erstellte Bild ausgewählt und unter „Bearbeiten“- „Licht“ kann die Helligkeit verändert werden. Hier finden sich auch zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten für Farbwerte, Kontrast, Filter, Rahmen und vieles mehr.

Tipp 8: Perfekter Schnappschuss durch Serienbilder

Die Serienbilder- oder Sequenzbilder-Funktion erweist sich als besonders praktisch bei der Fotografie von Kindern, Haustieren oder Sportevents. Hier ist oft sehr viel Bewegung im Spiel, außerdem entstehen die schönsten Schnappschüsse, wenn das Motiv nicht gestellt ist. Dafür eignet sich die Serienbildfunktion hervorragend. Für diese Funktion gibt es anders als bei HDR und Live-Bild keine direkte Einstellungsmöglichkeit, weshalb sich so mancher iPhone-Fotograf der Möglichkeit überhaupt nicht bewusst ist. Serienbilder werden automatisch erstellt, wenn der Auslöser nicht nur kurz angetippt, sondern länger gedrückt wird.

Das iPhone erstellt für die Zeit, in der der Button gedrückt gehalten wird, viele Bilder. Wie viele genau erstellt werden, zeigt die Zahl am unteren Bildschirmrand. Praktisch ist, dass die Serienaufnahmen nicht einzeln in der Galerie gespeichert werden, sondern als Serienaufnahme in einem gesonderten Ordner liegen. Hier hat Apple auch schon die besten Schnappschüsse durch einen kleinen grauen Punkt gekennzeichnet. Ist das perfekte Foto unter der Serienaufnahme, kann es ausgewählt und der Rest gelöscht werden. Das spart Speicherplatz und nur die schönste Erinnerung wird auf dem iPhone gespeichert.

Tipp 9: Goldener Schnitt dank Raster

Der sogenannte goldene Schnitt soll das Hauptobjekt eines Motivs perfekt im Bildbereich anordnen. Hierbei orientiert man sich an einem bestimmten Teilungsverhältnis des Bildausschnittes. Um den goldenen Schnitt möglichst gut schon während der Aufnahme des Motivs zu treffen, muss in den Kamera-Einstellungen das Raster aktiviert werden. Die Kamera-Einstellungen lassen sich unter „Einstellungen“ – „Fotos & Kamera“ öffnen. Hier muss der Schalter bei „Raster“ auf grün stehen. Zurück in der Kamera-App ist nun ein 3×3-Raster zu erkennen, das sich für den goldenen Schnitt perfekt eignet. Um nun den harmonischen Schnitt zu erzielen, muss das Hauptobjekt des Motivs am unteren rechten Schnittpunkt oder entlang der rechten oder unteren Linie positioniert liegen.

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Bildquelle: Julia Froolyks / inside-handy.de

Keinesfalls sollte das Objekt komplett mittig in den Quadraten liegen. Eine andere Formel, um symmetrische und attraktive Motive zu schaffen, ist die Drittel-Regel. Diese ist gegenüber dem goldenen Schnitt etwas leichter umsetzbar. Hier können alle neun Teile des Rasters verwendet werden. Um beispielsweise ein harmonisches Bild eines Sonnenunterganges festzuhalten, sollte der Horizont entlang der beiden horizontalen Linien verlaufen. Durch das Nutzen des Rasters entstehen wesentlich professioneller wirkende Bilder.

Tipp 10: Die wichtigsten Kameraeinstellungen vornehmen

Nicht nur in der Kamera-App selbst, sondern auch unter den gesonderten Einstellungen, lassen sich zahlreiche Optionen konfigurieren. Unter „Einstellungen“ – „Fotos & Kamera“ können für die Galerie und die Aufnahme von Fotos oder Videos Einstellungen vorgenommen werden. Beispielsweise lässt sich hier der Fotostream ein- und ausschalten sowie die iCloud-Fotomediathek aktivieren. Diese Funktionen sorgen dafür, dass Fotos automatisch auf allen anderen Apple-Geräten mit derselben Apple-ID übertragen und betrachtet werden können.

Bei den Einstellungen für die Kamera lässt sich das Raster ein- und ausschalten und die Auflösung für Videos einstellen. Beispielsweise können ab dem iPhone 6s Aufnahmen in 4K (30 fps) erstellt werden. Eine Video-Minute belegt dabei etwa 350 MB Speicherplatz. Die HD-Auflösung in 720p und 30 fps schont den internen Speicher am meisten – hier werden pro Videominute etwa 60 MB belegt.

Tipp 11: Schutzhülle als Farbfilter verwenden und Effekte mit Glas

Die diversen Schutzhüllen sind nicht nur sinnvoll, um das iPhone vor Kratzern und Beschädigungen zu schützen. Mit farbigen und halbdurchsichtigen Hüllen lassen sich zum Beispiel Filter-Effekte auf das Motiv legen, ohne auf digitale Filter zurückgreifen zu müssen. Am besten eignen sich klare, saubere Hüllen für diesen Effekt.

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Bildquelle: Julia Froolyks / inside-handy.de

Gleiches gilt für Glasscheiben oder Glaskugeln, mit denen in der professionellen Fotografie surreale Effekte erzeugt werden. Dafür ist jedoch etwas Übung notwendig. Mit Glasperlen oder einer Schutzhülle hat man den Dreh allerdings schnell raus und kann individuelle Motive festhalten. Je nachdem, wie die Linse an die Hülle oder das Glas gehalten wird, lassen sich einzigartige Effekte erzielen. 

Tipp 12: Perfektes Selfie – so gelingt das Selbstporträt mit dem iPhone

Zugegeben, Apple spendiert seinen iPhones bei weitem nicht so viele Möglichkeiten innerhalb der Kamera-Software, wie es beispielsweise die Smartphone-Konkurrenz mit Android-Betriebssystem bietet. Dennoch sind mit dem iPhone schöne Selfies möglich. Mit einigen Tipps gelingt auch ohne viel Spielerei ein perfektes Selbstporträt.

Taster oder Selbstauslöser verwenden

Bei der Verwendung der Selfie-Kamera lohnt es sich beispielsweise, nicht den virtuellen Auslöser auf dem Display zu verwenden, sondern entweder die Lautstärke-Taste (+), das mitgelieferte Apple-Headset oder den Selbstauslöser zu benutzen. Die Gefahr von verwackelten Selfies wird auf diese Weise gebannt. Außerdem sind durch das Auslösen auf diese Weise natürlichere Selbstporträts mit dem iPhone möglich, da kein störender Arm im Bild ist oder eine unschöne Verrenkung abgelichtet wird. 

Auf gutes Licht und den Hintergrund achten

Wichtig bei der Selfie-Fotografie ist außerdem gutes Licht. Wer sich selbst fotografieren möchte, sollte das Gesicht in Richtugn der Lichtquelle halten und nicht gegen das Licht fotografieren. So werden die Gesichtszüge scharf und natürlich abgelichtet. Ein ansehnlicher Hintergrund ohne andere Personen ist ebenfalls sinnvoll. Nicht selten tauchen im Internet immer wieder Selfies auf, auf denen neben der Hauptperson noch ganz andere Dinge zu sehen sind, die im schlimmsten Fall sehr peinlich enden können. 

Filter für ausdrucksstärkere Aufnahmen wählen

Auch für die Frontkamera bietet Apple einige Filter an, die bereits vor dem Auslösen eingestellt werden können. So stehen mehrere Schwarz-Weiß- und unterschiedliche Farb-Filter zur Verfügung. Ein Schwarz-Weiß-Selfie wirks oft klassisch und zeitlos. Mehr Blau-Töne sorgen für einen kühlen und abgeklärten Effekt, während warme Farben ein Seflie sympathischer und freundlicher wirken lassen. Wer den Moment verpasst hat, einen passenden Filter auszuwählen, kann das Selfie innerhalb der Fotos-App auf dem iPhone nachträglich mit Filtern versehen und außerdem Farben und Beleuchtung sowie Kontrast und Schärfe nachträglich bearbeiten. 

Tipp 13: iPhone-Dual-Kamera richtig nutzen – Bokeh-Effekt ohne Spiegelreflex

Seit Einführung des iPhone 7 Plus bietet Apple den beliebten Porträtmodus auf seinen Smartphones an. Dual-Kameras erleben seit 2016 einen regelrechten Boom. Mit dem iPhone 8 Plus hat Apple noch mal eine Schippe draufgelegt und den Bokeh-Modus um die „Porträtlicht“-Funktion erweitert. Sie ermöglicht noch ausdrucksstärkere Porträts, indem der Hintergrund gänzlich oder teilweise verfärbt wird. Die Hauptperson des Motivs sticht dadurch stark hervor. Apple bietet dabei fünf Porträtlicht-Modi an, die das Bild unterschiedlich beleuchten: 

  • Natürliches Licht
  • Studiolicht
  • Konturenlicht
  • Bühnenlicht
  • Bühnenlicht mono

Die Einstellung „Natürliches“ Licht versteht sich als gewöhnlicher Bokeh-Effekt, wie er auch schon beim iPhone 7 Plus zur Verfügung stand. „Studiolicht“ sorgt für hellere Gesicher und einen gleichmäßig verschwommenen Hintergrund. Die Einstellung „Konturen“ greift vor allem im Bereich Licht und Schatten, und versetzt das Hauptmotiv in eine Art Abenddämmerung. Der „Bühnenlicht“-Effekt lässt den Hintergrund schließlich gänzlich verschwinden und setzt das Hauptmotiv stattdessen vor einen schwarzen Hintergrund. Selbiges passiert bei der „Bühnenlicht mono“-Einstellung, das Hauptmotiv wird allerdings Schwarzweiß dargestellt. 

Porträtlicht-Effekt richtig nutzen

Um das neue Feature nutzen zu können, muss das Foto im Porträtmodus aufgenommen werden. Gute Beleuchtung und ein ausreichender Abstand zum Motiv sind dazu notwendig. Der Porträtlicht-Effekt funktioniert übrigens nur für das Gesicht und einen Teil des Oberkörpers der fotografierten Person, also tatsächlich nur für die Porträtfotografie. Ist das gewünschte Motiv perfekt in Szene gesetzt, lassen sich die fünf unterschiedlichen Porträtlicht-Modi direkt auf dem Bildschirm einstellen. Dazu muss der iPhone-Fotograf einfach auf dem Bildschirm mithilfe des kreiförmigen Umschalters den gewünschten Filter auswählen.Der neue Porträtlicht-Effekt lässt sich nur mit Apples neuem iPhone 8 Plus oder iPhone X nutzen. Die Redaktion von inside-handy.de hat den neuen Porträtlicht-Effekt während des Tests zum iPhone 8 Plus bereits ausgetestet. 

Tipp 14: Fotos vom iPhone auf PC übertragen

Die besten Fotos nutzen nichts, wenn man sie nur auf den kleinen Handy-Displays anschauen und die ganze Pracht gar nicht genießen kann. Doch wie schafft man es, die Bilder vom iPhone auf den PC zu übertragen? Hier hilft Apple und auch Microsoft weiter. Die folgenden Schritte sind schnell erledigt und garantieren einen reibungslosen Ablauf der Bildübertragung:

  1. Apple iPhone an den PC über USB-Kabel anschließen
  2. iPhone entsperren
  3. Zulassen, dass das „Gerät auf Fotos und Videos zugreifen“ kann
  4. „Fotos“-App auf dem Windows-Computer starten
  5. „importieren“ auswählen
  6. „Von USB-Gerät“ auswählen
  7. Bilder auswählen und „Fortfahren klicken
  8. Ordner auswählen
  9. Sortierung wählen → monatlich oder tägliche Sortierung ist möglich

Danach kopiert der PC und das iPhone die Fotos automatisch auf den ausgewählten Ordner. Vorsicht ist geboten, sobald das Häkchen bei „Importierte Elemente nach dem Import von Apple iPhone löschen“ gesetzt wird. Danach verschwinden die Bilder vom iPhone und können dort nicht trivial wieder hergestellt werden.

Der ausgewählte Ordner für die Übertragung vom iPhone auf den PC wird beim nächsten Anschließen des gleichen iPhones als Default gesetzt. Damit kann der Import auch ohne großes Suchen beim nächsten mal direkt starten.

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