Gerücht Alle Gerüchte in der ÜbersichtiPhone 8 soll mit optischem Fingerabdrucksensor kommen

vom 27.05.2017, 10:31
iPhone 8 Design
Bildquelle: YouTube/TechDesigns

Es soll ein Jubiläums-Kracher werden: Ob iPhone 8, 7s oder eine ganz andere Modellbezeichnung - Gerüchte um das nächste Apple-Smartphone gibt es zu Hauf. Die Redaktion von inside-handy.de gibt einen Überblick über die heißesten Spekulationen rund um Design, Display, Kamera, Preis und die technischen Daten des kommenden iPhones.

Will man größere Displays, die die komplette Front umfassen, muss man Alternativen für physische Button finden. Der Trend hat dahingehend Fahrt aufgenommen – zumindest, wenn man den Gerüchten Glauben schenken kann. Wie schon beim nächsten Samsung Galaxy S9 und S9+ gemunkelt, soll nun auch Apple in seinem neuen iPhone den Fingerabdrucksensor in das Display integrieren wollen.

Wie die Webseite DigiTimes unter Berufung auf die Economic Daily China berichtet, soll der Zulieferant TSMC des kalifornischen Herstellers diese Einbettung bestätigt haben. Wie es heißt, soll TSMC Kenntnis über einige Design-Änderungen sowie neuen Features verfügen. Dazu zählt nicht nur der vermeintliche optische Fingerabdrucksensor, sondern auch ein Kamerasensor, der für Infrarot zuständig sein soll. Offiziell bestätigt wurden die Gerüchte von Apple bislang noch nicht. Ebenso unklar ist, in welchem Display-Gehäuse-Verhältnis das nächste iPhone kommen wird.

Neue iPhone-Modelle 2017

Apple plant drei neue iPhone-Modelle

Das japanische Magazin Macotakara veröffentlichte ein neues Gerücht und gibt als Quelle taiwanische Zulieferer an. Demnach plant Apple ein neues Smartphone mit einer Bildschirmgröße von 5 Zoll und einer Dual-Kamera. Dazu soll es aber weiter das kleine iPhone mit 4,7 Zoll und ein Plus-Modell mit 5,5 Zoll Display-Diagonale geben. Bei dem 5-Zoll-Modell könnte es sich um das neue iPhone 8 beziehungsweise iPhone X handeln, wohingegen die "klassischen" Größen von den Modellen iPhone 7s und iPhone 7s Plus besetzt werden könnten.

Dies entspricht auch Dokumenten, die angeblich aus Apple-Kreisen stammen sollen, und vermeintlich Aufschluss auf die Smartphone-Pläne des Unternehmens geben sollen. Laut den Plänen könnte Apple tatsächlich drei neue Smartphones für 2017 entwickeln, darunter ein High-End-Gerät, das unter dem Codenamen "Ferrari" läuft. Die Gerüchte um die Veröffentlichung von drei verschiedenen iPhone Varianten im nächsten Jahr erhalten so neuen Auftrieb.

Aufgetaucht sind die Dokumente am 20. Dezember 2016 im chinesischen Social-Media-Dienst namens Weibo. Die drei Modelle tragen in den Dokumenten die Namen D20, D21 und D22. Apples iPhone 7 und 7 Plus besaßen laut dem Bericht vor ihrer Veröffentlichung die Codenamen D10 sowie D20.

D20 und D21 scheinen verbesserte Versionen von dem iPhone 7 und dem iPhone 7 Plus zu sein, weshalb die Quelle die offiziellen Namen iPhone 7s beziehungsweise iPhone 7s Plus vermutet. Beide Modelle würden weiterhin einen LCD-Screen besitzen, während das dritte Modell mit dem Kürzel D22, der Nachfolger des iPhone 7 darstellen würde, und über einen OLED-Bildschirm verfügen würde.

Dass Apple mit dem oder den Nachfolgern des iPhone 7 auf Kundenjagd geht, dürfte verständlich sein. Mittlerweile gibt es einen ersten Anhaltspunkt in welcher Größenordnung Apple für das iPhone 8 plant: Laut der Nachrichtenseite Nikkei hat der Hersteller aus Cupertino nicht weniger als 70 Milionen OLED-Panels bei Samsung geordert. Diese sollen an den Seite gekrümmt sein, sodass von einem iPhone "edge" gesprochen wird.

Das iPhone 8 / iPhone X könnte den Codenamen "Ferrari" tragen

D22 wird in den Papieren auch "Ferrari" genannt. Die Berichte zeigen außerdem, dass "Ferrari" wahrscheinlich ein gekrümmtes OLED-Display und einen NAND Flash-Speicher besitzen wird. Dazu soll es ein neues, kompaktes Design geben, das durch ein neues Mainboard entstehen könnte. Die Hauptplatine könnte dann aus zwei Teilen bestehen und wird so platzsparender. Somit könnte Apple auch auf den Home-Button beim iPhone 8 verzichten und außerdem eine kabellose Ladefunktion erhalten. Die Dokumente passen zu den Prognosen des Analysten Ming-Chi Kuo.

Design und Materialien des Apple iPhone 8

Gerüchte zum Design des neuen iPhones kursieren ohne Ende. Nun mischt ein Nachrichtenportal kräftig mit. Das Portal ET News will aus informierten Kreisen erfahren haben, dass das Jubiliäums-iPhone eine Hommage an das erste iPhone aus dem Jahr 2007 werden könnte. Demnach soll das Smartphone auf der Rückseite wieder etwas rundlicher werden. Die Rückseite soll dabei komplett aus Glas bestehen und von einem Metallrahmen ummantelt sein. Das erste iPhone kam im sogenannten "Wassertropfen-Design" daher und war aus Aluminium und Kunststoff für die Antennen gefertigt.

Apple bringt Edelstahlgehäuse mit Glasrückseite zurück

Seit dem iPhone 5 hat Apple auf ein besonders leichtes und kratzempfindliches Aluminium als Gehäusematerial für seine Smartphones eingesetzt. Dies könnte sich aber nun mit dem iPhone 8 ändern, welches mit rostfreiem Edelstahl und einer Glasrückseite ausgestattet werden könnte. Die Informationen zu dem Gehäuse vom iPhone 8 stammen von dem taiwanischen Wirtschaftsmagazin DigiTimes.

Allerdings soll es anders als beim iPhone 4s, das letzte iPhone mit Edelstahlhülle, nicht in einem Walzwerk in Form gebracht werden, sondern aus mehreren Komponenten industriell geschmiedet werden. So soll das neue Modell weniger anfällig für Risse sein und eine höhere Stabilität aufweisen.

Der neue Rahmen soll laut der Quelle angeblich aber nicht von dem taiwanischen Foxconn, sondern von dem US-amerikanischen Auftragshersteller Jabil Circuit hergestellt werden. Damit könnte Apple möglicherweise auch ein Zugeständnis an den zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump machen, der von dem Unternehmen die Verlagerung der Produktion in die Heimat verlangte.

Neues Renderbild zeigt vermeintliche Rückseite

Die Gerüchte zum iPhone 8 verdichten sich immer weiter in eine Richtung: Apple soll ein neues Spitzenmodell vorstellen, dass über einen Fingerabdruck-Sensor auf der Rückseite verfügt. Ein von der US-Ausgabe von Ubergizmo veröffentlichtes Renderbild zeigt nun, wie das iPhone in Zukunft aussehen könnte. Zu sehen ist dabei sowohl die vertikal angeordnete Doppel-Kamera als auch der neue Touch-ID-Sensor, der nun unterhalb des Apple-Logos zu finden ist. Die Bilder stammen vom Instagram-Nutzer bro.king und zeigen die Rückseite des iPhone 8 nach den Plänen, die zuvor von Sonny Dickson auf Twitter veröffentlicht wurden.

In der neuen Ansicht erkennt man, dass das iPhone 8 viele Anleihen an das Design des iPhone 5 macht. Wirklich tot war dieses Design nie: Im letzten Jahr belebte Apple das kantige Äußere im iPhone SE erneut. Es ist nicht das erste iPhone-8-Renderbild, dass der Instagram-Nutzer veröffentlicht. In seinen Fotos finden sich viele weitere mehr oder weniger wahrscheinliche Konzepte, wie das künftige iPhone aussehen könnte. Zu diesem auf Sonny Dicksons Leak basierendem Renderbild sagt er jedoch selbst, dass er nicht daran glaube, dass das neue iPhone so aussehen werde – "vermutlich falsch" ist sein harsches Urteil.

Kleines Smartphone mit großem Display

Zudem ist im Internet eine Konstruktionszeichnung des Apple-Jubiläumsmodells, iPhone 8, aufgetaucht. Besonders interessant ist dabei das Seitenverhältnis von Display und Gehäuse sowie das damit verbundene randlose Design. Sollten die Skizzen zutreffen, wird das Gerät mit einer Höhe von 137,54 und einer Breite von 67,54 Millimetern ähnliche Maße aufweisen, wie das Vorgängermodell iPhone 7 – 138,3 und 67,1 Millimeter. Das Display wird hingegen von 4,7 auf 5,768 Zoll ansteigen. Dies schafft Apple damit, dass der Bildschirm beinahe die gesamte Fläche des Smartphones einnimmt - am Rand bleibt jeweils lediglich ein Abstand von 4 Millimetern. Die Hörmuschel, die Frontkamera und weitere Sensoren werden dabei teilweise in das Display integriert werden.

Die Zeichnung wurde von dem Leaker KK auf Twitter veröffentlicht. Woher diese genau stammt, ist zwar nicht bekannt, allerdings gibt das Online-Portal MacRumors an, der Leaker habe schon früher mit seinen Leaks recht behalten.

Mit dem randlosen Design folgt Apple einem aktuellen Trend. Schon auf dem Mobile World Congress 2017 in Barcelona legte der Elektronikhersteller LG, bei der Präsentation seinen LG G6, großen Wert auf das Verhältnis zwischen Display und Gehäuse. Auch der Smartphone-Gigant Samsung strebte mit seinem Samsung Galaxy S8 ein möglichst randloses Gerät an.

Design eines iPhone-8-Dummys

Der Designer Benjamin Geskin will nun, wie über Twitter verbreitet, einen Dummy des iPhone 8 ergattert haben, welcher die exakten Maße des finalen Smartphones besitzen soll. Funktionierende Technik ist allerdings nicht verbaut.

Das zu sehende Gerät scheint eine gläserne Oberfläche zu besitzen, die in einen silbernen Rahmen – vermutlich aus Metall – eingelassen ist. Laut Geskin soll der Rahmen letztlich nicht Silber, sondern Schwarz werden. Das Display scheint, wie schon in früheren Gerüchten spekuliert, fast randlos zu sein. Auf der Rückseite ist eine Dual-Kamera zu erkennen, dessen Objektive untereinander platziert sind. Auf der linken Gehäuseseite befinden sich drei Button. Ob dies tatsächlich einer endgültigen Version des iPhone 8 ähnlich kommen wird, ist nicht klar – jedoch bestätigen die Bilder bisherige Gerüchte, wonach es hieß, dass die Dual-Kamera beispielsweise vertikal angeordnet sein wird.

Verwunderlich ist, dass weder auf der Front noch auf der Rückseite ein Fingerabdrucksensor zu erkennen ist. Bislang hieß es, dass dieser künftig auf auf dem Rücken des iPhones zu finden sein wird. Auch wenn das vermeintliche iPhone auf den Bildern recht dick aussieht, soll es wie das iPhone 7 ebenfalls nur 7,1 Millimeter dick sein.

Konzepte des Apple iPhone 8

Designer und fantasiebegabte Menschen machen sich schon seit einigen Generationen des iPhones von Apple den Spaß und lassen ihrer Vorstellung freien Lauf, wie das Smartphone in Zukunft aussehen könnte. Nun sprießen wieder immer neue Konzepte und zum Teil waghalsige Design-Ideen aus dem Boden. Gerade wegen des unangepassten Äußeren erweißen sie sich jedoch als interessante Blicke in die Zukunft.

Vermeintlicher Bauplan von Sonny Dickson

Eine technische Zeichnung des neuen iPhones, die der Leak-Experte Sonny Dickson auf Twitter veröffentlicht hat, verrät einige Details über das Design des künftigen Flaggschiffes von Apple. Die Maße auf der Zeichnung deuten an, dass Apple beim iPhone 8 ebenfalls Änderung am Bildschirm-Gehäuse-Verhältnis vornehmen möchte. Die Maße 149,5 x 72,4 Millimeter lassen das iPhone recht länglich und gleichzeitig schmal erscheinen. So fühlt es sich mit der selbstgebastelten "iPhone-8-Vorlage" auch an.

iPhone 8
Bildquelle: Julia Froolyks / inside-handy.de

Die technische Zeichnung zeigt außerdem einen rückseitigen Fingerabdrucksensor – der sich ebenfalls auf dem neuen Samsung Galaxy S8 wiederfindet und auch andere Gerüchte bestätigt. Der Klinkenanschluss ist laut Zeichnung beim neuen iPhone 8 erneut nicht an Bord. Da die Maße der Zeichnung auf ein kleines iPhone-Modell hindeuten, lässt sich vermuten, dass auch diese Variante eine Dual-Kamera spendiert bekommt. Diese zeigt sich allerdings um 90 Grad gedreht. 

Schema-Leak auf Slashleaks

Im Leak-Portal Slashleaks ist nun eine Schemenzeichnung aufgetaucht, die – sofern sich dieses Gerücht bewahrheitet – mit einigen Neuerungen daher kommt, zum Teil aber auch ältere Gerüchte bestätigt. Die Glasfront des vermeintlichen iPhone 8 wird nicht mehr durch einen Home-Button unterbrochen, Apple wird hier wohl den gleichen Weg einschlagen, den auch Samsung mit seinem Galaxy S8 bereits beschritten hat. Das Schema zeigt von allen Seiten eine ovale Form, auch bei der Ober- und Unterkante. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass auch Apple mit gewölbten Display-Formen, oder zumindest mit gewölbtem Glas experimentiert, denn in dieser Variante des iPhones schließt das Frontglas sehr direkt an die Gehäuseränder an, wie das Schema zeigt.

Geleaktes iPhone 8 Schema
Bildquelle: Slashleaks

Konzept von Behance

Das Konzept von Behance zeigt das neue iPhone 8 komplett randlos und mit Apfel-Logo anstelle des Homebuttons. Das fiktive Gerät besitzt einen Glas-Fingerabdrucksensor im Apple-Logo und eine Dual-Kamera auf der Rückseite. Das iPhone 8 ist im Behance-Konzept komplett Wasser- und Staub-Dicht, und auch für härtere Bedingungen gewappnet. Interessant ist auch die kabellose Ladetechnik, die dem iPhone 8 hier angedichtet wird. Im Konzept-Video zeigt Behance seine ganz eigene Vorstellung vom neuen iPhone 8.

Konzept von Imran Taylor

Einige Experten gehen davon aus, dass Apple zum 10-jährigen Jubiläum des iPhones ein besonderes Gerät mit der Bezeichnung "X" herausbringen könnte. Der Designer Imran Taylor hat sich nun daran gemahct, dieses Jubiläumsmodell detailliert auszufeilen und stellt seine Ergebnisse in einem Video vor. Laut Taylor soll das iPhone X über Gorilla Glass verfügen (was sehr unrealisitisch ist), einen Metall-Rahmen besitzen, wie das iPhone 4 und eine randloses Display aufweisen. Eine Glasrückseite könnte das drahtlose Aufladen des iPhones ermöglichen, außerdem hat Taylor der Dual-Kamera eine 90-Grad-Drehung verpasst und eine 3D-Funktion angedichtet. Apples Touch-ID soll in das Display integriert werden, demnach verlöre das iPhone X seinen Homebutton gänzlich.

Konzept von Matteo Gentile

Über den YouTube-Kanal TechDesigns zeigt der Designer Matteo Gentile seine Interpretation des iPhone 8, welches voraussichtlich 2017 auf den Markt kommen soll. Das Video zeigt ein komplett randloses, 4 mm dünnes Smartphone in der neuen Farbe Jet Black. Nachdem der mechanische Homebutton beim iPhone 7 durch einen Touch-Button ersetzt wurde, soll laut Video-Bildern beim iPhone 8 gänzlich auf einen Homebutton verzichtet werden. Stattdessen befindet sich am unteren Bildschirmrand eine digitale Variante des Bedienelements, das komplett ohne Rand auskommt und in das Display integriert ist. Eine entsprechende Technologie ist nicht einmal zwingend im Reich der Fantasie zu suchen; LG hat in diesem Jahr bereits einen Sensor entwickelt, der komplett in ein Smartphone-Display integriert weden kann.

Selbst die Frontkamera sowie Telefon-Lautsprecher sollen sich zwar weiterhin am oberen Rand befinden, jedoch vom hochauflösenden OLED-Display umschlossen sein. Ob Apple diese Technologie bereits beim iPhone 8 umsetzen kann und wird, ist nicht sehr unwahrscheinlich. Sharp, Partner bei der Entwicklung der iPhone-Display bisher, hat erst vor wenigen Tagen ein Konzept-Smartphone vorgestellt, das auf gleich drei Seiten des Panels keine Ränder mehr aufweist und damit ein bisher ungeschlagenes Verhältnis von Display-Fläche zu Gesamtfläche präsentiert.

Konzept von Handy Abovergleich

Ein weiteres Konzept kommt von Handy Abovergleich aus Österreich. Das Design zeigt Ähnlichkeiten der vorherigen Konzepte. Doch bei einem reinen Design-Konzept belassen es die Alpenrepubliker nicht und zeigen ihre Vorstellung von einem zukünftigen iPhone auch auf der Technischen Seite. So soll es beispielsweise eine kabellose Lademöglichkeit geben, deren Reichweite satte 3 m betragen soll. Die Redaktion von inside-handy.de hat das Konzept in einem gesonderten Artikel in Gänze vorgestellt.

iPhone 8 Konzept von Handy Abovergleich

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    iPhone 8 Konzept
    Bei dem neuen Konzept zum iPhone 8 geht man davon aus, dass es gleich drei neue Modelle geben wird. Das iPhone 8, iPhone 8 Plus und das iPhone 8 Pro.
    Bildquelle: https://www.handy-abovergleich.ch/iphone-8-konzept/
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    iPhone 8 Konzept
    Während beim iPhone 7 nur das Plus-Modell mit Dual-Kamera erhältlich war, werden die zwei Kameralinsen bei jeder iPhone 8 Variante zur Verfügung stehen. Sie bieten 16 Megapixel für Fotos und Videoaufnahmen in 4K. Eine f1.7-Blende und ein optischer Bildstabilisator (OIS) rundet das Ganze ab.
    Bildquelle: https://www.handy-abovergleich.ch/iphone-8-konzept/

Display des iPhone 8

Wie das Portal 9to5Mac berichtet, soll das neue iPhone 8 eine deutlich höhere Auflösung als seine Vorgänger bieten. Dabei bezieht sich das Portal auf den oft treffsicheren KGI-Analysten Ming-Chi Kuo. Seinen Angaben zufolge könnte das neue Display in 2.800 x 1.242 Pixeln auflösen. Das iPhone 8 soll auch laut den Experten Blayne Curtis and Christopher Hemmelgarn, ihreszeichens Analysten bei Barclays, wachsen: So soll das jetzige iPhone 7 mit 4,7 Zoll kleinem Display von einem 5-Zoll-Smartphone beerbt werden- ein Wandel zum Smartphone-Mainstream. Das iPhone 7 Plus soll von 5,5 auf 5,8 Zoll wachsen. Dabei wird wohl ein AMOLED-Dispaly zum Einsatz kommen, was satte Farben verspricht und mittlerweile bei vielen Herstellern zum Standard gehört. Offenbar gehen die Barclays-Analysten davon aus, dass neben dem iPhone 8 auch ein iPhone 8 Plus entwickelt wird.

Das Nachrichtenportal Bloomberg rührt ebenso in den Gerüchten rund um neue OLED-Display im iPhone 8 mit. Ein Bericht besagt sogar, dass die Lieferanten der OLED-Displays nur begrenzt liefern könnten – es sei deshalb unklar, ob Apple die Display-Technologie mit dem iPhone 8 realisieren könne. Apple soll bei Samsung, einer der Hauptlieferanten für OLED-Displays, für ein neue Produktionsjahr etwa 100 Millionen Einheiten angefordert haben. Analyst Ming-Chi Kuo geht deshalb davon aus, dass Apple nur ein High-End-Modell mit OLED-Bildschirm heraus bringen wird. Für zwei Modelle solle die Anzahl an bestellten Einheiten nicht genügen.

Was bei Samsung Infinity heißt, hört bei Apple auf den Namen True Tone. Die Seite Macrumours berichtet, dass Apple die Display-Technologie aus dem iPad Pro bald auch im iPhone zum Einsatz bringen will. Das Display soll demnach in allen neuen iPhones, die in den Gerüchteküchen herumschwirren, erscheinen. Vor allem die Anpassungsfähigkeit an Umgebungs. Verhältnisse steht beim True Tone Display im Vordergrund.

Konzept von Thiago Duarte

Ein weiterer Designer hat sich ein neues Konzept für das iPhone 8 oder nachfolgende Modelle durch den Kopf gehen lassen. Thiago Duarte hat in einem detaillierten Konzeptvideo das Design eines iPhones mit 360-Grad-Display vorgestellt, das folglich keine Rück- und Vorderseite mehr im herkömmlichen Sinne zulässt – es wird vielmehr zum Gehäuseersatz, indem es das komplette Gerät umhüllt.

Physische Anschlüsse oder Button hat das iPhone in dem Konzept ebenfalls nicht mehr, alle Daten und Ähnliches sollen kabellos an Apples Smartphone herangetragen werden. Lediglich der SIM-Karten-Slot weicht dem Display nicht, sondern wird dort eingesetzt, wo aktuell der Lightning-Port platziert ist. Daneben liegt je ein Lautsprechergitter. Auf der Rückseite ist dennoch das Apple-Logo und auch eine Dual-Kamera zu erkennen. Der Fingerabdrucksensor ist in das Display integriert, sodass er den Abdruck über eben dieses auch erfasst, womit Duarte an andere iPhone-Konzepte anschließt. iOS ist in der Version 14 installiert.

Darüber hinaus macht sich Thiago Duarte ebenfalls Gedanken um das Innenleben des iPhones, sodass zu Anfang in dem Video die Anordnung aller zugehörigen Bauelemente im Inneren zu sehen ist. Ob Konzepte wie das von Duarte jemals umgesetzt werden, ist äußert fraglich. Im Fall der Fälle würde vermutlich noch einige Zeit ins Land gehen.

Technische Ausstattung des Apple iPhone 8

Die Gerüchte rund um die Verzögerung sowie Ausfalls des nächsten iPhones haben für Furore gesorgt. Nun berichtet die Webseite DigiTimes hingegen vom Produktionsstart des neuen Apple-Chips, dem A11. Wie es heißt, soll es bei Apples Zulieferer TSMC in den vergangenen Wochen zu einigen Problemen gekommen sein, die nun aber behoben worden seien und der Herstellung des Prozessors somit nichts mehr im Wege stehe. Die traditionell im September jedes Jahres stattfindende Apple Keynote und die Enthüllung des Jubiläums-iPhones in diesem Jahr ist also sehr wahrscheinlich.

Darüber hinaus soll der A11 kleiner ausfallen als noch sein Vorgänger. Apple soll dementsprechend den Prozessor im 10-nm-Verfahren produzieren, wie Qualcomm bereits beim Snapdragon 835 oder Samsung beim Exynos 8895. Wie schon die Konkurrenzmodelle könnte auch Apples A11 aufgrund des Herstellungsverfahrens effizienter und Energiesparender arbeiten. Inwiefern sich die Leistung dann vom A10 unterscheiden wird, bleibt abzuwarten.

Fingerabdruck-Sensor und Home-Button auf der Rückseite oder im Display?

Wo sich der Home-Button und der dort eingelassene Fingerabdruck-Sensor befindet, ist eine heiß diskutierte Frage. Zum einen hat das US-Patentamt hat einen Antrag von Apple genehmigt, der bereits 2014 eingereicht worden sein soll. Auf den Bildern lässt sich ein Finger erkennen, der eine Oberfläche zu bedienen scheint. Unter der Oberfläche befindet sich ein Bauteil, das bei Druck womöglich haptisches Feedback gibt. Bei dem Patent könnte es sich um eine Display-Technologie handeln, die den Home-Button in Zukunft gänzlich ersetzen soll. So könnte der Fingerabdruck-Sensor in das Display integriert sein.

Apple Patent Homebutton
Bildquelle: United States Patent and Trademark Office

Zudem soll gleichzeitig eine Art virtueller Button verbaut werden, der – ähnlich wie der neue Home-Button des iPhone 7 – ohne Druckpunkt auskommt. Der untere Bereich des iPhones, in dem der Homebutton bisher integriert ist, könnte somit komplett wegfallen und Platz für mehr Display schaffen. Ob Apple dieses Patent wirklich umsetzt, bleibt allerdings abzuwarten.

Andererseits soll bei bei der technischen Umsetzung des angestrebten Konzepts gewaltig Sand ins Getriebe geraten zu sein. So machen Branchengerüchte die Runde, nach denen es bei der Herstellung der benötigten OLED-Displays mit integriertem Home-Button und Fingerabdruck-Sensor zu hohen Ausschussraten kommt. Damit ist es nicht möglich, die Bildschirme in ausreichender Stückzahl herzustellen. Ein hoher Ausschuss ist zudem unwirtschaftlich. Auf Grund dessen überlegt man in Cupertino wohl, den Fingerabdruck-Sensor inklusive Home-Button auf der Rückseite des Smartphones anzubringen, so wie es Samsung zuletzt beim Galaxy S8 getan hat und auch LG und Huawei es bereits des Öfteren vorgemacht haben.

Funktionsbereich ersetzt wohl Home-Button

Über den Ort des Fingerabdrucksensors auf dem neuen iPhone wurde bereits viel spekuliert. Nun gibt es zu der Frage, ob es überhaupt einen Home-Button geben wird, ein neues Konzept, das auf iDropNews veröffentlicht wurde: Das iPhone 8 könnte demnach einen sogenannten Funktionsbereich erhalten, der in einem nahezu flächendeckenden Display integriert ist.

Dieser Funktionsbereich würde Teil des 5,8-Zoll-Displays werden und möglicherweise den Fingerabdrucksensor mit integrieren. Der Funktionsbereich soll laut Konzept unterhalb des üblichen Bildschirms liegen und etwa 5,15 Zoll für das normale Display übrig lassen. Der Apple-Analyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities hat den Funktionsbereich bereits im Februar vorausgesagt und fügte hinzu, dass das iPhone 8 ungefähr so groß sein sollte, wie das 4,7-Zoll-große iPhone 7, allerdings mit einem sehr viel größeren Display. Auch die New York Times berichtete im September 2016, dass das iPhone 8 statt physische digitale Knöpfe besitzen wird.

iPhone 8 Konzept Funktionsbereich
Bildquelle: iDropNews

Der Funktionsbereich könnte nicht nur den Home-Button ersetzen, sondern auch einige andere Funktionen erhalten. So könnte Apple app-spezifische Steuerelemente in den Funktionsbereich integrieren, ähnlich wie auf der neuen Touch Bar des MacBook Pro. So könnten über die Schaltfläche zum Beispiel Musik- und Videos vom Nutzer kontrolliert und gesteuert werden. Eine weitere Frage ist, ob der Fingerabdrucksensor im Funktionsbereich integriert sein würde. Einerseits hält sich das Gerücht, dass Apple den Sensor unter dem Bildschirm verbauen wird, andererseits könnte das Unternehmen auch auf neue Erkennungssysteme wie Gesichts- oder Iris-Scanner setzen.

Iris-Scanner könnte Touch ID ablösen

Eine Lösung für das Platzproblem des Fingerabdruck-Sensors könnte ein Iris-Scanner sein. So soll Apple für sein iPhone 8 einen Iris-Scanner planen, der "Iris ID" genannt werden könnte. Mit dieser Technik, die auch Microsoft und Samsung bereits in ihren Endgeräten verbaut haben, könnte das Gerät entsperrt und Zahlungen könnten autorisiert werden, denn die Iris eines Menschen ist ähnlich einmalig wie der Fingerabdruck. Das Verfahren soll dabei jedoch noch sicherer sein als ein bloßer Scan des Fingerabdrucks.

Auch der Analyst Ming-Chi Kuo erwartet, dass eine Iris- oder Gesichtserkennung das bisher bekannte Touch-ID-Verfahren ergänzt oder sogar ganz ersetzt.

iPhone 8 kabellos laden dank neuartigem Akku

Ebenfalls für das iPhone 8 angedacht ist eine neue Wireless-Charging-Technik, die es dem Gerät ermöglichen würde, über mehrere Meter seinen Akku aufzuladen. Hintergrund der Spekulation: Der Apple Zulieferer Dialog Semiconductor investierte 10 Millionen Dollar in eine Kooperation mit dem Start-Up Energous. Das Unternehmen hat sich die Rechte gesichert, kommende Produkte der jungen Firma unter eigenem Label zu vermarkten.

Die wohl vielversprechendste Technik von Energous nennt sich WattUp und ermöglicht es, elektronische Geräte über eine Entfernung von 4,5 Metern aufzuladen. Kabel sind nicht notwendig. Im Gegensatz zu Android- und Windows-Geräten verfügen iPhones und iPads bisher über keine Möglichkeit, sich kabellos laden zu lassen.

Anders als die bisherige Technik könnte WattUp vor allem dank der großzügigen Entfernung der Ladestation zu den Geräten punkten. Außerdem soll es möglich sein, mehrere Geräte gleichzeitig zu laden. Die Verbindung zum iPhone 8 ist nicht bestätigt, jedoch lässt die Investition von Apples Zulieferer vermuten, dass eine zukünftige Nutzung der Technik durchaus im Bereich des Möglichen liegt.

Apple könnte doch auf den Qi-Standard setzen

Aktuellere Gerüchte trüben allerdings die Vorfreude auf die schöne neue Ladewelt. War man bisher davon ausgegangen, Apple würde auf einen anderen Standard setzen, der das Laden per Funkwellen über größere Distanzen von einigen Metern erlaubt, ist es nun sehr wahrscheinlich, dass Apple für das nächste iPhone auf den Qi-Standard setzt, der das direkte Platzieren des Smartphones auf der Energiequelle erfordert. Gerüchten zufolge ist die Funkladetechnologie WattUp, die ursprünglich für das iPhone 8 angedacht war, noch nicht marktreif genug, weshalb sich Apple nun nach einer Alternative umsehen müsste. Da Apple nun Mitglied im Wireless Power Consortium ist, ist eine Verwendung von Qi oder einer angepassten Version davon, wie sie in der Apple Watch zum Einsatz kommt, nicht unwahrscheinlich.

Lighning-Anschluss bleibt bestandteil des iPhone 8

Vor der Veröffentlichung des iPhone 7 war die fehlende Klinkenbuchse ein heiß diskutiertes Thema. Ein Thema, welches offenbar auch beim nächsten iPhones nicht fehlen darf. Wie Blayne Curtis, Analyst von Barclay, zu wissen meint, soll Apple sowohl beim Jubiläums-iPhone-8 als auch bei den iPhone-7-Ablegern 7s und 7s Plus weiterhin auf die Klinkenbuchse verzichten.

Allerdings soll der Hersteller aus Cupertino auch dieses Mal einen Adapter beilegen, damit Nutzer weiterhin ihre alten Kopfhörer gebrauchen können – und vermutlich auch deswegen, damit potentielle Kundschaft nicht abgeschreckt ist. Es soll sich dabei um das gleiche Zubehör handeln, wie es schon beim aktuellen iPhone zu finden ist. Wie Curtis prophezeit, wird Apple wahrscheinlich erst im kommenden Jahr gänzlich auf einen Adapter verzichten und nur noch auf einen Lightning-Anschluss setzen. Bis dahin haben Apple-Fans die Chance, sich an das Vorgehen des kalifornischen Herstellers zu gewöhnen. Ob Apple für die kommenden Geräte die Soundqualität, die sich durch den Adapter beim iPhone 7 verschlechtert haben soll, verbessern wird, bleibt abzuwarten.

Zwei neue Gerüchte zum möglichen iPhone 8 haben in den letzten Wochen die Runde im Internet gemacht. Eines davon fußt auf der schon länger vermuteten Theorie, dass beim neuen Apple-Gerät eine kabellose Lade-Technik wie der Qi-Standard zum Einsatz kommen wird. Auslöser ist eine schematische Zeichnung, die auf Weibo aufgetaucht ist und das iPhone 8 zeigen soll. Dort sind unter anderem ein zweizelliger Akku sowie Ladespulen für die Qi-Technologie zu sehen. Ebenfalls deutlich erkennbar ist die vertikale Dual-Kamera, die schon mehrmals vermutet wurde. Interessant: Laut der Abbildung wird die Antennen-Technik des iPhone 8 in den vier Ecken des Smartphones verbaut sein. Einen ähnlichen Aufbau gab es schon beim iPhone 4 und 4s.

Spekulation Nummer 2 dreht sich um das Design des iPhone 8. Auf einem Foto des Twitter-Nutzers @kksneakleaks soll eine durchsichtige Schutzhülle des möglichen Apple-Smartphones zu sehen sein. Auffällig sind die Aussparungen für die vertikale Kamera und den Lightning-Anschluss. Öffnungen für Lautsprecher an der Unterseite fehlen ebenso wie eine Öffnung für Klinken-Anschluss oder einen vermuteten rückseitigen Fingerabdruck-Sensor.

Glaubt man einer letzten Information aus dem Umkreis eines Foxconn-Informanten, wird 2017 gar kein besonderes iPhone auf den Markt kommen. Demnach soll Apple nur ein iPhone 7s und 7s Plus in Auftrag gegeben haben. Eine große Jubiläumsausgabe des ikonischen Smartphones würde somit ausfallen. Ob sich das bewahrheitet, wird sich in Zukunft zeigen.

Neue iPhones erhalten mehr Arbeitsspeicher

Alle drei iPhones des Jahres 2017 sollen mit 3 GB Arbeitsspeicher ausgestattet sein. Vor allem das iPhone 7s dürfte davon profitieren, denn anders als das iPhone 7 Plus musste das kleine Modell des Jahres 2016 noch mit 2 GB vorlieb nehmen. Die Display-Größen von iPhone 7s und 7s Plus sollen hingegen weiterhin mit denen der 2016-Modelle überein stimmen. Auch die Speicheroptionen sollen denen des Vorjahresmodells entsprechen. Apple betreibt hier also vor allem Modellpflege.

Verbesserte Hörmuschel mit Stereosound in Planung

Die Analysten von JPMorgan wollen erfahren haben, dass Apple beim neuen iPhone die Hörmuschel deutlich verbessern will. Zum einen könnte der Lautsprecher mit Stereosound ausgestattet werden. Zum anderen soll weiter an der Wasserdichtigkeit gearbeitet werden. Das iPhone 7 ist zwar bis 50 Meter für maximal 30 Minuten gegen eindringendes Wasser geschützt, durch eine Verbesserung der Wasserdichtigkeit könnte neue iPhone 8 wohl noch besser zertifiziert werden. Die Analysten glauben zudem, dass die Hörmuschel auch als Lautsprecher beim Hören von Musik und Zocken dienen könnte. In Kombination mit den unteren Lautsprechern würde so ein noch besserer Stereo-Sound entstehen.

Kamera des Apple iPhone 8

Analysten sprechen zurzeit von drei iPhone 8-Modellen, von denen zwei über eine Dual-Kamera verfügen sollen, wie sie Apple mit dem iPhone 7 Plus vorgestellt hat. Gleichzeitig würde dies wohl den Anteil an iPhones, die mit Dual-Kamera ausgeliefert werden, von 30 – 40 Prozent auf 65 – 70 Prozent hochschrauben. Unrealistisch ist der Anstieg nicht – das Plus-Modell der iPhone 7-Reihe war besonders aufgrund seiner Dual-Kamera sehr beliebt und hatte auch Wochen nach Veröffentlichung mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen.

Dual-Kamera mit verbesserten optischen Bildstabilisatoren und AR-Features

Einem Bericht der Investment-Banking-Agentur KGI Securities zufolge wird Apple in den kommenden Modellen mit Dual-Kamera eine doppelte optische Bildstabilisierung einbauen. Während beim aktuellen iPhone 7 Plus nur das Weitwinkel-Objektiv mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet ist, sollen in Zukunft beide Linsen die technische Verbesserung erhalten. Dem Bericht zufolge wird somit die Foto-Qualität sowie die Zoom-Funktion nachhaltig verbessert.

Etwas abgehobener klingt eine weitere Meldung zur Kamera des kommenden iPhone 8: Laut "Business Insider" soll man im Hause Apple daran arbeiten, Augmented-Reality-Anwendungen in die Kamera zu integrieren. Das Handy kann demnach ohne zusätzliche Software Gegenstände im Raum erkennen oder wie aktuelle Video-Apps das Gesicht von Nutzern verändern können. Die notwendigen Experten habe das Unternehmen schon, so der Bericht.

Vertikale Ausrichtung der Dual-Kamera

Zudem soll die Dual-Kamera auf der Rückseite des neuen iPhones womöglich vertikal ausgerichtet sein, während die Kamera vom iPhone 7 Plus horizontal ausgerichtet ist. Dabei bleibt es zunächst noch unklar, ob die anderen beiden Modelle, das iPhone 7s und das iPhone 7s Plus, auch mit einer vertikalen Dual-Kamera ausgestattet sein werden. Laut der Quelle seien die Spezifikationen aber noch nicht final und bis zum Ende des ersten Quartals 2017 könne Apple noch Änderungen vornehmen.

Mögliche 3D-Kamera

Laut der Webseite DigiTimes sollen Zulieferer des kalifornischen Herstellers nun Hinweise auf eine 3D-Kamera geben, die im iPhone 8 verbaut sein könnte. Wie berichtet wird, werde ein Modul angefertigt, welche eine 3D-Fassung für die vordere Kamera hat und daneben auch weitere, noch nicht näher beschriebene Funktionen für Augmented Reality unterstützen soll. Bisherigen Gerüchten zufolge soll die 3D-Kamera nicht nur Objekte, sondern auch Personen räumlich erfassen können. Sind die Daten einmal erfasst, können dreidimensionale Modelle kreiert werden. Nähere Details zu der 3D-Kamera gibt DigiTimes nicht.

Dual-Kamera auch auf der Vorderseite

Laut des Schema-Leaks von Slashleaks bringt die Kamera-Gestaltung des neuen iPhones eine besondere Überraschung. So ist auch im iPhone 8 wieder eine Dual-Kamera mit von der Partie. Die zwei Bildsensoren sind jedoch nicht wie beim iPhone 7 Plus nebeneinander angeordnet, sondern untereinander, so wie man es auch von einigen Android-Smartphones kennt. Doch auch auf der Vorderseite ist neben dem Kreis, der die Kamera andeuten soll ein zweiter, identischer Kreis eingezeichnet. Dies lässt mutmaßen, dass Apple auch die Gerätefront mit einer Dual-Kamera versehen wird, hier sind die Linsen jedoch nebeneinander angeordnet.

Preise und Verfügbarkeit des Apple iPhone 8

Analysten der Deutschen Bank prognostizieren für dieses Jahr kein iPhone 8. Stattdessen solle aufgrund von Produktionsproblemen der Zulieferer das iPhone 7 aufgerüstet und unter dem Namen iPhone 7s vertrieben werden. Überraschend wäre dieser Schritt nicht – Apple stellt seit geraumer Zeit verbesserte S-Versionen seiner Top-Smartphones vor, bevor ein gänzlich neues Smartphone auf den Markt kommt. Was die Analysten der Deutschen Bank so sicher sein lässt sind Wirtschaftsprognosen aus Analysen, die vor wenigen Tagen öffentlich wurden. Dort heißt es, dass mit Lieferengpässen aufgrund der Zulieferprobleme zu rechnen sei. Dennoch brodelt die Gerüchteküche rund um das Jubiläums-iPhone weiter.

Der KGI-Analyst Ming-Chi Kuo ist für seine Berichte rund um Apples Technik bekannt. Dabei lag er in der Vergangenheit schon des Öfteren richtig. Für das kommende Jahr sieht Ming-Chi gleich eine ganz neue Version des iPhones mit der Kennziffer 8. Geht es nach Apples Turnus, sollte jedoch erst einmal das iPhone 7s auf den Markt kommen. Dennoch ist sich der Analyst sicher, dass im Herbst 2017 das iPhone 8 herauskommen wird.

Verspätung erwartet

Nun ergreift der Analyst nach Angaben von 9to5Mac erneut das Wort und nennt ein etwas späteres Datum: Oktober oder November. Der Grund für den verspäteten Start der Massenproduktion sollen Schwierigkeiten bei der Produktion der einzelnen Hardware-Komponenten sein. Dazu gehören das OLED-Display, Apples neuer A11-Prozessor, ein neu-gestaltetes 3D-Touch-Modul und 3D-Kameras.

Schon vor einer Woche häuften sich die Gerüchte, dass sich das Jubiläums-Modell aus dem Hause Apple, im Vergleich zu dem üblichen Präsentationszeitraum, um ein bis zwei Monate verspäten könnte. Auch hier wurden als Grund Schwierigkeiten bei der Herstellung angegeben.

Das teuerste iPhone, das Apple je gebaut hat

Das neue iPhone 2017 könnte das teuerste aller Zeiten sein. Grund für Preise, die wohl jenseits der 1.000 Dollar-Marke liegen sollen, ist unter anderem ein OLED-Display, das Apple erstmals im Jubiläums-iPhone verbauen will. Die Displays, die in Apple-angemessener Qualität momentan wohl nur von Samsung gefertigt werden können, seien doppelt so teuer, wie die bisher verwendeten LCD-Bildschirme. Das liegt unter anderem an einer aufwendigeren Produktionsweise. Die Informationen stammen vom Technik-Portal fastcompany.com, und sollen aus "zuverlässiger Quelle" stammen. Bereits im November 2016 hat der meist richtig liegende KG Analyst Ming-Chi Kuo neue OLED-Displays am iPhone 8 / X prognostiziert. Das Display soll die Vorderseite des iPhones gänzlich einnehmen, gebogen sein und außerdem den Homebutton schlucken.

Der Analyst Steven Milunovic von UBS sagte gegenüber CNBC, dass er eine solche Preisgestaltung seitens Apple für unrealistisch halte. Möglich sei es eher, dass das iPhone 70 bis 90 Dollar teurer würde und somit eben unter der magischen Grenze bleiben sollte. Für Apple hieße auch dies noch, dass man mit dem iPhone ordentlich Profit machen könnte, dabei würden aber weniger Kunden über einen massiven Preisanstieg verprellt.

Gerüchte um das Jubiläums-iPhone gibt es auch zum Namen. Die Insider-Seite Macotakara mutmaßt beispielsweise, dass Apple sich zwischenzeitlich von der Nomenklatur verabschiedet. Demnach könnte das kommende iPhone auch als "iPhone Edition" erscheinen - passend zum Anlass des zehnjährigen iPhone-Jubiläums.

Die Wallstreet-Analystin Simona Jankowski von Goldman Sachs hat sich zu möglichen Preisen und Speichergrößen des neuen Flaggschiffs aus dem Hause Apple geäußert. Ihren Forschungsbericht hat sie MacRumors vorgelegt. Daraus geht hervor, dass Apple beim neuen iPhone 8 auf eine 32-GB-Version des Flaggschiffs verzichten wird. Stattdessen sollen lediglich 128 GB und 256 GB zur Auswahl stehen. Zudem sagt Jankowski, dass das iPhone 8 rund 70 Dollar teurer in der Herstellung sein soll, als sein Vorgänger, das iPhone 7. Sie prognostiziert, dass Apple das neue iPhone für rund 130 Dollar mehr verkaufen wird. Sollte das wahr sein, würde das neue Apple-Smartphone mit 128 GB Speicherplatz 999 Dollar kosten. Das größere 256-GB-Gerät sogar 1099 Dollar. Hierzulande könnten die Smartphones dann voraussichtlich 1.200 bis 1.300 Euro kosten. Ob selbst Apple-Jünger allerdings so viel Geld für ein Smartphone auf die Theke legen, bleibt zumindest abzuwarten.

Das glänzende iPhone 7 ist der Verkaufsschlager ›


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