Tipps & Tricks Raids bestehen, ohne Smartphone zocken, Karten legal nutzen 25 Pokémon GO-Tipps für Neulinge und erfahrene Spieler

vom 23.10.2017, 08:01
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Bildquelle: The Pokémon Company

Dank des neuen Arena-Systems: Pokémon GO erfreut sich in den Sommermonaten wieder großer Beliebtheit. Viele Nutzer kehren zurück, um sich von den Änderungen an den Kämpfen um Orden und Auszeichnungen ein eigenes Bild zu machen. Und auch die neuen Raids sorgen für viel Interesse seitens der Spieler. Die Redaktion von inside-handy.de hat die 25 besten Tipps für Einsteiger und erfahrene Spieler zusammengetragen.

Inhaltsverzeichnis

Geheimes Starter-Pokémon bekommen

Zu Beginn dürfen sich neue Pokémon-Trainer aus den drei Starter-Pokémon eines aussuchen und fangen. Wie bei den ersten beiden originalen

Pokémon GO Pikachu

GameBoy-Spielen, beschränkt sich die Auswahl auf Bisasam, einem Pflanzenpokémon, Schiggy vom Typ Wasser und das Feuerpokémon Glumanda. Doch es gibt noch ein weiteres Starter-Pokémon, das Ash Ketchum in der ersten Pokémon-Serie von 1997 von Professor Eich aufgrund einer Verspätung überreicht wird: Pikachu. Das wohl beliebteste und bekannteste Pokémon lässt sich auch in Pokémon GO als Starter-Pokémon auswählen.

Dazu muss nichts weiter außer herumgetrödelt werden – wie es Ash in der ersten Pokémon-Folge ebenfalls tat. Dazu läuft der Spieler an den im Spiel gespawnten Pokémon vorbei, bis die Dreier-Truppe erneut auftaucht. Dreimal müssen die niedlichen Starter ignoriert und weitergelaufen werden. Beim vierten Erscheinen wird sich mit einigen Sekunden Verzögerung auch das begehrte gelbe Pikachu unter ihnen wiederfinden. Antippen, Ball werfen, freuen!

Sehr schnell Level fünf erreichen

Das fünfte Level in Pokémon GO erlaubt es Spielern, endlich in Arenen zu kämpfen. Mittlerweile lohnt sich das Kämpfen auch wieder, nachdem Niantic Schummler auf ewig aus dem Spiel verbannt. Mit der Sperre des Accounts verschwinden auch deren utopisch hohe Pokémon aus den Arenen dieser Welt. Um zügig auf Level fünf aufzusteigen, gibt es einige Tipps zu beachten. Zu Beginn sollten Pokémon-Trainer Ausschau nach vielen Pokéstops halten. Noch besser sind Pokéstops, die Lockmodule enthalten, denn diese locken innerhalb von 30 Minuten viele wilde Pokémon an. Am besten planen Spieler eine Route zwischen mehreren Pokéstops, bei der sie nach etwa fünf Minuten immer wieder zum ersten Stop zurückgekehrt sind.

Die Pokéstops sind nämlich nach etwa fünf Minuten wieder hellblau und können für Items und Erfahrungspunkte gedreht werden. Erfahrungspunkte (EP) benötigen Trainer in Pokémon GO für das Aufsteigen im Level. Mit jeder Stufe müssen mehr dieser EP gesammelt werden – bis Level fünf ist das wirklich eine Leichtigkeit. Mit einer kreisförmigen Route, die möglichst viele Poké-Stops beinhaltet, lässt sich sehr schnell erfolgreich leveln. Pro Stop gibt’s 50 EP, das Fangen von Pokémon bringt gerade am Anfang viele EP, da die neuen Pokémon im Pokédex mit 500 Erfahrungspunkten belohnt werden. Wer gleichzeitig noch auf die Wurfart achtet, kann mit einem Pokémon-Fang bis zu 610 EP bei neuen Pokémon und 160 EP für bereits bekannte Pokémon erhalten. Hier die Erfahrungspunkte, die die unterschiedlichen Aktionen bringen:

Pokémon GO
Bildquelle: Julia Froolyks/inside-handy.de

Interessant ist außerdem der Aspekt "Pokémon entwickelt". Wer schnell leveln möchte, sollte sich einige Zeit nur auf das Fangen von Pokémon konzentrieren. Im Gegensatz zum eigentlichen Spielprinzip, alle Pokémon zu fangen, sollten gerade zu Beginn viele Pokémon einer bestimmten Art gesammelt werden. Diese können dann entwickelt werden. Der Fang eines Pokémon bringt nämlich immer ein besonderes Item mit sich: Die Pokémon-Bonbons. Diese sind notwendig, um das Pokémon zu leveln und zu entwickeln. So benötigt das sehr oft vorkommende Hornliu gerade einmal 12 Bonbons seiner Art, um sich in die nächste Stufe, Kokuna, zu entwickeln. Für jede Entwicklung eines Pokémon gehen 500 EP auf das Trainer-Konto. Beim ersten Mal für eine Art sogar doppelt so viele. Hornliu, Rattfratz und Taubsi eignen sich für das schnelle Leveln zu Beginn ganz besonders gut.

Bis Stufe 20 keinen Sternenstaub verwenden

Wer neu in das Augmented Reality-Spiel einsteigt, sollte sich diesen Tipp besonders zu Herzen nehmen: Kurz nach der Veröffentlichung spielten viele Trainer frei nach dem Motto "Learning by doing" – nun sind wesentlich mehr Erkenntnisse über das Spielprinzip bekannt. Wer also als Neuling schnell mit den "alten Hasen" mithalten möchte, sollte bis Stufe 20 überhaupt keinen Sternenstaub verwenden. Das Kämpfen in einer Arena bringt zwar kostenlose Pokémünzen, Arenakämpfe lohnen sich allerdings erst ab einer höheren Stufe.

Das heißt, dass das Leveln von Pokémon bis Stufe 20 strikt außer Acht gelassen werden sollte, dafür erhalten Trainer mit höherem Level eher die Möglichkeit, aus richtig guten, wilden Pokémon starke Arena-Kämpfer zu entwickeln. Ein Pokémon zu entwickeln oder zu leveln ist übrigens ein Unterschied: Während ein Pokémon durch Sternenstaub gelevelt und somit stärker gemacht werden kann, bedeutet entwickeln, dass das Pokémon seine nächstmögliche Entwicklungsstufe erreicht. Bei Pikachu wäre die nächste Entwicklung beispielsweise Raichu.

Ab Level fünf: Team-Farbe mit Bedacht wählen

Wer es geschafft und die Stufe fünf erklommen hat, der wird von Professor Willow dazu aufgefordert, ein Team zu wählen. Dies dient einzig Arena-Kämpfen. Zur Auswahl stehen Team Intuition in Gelb, Team Weisheit mit der Farbe Blau und das rote Team Wagemut. Welches Team das richtige ist, sollte nach zwei Kriterien entscheiden werden:

In welchem Team sind meine Freunde?

Wer mit seinen Freunden oft gemeinsam loszieht, um die kleinen Taschenmonster zu fangen, sollte sich einmal umhören, für welches Team sich diese entschieden haben. Beim Einnehmen einer Arena kommt es nämlich auch darauf an, möglichst viele Gleichgesinnte einer Farbe mit ins Boot zu holen, um die Arena länger zu verteidigen und so kostenlose Pokémünzen zu bekommen.

Team auswählen nach prozentualer Aufteilung

Wenn die Mitspieler ebenfalls frisch das fünfte Level erreicht haben, lohnt sich eine Einigung auf ein bestimmtes Team. Eine Umfrage der US-Gaming-Website Kotaku, bei der mehr als 100.000 Pokémon GO-Spieler zur Team-Wahl befragt wurden, ergab folgende prozentuale Verteilung der verschiedenen Pokémon-Teams:

  • Team Weisheit (blau): 37,62 %
  • Team Wagemut (rot): 29,96 %
  • Team Intuition (gelb): 23,29 %
  • Noch ohne Team: 9,13 %
Pokémon GO Teams
Bildquelle: inside-handy.de

Wer viel kämpfen möchte, also viele gegnerische Arenen auffinden will, sollte sich für das Team Intuition entscheiden – die Chancen auf eine blaue oder rote Arena sind hier besonders hoch. Wer eher darauf setzt, sich bequem in eine bereits besetzten Arena zu gesellen, sollte das blaue Team wählen. Wenn in der Arena durch ein hohes Prestige-Level mehrere Slots für Pokémon freigeschaltet sind, kann ein starkes Pokémon in diese Arena gesetzt werden.

Diese Items nicht im Shop kaufen

In Pokémon GO lässt sich ein kleines Vermögen für Items ausgeben. Manche sind davon sogar sehr sinnvoll – vorausgesetzt, man möchte noch länger weiterspielen. Gerade zu Beginn können die Items sehr verlockend sein, weil man die höheren Stufen möglichst schnell erklimmen möchte. Doch es gibt Items im Shop, die sich mehr lohnen als andere. So ist es durchaus sinnvoll, sich schon zu Anfang einige Erweiterungen für Pokédex und Item-Beutel zuzulegen. Die 350 Slots, die zu Beginn zur Verfügung stehen, werden schneller als schnell erschöpft sein.

Pokémon GO Shop

Pro Aufwertung werden 100 Pokémünzen fällig, die das Inventar jeweils um 50 Plätze erweitern. Die Erweiterung des Pokédex hat Zeit, bis ein höheres Level erreicht wird – ab diesem Zeitpunkt werden nämlich mehr starke Pokémon gefangen und gleichzeitig mehr der gewöhnlichen Pokémon benötigt, um die vielen EP zu sammeln, die ein Level-Aufstieg erfordert. Sinnlos ist die Investition in die im Shop erhältlichen Pokébälle: die roten Bälle sind die schlechtesten im Spiel.

Ab einem gewissen Level benutzen Pokémon-Trainer bessere (blaue und gelbe) Pokébälle, um die stärkeren Pokémon zu fangen. Zudem gibt es die Standard-Bälle sehr häufig an Pokéstops. Wem die Erschöpfung des Vorrats droht, kann den Bestand sehr schnell durch das Abfarmen von nahegelegenen Pokéstops aufstocken.

Achtung bei exzessivem Spielen: Sperre droht

Als Pokémon GO frisch den App-Stores dieser Welt verfügbar war, gab es bereits einige Programme, die die Spielmanipulation erlaubten. Ob GPS-Manipulation, Pokémon-Karten, die Spawnort- und -Dauer eines Pokémon anzeigten oder voll automatisierte Bots, die den Account über den Computer steuern – solche Manipulationen wurden von Entwickler Niantic in den ersten Wochen nach Veröffentlichung des Spiels mit sogenannten temporären Banns bestraft, einer Sperre des Accounts für einige Stunden. Mittlerweile ist der Spielehersteller allerdings dazu übergegangen, Spieler, die auffälliges Spielverhalten zeigen, das auf eine Manipulation hindeutet, auf ewig aus dem Spiel zu verbannen.

Der gelevelte Account kann nicht mehr zurückgeholt werden. Leider ist es in den letzten Tagen vermehrt zu Beschwerden von ehrlichen Spielern gekommen, die ebenfalls dauerhaft gesperrt wurden. Auffällig ist, dass die Sperre anscheinend viele Spieler betrifft, die über mehrere Stunden viele Kilometer zurückgelegt und Erfahrungspunkte gesammelt haben. Auf Anfragen und Beschwerden reagiert der Entwickler bislang überhaupt nicht. Auch das Ausfüllen eines extra für diesen Fall eingeführten Reklamationsformulars bringt die verlorenen Accounts bisher nicht zurück. Das Hardcore-Leveln über mehrere Stunden kann also im Zweifel zu einem ärgerlichen Perma-Bann führen.

Kostenlose Pokémünzen bekommen

Die teuren Items im Pokémon-Shop müssen nicht zwangsläufig mit echtem Geld bezahlt werden. Niantic hat zwei Möglichkeiten ins Spiel implementiert, mit denen täglich bis zu 50 Münzen gratis erspielt werden können. Zusätzlich zu den Münzen gibt es auch noch wertvollen Sternenstaub obendrauf. Um an die Pokémünzen zu kommen, sind Arena-Kämpfe wichtig. Welche beiden Möglichkeiten für gratis Pokémünzen ausgenutzt werden können, verrät inside-handy.de in einem kleinen Video:

Entwicklung von Evoli bestimmen

Mit den neuen 100 Pokémon, die Anfang 2017 ihren Weg ins Spiel fanden, sind auch zwei neue Evoli-Entwicklungen ins Spiel integriert worden. Insgesamt verfügt das Fuchs-Pokémon nun über fünf mögliche Weiterentwicklungen:

  • Blitza
  • Aquana
  • Flamara
  • Psiana
  • Nachtara

Da Evoli anders als Taubsi und Co. nicht so oft vorkommt, brauchen Pokémon-Trainer im Zweifel sehr lange, um alle drei Entwicklungen von Evoli ihr Eigen nennen zu können. Zumindest wenn sie auf den Zufall vertrauen. In Pokémon GO gibt es die Möglichkeit, sein Evoli ganz bewusst in eines der fünf möglichen Pokémon zu entwickeln. Hintergrund sind die ersten Auftritte der Taschemonster im Pokémon-Anime.

Nachdem für das Evoli alle notwendigen Bonbons vorhanden sind, muss es einmal angetippt und über das Stift-Symbol neben dem Namen "Evoli" umbenannt werden. Die Namen richten sich nach den jeweiligen Anime-Besitzern der Pokémon: Trainer Sparky besitzt ein Blitza – das Evoli muss nach Sparky benannt werden. Trainer Rainer gehört ein Aquana – das Evoli muss in Rainer umbenannt werden. Trainer Pyro nennt ein Flamara sein Eigen. Wer das feurige Flamara haben möchte, muss sein Evoli also nach Pyro benennen. Trainerin und Kimono-Schwester Sakura besitzt Psiana. Ihrer Schwester und Trainerin Tamao gehört im Anime ein Nachtara. Anschließend kann das Evoli gewöhnlich entwickelt werden.

Pokémon GO - Evoli entwickeln

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    Das zu entwickelnde Evoli kann...
    Bildquelle: Michael Büttner / inside-handy.de
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    ... mit einem Druck auf den Namen ...
    Bildquelle: Michael Büttner / inside-handy.de

Der Trick funktioniert jedoch bei jeder Evoli-Entwicklung nur einmal. Wenn alle Namen verwendet wurden, basiert die Weiterentwicklung auf dem Zufall. Es gibt jedoch noch eine zweite Möglichkeit, Psiana und Nachtara gezielt zu erhalten. Sie hängt mit dem Kumpel-System zusammen. Spieler müssen dafür ihr gewünschtes Evoli als Buddy bestimmen und damit 10,1 Kilometer laufen. Wer dann mit genug Bonbons das Fuchs-Pokémon entwickelt, erhält je nach Tageszeit ein Psiana (tagsüber) oder ein Nachtara (nachts). Im Gegensatz zur Namensänderung funktioniert diese Methode mehrmals.

Rabauz entwicklen – Wie erhalte ich Kapoera, Kicklee und Nockchan?

Ein weiteres Pokémon, dass mit den neuen 100 Monstern eingeführt wurde und sich in drei unterschiedliche Wesen entwickeln kann, ist Rabauz. Das Racker-Pokémon lässt sich in drei Kampf-Monster weiterentwickeln: Kapoera, Kicklee und Nockchan. Wie in den Handheld-Spielen kann der Trainer die Weiterentwicklungen nur marginal bestimmen. Rabautz' Werte bestimmen seine spätere Form. Wenn diese Werte am größten Sinn, entwickelt sich das Baby-Pokémon in folgendes Monster:

Angriff – Kicklee
Verteidigung – Nockchan
Kraftpunkte – Kapoera

Die Werte lassen sich per Online-Werkzeug berechnen. Eine absolute Sicherheit gibt es aber nicht. Wenn zwei oder alle drei Werte gleich hoch sind, entscheidet der Zufall über Rabauz' Entwicklung.

Rabauz Pokémon GO
Bildquelle: The Pokémon Company

Die neue Arena – Das hat sich geändert

Im Juni 2017 hat Niantic das bis dahin recht simple und statische Arena-System in Pokémon GO mit einem Update stark überarbeitet. Wettkämpfe um besondere Punkte in der Welt gestalten sich dank neuer Mechaniken und stärkeren Belohnungen interessanter. Jedoch bringt auch das Verlieren eines sogenannten Gyms Vorteile mit sich. Das Ergebnis: Die Arena wird dynamischer. Neben einem graphischen Update, das die Wettkampfanlagen deutlich aufhübscht, gibt es auch einige funktionale Veränderungen. So ist z.B. jedes Gym zeitgleich ein eigener PokéStop, der sich für Items drehen lässt.

Die wirklichen Neuerungen finden sich aber im Kampf um die Arena selbst. Im Prinzip bleibt dabei alles beim Alten: Die drei unterschiedlichen Teams kämpfen um die Vorherrschaft im Gym. Dazu kann ein Platz erobert und mit insgesamt sechs verteidigenden Pokémon ausgestattet werden. Andere Team versuchen derweil, die eingesetzten Bewacher zu bezwingen und eigene Pokémon darin zu platzieren. Das Angreifen sowie das Verteidigen von Arenen bringt zudem Pokémünzen – wenn auch seit dem Update nur noch 50 Stück pro Tag.

Motivation sorgt für Dynamik

Als neuer Faktor kommt beim Besetzen und Halten von Arenen nun Motivation ins Spiel. Sie wird in Form eines Herzens über dem Kopf des verteidigenden Pokémons dargestellt. Das Symbol zeigt an, wie stark der Bewacher eines Gyms ist. Besitzt er ein volles Herz, kämpft er mit voller WP. Ist die Anzeige hingegen nur noch halbvoll, sind auch die Wettkampfpunkte niedriger – zumindest solange, wie sich das Pokémon in der Arena befindet. Einen genauen Umrechnungswert gibt es dabei nicht. Laut Berechnungen besitzt ein Pokémon mit 0 Motivation nur noch 20 Prozent seines eigentlichen WP-Wertes. Ein Monster mit 1.000 Wettkampfpunkten würde somit beispielsweise temporär auf 200 Punkte in der Arena herabsinken.

Motivation wird auf zwei unterschiedlichen Wegen gesenkt. Einerseits sorgen Niederlagen dafür, dass umgerechnet 27 bis 28 Prozent der Motivation des Verteidigers aufgebraucht werden. Andererseits verlieren Monster auch mit der Zeit die Lust am Kämpfen. Man geht davon aus, dass Pokémon über 3.000 WP 10 Prozent Motivation pro Stunde verlieren, Bewacher unter 3.000 WP hingegen nur circa 1,1 Prozent. Schon beim Ernennen eines Verteidigers verliert das ausgewählte Pokémon 10 Prozent seiner Motivation. Bewachende Monster sind also immer ein wenig schwächer.

Pokémon GO Arena Update

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    Eindrücke aus dem neuen Arena-System von Pokémon GO
    Bildquelle: Niantic / The Pokémon Company
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    Eindrücke aus dem neuen Arena-System von Pokémon GO
    Bildquelle: Niantic / The Pokémon Company

Nachdem die Motivation eines Pokémons unter den Wert 0 gesunken ist, verlässt das Monster die Arena und kehrt zu seinem Trainer zurück. Wenn alle Monster ein Gym verlassen haben, kann es von einem gegnerischen Team übernommen werden. Aber so, wie sich Motivation abziehen lässt, kann sie auch wieder gesteigert werden. Dazu können Trainer des gleichen Teams die eingesetzten Verteidiger mit Beeren füttern. Das führt zu einem ansteigenden Motivationslevel. Jedoch gibt es Beschränkungen: Trainer können nicht mehr als 10 Beeren hintereinander einsetzen und müssen anschließend circa 5 Minuten warten, ehe sie wieder zu einer neuen Ladung greifen dürfen. Außerdem sinkt die Effektivität der Motivationsspritze nach jeder verfütterten Beere. Eine Ausnahme stellen goldene Himmihbeeren dar: Sie füllen die Motivation eines Pokémons direkt komplett wieder auf. Jeder Spieler, der eine Beere einem befreundeten Verteidiger gibt, erhält zudem 20 Staub sowie Bonbons des betroffenen Monsters.

Arena-Orden

Abseits der Motivation hat sich an den Kämpfen in der Arena von Pokémon GO nur wenig verändert. Trainer müssen immer noch mit schnellen Angriffen und Spezial-Attacken das verteidigende Pokémon besiegen. Dazu macht es Sinn, die Bewacher im Team anzugreifen und sie schneller zu schwächen. Neu sind seit dem Update von Juni 2017 wohl die Arena-Orden. Sie funktionieren ähnlich wie Medaillen und belohnen Spieler für unterschiedliche Aktionen wie das Angreifen, Verteidigen oder Drehen eines Gyms. Mit sogenannten Badge Experience (BXP) sind die Orden in den Rängen Bronze, Silber und Gold erhältlich. Der Vorteil: Je höher die Stufe der Auszeichnung, desto besser die Belohnung beim Drehen einer Arena-Foto-Disc.

Arena einenehmen leicht gemacht

Irgendwann wird jeder Pokémon-Trainer ein Pokémon in seinem Inventar haben, das es mit anderen Pokémon aufnehmen kann. Dabei spielen allerdings mehrere Werte eine wichtige Rolle. Zunächst sollte man sich genau mit den einzelnen Beziehungen zwischen den Pokémon-Arten auskennen. Da es mit 18 verschiedenen Typen wirklich viele Konstellationsmöglichkeiten gibt, lohnt sich ein genauer Blick auf diese Tabelle:

Pokémon GO
Bildquelle: Julia Froolyks/inside-handy.de

Mit dem Update vom 23. August 2016 integrierte Niantic zudem die "Beratung" durch sogenannte Captains. Vor dem Kampf in einer Arena weisen diese darauf hin, wie erfolgreich die Aussichten mit welchem Pokémon sind. Diese Funktion erleichtert es besonders Neulingen sehr, Arenen einzunehmen – starke Pokémon-Trainer können sich zudem nicht mehr auf ihrem hohen Pokémon ausruhen. So wird der Kampf in einer Arena wieder etwas interessanter.

Weitere wichtige Werte sind die Wettkampfpunkte und die Attacken der angreifenden sowie die Lebenspunkte der verteidigenden Pokémon. Je höher diese sind, desto erfolgreicher kann eine Arena eingenommen werden. Es gibt ausführliche Listen, die genau beschreiben, welche Attacken Pokémon lernen können und welche am effektivsten Schaden verursachen. Eine ausführliche Liste führt zum Beispiel die Seite pokeassistant.com. Dort gibt es unter anderem Simulatoren, mit denen sich Kämpfe berechnen lassen, sowie ausführliche Attacken-Listen (Movesets) für alle Pokémon.

Das sind die besten Arena-Angreifer und -Verteidiger.

Von den insgesamt 251 Pokémon der ersten beiden Generationen gibt es einige Monster, die besonders als Kämpfer in der Arena herausstechen. Einige davon sind Angreifer, die aufgrund ihrer schnellen und starken Attacken genug Schaden per Sekunde (Damage per Second, DpS) austeilen, um fast jedes gegnerische Monster zu besiegen. Andere wiederum besitzen genug Kraftpunkte und wenig Schwächen, um eine Arena erfolgreich zu verteidigen.

Pokémon Go Arena
Bildquelle: David Gillengerten / iniside-handy.de / Niantic

Eine ausführliche Liste der besten Angreifer und Verteidiger gibt die "Gym Defenders / Attackers Tier List" von GamePress. Dort findet man die stärksten Pokémon in einer ausführlichen Übersicht. Wer nur auf der Suche nach einer kurzen Übersicht ist, wird sie unter diesem Absatz finden. Die Listen richten sich übrigens nach den aktuellen Erkenntnissen der Spielerschaft und werden regelmäßig aktualisiert.

Die besten Arena-Verteidiger + ihre besten Movesets (2. Generation inklusive)

  • Heiteira​ (Pfund/Zen-Kopfstoß​​​ + Zauberschein​)
  • Relaxo (Zen-Kopfstoß + Hyperstrahl / Bodyslam)
  • Despotar​ (Eisenschweif​ + Knirscher​) 
  • Dragoran (Drachenrute​ + Wutanfall​) 
  • Rizeros (Lehmschelle + Steinkante​) 
  • Garados (Drachenrute​​ + Hydropumpe​/Wutanfall​)
  • Aquana (Aquaknarre + Nassschweif)
  • Lapras (Eissplitter + Eisstrahl​ ODER Eisesodem​ + Hydropumpe​)
  • Donphan​ (Konter​ + Knuddler​) 
  • Psiana​ (Konfusion + Psystrahl​) 
  • Kokowei (Konfusion + Samenbomben​) 
  • Ampharos​ (Voltwechsel​ + Donner​/Blitzkanone​) 
  • Lahmus​ (Konfusion + Psychokinese​/Eisstrahl​/Aquawelle​) 
  • Laschoking​ (Konfusion +​ Blizzard/Psychokinese​) 
  • Stahlos​ (Eisenschweif​ + Rammboss​)
  • ​Austos​ (Eissplitter​ + Lawine​)
  • Pixi​ (Zen-Kopfstoß/Ladestrahl​ + Zauberschein​) 
  • Nachtara (Standpauke​ + Schmarotzer​/Finsteraura​) 
  • Hypno (Konfusion + Seher​)

Die besten Arena-Angreifer + ihre besten Movesets (2. Generation inklusive)

  • Dragoran (Drachenrute​ + Wutanfall​ / Drachenodem​ + Drachenklaue​)
  • Heiteira​ (Pfund / Hyperstrahl) 
  • Despotar (Biss + Steinkante ODER Knirscher)
  • Aquana (Aquaknarre + Hydropumpe)
  • Maschomei (Konter + Wutschlag)
  •  Relaxo (Lecker + Hyperstrahl)
  • Skaraborn (Konter + Nahkampf)
  • Kokowei (Sondersensor + Solarstrahl)
  • Blitza (Donnerschock + Donnerblitz)
  • Lapras (Eisesodem​ + Blizzard ODER Eisstrahl​)
  • Psiana​ (Zen-Kopfstoß ODER Konfusion + Seher)
  • Flamara (Feuerwirbel + Hitzekoller)
  • Simsala (Psychoklinge ODER Konfusion + Seher)
  • Glurak (Feuerwirbel + Hitzekoller)
  • Gengar (Dunkleklaue + Spukbombe)
  • Arkani (Feuerzahn + Feuersturm ODER Flammenwurf)
  • Austos​ (Eisesodem ODER Eissplitter​ + Lawine​)
  • Rossana (Frostodem + Lawine​)
  • Bisaflor (Rankenhieb ODER Rasierblatt + Solarstrahl)
  • Tangela (Rankenhieb + Solarstrahl)
  • Garados (Drachenrute​​ + Hydropumpe​)
  • Rizeros (Lehmschelle + Steinkante​ oder Erdbeben)
  • Geowaz (Steinwurf + Steinkante)
  • Karnimani (Aquaknarre + Hydropumpe)
  • Magneton (Donnerschock ODER Funkensprung + Ladungsstoß)
  • Ampharos​ (Ladevorgang + Blitzkanone​)
  • Ursaring (Konter + Hyperstrahl)
  • Scherox (Patronenhieb + Eisenschädel / Zornklinge + Kreuzschere)
  • Hundemon (Standpauke + Schmarotzer / Feuerzahn + Feuersturm)

Wie stark ist mein Pokémon? IV-Rechner und Teamleiter-Bewertungen

Um genau zu wissen, welche Aussichten die eigenen Pokémon auf einen Sieg in der nahgelegenen Arena haben, lohnt sich ein Blick auf sogenannte IV-Rechner. IV steht für Individual Values, zu deutsch individuelle Werte. Sie beeinflussen die Attacke, die Abwehr und die Kraftpunkte eines Pokémon. Anhand des eigenen Trainer-Levels, der Stufe des Monsters und des notwendigen Sternenstaubes berechnen die Online-Werkzeuge von PokémonGoInfo, TheSilphRoad oder dem Pokéassistant IV Calculator die detaillierten Werte jedes einzelnen Pokémon.

Wer jedoch nicht bei jedem gefangenen Monster mehrere Minuten lang mit möglichen Zahlen und Formeln hantieren möchte, kann auch das Bewertungssystem von Pokémon GO nutzen, um einen ersten Eindruck von seinem Pokémon zu erhalten. So lassen sich gefangene und besessene Monster mittlerweile vom eigenen Teamleiter analysieren. Anhand des aufgesagten Spruches können Trainer erkennen, welche IV-Werte das Pokémon im Groben vorweist.

Die Sprüche der einzelnen Teamleiter unterscheiden sich dabei voneinander, die Abstufung ist jedoch merklich ähnlich. So sagt Candela, Leiterin von Team Wagemut (rot) zu Pokémon, die über keine bis wenige IV-Werte verfügen "Dein [Pokémon] kann sich im Kampf noch verbessern". Mittler Werte kommentiert sie mit "Dein [Pokémon] ist insgesamt ganz gut" und gute mit "Dein [Pokémon] ist insgesamt wirklich stark". Bei herausragenden IV-Zahlen frohlockt sie "Dein [Pokémon] kann es im Kampf mit allen aufnehmen". Andere Teamleiter, nutzen andere Wörter, sagen aber inhaltlich das Gleiche.

Raids: So funktioniert der Kampf gegen starke und legendäre Pokémon

Zusammen mit der Arena-Überarbeitung haben die Entwickler von Niantic für Pokémon GO auch neue Raids angekündigt. Diese Schlachtzüge richteten sich ursprünglich an erfahrene Spieler, mittlerweile können aber alle Trainer ab Level 20 daran teilnehmen. Bei den Raids steht Kooperation im Vordergrund. Ein besonders starkes Pokémon übernimmt dabei eine Arena und verdrängt temporär alle darin stationierten Verteidiger. Spieler können sich nun zusammenschließen, um dieses einzelne Monster zu besiegen. Dafür erhalten sie dann besondere Belohnungen.

Trainer, in deren Nähe ein Raid stattfindet, erhalten eine Benachrichtigung im Spiel. Darüber hinaus können sie auch beim "In der Nähe"-Feature nach Raids suchen. Die Schlachtzüge finden immer in Arenen statt und werden durch einen Timer sowie ein Pokémon-Ei mit dazugehöriger Stufenanzeige angekündigt. Spieler können somit direkt erkennen, wie stark das kommende Raid-Pokémon sein wird und entscheiden, ob sie am Kampf teilnehmen wollen. Je nach Stufe (1 bis 5) und Seltenheit (normal, selten und legendär) stehen andere Boss-Monster bereit. Während auf den ersten beiden Levels Monster noch alleine besiegt werden können, ist es ab Stufe drei notwendig, befreundete Trainer mit ins Boot zu holen. Folgende mögliche Gegner gibt es:

Erste Gruppe (1 Trainer zum Besiegen)

  • Lorblatt: 4375 WP, nach dem Fang bis zu 740 WP
  • Tyracroc: 5207 WP, nach dem Fang bis zu 913 WP
  • Igelavar: 5085 WP, nach dem Fang bis zu 847 WP
  • Karpador: 1165 WP, nach dem Fang bis zu 125 WP

Zweite Gruppe (1 Trainer zum Besiegen)

  • Elektek: 11311 WP, nach dem Fang bis zu 1255 WP
  • Kokowei: 12633 WP, nach dem Fang bis zu 1666 WP
  • Magmar: 11610 WP, nach dem Fang bis zu 1288 WP
  • Sleimok: 11200 WP, nach dem Fang bis zu 1548 WP
  • Smogmog: 11245 WP, nach dem Fang bis zu 1247 WP

Dritte Gruppe (2 bis 3 Trainer zum Besiegen)

  • Simsala: 22646 WP, nach dem Fang bis zu 1649 WP
  • Arkani: 17832 WP, nach dem Fang bis zu 1622 WP
  • Flamara: 21155 WP, nach dem Fang bis zu 1659 WP
  • Aquana: 16696 WP, nach dem Fang bis zu 1804 WP
  • Blitza: 19883 WP, nach dem Fang bis zu 1560 WP
  • Gengar: 19768 WP, nach dem Fang bis zu 1496 WP
  • Maschock: 18144 WP, nach dem Fang bis zu 1650 WP

Vierte Gruppe (5 bis 6 Trainer zum Besiegen)

  • Turtok: 24162 WP, nach dem Fang bis zu 1309 WP
  • Glurak: 28485 WP, nach dem Fang bis zu 1535 WP
  • Bisaflor: 26921 WP, nach dem Fang bis zu 1467 WP
  • Lapras: 21768 WP, nach dem Fang bis zu 1487 WP
  • Rizeros: 30512 WP, nach dem Fang bis zu 1886 WP
  • Relaxo: 25419 WP, nach dem Fang bis zu 1917 WP
  • Despotar: 34707 WP, nach dem Fang bis zu 2097 WP

Die fünfte Gruppe ist legendären Pokémon wie Mewtu, Arktos, Zapdos, Lavados und Mew vorbehalten. Sie sind aktuell aber noch nicht im Spiel gesichtet worden.

Um an einem Raid teilnehmen zu können, benötigen Spieler einen Raid-Pass. Pro Tag gibt es eine dieser Eintrittskarten umsonst, jede weitere kostet 100 Pokémünzen. Diese gekauften Premium-Raid-Pässe berechtigen ebenfalls nur dazu, einen Kampf zu bestreiten.

Belohnungen von Raid-Pokémon

Außerdem können insgesamt 20 Trainer gleichzeitig an einem Schlachtzug teilnehmen. Diese lassen sich entweder über eine öffentliche oder private Gruppe zusammenbringen. Für den Kampf, der im Kern wie eine normale Arena-Auseinandersetzung funktioniert, bleiben 300 Sekunden Zeit. Trainer können bis zu sechs Pokémon ins Feld führen, die sich währenddessen wiederbeleben und heilen lassen. Achtung: Im Gegensatz zu normalen Kämpfen gibt es keine Angriffswarnung vom Raid-Pokémon.

Nach dem Kampf erhalten Trainer eine Auswahl an Belohnungen:

  • Goldene Himmihbeere: Erhöht stark die Chance, ein Pokémon zu fangen. Kann auch in einer Arena an einen Verteidiger verfüttert werden, um dessen Motivation komplett wiederherzustellen.
  • Sonderbonbon: Lassen sich als Power-Ups als Joker-Bonbon für alle Pokémon einsetzen.
  • Sofort-TM: Ändert die schnelle Attacke eines Pokémon zufällig und permanent.
  • Lade-TM: Ändert die Spezialattacke eines Pokémon zufällig und permanent.
  • Premierball: Spezieller Pokéball, mit dem der Raid-Boss gefangen werden kann.

Von jedem der Items können Trainer mehrere erhalten. So gibt es immer 5 Premierbälle plus zusätzliche Exemplare für den ausgeteilten Schaden sowie für die Mitglieder des Teams, in deren Arena der Raid stattgefunden hat. Wie schon mehrfach erwähnt, steht ein Raid-Boss nach dem Ende des Schlachtzuges zum Fangen bereit – vorausgesetzt ein Trainer hat Premierbälle dabei und genug Platz für ein weiteres Pokémon. Die Pokémon sind besonders stark und schwierig zu fangen. Viele Beeren und ein wenig Geduld gehören also dazu. Übrigens: Andere Pokébälle funktionieren nicht. Es müssen die erbeuteten Premierbälle sein.

Lockmodule nicht verschwenden

Lockmodule erhalten Trainer immer mal wieder bei einem Level-Aufstieg oder über den Pokémon-Shop. Die Investition in Lockmodule lohnt sich aber erst, wenn in einer bestimmten Gegend kaum Lockmodule von anderen Spielern gesteckt werden. In Großstädten findet sich in der Regel immer jemand, der einen Pokéstop mit einem solchen Lockmodul ausstattet. Wertvolle Lockmodule sollten also gespart und gezielt mit einem Glücksei zusammen aktiviert werden.

Lockmodul und Glückseier perfekt kombinieren

Glückseier sind in Pokémon GO sehr selten. Spieler erhalten sie im Spiel nur kostenlos bei gewissen wenigen Levelaufstiegen. Um das Glücksei, das dem Trainer 30 Minuten lang doppelte Erfahrungspunkte ermöglicht, sinnvoll zu nutzen, gibt’s einige Tipps, die beachtet werden sollten. So ist der Einsatz der Eiern am sinnvollsten wenn sich im Beutel schon viele gewöhnliche Pokémon wie Taubsis, Hornlius und Rattfratz’ tummeln.

Zudem sollte sich der Spieler an einem Ort aufhalten, an dem ein oder mehrere Lockmodule aktiv sind. Wenn das Glücksei aktiviert wurde, sollten alle möglichen kleinen Pokémon entwickelt werden – auf Kampfpunkte und Co. muss dabei nicht geachtet werden - es geht einzig darum, pro entwickeltem Pokémon 1.000 Erfahrungspunkte zu erbeuten. Sind alle Pokémon entwickelt, sollten diese schnell an den Professor geschickt werden damit neue Bonbons zur weiteren Evolution zur Verfügung stehen. Die am Lockmodul gefangenen Pokémon können sich dann ebenfalls schnell weiterentwickeln lassen.

Starke Pokémon einfangen

Ab einem höheren Level, etwa ab Level 15, werden dem Pokémon-Trainer immer wieder Pokémon begegnen, die einen gelben oder roten anstatt grünem Kreis um sich herum aufweisen. Der Kreis besagt, wie wahrscheinlich ein erfolgreicher Fang dieses Pokémons aktuell ist. Wählt der Trainer einen anderen Ball aus, ändert sich die Farbe oft, und das Einfangen wird leichter.

Doch neben der Verwendung eines stärkeren Balles, können die pinken Himmihbeeren eingesetzt werden, die dem Pokémon als kleine Nascherei hingeworfen werden. Das starke Pokémon ist dem Trainer daraufhin schon freundlicher gesinnt und eher bereit, im Pokéball zu verweilen anstatt auszubrechen. Wer dann noch einmal seine Chancen verbessern möchte, sollte einen Curveball werfen. Dabei handelt es sich um die einfachste Art, einen Wurfbonus zu bekommen. Einfach den Pokéball ein wenig andrehen und dann in einer Kurve auf das Ziel werfen. Mit ein wenig Übung gelingt der Trick jedes Mal – und die Chance ein Pokémon zu fangen, steigt rapide.

10-Kilometer-Eier erst ab Level 15 ausbrüten

Da mit einem höheren Trainer-Level die ganz starken Pokémon erst den Weg in den Pokédex finden, empfiehlt es sich, mit der Ausbrütung der 10-Kilometer-Eier bis Level 15 zu warten. Noch besser ist das Warten bis Stufe 20 – dann kann aus einem 10-Kilometer-Ei ein wahrer Schatz hervorgehen.

Neue Pokémon für Pokémon GO
Bildquelle: Pokémon GO

Passendes Smartphone zum Zocken auswählen

Nicht auf jedem Handy lässt sich Pokémon GO einwandfrei zocken. Besonders der Akku kann bei stundenlanger Monsterjagd schnell in die Knie gehen. Außerdem ist es bisher nur Besitzern von Android-Smartphones oder iPhones vorbehalten, das beliebte Augmented Reality-Spiel zu genießen. inside-handy.de hat die sieben besten Smartphones ermittelt, die den Spielspaß in Pokémon GO noch einmal ordentlich anheizen dürften. Welche das sind, zeigt die Redaktion in diesem Artikel.

Alle Pokémon fangen

Um alle möglichen 257 Pokémon zu fangen, ist viel Geduld notwendig. Doch nicht nur das: Manche Trainer müssen weite Reisen auf sich nehmen, um alle Pokémon zu bekommen. Diese Pokémon sind nur in den folgenden Kontinenten aufzufinden:

  • Tauros – Nordamerika
  • Pantimos – Europa
  • Porenta – Asien
  • Kangama – Australien
  • Skaraborn – Lateinamerika

Pokémon Go: alle 151 Pokémon

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    Bisasam Pflanze Gift
    Bildquelle: pokemon.com
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    Bisaknosp Pflanze Gift
    Bildquelle: pokemon.com

Wer innerhalb von Deutschland, Europa oder gar weltweit bestimmte Pokémon suchen möchte, dem helfen zusätzlich legale Karten, auf denen Spieler Fundorte ihrer gefangenen Pokémon markieren können. Da gewisse Pokémon immer wieder an bestimmten Orten auftauchen, können diese Karten eine gute Orientierung sein. Eine sehr gute und in Echtzeit gepflegte Karte ist pokemapper.

Zu der ersten Generation an Pokémon gesellen sich seit Februar 2017 weitere Exemplare hinzu. Mit einem Update hat Niantic die zweite Generation der Taschenmonster in Pokémon GO implementiert. Die neuen 100 Pokémon wurden fast komplett in das Spiel integriert. Einige Ausnahmen sind die legendären Monster Entei, Raikou und Suicune sowie Ho-Oh, Lugia und Celebi.

Pokémon Go: Pokémon der 2. Generation

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    Endivie Pflanze
    Bildquelle: pokemon.com
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    Lorblatt Pflanze
    Bildquelle: pokemon.com

Pokémon der 3. Generation finden: zu unterschiedlichen Tageszeiten spielen

Manche Pokémon sind nachtaktiv und nur Abends oder in der Nacht zu fangen. Deshalb lohnt sich auch mal eine Nachtwanderung. In den Großstädten Deutschlands wie Köln, München und Frankfurt, finden regelmäßig Nachtwanderungen und andere Pokémon-Events statt. Es lohnt sich eine Vernetzung mit einzelnen Gruppen-Seiten in sozialen Netzwerken, um die Termine dieser Events herauszufinden.

Niantic hat außerdem im Oktober 2017 mit dem Halloween-Event neue Pokémon auftauchen lassen, die nur in den Abendstunden oder Nachts zu finden sind. Niantic hat damit die ersten Pokémon der dritten Generation ins Spiel implementeirt. Es sind die ersten Pokémon aus der virtuellen Pokémon-Region Hoenn. Passend zum Event sind das sechs Geist-Pokémon. So spawnen die Taschenmonster Banette, Zobiris, Shuppet, Zwirrlicht und Zwirrklop erst, wenn es Draußen dunkel geworden ist. Auch das Pokémon Formeo können Pokémon-Trainer abends einfangen.

Formeo ist das erste Pokémon, das seine Form mit den Wetterlagen "normal", "Regen", "Schnee" und "Sonne" wandeln kann. Dafür kann sich Formeo nicht auf reguläre Art entwickeln, wie andere Pokémon. Wenn Pokémon-Trainer viel Geduld mitbringen, können das Geister-Pokémon Zobiris aus Hoenn in einer sehr seltenen Shiny-Variante gesichtet und gefangen werden. Die sogenannten "Shinies" sind optisch veränderte Pokémon, die Augen aus Edelsteinen und eine goldene Ausstrahlung besitzen. Auch die seltenen Shiny-Pokémon sind nur abends oder nachts zu fangen.

Einfacher mit dem Ball treffen ohne AR

Das Spielprinzip von Pokémon GO ist besonders wegen dem Augmented Reality-Aspekt so beliebt. Die kleinen Pokémon sitzen auf der Couch, im heimischen Garten oder auf der Schulter von Fremden in der Bahn – aber zugegeben: nach einigen Stunden Spielspaß kann auf den AR-Modus auch zugunsten des Akkus verzichtet werden. Außerdem lassen sich die Pokémon viel leichter fangen, wenn statt AR der gewöhnliche Comic-Modus eingeschaltet wird. Die Pokémon befinden sich dann auf einer bunten Wiese und lassen sich wesentlich einfacher fangen.

Eine Ausnahme, die für AR spricht, gibt es jedoch: fliegende Pokémon. Sie sind besonders schwer zu fangen, besonders auf Distanz. Wer in diesem Fall AR einschaltet, kann sich dem Ziel seiner Wahl nähern und den Abstand und somit die Schwierigkeit, es zu fangen, verringern.  

Pokémon in der Nähe orten

Mit dem Update vom 8. August wurde die nutzlose Funktion der Fußspuren aus dem Spiel entfernt – zumindest in Europa hat dieses Feature ohnehin nie richtig funktioniert. Stattdessen hat Entwickler Niantic eine andere Möglichkeit ins Spiel gebracht, in der Nähe befindliche Pokémon zu finden. Im normalen Modus befindet sich unten rechts die Funktion "Gesichtete Pokémon". Die wilden Pokémon werden in grünen Grashalmen angezeigt und befinden sich in jedem Fall im Umkreis von 200 Metern. Die Reihenfolge der Pokémon ändert sich nach wie vor: Das Pokémon am nächsten wird als erstes angezeigt, das am weitesten entfernte Pokémon befindet sich an letzter Stelle usw. So lassen sich sehr zutreffend in der Nähe befindliche Pokémon orten und, mit etwas Glück, einfangen.

Mittlerweile hat Niantic die Funktion noch weiter verbessert und einen neuen Look integriert. Die Pokémon in der Nearby-Ansicht können seit Anfang Dezember 2016 angetippt werden und werden dann in einer Art Navigations-Karte angezeigt, die den Trainer zum Pokémon führen soll. In der Ansicht kann zudem bereits der Ort gesehen werden, an dem sich das Pokémon aufhält. Im Hintergund ist ein Bild der Umgebung zu sehen. Um die verbesserte Nearby-Funktion nutzen zu können, bedarf es keinem Update. Niantic hat bereits mit dem jüngsten Update alle Daten implementiert, und nun erst freigeschaltet.

"In der Nähe"-Funktion bei Pokemon GO

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    Die "In der Nähe"-Funktion bei Pokemon GO funktioniert wieder. Sie zeigt Pokemon an, die sich in deiner Nähe befinden
    Bildquelle: inside-handy
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    Die "In der Nähe"-Funktion bei Pokemon GO funktioniert wieder. Sie zeigt Pokemon an, die sich in deiner Nähe befinden
    Bildquelle: inside-handy

Hilfreiche Früchte: Beeren und ihre Effekte

Am Anfang war die Himmihbeere: Mittlerweile gibt es schon vier Früchte, mit denen sich Pokémon "bewerfen" lassen. Die Beeren helfen Trainern beim Fangen von Pokémon oder versprechen größere Belohnungen beim erfolgreichen Erwischen eins Monsters. Spieler erhalten die Früchte an PokéStops, bei Level-Aufstiegen und nach Raids. Diese Effekte bringen die vier Beeren:

  • Himmihbeeren - Lenkt wilde Pokémon ab, sodass es sich leichter fangen lassen.
  • Goldene Himmihbeere – Lenkt wilde Pokémon ab, sodass es sich leichter fangen lassen. Ist wesentlich wirksame als eine normale Himmihbeere. Stellt außerdem die Motivation eines verteidigenden Pokémons in der Arena komplett wieder her.
  • Nanabbeeren - Das Pokémon wird in seinen Bewegungen langsamer und lässt sich so leichter mit einem Pokéball treffen. 
  • Sananabeeren - Bei einem erfolgreichen Fang gibt es die doppelte Anzahl Bonbons.

Es kann immer nur ein Beeren-Effekt gleichzeitig aktiv sein. Mehrfache Anwendung oder Kombination ist nicht möglich. Der Beeren-Bonus gilt auch nur für einen Wurf. Wer das Pokémon nach dem Füttern mit einer Sananabeere direkt fängt, erhält die doppelte Anzahl an Bonbons. Wer das erst mit dem zweiten Wurf schafft, bekommt nichts. Um den Effekt nach einem fehlgeschlagenen Wurf wiederherzustellen, muss eine neue Beere verfüttert werden.

Beeren Pokémon GO
Bildquelle: Niantic / The Pokémon Company

Mit Pokémon GO Plus noch mehr Pokémon fangen

Wer nicht zum Smombie mutieren will und dennoch viel Pokémon GO spielen möchte, kann über die Investition in ein spezielles Armband nachdenken. Das Schmuckstück in Form eines Pokéballs wird ums Handgelenk gelegt und soll bei der Sichtung eines Pokémon in der Nähe vibrieren und leuchten. Per einfachem Knopfdruck auf den leuchtenden Button, soll das Armband bereits bekannte Pokémon einfangen können. Bei unbekannten Pokémon leuchtet das Armband rot und der Fang ist nur über das Smartphone möglich. Das Release-Datum der Pokémon GO-Hardware wurde bereits zweimal verschoben. Der endgültige Verkaufsstart soll der 30. September dieses Jahres sein. Bei Mediamarkt lässt sich das Pokémon GO Plus-Armband zum Preis von 44,99 Euro vorbestellen. Offiziellen Angaben zufolge soll das Gadget nur für iOS verfügbar sein und nur ab iPhone 5 funktionieren. Für Viel-Spieler, die auch gerne mal inkognito bleiben, lohnenswert.

Pokémon GO Plus
Bildquelle: Nintendo

Mew finden und fangen

Wohl kein Pokémon ist so berühmt wie das legendäre Mew. Mew ist der Urahn aller bekannten Pokémon und besitzt in seinem Genom alle Gene aller existierenden Pokémon. Mew kann sich deshalb auch in alle Pokémon verwandeln und alle Fähigkeiten erlernen, die die Poké-Vielfalt zu bieten hat. Kein Wunder, dass dieses Pokémon das wohl begehrteste Pokémon der Welt ist. Das Interessante an Mew: Es ist das einzige Pokémon, dessen Heimatort in der realen Welt angeben wird. Dieser Ort ist deshalb für Pokémon-Spieler mehr als interessant, um Mew zu fangen. Einziges Problem: Der Aufenthaltsort soll in Südamerika sein.

Pokémon GO Mew
Bildquelle: Game Freak INC.

In einem Staat namens Guyana, an der Atlantikküste Südamerikas, der an Brasilien, Venezuela und Suriname grenzt, soll Mew laut Legende gesichtet worden sein. Da dieser Ort für Pokémon GO allein wegen Internetverbindung und GPS eher unwahrscheinlich ist, kann es sein, dass Mews Fähigkeiten, sich in jedes Pokémon zu verwandeln, einen Hinweis auf den Fundort gibt. So sollten auch unscheinbare Pokémon immer weiter gefangen werden. Ein Taubsi mit drei Fragezeichen über dem Kopf? Sehr verdächtig! Wer weiß, vielleicht läuft einem Mew irgendwann getarnt als anderes Pokémon über den Weg.

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Bildquelle kleines Bild: The Pokémon Company | Autor: Redaktion inside-handy.de
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Themen dieser News: Pokémon GO, Apps & Software, Games und Konsolen, Tipps & Tricks

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