NetCologne: Glasfaser-Ausbau im Süden von Köln abgeschlossen

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NetCologne Glasfaser-Ausbau
Bildquelle: NetCologne
Wer im Rheinland wohnt, wird den Provider NetCologne gut kennen. Das Unternehmen tritt nicht nur vielerorts als Sponsor von Events in Erscheinung, sondern bietet auch Breitband-Anschlüsse zu attraktiven Konditionen an. In vielen Orten ist NetCologne sogar bereits zum Marktführer aufgestiegen. Die Redaktion zeigt, in welchen Städten NetCologne den Breitbandausbau vorantreibt und was die schnellen Internet-Anschlüsse kosten.

Breitband-Ausbau: In diese Städte bringt NetCologne Breitband-Internet

6. April: Köln Langel und Köln Zündorf ans Glasfasernetz angeschlossen 

NetCologne hat das eigene Glasfasernetz im Süden von Köln, konkret in in Langel (Porz) und im südlichen Teil von Zündorf erfolgreich ausgebaut. Damit können 3.900 Haushalte ab sofort mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s im Internet surfen. Bislang waren in Langel und Zündorf oftmals Bandbreiten von gerade einmal 2 Mbit/s möglich. Um die Haushalte an die Datenautobahn anzuschließen, hat der Provider rund sechs Kilometer Glasfaserleitungen verlegt und 24 Schaltkästen aufgestellt. Die Kosten für den Ausbau lagen nach Angaben des Unternehmens bei rund 1 Million Euro.

16. März: Ausbau in Witten für 32.000 Haushalte

Ab sofort können rund 32.000 Haushalte (inklusive etwa 1.000 Firmen) in Witten über das Glasfasernetz von NetCologne im Internet surfen. Es st das bislang größte, zusammenhängende Ausbaugebiet von NetCologne, heißt es in einer Mitteilung. Konkret sind die NetCologne-Anschlüsse in Annen, Heven, Rüdinghausen, Witten-Mitte sowie in der Ortschaft Buchholz zu haben. In der Spitze sind Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s auf Basis von Vectoring möglich. In den Wittener Wohngebieten wurden 200 neue Technikgehäuse errichtet. Gemeinsam mit dem Kooperationspartner innogy SE wurden diese über insgesamt 60 Kilometer Glasfaserkabel miteinander verbunden. Viele der Lichtwellenleiter ließen sich dank Robotereinsatz in bestehenden Kanälen verlegen. 

23. Februar: Ausbau in Hattingen abgeschlossen

Der Glasfaser-Ausbau in Hattingen wurde von NetCologne abgeschlossen. Ab sofort können 22.800 Privathaushalte und 700 Firmen schnelle Internetzugänge mit bis zu 100 Mbit/s nutzen. Konkret ging es beim Ausbau in Hattingen um die Stadtteile Mitte, Blankenstein, Bredenscheid-Stüter, Holthausen, Welper und Winz-Baak. Der regionale Telekommunikationsanbieter aus Köln setzt dabei auf sein eigenes hochmodernes Glasfasernetz. Um dieses nach Hattingen zu erweitern, errichtete NetCologne im ersten Schritt 123 neue Technikgehäuse. Gemeinsam mit dem Kooperationspartner innogy SE wurden dann 40 Kilometer Glasfaserkabel zu den grauen Schaltkästen in den Wohngebieten verlegt. Um in den Häusern auf die hohen Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s zu kommen, setzt NetCologne Vectoring-Technologie ein. Mit dem Internet-Turbo in den neuen DSLAM-Gehäusen erreicht der Anbieter Bandbreiten, die rund sechs Mal so hoch sind wie die herkömmlicher DSL-Anschlüsse.

19. Oktober: Der Ausbau in Hürth schreitet voran

Für den Glasfaserausbau in Hürth läutet NetCologne die nächste Runde ein. Die Bauarbeiten in den Stadtteilen Alstädten-Burbach und Fischenich sind abgeschlossen, auch in Teilen von Kalscheuren und Hermülheim sind die schnellen DSL-Anschlüsse jetzt verfügbar. Bis Ende 2017 werden 85 Prozent des Hürther Stadtgebietes an das Glasfasernetz von NetCologne angeschlossen sein, teilte der Netzbetreiber nun mit. Im Jahr 2018 konzentrieren sich die Ausbauarbeiten auf Stotzheim und Sielsdorf, die nach derzeitigem Plan im Herbst 2018 fertig gestellt werden. Die Stadtteile Alt-Hürth und Knapsack (ohne Gewerbegebiet) werden bis Ende 2018 ausgebaut. Dann stehen nach heutigem Stand in allen Stadtteilen Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s zur Verfügung.

12. Oktober: Digitalisierungs-Offensive in Köln

In den kommenden fünf Jahren will NetCologne in seiner Heimatstadt 100 Millionen Euro investieren, um unter anderem zusätzliche Haushalte mit Glasfaseranschlüssen zu versorgen. Außerdem werden bis Ende 2018 die zehn größten Gewerbegebiete der Millionenstadt für das Gigabit-Zeitalter fit gemacht und Schulen an das Glasfasernetz angeschlossen. Dafür werden insgesamt rund 400 Kilometer Glasfaserleitungen in Köln verlegt.

Das Glasfasernetz für Privatkunden wird in den kommenden Jahren um weitere 100.000 auf dann 450.000 Haushalte steigen. Auf Basis der G.Fast-Technologie, Nachfolgestandard von VDSL2, sind Gigabit-Bandbreiten möglich. Bei den neuen Gigabit-Gewerbegebieten handelt es sich um: im Norden Merkenich, Longerich, Ossendorf und Niehl, im Westen Marsdorf und der Maarweg, im Süden Hahnwald sowie rechtsrheinisch Eil/Heumar, Mülheim und Dellbrück.

Vorreiter ist NetCologne zudem bei der Breitband-Versorgung von Schulen. Rund 200 Schulgebäude sind nach Angaben des Unternehmens bereits heute an das Glasfasernetz von NetCologne angeschlossen. Im Laufe des kommenden Jahres werden weitere 100 Schulen angebunden. Damit verfügen nach Abschluss der Maßnahmen alle Schulen über gigabitfähige Anschlüsse. Zusätzlich wird die WLAN-Infrastruktur weiter ausgebaut und 140 Schulgebäude werden vollständig ausgeleuchtet.

Wachsen soll auch das kostenlose Hotspot-Netz in Köln, das bereits heute aus 850 WLAN-Zugangspunkten besteht und täglich von 55.000 Menschen genutzt wird. In den kommenden drei Jahren soll das Hotspot-Netz zusammen mit der Stadt Köln auf 1.200 Zugangspunkte wachsen. Dabei wird vor allem eine Verdichtung im Innenstadt-Bereich angestrebt. Auch das Rheinufer soll ausgeleuchtet werden.

Das kostet Breitband-Internet bei NetCologne

NetCologne bietet interessierten Kunden die Möglichkeit, aus verschiedenen Internettarifen auszuwählen. Dabei stehen Download-Bandbreiten von bis zu 25, 50 und 100 Mbit/s zur Verfügung.

  Internet-Flat 25 Internet-Flat 50 Internet-Flat 100
Grungebühr 24,90 Euro 29,90 Euro 34,90 Euro
Aktionspreis bei
Online-Bestellung
6 Monate je 12,45 Euro 6 Monate je 14,95 Euro 6 Monate je 17,45 Euro
Aktivierungsgebühr 49,90 Euro
Downstream max. 25 Mbit/s max. 50 Mbit/s max 100 Mbit/s
Upstream max. 5 Mbit/s max. 10 Mbit/s max. 40 Mbit/s
Vertragslaufzeit 24 Monate oder 1 Monat (dann ohne Preis-Vorteil)
Hardware inklusive FritzBox 7430 für 99,99 Euro
FritzBox 7490 für 199,99 Euro
monatliche Miete optional möglich
  Bestellungen unter netcologne.de möglich

Optional sind die oben genannten Tarife auch in Verbindung mit einer Festnetz-Flatrate erhältlich. Dann wird ein monatlicher Aufpreis in Höhe von 5 Euro berechnet. Auf Wunsch erhalten alle Kunden gegen Aufpreis das IPTV-Produkt NetTV. In über 150.000 Haushalten steht zudem eine Download-Geschwindigkeit von bis zu 400 Mbit/s zur Verfügung – für 69,90 Euro pro Monat. Über die Homepage von NetCologne ist es möglich, einen Anschluss-Check durchzuführen.

Netzausbau bei Unitymedia: Hier wird gebaut!

Quellen:

  • NetCologne

Bildquellen:

  • NetCologne Glasfaser-Ausbau: NetCologne
Palm Smartphone in Hosentasche

Neues Smartphone von Palm: Die Kultmarke kehrt zurück

Manch einer mag sich noch daran erinnern: In den 1990ern kamen die ersten Handys auf, damals noch PDA genannt. Nichts anderes als ein kleiner Computer mit Eingabestift. Zu dieser Zeit mischte der Hersteller groß mit. Nun, knapp zwanzig Jahre später, ist der Hersteller mit neuem Smartphone zurück auf dem Markt.
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Hayo liebt Technik schon seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er als Volontär seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr morgens dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den blühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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