Test des Sony Ericsson W800i

20 Minuten

Mit dem K750i brachte Sony Ericsson ein heiß begehrtes Angebot in den deutschen Handyhandel und landete den Renner. Nachdem es hier nun Lieferschwierigkeiten gibt, kommt das lang erwartete W800i auf den Markt, das Hardwaretechnisch mit dem K750 den gleichen Stand hat. 2-Megapixel-Kamera, 262144 Farben, Sprachwahl und Bluetooth, das sind Funktionen, die das Handy unterstützt, aber sie sind keine Besonderheit mehr. Diese Funktion übernimmt hier der integrierte Walkman, aber was der Walkman mit Handyfunktionalität wirklich zu bieten hat und ob er überhaupt das hält, was Sony Ericsson von ihm verspricht, vielleicht sogar Mängel aufweist, das haben wir in einem ausführlichen Testbericht offengelegt.Das W800 präsentiert sich in einer quaderähnlichen Säule in vollem Glanze. Der Mix aus durchsichtigem und orangenem Plastik bringt das W800, das in der Mitte der Verpackung steht, vollends zur Geltung. Der erste Einblick in das Zubehör wird hierbei auch nicht vernachlässigt. Das Headset und die mitgelieferte Speicherkarte sieht man sofort. Obwohl die Verpackung nur aus Plastik besteht ist sie sehr stabil und macht einen robusten Eindruck, trotzdem sollte man dies nicht zu ernst nehmen und sie genauso behandeln, wie den Inhalt der in ihr steckt.

Sony-Ericsson W800i - Lieferumfang

Wie so ein großes Sortiment an Lieferumfang in die Verpackung passt ist eine Wissenschaft für sich. Mit dem Handy kommen Akku, Ladegerät, Headset plus Zusätzliche Ohrhörer in verschiedenen Größen, 512 MB Memorystick Pro Duo und Adapter auf Memorystickgröße, USB-Datenkabel, Bedienungsanleitungen in Deutsch, Französisch und Italienisch, eine Software-CD sowie mehrere Informationshefte in verschiedenen Sprachen. Die gedruckten Bedienungsanleitungen aber beschäftigen sich eher mit den Hauptthemen des Handys und gehen auf mehrere Punkte nicht tiefer ein.Der Zusammenbau des Gerätes erweist sich als leicht. Man schiebt seine SIM-Karte in die dafür vorgesehene Nische ein, schiebt dann den Akku leicht schräg in das Handy und zu guter letzt kommt dann noch die Abdeckung auf den dafür vorgesehen Slot. Die einzelnen Teile passen und der aufschiebbare Akkudeckel wackelt nicht.

Sony-Ericsson W800i - auseinander gebaut
Sony-Ericsson W800i - AkkuDer Mix aus einem schlichten, matten weiß und einem halb glänzenden, peppigen Orange lassen das Handy zu einem „Hingucker“ werden. Obwohl die Oberschale aus Plastik gefertigt wurde haben die orangenen Seitenteile einen metallischen Look. Aber dies, und auch die restliche Verarbeitung des Handys wirken stabil und robust. Das Gerät liegt gut in der Hand und eine Schutzklappe schützt die auf der Rückseite integrierte Kamera.

Spalten zwischen den einzelnen Coverteilen findet man nicht, nur wenn man die Akkuabdeckung des Akkus nicht richtig einrasten lässt kann sich hier ein kleiner Spalt bilden. Wenn man Stellen sucht, an denen Staub eindringen könnte verzweifelt man, da man nichts findet. Nicht, dass das jetzt etwas negatives wäre, nein, ganz im Gegenteil. Den einzigen Spalt den es gibt, findet man unter der Kameraabdeckung, dort sitzt der Lautsprecher. Aber dass hier Staub eindringen könnte, davon kann man nicht unbedingt ausgehen.

Sony-Ericsson W800i - TastaturDie Anbauteile sitzen, da sie mit langen Führungsstegen an den Seiten eingeführt werden, fest im Gerät. Trotzdem bekommt man sie mit einem leichten Drücken nach unten oder oben sofort vom Gerät herunter. Wer seine eigenen Kopfhörer zum Musikhören nutzen will kann diese einfach an das Headset anstecken.

Nicht nur im Inneren hat das W800i massig Features zu bieten, auch am Äußeren findet man viele Extras. Neben einer 2-Megapixelkamera, die mit einer verschiebbaren Abdeckung geschützt wird, findet man ein Fotolicht und mehrere Seitentasten die für die Musik und die Kamerafunktion nützlich sind. Die Tastatur besteht aus dem normalen 12-tastigen Wählfeld, einem Joystick und 5 Menükeys. Alle lassen sich gezielt ansteuern und haben einen guten Druckpunkt, wackeln wird hier zum Fremdwort.

Wenn man das Handy blind bedienen will, sollte man keine Schwierigkeiten bekommen. Jede Taste lässt sich perfekt bedienen. Egal ob man das Handy in der linken oder in der rechten Hand hält, die Bedienung ist präzise und schnell möglich. Der Joystick reagiert genauso perfekt wie die restlichen Tasten und dass man sich mal in einer Funktion verwählt, kann ausgeschlossen werden.

Sony-Ericsson W800i - größeSonyEricsson hat dem W800i einen starken Vibrationsalarm spendiert. Dies merkt man, wenn man das Gerät in der Tasche hat, aber auch wenn es irgendwo liegt. Wenn es auf einem Tisch liegt, bewegt sich das Gerät durch die Gegend und man hört den Vibrationsmotor laut und deutlich. Wenn man das Gerät in der Hand hält spürt man den Alarm gut, auch die Lautstärke des Vibrationsmotors ist dann um einiges geringer.

Eine Besonderheit dürfte die Abdeckung der Kamera sein. Der Schieber mit dem die Abdeckung geöffnet wird, erinnert an den, wie er in älteren Sony Kameras eingebaut ist. Auch die Walkman-Taste die ganz oben, mittig auf der Tastatur sitzt, ist eine Erleichterung bei dem täglichen Umgang mit dem Gerät und seinen Funktionen.Sony-Ericsson W800i - HeadsetAuch an der Sprachqualität hat man in keiner Hinsicht gespart. Egal ob man normal, über die integrierte Freisprechfunktion oder über das Headset telefoniert, beide Gesprächspartner haben eine gute Verbindung zum anderen. Auch der Empfang ist bei unserem Test immer in den oberen Bereichen der Anzeige angeschlagen.

Wenn man während eines Gespräches die Lautstärke ändern will, geht dies einfach über den Wippschalter an der rechten Seite des Gerätes. Hier ist es völlig egal, ob über Headset oder ganz normal telefoniert wird. Bei allen Möglichkeiten bleibt einem eine einfache Bedienung.

Da der Lautsprecher für die integrierte Freisprecheinrichtung der gleiche wie für die Musikwiedergabe ist, hat man hier auch beim Telefonieren einen spitzen Klang. Durch die anderen Funktionen, wie die Sprachwahl, kann man das Handy dadurch Problemlos auch im Auto ohne extra Freisprecheinrichtung nutzen.

Sony-Ericsson W800i - Display
Sony-Ericsson W800i - Kamera

Das W800i hat ein 262144 Farben Display mit an Board das 176×220 Pixel auf einer Größe von ca. 31 x 39 mm darstellt. Das Display ist gestochen scharf und die Farben werden genauestens wiedergegeben. Es wirkt nichts verschwommen oder matt.
Wer versucht das Display bei direkter Sonneneinstrahlung abzulesen, wird hier ein paar Probleme haben. Man sieht größtenteils nur noch Spiegelungen im Display. Im Dunkeln lässt sich das Display angenehm ablesen. Wem es aber immer noch zu hell sein sollte, der kann in den Displayeinstellungen die Helligkeit des Displays in einzelnen Schritten nochmals um 50% dimmen.

Durch Designdateien kann man seinem W800 schnell ein neues Outfit verpassen. Aber auch einzelne Bilder oder Animationen kann man als Displayhintergrund, Bildschirmschoner oder Startanimation verwenden. Es werden mehrere Designthemes von Werk aus mitgeliefert.

Die so genannte Stromsparuhr schaltet sich ein, nachdem das Gerät einige Zeit im Stand-By Bildschirm ruhig bleibt. In dieser wird man mit großen Symbolen auch über neue Mitteilungen oder verpasste Anrufe informiert. Wenn man die Funktion der Stromsparuhr abstellt, wird das Display nach dieser Wartezeit deaktiviert.

Sobald man die Kameraapplikation öffnet, fungiert das Display des W800i als Sucher der Kamera. Mit angezeigt werden einem alle wichtigen Informationen, so dass man schnell im Blick hat, wie die Kamera aktuell konfiguriert ist. Da man das W800i beim fotografieren quer halten soll, ändern sich auch die Schriftformatierungen, so dass man diese lesen kann wenn das Gerät quer steht.

Da sich der Autofokus der Kamera bei jedem Foto einstellt, dauert es ca. 1,5 Sekunden nach dem Auslösen bis ein Foto geschossen ist. Wenn man den Taster zur Aufnahme aber nur halb hinein drückt stellt sich der Fokus ein und nach weiteren herunterdrücken ist ein Bild gemacht.

An Fotofunktionen fehlt dem W800 nichts. Die wichtigsten davon kann man mit einfachen drücken einer Taste aktivieren bzw. deaktivieren. Man kann ein normales Foto machen, ein Panoramafoto das sich aus drei aneinander gereihten Bildern zusammensetzt, ein Bild das einen Rahmen bzw. Motiv aufgelegt bekommt oder eine Bildfolge, in der vier Bilder in ca. 1,5 Sekunden aufgenommen werden.

Die Bildgröße kann man aus drei Versionen auswählen, einmal die volle Auflösung mit zwei Megapixeln, dann die VGA-Auflösung mit 640×480 Pixel und ein kleines Bild mit 160×120 Pixel. Eine Makrofunktion für Nahaufnahmen, ein Selbstauslöser, ein Weißabgleich, sowie ein Nachtmodus sind auch mit an Board. Die LED´s die über der Kamera angebracht sind, lassen sich als Fotolicht auch über das Menü aktivieren. Genauso kann man hier entscheiden, ob im Foto Zeit und Datum eingeprägt werden sollen. Die Bildqualität kann man auch nochmals aus zwei Punkten auswählen. Als Effekt kann man dann Schwarzweiß, Negativ, Sepia oder Solarisieren hinzu wählen. Nicht zu vergessen ist der vierfache Digitalzoom und die freie Wahl des Speicherortes.

Sony-Ericsson W800i - Foto machen

Nach so vielen Funktionen für Fotos ist eigentlich klar, dass das W800i auch Videos aufnehmen kann. Dies geht entweder in 176×144 Pixel oder 128×96 Pixel. Bis auf die Rahmen kann man hier alle Funktionen nutzen die einem auch im Fotomodus zur Verfügung stehen. Die Aufnahmedauer legt sich hier am noch verfügbaren Speicherplatz fest, wird aber nur durch einen Statusbalken und nicht durch eine genaue Zeit angegeben.
Ein Foto das mit zwei Megapixeln aufgenommen wurde, hat meistens eine Dateigröße von ca. 220 KB. Gespeichert werden kann auf dem Handy selbst oder auf dem MemoryStick. Zu finden sind die Dateien aber in einem Ordner der alle Fotos enthält. Nur ein kleines Symbol weißt hier darauf hin, wo die Datei abgelegt ist.

Die Fotos sind in höchster Auflösung von einem ganz leichten Weißschleier überzogen. In der niedrigsten Auflösung sind sie gestochen scharf. Wer also gerne einen guten Schnappschuss hat nimmt die VGA-Auflösung, hier sind die Fotos in einer perfekten Bildqualität.
Die Videos sind etwas unscharf aber auch in einer guten Qualität. Der Sound der Videos ist annehmbar, klingt aber etwas metallisch.

Sony-Ericsson W800i - Hintergrundbild
Sony-Ericsson W800i - Menü
Sony-Ericsson W800i - Datei Manager
Sony-Ericsson W800i - Radio
Sony-Ericsson W800i - Organizer
Sony-Ericsson W800i - Kalender
Sony-Ericsson W800i - Einstellungen
Sony-Ericsson W800i - SMS verfassen
Sony-Ericsson W800i - Startmenü

Wenn man in das Hauptmenü geht findet man auf einer Iconübersicht, mit drei Symbolen in der Breite und vier Symbolen in der Höhe, alles was man braucht. Das Menü und all seine Unterpunkte sind sehr strukturiert und einfach gestaltet, man findet alles da wo man es vermutet. Die Untermenüs sind in einer Listenansicht gehalten. Für das Hauptmenü lässt sich keine Listenansicht einstellen. Im Menü für die Geräteeinstellungen sind alle Punkte nochmals in fünf Hauptkategorien zusammengefasst, so findet man schnell das, was man gerade sucht. Auch der Punkt der Anruflisten ist nochmals in mehrere Kategorien unterteilt.

Die Menüebenen sind kurz gehalten und man findet alles schnell. Wenn man eine SMS schreiben will und sich diese Funktion nicht auf einer Kurzwahltaste belegt hat, muss man einfach viermal den Joystick drücken und schon ist man im Editor.

Schnellzugriffstasten besitzt das W800i zu genüge, meistens sind diese dann auch noch mehrfach belegt. Fangen wir bei der Haupttastatur an: Auf jede der vier Richtungen des Joysticks kann man sich eine Verknüpfung legen, die man frei aus dem Menü wählen kann. Die Walkman-Taste die oben zwischen den beiden Softkeys sitzt bringt einen, egal in welcher Anwendung man gerade ist, entweder zur Funktion der Walkmans oder des Radios. Genauso bringt sie einen, wenn man sie nochmals drückt, ohne irgendeinen Verlust zurück in das Menü in dem man war.
Auf der rechten Seite des Gerätes findet man eine silberne Taste. Wenn man diese drückt kommt man in das Kameramenü des W800i und nach einem zweiten drücken ist schon ein Foto gemacht, da die Taste auch als Kameraauslöser dient.

Weiter oben findet man einen Wippschalter, dieser ist gleich mehrfach belegt. Beim telefonieren ist er für die Regelung der Lautstärke zuständig. Wenn der Walkman läuft ist er dies ebenso. Bei längerem drücken einer Taste springt der Walkman dann aber ein Lied weiter bzw. zurück. Die letzte Seitentaste des W800i befindet sich auf der linken Seite, diese Play/Pause-Taste startet bzw. unterbricht die Wiedergabe des Walkmans.

Eine Änderung der Schriftgröße im Menü, aber auch bei SMS gibt es nicht. Die Schrift an sich ist aber sehr gut zu lesen. Die Rufnummernunterdrückung zu konfigurieren ist ebenfalls so einfach, wie die vielen anderen Einstellungen die man vornehmen kann. Im Einstellungsmenü kann man hier aus den drei Standardpunkten für die Rufnummernunterdrückung wählen. Standardmäßig ist der Netzstandard aktiviert.

Die Anruflisten erreicht man schnell über den linken Softkey oder über das Hauptmenü. Der Menüpunkt „Anruflisten“ zeigt einem dann in vier Unterkategorien folgende Listen an: Alle, Angenommen, Gewählt und Unbeantwortet.

Die so genannte Wörterbuch-Eingabehilfe (kurz: WB-Eingabehilfe) steht einem in vier Sprachen zur Verfügung. Natürlich ist diese Eingabehilfe auch lernfähig und all die Wörter die man dort hinzugefügt hat, kann man in einem Menü bequem bearbeiten oder löschen. Der Zeichenzähler bis eine neue SMS beginnt erscheint leider erst bei den letzten 20 Zeichen, dadurch muss man die ein oder andere SMS etwas umgestalten. Eigene SMS-Ordner kann man nicht anlegen. Dafür aber kann man die Ansicht im Posteingang und in den anderen Ordnern so einstellen, dass man entweder nur die Nummer, die Nummer und die ersten Textstellen oder die Nummer und Datum/Zeit der SMS in der Liste sieht. Vorlagen und Textbausteine gibt es nicht.

Genau so einfach wie das schreiben einer SMS, ist das schreiben einer MMS mit dem W800i. Der Zugriff auf die einzelnen Dateien, die man in der bis zu 300 KB großen MMS hinzufügen will, geht über das gleiche Interface wie der normale Dateiexplorer.

Im Menü für die Nachrichten findet sich dann noch ein Mailclient. Über diesen kann man seine Mails entweder über POP3 oder IMAP4 empfangen. Auch kann eingestellt werden ob die ganze Mail, oder größenfreundlicher nur der Header der Mail geladen werden soll. Ein Abfrageintervall für den Eingangsserver kann zwischen fünf Minuten bis zwölf Stunden gewählt werden. Anhänge kann man leider nicht versenden und empfangen.

MP3, AAC, Midi und AMR-Dateien kann man problemlos als Klingelton, Nachrichtensignal oder als anderes Signal verwenden. Nur eine Wave-Datei konnte das W800i nicht abspielen, ordnete diese aber in den Ordner Sounds hinzu.
Ein 3gp-Video, sowie ein mp4-Video hat das W800i komplett ohne Probleme in einer guten Qualität abgespielt.

Das integrierte Radio empfängt in einer guten Qualität. Hören kann man aber nur wenn das Headset angesteckt ist, da hier die Radioantenne integriert ist. Wenn man sich aber die Freisprechfunktion zu nutze macht bekommt man das Radio auch auf eine annehmbare Lautstärke. Durch die integrierte RDS-Funktion erhält man immer Infos über den aktuellen Radiosender. Je nachdem wie der Sender das Signal funkt bekommt man auch aktuelle Songinfos oder Stauinformationen direkt auf das Display.

Eine besondere Errungenschaft ist der „Walkman“ des W800i. Da er das Herzstück des Handys ist, vermisst man auch hier keine Funktion. Er spielt alle Dateien die er auf dem Handy findet und unterstützt. Lediglich Ordnung muss man halten, in dem man seine MP3- oder AAC-Dateien nach Interpret und Album in einzelne Ordner sortiert. Oder man überträgt die Dateien ganz einfach mit der Software Disc2Phone, die auf der Software-CD vorhanden ist. Dafür kann man sich dann ganz einfach Playlisten anlegen, dass man auch nur das hören muss was man gerade hören will. Egal ob die Ausgabe über den integrierten Lautsprecher oder über das Headset aktiviert ist, die Qualität ist hierbei hervorragend. Wem die mitgelieferten Kopfhörer nicht gefallen, der steckt einfach seine eigenen in die 3,5mm Klinkenbuchse am Headset ein.
Wenn man das Handy startet kann man entscheiden, ob man nur den Walkman starten will oder auch die Handyfunktionalität. Somit kann man auch in Bereichen in dem man sein Handy ausgeschaltet haben muss (Flugzeug, Krankenhäuser etc.) damit Musik hören.

Die Tastatursperre aktiviert man, wie bei SonyEricsson eigentlich üblich, über die Kombination Sterntaste und danach rechter Softkey. Genauso wird sie auch wieder deaktiviert. Wenn man die automatische Tastensperre eingestellt hat aktiviert sich diese nach zehn Sekunden im Stand-By Modus. Die Wartezeit der automatischen Tastensperren kann man nicht verändern.
Wenn man die Kameraabdeckung aufschiebt aktiviert sich, trotz Tastensperre, der Kameramodus, auch sind dann die Kameratasten nicht mehr gesperrt.
Nach längerem drücken (etwas weniger als zwei Sekunden) reagieren auch die Musik-Seitentasten des W800i trotz aktivierter Tastensperre. Dies kann durchaus einen Störeffekt erwirken, wenn das Handy zum Beispiel mitten in der Besprechung damit anfängt, fröhlich seine Musik abzuspielen.Sony-Ericsson W800i - HeadsetAuch an der Sprachqualität hat man in keiner Hinsicht gespart. Egal ob man normal, über die integrierte Freisprechfunktion oder über das Headset telefoniert, beide Gesprächspartner haben eine gute Verbindung zum anderen. Auch der Empfang ist bei unserem Test immer in den oberen Bereichen der Anzeige angeschlagen.

Wenn man während eines Gespräches die Lautstärke ändern will, geht dies einfach über den Wippschalter an der rechten Seite des Gerätes. Hier ist es völlig egal, ob über Headset oder ganz normal telefoniert wird. Bei allen Möglichkeiten bleibt einem eine einfache Bedienung.

Da der Lautsprecher für die integrierte Freisprecheinrichtung der gleiche wie für die Musikwiedergabe ist, hat man hier auch beim Telefonieren einen spitzen Klang. Durch die anderen Funktionen, wie die Sprachwahl, kann man das Handy dadurch Problemlos auch im Auto ohne extra Freisprecheinrichtung nutzen.

Sony-Ericsson W800i - schräg liegend
Sony-Ericsson W800i - von unten
Sony-Ericsson W800i - schräg liegend
Sony-Ericsson W800i - seitlich liegend
Sony-Ericsson W800i - schräg liegend
Sony-Ericsson W800i - von oben
Sony-Ericsson W800i - schräg liegend
Sony-Ericsson W800i - seitlich liegend

Die Sprachwahl und Sprachannahme arbeitet zuverlässig und genau, lässt aber trotzdem kleine Fehler beim sprechen zu. Eine Sprachsteuerung unterstützt das W800i nur für die Punkte „Annehmen“ und „Besetzt“. Für andere Dienste ist keine Sprachsteuerung verfügbar.

Die Diktiergerätfunktion kann aufnehmen bis der Speicher des Handys voll ist. Auch das mitschneiden von Gesprächen ist möglich. Das Abspielen ist ebenfalls möglich, nur muss man hier den langen Weg über das Hauptmenü in den Dateiexplorer machen.

Die integrierte Freisprechfunktion, sowie das mitgelieferte Headset liefern einem eine sagenhafte Sprachqualität. Einen integrierten Anrufbeantworter gibt es nicht.

Aus sieben verschiedenen Profilen, die man sich selbst für jede Situation bearbeiten kann, hat man die Wahl wenn man einen anderen Klingelton will oder das Handy in eine Freisprechanlage steckt. Wenn man das Gerät einfach nur auf Lautlos stellen will, hält man einen Moment die #-Taste gedrückt.

Das Telefonbuch ist sehr üppig mit Funktionen ausgestattet. Jedem Kontakt können fünf Rufnummern zugeordnet werden. Email und Webadresse sind eintragbar. Auch einen Benutzername für den Dienst „Meine Freunde“ kann man anlegen. Ein Bild, das man entweder aus dem Speicher wählt oder noch schnell mit der Kamera schießt, kann genau so einfach, wie ein eigener Klingelton, zugeordnet werden. Jeder eingespeicherten Nummer kann man einen Befehl für die Sprachwahl hinterlegen. Für zusätzliche Informationen kann man dann noch einen Titel, Firma, Straße, Ort, Bundesland, PLZ, Land, Info und den Geburtstag eintragen. Wenn man möchte, trägt das Handy den Geburtstag gleichzeitig noch in den Kalender ein.

Auch die Organizerfunktionen des W800i sind mehr als großzügig ausgefallen. Wenn man sich nützliche Java-Applikationen installiert, kann man diese in einen „Anwendungen“-Ordner verschieben, der einem im Organizermenü zur Verfügung steht. Im Kalender kann man seine Termine mit Ort, Thema, Dauer und Erinnerung eintragen. Falls man einen Geburtstag eines Kontaktes über das Telefonbuch hat anlegen lassen, lässt sich dieser nicht über das Kalendermenü ändern. In der Aufgabenliste kann man auswählen, ob man eine normale Aufgabe anlegt oder einen Anruf. Wenn man einen Anruf anlegt kann man hier gleich die Telefonnummer mit eingeben. Notizen lassen sich genau so einfach anlegen. Abgerundet wird das Programm noch von dem Rechner der die Grundrechenarten unterstützt und sogar Prozente berechnen kann.

Ein Wecker darf bei diesem ganzen Paket natürlich nicht fehlen. Genauso wie ein Countdown-Timer und eine Stoppuhr, findet man diesen zusätzlich im Organizermenü. Datum und Uhrzeit bekommt man in der Stand-By Anzeige immer unten am Rand angezeigt. Es lässt sich einstellen in welcher Zeitzone man ist und ob aktuell die Sommerzeit aktiv ist. Auch kann sich die Uhr, wenn man die Zeitzone wechselt, automatisch korrigieren.

Spiele werden zwei Stück mitgeliefert. Das erste, PuzzleSlider, ist eines, bei dem man ein Bild auswählt das dann in einzelnen Teilen verschoben wird und man muss es wieder zusammensetzen. Wenn man hier aber ein neues Bild auswählen will, will das Handy permanent wissen ob die Anwendung auf den Speicher bzw. auf die Kamera zugreifen darf. Das zweite Spiel ist ein Clone des altbekannten Spieles Tetris.

Zusätzlich kann man auf dem W800i Fernbedienungen installieren. Hier kann man dann, entweder über Bluetooth oder Infrarot, andere Geräte steuern. Auch sind drei Anwendungen installiert, mit denen man Video-, Foto- oder Musikshows erstellen kann.

Die auf der Rückseite integrierte Fotoleuchte kann man auch noch einzeln ansteuern. Sie lässt sich entweder dauerhaft oder für eine Minute lang aktivieren. Auch das aussenden des SOS-Codes ist möglich.Das W800i ist das perfekte Handy für alle die Musik lieben. Die Walkman-Funktion unterstützt das alt bewährte MP3-Format und somit kann man seine digitale Musiksammlung auch dabei haben, wenn man seinen richtigen MP3-Player mal zu Hause lässt. Durch einen Klinkenanschluss am Headset ist das Handy schnell an die Stereoanlage angeschlossen und die langweilige Party ist gerettet. Trotzdem hat das Handy ausgereifte Businessfunktionen, wie man am Telefonbuch und am Organizer erkennen kann. Die Dateiübertragung mit anderen Geräten ist so einfach gestaltet, wie der Rest des Handys. Für alle die gerne ein Multimediacenter in Taschenform haben wollen, ist das W800i der beste Begleiter. Aber auch für Businessmenschen, denen das Design gefällt, hat SonyEricsson ein spitzen Gerät geliefert.

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