Test des Samsung S7350 UltraS

Einführung

Test-Datum: 15.07.2009
Software Version: Eigenentwicklung
Testversion mit Branding: nein
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Gesamtwertung: 0 / 10
 
Samsung S7350 UltraS

„Spitzentechnologie mit eleganter Schönheit“, verspricht Samsung dem Nutzer des S7350 Ultra Slide. Ein 2,6 Zoll großes Display erfreut das Auge des Betrachters, aber auch eine 5-Megapixel-Kamera, MP3-Player und zahlreiche weitere Mutlimedia- und Connectivitymöglichkeiten, soll der Slider bieten. Mit dem S8300 Ultra Touch legte Samsung schon ein ähnliches Erfolgsmodell, jedoch mit Touchscreen und in einer höheren Preisklasse, vor. Ist das S7200 Ultra Slide nur ein kleiner Bruder des erfolgreichen Vorreiters oder kann es sich durch eigene Werte behaupten? Das verrät der Praxistest auf inside-handy.de

Verpackung & Lieferumfang

Samsung S7350 UltraS Das Samsung S7350 UltraSlide wird in einem flachen, rechteckigen Karton ausgeliefert. Gemäß seiner Aufschrift „Pure Style“, wirkt der Karton, dem Handydesign angepasst, schlicht und stylish. Weiß geht in Anthrazit über, auf der hellen Oberfläche sieht man Fotos des Sliders. Auf den anthrazitfarbenen Seitenwänden geben Symbole einen Vorgeschmack auf die Features des Handys. Ein Klappdeckel eröffnet nicht etwa einen Einblick in das Kartoninnere, sondern offenbart ein Foto mit Seitenansicht des S7350. Öffnen muss man den Karton mit einer seitlichen Lasche. Nun lässt sich eine Pappschale, in der Handy und Zubehör gut geschützt liegen, herausziehen. Das Zubehör ist umfangreich: Ein Akku, ein USB-Datenkabel, ein Netzteil, ein Headset mit Klinkenstecker und zusätzlichem Adapterkabel für das Handy, eine Mini Software-CD und jeweils eine sehr knappe deutsche und englische Bedienungsanleitung. Eine MicroSD-Speicherkarte ist nicht im Lieferumfang vorhanden.

Samsung S7350 UltraS

Verarbeitung & Handhabung

Samsung S7350 UltraS

Ein kleiner Deckel, auf der Rückseite des Samsung S7350, hält den Akku an seinem Platz. Zum Entfernen des Deckels muss man in eine kleine Rille einhaken und die Abdeckung nach oben schieben, was sehr einfach geht. Darunter befindet sich der Akku, an dessen oberem Rand nebeneinander liegende Einschübe für SiIM-Karte und MicroSD-Speicherkarte liegen. Der Akku sitzt sehr fest in seiner Verankerung und lässt sich erst durch leichten Druck auf den oberen Rand lösen. Sim-Karte und MicroSD-Speicherkarte können einfach und ohne Werkzeuge, in ihre Slots geschoben und auch wieder entfernt werden. Ebenso leicht wie das Entfernen, geht das Wiedereinsetzen der Akkuabdeckung. Dennoch sitzt diese fest an ihrem Platz. Allerdings schließt die Oberkante der Akkuabdeckung nicht überall ganz dicht mit dem umliegenden Cover ab, was aber eher ein kosmetisches Problem darstellt.

Samsung S7350 UltraS Optisch erinnert das S7350, auf den ersten Blick, an Samsungs „Soul“-Reihe, was nicht zuletzt von der silber-schwarzen schlichten Gestaltung herrührt. Anders, als beim U900 Soul, wurde statt gebürstetem Metall jedoch Plastik, zum Teil in Metalloptik, verbaut. Dieses fühlt sich dennoch sehr hochwertig an und wirkt edel. Das große schwarz umrandete Display bestimmt die Optik der Frontseite. Unter ihm befinden sich die schlichten Außentasten sowie der Navigationskey. Der Slidemechanismus ist leichtgängig und lässt sich auch mit einer Hand gut bedienen. Dank „innerer“ Bauweise, weist der Mechanismus kein Spiel zu den Seiten auf. Auch bei festerem Drücken lässt sich dem S7350 kein Knarzen entlocken. Schlanke Maße und abgerundete Kanten sorgen für ein angenehmes Feeling bei der Handhabung.

Das Display wurde sauber und ohne zu große Spaltmaße verbaut. Der Spalt zwischen Unter- und Oberteil des Sliders wird nach unten hin breiter, so dass hier auf Dauer Staub eindringen könnte. Wie von Samsung gewohnt, ist der Multifunktions-Steckplatz für Netzteil, USB-Datenkabel und Headset, durch eine Abdeckung geschützt, so dass das empfindliche Innenleben vor Verschmutzungen geschützt ist. Erfreulich ist auch die gut geschützte Unterbringung der Kameralinse, auf der Innenseite des Sliders. Neben ihr sind Fotolicht und Portraitspiegel angesiedelt. Sämtliche Anbauteile lassen sich einfach in den Multifunktions-Steckplatz, an der rechten Außenseite des Sliders, stecken und sitzen dort sehr fest. Allerdings lassen sie sich leicht seitlich hin- und her ruckeln, was auf Dauer zu Kontaktschwierigkeiten führen könnte.

Samsung S7350 UltraS Unter dem Steckplatz befindet sich die silberne Kamerataste, die durch einen schmalen roten Strich verziert ist. An der linken Außenseite ist eine Wipptaste zur Lautstärkeregulierung zu sehen. Ein weiteres Kameraobjektiv für Videotelefonie sowie der Hörer sind über dem Display angebracht. Die Außentastatur glänzt durch gebürstete Metalloptik. Die Symbolstreifen der Softtasten, direkt unter dem Display, sind weiß, die Symbole der Wähltaste sowie der Ein/Aus-Taste silbern gestaltet. In ihrer Mitte liegt eine große rechteckige Bestätigungstaste. Diese wird von einem schmalen silbernen 4-Wege-Navigationskey umrandet. Alle Außentasten sind ausreichend groß und somit auch für dickere Finger geeignet und haben einen gleichmäßigen Druckpunkt. Da sich der Navigationskey deutlich von seinem Umfeld abhebt, kann man mit ihm präzise durch die Menüs navigieren. Schiebt man den Slider auf, kommt das alphanumerische Tastenfeld zutage, das ebenfalls in Metalloptik gestaltet ist. In leicht geschwungenen Dreierreihen, liegen die Tasten, klassisch angeordnet, nebeneinander. Die Reihen sind ziemlich schmal, so dass Menschen mit dickeren Fingern sich schon einmal vertippen könnten. Zudem liegt die obere Tastenreihe sehr dicht am oberen hochgeschobenen Teil des Sliders, so dass man während der Bedienung immer wieder mit dem Daumen dagegen stößt.

Samsung S7350 UltraS Auch geht die edle und glatte Optik, beim Eintippen einer SMS, zu Lasten der Bedienbarkeit: Ohne einen Blick auf das Tastenfeld zu werfen sind die einzelnen Tasten kaum voneinander abgrenzbar, so dass ein blindes Eintippen von Texten nur schwer möglich ist. Der Vibrationsalarm des S7350 ist sehr deutlich in Hemd- und Hosentasche spürbar. Allerdings verbindet das Handy die Vibration auch mit einem leichten Summen.

Sprachqualität & Empfang

Samsung S7350 UltraS Die Sprachqualität des S7350 unterscheidet sich deutlich auf der jeweiligen Seite der Gesprächspartner. Vom Gegenüber im Festnetz wird man deutlich und klangecht verstanden. Im Vergleich dazu, klingt die Stimme des Gesprächspartners auf Festnetzseite dumpf und verfälscht. Die Lautstärke ist mit der seitlichen Wipptaste regelbar. Da diese aber seitlich, auf der unteren Hälfte des Sliders, angebracht ist, ist das blinde Auffinden der Taste zunächst Gewöhnungssache. Sie trägt jedoch dazu bei, dass man sein Gesprächs-Gegenüber, bei höchster Lautstärkeregelung, auch in lauterer Umgebung, noch gut verstehen kann.

In flächendeckenden D-Netzen, zeigte die Empfangsanzeige im Test immer den höchsten Wert an. Etwas niedriger, aber noch für ein störungsfreies Gespräch ausreichend, zeigte sich der Empfang im E+-Netz. Für die Gesprächsdauer bescheinigt Samsung dem Slider bis zu 4 Stunden, für die Standby-Zeit bis zu 350 Stunden. Im Testlauf musste das Handy bei häufigem Gebrauch stromfressender Anwendungen, wie MP3-Player, Kamera oder Bluetooth, schon nach einem Tag wieder ans Netz. Befand sich das Handy hauptsächlich im Standbymodus, hielt der Li-Ion 880 mAh Akku immerhin zwei Tage.

Der SAR Wert liegt laut Hersteller bei 0,37 W/kg.

Display & Kamera

Samsung S7350 UltraS Das 5,7 Zentimeter hohe und 3,4 Zentimeter breite TFT-Display des S7350, ist eines der Highlights des schicken Sliders. Es gibt 16 Millionen Farben brillant und sehr scharf wieder. Im Gegensatz zu seinem großen Bruder, dem S8300 UltraTouch, wurde jedoch auf einen Touchscreen verzichtet. Direktes Sonnen- oder Lampenlicht wird stark durch das glänzende Display reflektiert, so dass die Ablesbarkeit drunter leidet. Im wahrsten Sinne des Wortes „strahlend“ zeigt sich das Display jedoch bei Dunkelheit. Hier kommen die leuchtenden Farben richtig zur Geltung. Die Symbole der alphanumerischen Tastatur werden von unten gleichmäßig weiß ausgeleuchtet. Auch die Softtasten strahlen weiß. Nicht ganz nachvollziehbar ist, dass es keine Beleuchtung für Wähltaste und Beenden/-Aus-Taste, bzw. Navigationskey gibt. Diese verfehlt man dadurch auch im Halbdunkel relativ leicht. Ein schönes Feature des Sliders ist die Möglichkeit, eigene Themes zu erstellen. Durch zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten im Einfach- oder Expertenmodus, kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und die Menüdarstellung dem eigenen Geschmack anpassen. Auch für die Wählanzeige lassen sich verschiedene Schriftarten, Schriftgrößen, Schrift- oder Hintergrundfarben, auswählen. Die Displayhelligkeit kann in fünf Stufen den äußeren Gegebenheiten angepasst werden. Auch in fünf Stufen, zwischen 10 Sekunden und 10 Minuten, lässt sich die Displaybeleuchtungsdauer konfigurieren. Soll das Display schon vor dem Abschalten gedimmt werden (was jedoch auch deaktiviert werden kann), besteht die Möglichkeit, dieses in vier Stufen, zwischen 5 Sekunden und 3 Minuten, einzustellen.

Für die Tastaturbeleuchtung gibt es die sinnvolle Option eine Uhrzeit für die Beleuchtungsdauer, in den Kategorien Immer, Nacht und Benutzerdefiniert, festzulegen. Ein Energiesparmodus ermöglicht das Stromsparen, durch Bildanalyse und Anpassen der Helligkeit. Wer immer über aktuelle Termine informiert sein will, kann sich auf dem Startbildschirm einen Kalender anzeigen lassen. Animierte Hintergrundbilder oder Displayschoner sind nicht auf dem S7350 vorinstalliert. Über einen Lagesensor, der die Displaydarstellung, beim Surfen im Internet, automatisch vom Hoch- ins Querformat bringen kann, verfügt der Slider auch. Es gibt zusätzlich einen Etikette-Modus, mit dem das S7350, durch Umdrehen des Telefons, den aktuellen Ton vorübergehend stummschaltet, ohne, dass das Tonprofil dadurch geändert wird. Das kann sehr praktisch sein, wenn man vorübergehend, zum Beispiel bei Besprechungen, nicht durch Anrufe gestört werden möchte, das in diesem Moment komplizierte Umstellen des Profils entfällt.

Der Slider verfügt über eine 5-Megapixel-Kamera, als Sucher dient das Handydisplay. Diese Aufgabe verrichtet es weitestgehend gut. Nur bei zu schnellen Kamerabewegungen, zeigen sich Ruckler in der Darstellung. Fotografiert werden kann nur bei aufgeschobenem Slider. Die Kamerataste fungiert als Auslöser. Alternativ kann ein Foto auch mit der Bestätigungstaste geknipst werden. Beim Benutzen der Bestätigungstaste wurde im Test jedoch kein Autofokus ausgelöst. Beim Auslösen durch die Kamerataste und eingeschaltetem Autofokus, beträgt die Auslöseverzögerung bei höchster Bildqualität fast zwei Sekunden. Auf dem Display werden im Kameramodus optional zahlreiche Einstellungen angezeigt, die durch die beiden Softtasten sowie den Navigationskey und einige Nummerntasten, geändert werden können. Die Vielfalt der Einstellungsmöglichkeiten im Kameramodus lässt kaum zu wünschen übrig:

  • Samsung S7350 UltraS Modus (Kamera, Videokamera)
  • Aufnahmemodus (Einzeln, Smile, Serie, Panorama, Mosaik, Rahmen)
  • Szene (Keine, Hochformat, Querformat, Sport, Sonnenuntergang, Morgendämmerung, Nachtaufnahme, Gegenlicht, Text)
  • Auflösung (2560x1920, 2048x1536, 1600x1200, 640x480)
  • Gesichtserkennung (Ein, Aus)
  • Weißabgleich (Automatisch, Tageslicht, Glühlampenlicht, Fluoreszierend, Bewölkt)
  • Effekte (Keine Effekte, Grau, Sepia, Negativ, Antik, Wasserfarben)
  • ISO (Automatisch, 50, 100, 200, 400)
  • Belichtungsmessung (Normal, Mittenbetont, Spot)
  • Bildstabilisator (Ein, Aus)
  • Wide Dynamic Range (Ein, Aus)
  • Fotoqualität (Sehr Fein, Fein, Normal, Sparsam)
  • Autofokus (Ein, Aus)
  • Kontrast (-2, -1, 0, 1, 2
  • Sättigung (-2, -1, 0, 1, 2)
  • Schärfe (-2, -1, 0 1, 2)
  • Suchermodus (Symbole, keine Symbole, Hilfslinien)
  • Überprüfen (Ein, 2 Sekunden, Aus)
  • Autorotation (Ein, Aus)
  • GPS-Verbindung (Ein, Aus)
  • Auslöser-Ton (Ton 1, 2, 3, Aus)
  • Speicher (Telefon, Speicherkarte)
  • Schnellzugriff-Info

Das Fotolicht kann durch die Sterntaste angesteuert und zugeschaltet werden. Es leuchtet jedoch, ähnlich einem Blitz, erst dann auf, wenn der Auslöser betätigt wird. Der 4-fach Digitalzoom wird durch die seitliche Wipptaste bedient. Erfreulicherweise funktioniert dieser auch bei höchster Bildauflösung. Für den Videomodus gibt es zusätzlich die Einstellungsoptionen:

  • Aufzeichnungsmodus (Normal, MMS, langsame Bewegung, schnelle Bewegung)
  • Auflösung (720x480, 640x480, 320x240, 176x144)
  • Weißabgleich (Automatisch, Tageslicht, Glühlampenlicht, Fluoreszierend, Bewölkt)
  • Effekte (Keine Effekte, Grau, Sepia, Negativ, Antik Wasserfarben)
  • Qualität (Fein, Normal, Sparsam)
  • Kontrast (-2, -1, 0, 1, 2)
  • Sättigung (-2, -1, 0, 1, 2)
  • Schärfe (-2, -1, 0, 1, 2)Suchermodus
  • Überprüfen
  • Autorotation
  • GPS-Verbindung
  • Auslöserton
  • Audioaufnahme
  • Speicher (Telefon, Speicherkarte)
  • Schnellzugriff-Info

Fotos nimmt die Kamera im JPEG-Format und Videos im MPEG4- oder 3GP-Format auf. Fotos und Videos können direkt aus dem Kameramodus bearbeitet, gesendet, ins Web hochgeladen, als Anruferbild eingestellt oder gelöscht werden. Auch kann man sich Details, wie Aufnahmeformat, Auflösung, Speicherort, Größe, GPS-Version, Breite und Länge, anzeigen lassen. Als standardmäßiger Speicherort dienen die entsprechenden Bild- oder Videoordner im Hauptmenüpunkt „eigene Dateien“. Es können aber auch beliebig viele weitere Ordner angelegt und benannt werden. Die Möglichkeiten, Bilder und Videos nachzubearbeiten, sind umfangreich. So stehen für Fotos zahlreiche Effekte zur Verfügung: Man kann Helligkeit, Kontrast und Farbe anpassen, die Größe ändern, drehen oder kippen, einen Bildausschnitt wählen, Rahmen, Cliparts, Emoticons und Text einfügen oder das Foto als Hintergrundbild oder Anruferkennung einstellen. Auch einem Video können, mit dem Video-Editor, Effekte oder Text hinzugefügt werden, man kann Teile ausschneiden, das Video zuschneiden und teilen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, aus gespeicherten Bildern, Videos und Audiodateien, ein neues Video zu erstellen. Die Einstellungs- und Nachbearbeitungsmöglichkeiten der 5-Megapixel-Kamera sind also ähnlich umfangreich, wie die einer hochwertigen Digitalkamera.

Wie sieht es aber mit der Bildqualität aus? Mit den Voreinstellungen aufgenommene Bilder wirken, bei höchster Bildauflösung, meistens überbelichtet. Dabei sieht es fast so aus, als würde ein weißer Nebel über den Bildern liegen. Dieses lässt sich aber recht gut mit den ISO- und Weißabgleicheinstellungen verbessern. Auch sind die Bilder nicht immer gestochen scharf. Erstaunlicherweise werden ohne hinzugeschalteten Autofokus aufgenommene Bilder häufiger scharf, als welche mit eingeschaltetem Autofokus – dieser scheint die Entfernung des Objektes nicht immer korrekt zu messen und lässt die Kamera dadurch im Unschärfebereich auslösen. Erfreulich gut arbeitet die Fotoleuchte. Diese schaltet sich erst während des Auslösevorganges hinzu und leuchtet auch Objekte in zwei bis drei Metern Entfernung, in einem dunklen Raum, gut aus. Die geknipsten Bilder haben insgesamt eine gute Schnappschussqualität, kommen jedoch nicht an die Qualität der Fotos heran, die mit einer guten Digitalkamera aufgenommen werden.

Bei höchster Auflösung aufgenommene Videoclips lassen sich auf dem Handydisplay recht gut anschauen. Auf dem PC Monitor wirken sie jedoch sehr ruckelig. Auch kommt die Belichtungsmessung bei Kameraschwenks, zwischen hellen und dunklen Videosequezen, nicht immer hinterher, so dass die Bilder bei schnellem Wechsel hell und dunkel zu flackern scheinen. Einen Spaßfaktor stellen die Videos, auf dem Handydisplay betrachtet, dar – wer Aufnahmen auf einem größeren Monitor genießen möchte, sollte lieber den Camcorder einpacken.

OS & Bedienung

Samsung S7350 UltraS
Samsung S7350 UltraS
Samsung S7350 UltraS
Samsung S7350 UltraS
Samsung S7350 UltraS
Samsung S7350 UltraS
Samsung S7350 UltraS
Samsung S7350 UltraS

Auf dem Samsung S7350 kommt ein Hauptmenü mit 12 Icons zum Einsatz. Für Samsungkenner, bietet die Menügestaltung keine großen Überraschungen. Die vertrauten Menüpunkte sind selbsterklärend und lassen erahnen, unter welchem Icon man eine gewünschte Funktion finden kann. Das Hauptmenü umfasst die Menüpunkte: Anrufliste, Telefonbuch, Musik, Internet, Nachricht, Eigene Dateien, Organizer, Kamera, Google, Anwendungen, Alarm und Einstellungen. Unter den Menüicons verbergen sich Listenmenüs. Diese sind zwar sehr umfangreich, größtenteils aber logisch geordnet, so dass sich der Nutzer intuitiv darin zurechtfinden kann.

Um schnell zur SMS-Funktion zu gelangen, hat man viele Einstellungsmöglichkeiten. Zum einen gelangt man über das Hauptmenü in die Nachrichtenfunktion und von hieraus zur SMS. Wer es schneller mag, hat die Möglichkeit, die Nachrichtenfunktion in ein eigenes Menü einzuspeichern, in das man direkt aus dem Standbybildschirm, über die linke Softtaste, gelangt. Hier lassen sich zwölf Menüpunkte frei mit selbst gewählten Untermenüpunkten belegen. Zusätzlich können alle vier Richtungstasten des Navigationskeys mit Schnellfunktionen belegt werden.

Eine Möglichkeit, die Schriftart der Menüs zu verändern, bietet sich beim Erstellen von eigenen Themes. Hier lässt sich im Expertenmodus aus einer ganzen Palette von Farben für Titelschriftarten, Schriftartenlisten, Soft-Tasten-Schriftarten und fokussierten Schriftartenlisten, auswählen. Die Schriftgröße bleibt hierbei jedoch gleich. Die Schriftgröße der Listenmenüs dürfte auch für fehlsichtige Menschen groß genug sein. Schwieriger wird es aber schon bei der Beschriftung der Hauptmenüsymbole, denn diese ist ziemlich klein.

Wenn man nicht möchte, dass dem Gesprächspartner die eigene Rufnummer angezeigt wird, geht man über Hauptmenü > Einstellungen > Anwendungseinstellungen > Anruf > Alle Anrufe > Rufnummernübertragung. Der Weg zum Einstellen der automatischen Wahlwiederholung ist ähnlich: Hauptmenü > Einstellungen > Anwendungseinstellungen > Anruf > Sprachanruf > Automatische Wahlwiederholung.

Der erste Hauptmenüpunkt umfasst die Anruflisten. Hier werden aktuelle Kontakte, unbeantwortete Anrufe, gewählte Rufnummern, empfangene Anrufe, gesendete Nachrichten und empfangene Nachrichten, mit Namen, Rufnummer, Uhrzeit und Datum, angezeigt.

Um eine SMS oder MMS zu verfassen, geht man in das Nachrichtenmenü. Auf der Seite zum Verfassen einer Nachricht, werden zuoberst die, für die Nachricht verbleibenden, Zeichen angezeigt. Eine überlange SMS darf 2295 Zeichen lang sein. In das darunterliegende Empfängerfenster können beliebig viele Kontakte oder Gruppen eingefügt werden, an die die Nachricht versendet werden soll.

Durch T9 (das abschaltbar ist), lässt sich eine Nachricht recht zügig, über das alphanumerische Tastenfeld, eintippen. Zusätzlich hilfreich ist, dass während des Eintippens eine Wortliste, mit Wortvorschlägen zum Vervollständigen, angezeigt wird – auch diese lässt sich aber deaktivieren. Einer Nachricht können Symbole, Bilder, Videos, Töne, Textvorlagen, Emoticons, Visitenkarte, Kalender, Aufgaben, Memos, Dateien und Favoriten hinzugefügt werden. Zudem lassen sich Fotos, Videos und Töne direkt von der Nachrichtenfunktion aus neu aufnehmen.

Das Fenster zur Eingabe einer E-Mail ist ähnlich gestaltet. Hier hat man die Möglichkeit, bis zu 2000 Zeichen einzugeben. Unter dem Empfänger kann noch ein Betreff eingefügt werden. Bilder, Videos, Töne, andere Dateien, Visitenkarten, Kalender, Aufgaben, Memos, Favoriten, Textvorlagen, Text-Emoticons und Symbole, können in die E-Mail eingebunden oder ggf. als Anhang, angefügt werden.

Um eine E-Mail abschicken zu können, muss zunächst ein E-Mailkonto angelegt werden. Das geht mit bis zu 5 Konten. Wahlweise kann dieses mithilfe eines E-Mail-Einrichtungsassistenten, in wenigen Schritten, geschehen oder indem man alle Kontoangaben- und Konfigurationen selber eingibt.

Auf dem S7350 sind 20 Klingeltöne im MP3-Format vorinstalliert. Außerdem unterstützt das Handy Klingeltöne in den Formaten AAC, AAC+, AMR. Die Klingeltöne sind sehr laut einstellbar und klingen gut. Sie können auch als Rufzeichen für Videotelefonie verwendet werden. Für Nachrichten stehen vier weitere Töne zur Verfügung.

Als Tastenton hat man die Qual der Wahl zwischen „Aus“ oder den Tönen Glossy, Music box, Metallic und Piepton. Der Slider hat eine automatische Tastatursperre für die Außentasten. Schiebt man den Slider zu, wird diese automatisch aktiviert. Zum Entsperren muss man den Anweisungen auf dem Display folgen: Linke Softtaste (Entsperren) > rechte Softtaste (OK). Außerdem entsperrt sich die Tastatur automatisch, durch das Aufschieben des Sliders.

 

Hardware & Verbindungsmöglichkeiten

Samsung S7350 UltraS An Connectivitymöglichkeiten mangelt es dem S7350 kaum:

  • GPRS
  • Bluetooth 2.1 + EDR
  • EDGE
  • UMTS Down: 384 KBit/s Up: 64 Kbit/s
  • HSDPA 7,2 Mbit/s
  • WAP 2.0
  • USB Massenspeicher
  • USB/ POP-Port Schnittstelle
  • SyncML DS
  • GPS
  • MicroSD-Karten-Unterstützung

Für Besitzer älterer PCs oder Handys, wäre ein zusätzliches Infrarot zum Datenaustausch sinnvoll gewesen, für Vielreisende Wi-Fi. Hat man eine entsprechende Datenflatrate, ist man aber dennoch, via UMTS oder EDGE, schnell im Internet unterwegs – in Gebieten ohne UMTS oder EDGE-Abdeckung, kann mit GPRS gesurft werden, auch damit funktionierte im Test das Browsen noch recht zügig. HSDPA sorgt für einen schnellen Download aus dem Internet. Per Bluetooth lassen sich Daten von Handy zu Handy und Handy zu PC übertragen. Eine Verbindung klappte sowohl zu einem Notebook, als auch zu einem Qtek 8500 problemlos.

 

Die Übertragung größerer Dateien dürfte allerdings gerne etwas schneller vonstatten gehen als es beim S7350 der Fall ist – hier zeigt sich der Slider eher als Rennschnecke. Wer es schneller mag, kann das Handy als Massenspeicher per USB-Datenkabel an den PC anschließen und somit auch große Dateien rasch von einem Medium zum anderen verschieben. Auf der Software-CD hat der Hersteller das Samsung PC-Studio mitgeliefert. Hiermit lassen sich Dateien, Kalender und Nachrichten verwalten und zwischen Handy und PC abgleichen. Ein Media Converter macht das Abspielen der Dateien auf dem Handy möglich. Sollte der 100 Megabyte umfassende flexible Speicher des Handys nicht ausreichen, kann dieser mit einer bis zu 16 Gigabyte großen MicroSD-Speicherkarte aufgerüstet werden.

Multimedia & Organizer

Samsung S7350 UltraS
Samsung S7350 UltraS
Samsung S7350 UltraS
Samsung S7350 UltraS

Über Sprachwahl oder Sprachsteuerung verfügt das Samsung S7350 nicht. Dafür können Sprachmemos in einer Länge von bis zu 60 Minuten aufgenommen werden, die sich auch als Rufzeichen, Anruferklingelton, Alarmton oder Nachrichtenton einstellen lassen. Während eines Telefongespräches kann man sowohl das Mikrofon stumm-, als auch die Freisprecheinrichtung einschalten. Die Freisprecheinrichtung ist gut dafür geeignet, andere Leute in einem ruhigen Raum mithören zu lassen. In lauterer Umgebung, zum Beispiel im Auto, sollte man auf ein geeignetes Headset zurückgreifen.

Die Profile Normal, Stumm, PKW, Besprechung, Im Freien und Offline sind auf dem Slider schon eingespeichert. Neue Profile lassen sich zwar nicht hinzufügen, jedoch sind die Bearbeitungsmöglichkeiten, für jedes vorhandene Profil, umfangreich. Eine zeitgesteuerte Profilauswahl ist nicht möglich. Es empfiehlt sich seine Kontakte direkt im Telefon zu speichern oder von der SIM-Karte auf das Telefon zu kopieren, da die Einstellungsmöglichkeiten für den einzelnen Kontakt somit wesentlich umfangreicher sind, als wenn man ihn auf der SIM-Karte belassen würde. Dem Kontakt können Name, Nachname, Handynummer, Festnetz – privat, E-Mail, Gruppe, Anruferkennung, Anruferklingelton, Fax, URL, Geburtstag, Spitzname und zahlreiche weitere Daten hinzugefügt werden. Kontakte können den Gruppen Büro, Familie, Firma, Freunde, VIP zugeordnet werden. Es lassen sich aber auch noch weitere Gruppen, mit gewünschtem Namen, neu erstellen. Während eines Telefongespräches kann man auf die Kontaktliste zugreifen.

Der Organizer des S7350 umfasst Kalender, Memo, Aufgaben, Weltuhr, Rechner und Umrechnung. Für die Ansicht des Kalenders kann wahlweise die Tages- Wochen- oder Monatsansicht gewählt werden. Es lassen sich Termine, Jahrestage, Urlaub, wichtige Termine und private Termine erstellen, in den Kalender eintragen und danach in einer Ereignisliste anzeigen. In jedem Termin können Titel, Details, Startdatum, Startzeit, Enddatum, Endzeit, Ort, Alarm, Erinnerungszeit vorher, Wiederholung und Gültigkeit, eingestellt werden. Neben der schon erwähnten Sprachmemo, lassen sich auch Textmemos erstellen. Einen Timer sowie eine Stoppuhr findet man unter dem Hauptmenü-Icon „Anwendungen“. Für den Wecker gibt es den Extramenüpunkt „Alarm“ im Hauptmenü. Fünf verschiedene Alarme lassen sich hier mit Alarmzeit, Alarmtyp, Alarmton, Alarmlautstärke, Wochentag(en), Erinnerung, Wiederholung und automatisches Einschalten des Handys, konfigurieren.

 

Für Uhrzeit und Datum lässt sich eine automatische Aktualisierung aktivieren und deaktivieren. Außerdem kann man eine Zeitzone, Uhrzeitformat und Datumsformat einstellen. Im Standbybildschirm werden Uhrzeit und Datum, am oberen Rand des Displays, angezeigt. Bewegt man sich durch Haupt- und Listenmenüs, ist die Uhrzeit weiterhin ständig am oberen Bildschirmrand sichtbar. Auf dem S7350 sind sechs Spiele vorinstalliert. Leider nur in der Demoversion, so dass der Spielespaß immer wieder schnell ein Ende hat. Möchte man sich nicht nur von Spiele-Appetithäppchen ernähren, muss die jeweilig gewünschte Vollversion käuflich erworben werden. Schade, denn auf dem brillanten Display machen diese Spiele richtig Spaß. „Brain Challenge Vol 2“ trainiert den Grips mit kleinen Denkaufgaben. „Brick Breaker Revolution“ ist ein klassisches, aber dennoch immer wieder unterhaltsames Spiel, bei dem man einen Ball, mit einem horizontalen Schläger, so nach oben navigieren muss, dass er Ziegel trifft und zerstört. Das Spiel „Diamond Twister“ ist dem Spieleklassiker „Bubble Breaker“ ziemlich ähnlich, nur dass hier durch Austauschen einzelner Diamanten Dreierketten, mit jeweils den gleichen Steinen, gebildet werden müssen, die daraufhin verschwinden und weitere Steine nachrutschen lassen - so lange, bis möglichst alle Steine weg sind – ein unterhaltsames Knobelspiel also. In „Pyramid Bloxx“ baut man eine Pyramide, indem Riesensteine von einem Arbeiter zum anderen geworfen werden, bis sie an der Pyramidenspitze ankommen – ein netter Pausenfüller. „WSOP“ ist etwas für echte Pokerfans und hinter „WWTBAMM“ verbirgt sich ein „Wer wird Millionär?“ für das Handy.

Samsung S7350 UltraS
Samsung S7350 UltraS
Samsung S7350 UltraS
Samsung S7350 UltraS

Auf dem Slider kommt ein NetFront Browser v3.5 zum Einsatz. Dieser ermöglicht das Ausführen von JavaScripts sowie die Anzeige von Bildern und Wiedergabe von Tönen. Angezeigt wird der Browser wahlweise im Vollbildmodus oder mit selbstanpassender Breite. URLs können versandt und kopiert, Bilder und Webseiten gespeichert, und eine Favoritenliste angelegt werden. Ein Lagesensor bringt die Displayansicht beim Drehen des Handys vom Hoch- ins Querformat. Texteingabe erlaubt der Browser jedoch nur, wenn sich das Display im Hochformat befindet. Bedauerlich für fehlsichtige Menschen ist eine fehlende Lupenfunktion. Bildschirminhalte werden dadurch nur sehr klein dargestellt. Auch lassen sich keine Seitenausschnitte separat anzeigen. Einige HTML-Inhalte werden nicht korrekt angezeigt – Hintergrundfarben von Websites werden teilweise weiß anstatt farbig dargestellt und Anzeigeelemente sind,gegenüber der Darstellung auf einem PC, verschoben. Hier bietet beispielsweise der Opera Mini-Browser wesentlich mehr Komfort und Qualität in der Darstellung. Dafür geht der Seitenaufbau, selbst über eine langsame GPRS-Verbindung, verhältnismäßig schnell vonstatten.

Auf dem S7350 ist GPS vorhanden. Eine spezielle Kartensoftware, außer Google Maps, wurde nicht mit dem Handy mitgeliefert. Mit Google-Maps lässt sich der eigene Standort anzeigen, Routen berechnen und Karten nach Örtlichkeiten durchsuchen. Die Aktualisierung des eigenen Standorts klappte im Test via GPS nicht, es kam dreißig Minuten lang die Meldung: „Ihr derzeitiger Standort kann vorübergehend nicht ermittelt werden. Warten auf GPS-Signal“. Außer Google Maps ist auch Google Mail schon auf dem Telefon vorinstalliert und ermöglicht einen schnellen Zugriff auf den eigenen Google Account. Mit Google Search kann das Internet außerdem nach gewünschten Inhalten durchsucht werden. Durch eine „ShoZu“-Aktivierung wird Mobile-Blogging ermöglicht. Die Funktion „uTrack“ erleichtert das Auffinden des Handys, falls es mal gestohlen worden oder verloren gegangen sein sollte. Sobald eine fremde Simkarte eingelegt wird, schickt das Handy eine SMS mit den Daten der fremden Simkarte an eine vorher definierte Adresse. Sollte man einmal eine Konferenz verlassen oder ein unerwünschtes Gespräch beenden wollen, steht hierfür die Funktion „Täuschungsanruf tätigen“ bereit. Hierdurch kann so getan werden, als würde man mit jemandem telefonieren, indem, nach Knopfdruck, eine zuvor aufgezeichnete Stimme vom Telefon abgespielt wird.

 

Musik kann man via Download aus dem Internet, über USB-Kabel, MicroSD-Speicherkarte oder Bluetooth auf das Handy laden. Diese lässt sich mit dem MP3-Player des S7350 abspielen. Die Musiktitel werden nach Wiedergabelisten (von denen man beliebig viele selbst anlegen und benennen kann), Interpreten, Alben, Genres und Podcasts, geordnet. Der Player kann optional während der Navigation durch die Handymenüs als Hintergrundmusik weiterspielen. Er bietet die Sound-Effekte: Normal, Pop, Rock, Dance, Klassik, Jazz, Höhen, Bassregler, Megabass, Weit, Dynamisch, Surround und Automatisch. Titellisten können einzeln oder in Wiedergabeschleife, wiedergegeben werden. Wer es abwechslungsreich mag, hat die Wahl zwischen drei verschiedene Visualisierungen. Für jeden Titel lassen sich Künstler, Titel, Album, Länge des Titels, Genre, Beschreibung und Format, anzeigen. Unter dem Menüpunkt „Eigene Dateien“ lassen sich beliebig viele Ordner zum Abspeichern der Musiktitel erstellen. Die Akkudauer verkürzt sich unter Dauereinsatz des MP3-Players leider rapide. Der Klang des Handylautsprechers ist dafür, dass es sich nicht um ein ausgesprochenes Musikhandy handelt, erstaunlich gut und satt. Lediglich bei höchster Lautstärkeregelung neigt er, gerade bei höhenbetonten Musikstücken, leicht zum Schnarren. Der Einsatz des Headsets kann hier Abhilfe schaffen. Musik kann der Slider in den Formaten AAC, eAAC, eAAC+, WMA und MP3 wiedergeben. Über einen installierten Media Player, sind außerdem Videos in den Formaten 3gp, MPEG4, WMV, DivX und Xvid, abspielbar. Das S7350 hat auch ein UKW-Radio mit an Bord, das jedoch nur mit angeschlossenem Headset betrieben werden kann, da das Headset-Kabel als Antenne fungiert.

Fazit

Samsung S7350 UltraS

 

Mit dem S7350 hat Samsung ein schickes Handy auf den Markt gebracht, das auch den Bedürfnissen von Multimedialiebhabern gerecht werden dürfte. Ein anständiger Media Player ist mit an Bord und auch über die Funktionsvielfalt der 5-Megapixel-Kamera lässt sich nicht meckern. Eher zu kritisieren ist da schon die Bildqualität der geschossenen Fotos – diese lässt noch einiges zu wünschen übrig und hat eher Schnappschussqualität. Ein nettes Feature für kreative Geister ist die Möglichkeit, das Handy durch selbstgestaltete Themes zu verschönern. Weniger schön ist die Tatsache, dass Samsung das S7350, wie viele andere Samsung-Handys auch, wieder mal nur mit Spielen in Demoversion ausgestattet hat – hier könnte der Hersteller gerne mal etwas mehr Spendierlaune zeigen. Auch dem Internetbrowser fehlt es hier und da noch an nützlichen Funktionen im Vergleich zu einem Opera Mini. Lobenswert sind die Verarbeitung des Sliders, das durchaus ansprechende Design und die zahlreichen Schnellzugriffsfunktionen. Insgesamt ist beim Samsung S7350 für jeden etwas Nützliches dabei, was es zu einem alltagtauglichen Handy macht.

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