Test des Samsung SGH-Z500

18 Minuten

„Ist das das E720? Aber wo sind denn da die Multimediatasten“ so könnte man das Z500 von außen beschreiben, aber im Inneren scheint es ein wahres Talent der Spitzenklasse zu sein. UMTS auf kleinstem Platz, da das Samsung Z500 eines der kleinsten UMTS-Handys der Welt ist und Tausende von scheinbar nützlichen Funktionen vereint in edlem Design und ausgeliefert mit umfangreichem Zubehör. Was das Z500 wirklich alles zu bieten hat, und wo es vielleicht kleine Mängel aufweist, kann man in unserem Testbericht lesen.Die Verpackung präsentiert das SGH-Z500V so gut, dass es einem direkt ins Auge fällt und man es endlich in der Hand halten möchte. Die Verpackung ist sehr vodafonetypisch gestaltet. Trotzdem es als Business-Gerät auf den Markt kommt, könnte man es anhand der äußeren Aufmachung auch sehr gut als Freizeit-Handy, mit einer Vielfalt an Funktionen, durchgehen lassen.

Sony-Ericsson z500 - Lieferumfang
Sony-Ericsson z500 - Handyband und Memory Stick

Zum Lieferumfang gehört das Handy, der Akku der gleichzeitig in den Rückdeckel integriert ist, das Ladekabel, ein Handbuch inkl. Quickstart-Guide und Software-CD, ein Stereo-Headset, ein USB-Datenkabel, eine 32-MB TransFlash Speicherkarte sowie der dazugehörige Adapter auf SD-/MMC-Größe. Als kleines Extra hat Samsung noch ein Handyband dazugelegt, das für das Handgelenk geeignet ist.

Erwähnenswert ist aber, dass im mitgelieferten Handbuch die Seitenzahlen nicht mit denen übereinstimmen, die im Verzeichnis angegeben sind. Dadurch kann das Nachschlagen einer Funktion oder Hilfestellung etwas länger dauern kann.

Sony-Ericsson z500 - aufgeklappt

Der Zusammenbau des Z500 erweist sich als einfach. Das Handy liegt, dadurch das der Akku in die Oberschale eingebaut ist, direkt so im Karton, dass nur noch die SIM-Karte eingeschoben werden muss. Und der Akku inkl. Deckel einfach nur noch auf das Handy draufzusetzen ist bis er einrastet. Die einzelnen Teile passen und es gibt kein Wackeln. Alle Anschlüsse des Handys sind mit am Gerät befestigten Abdeckungen geschützt, sodass sie nicht verloren gehen können.

Das geschwungene Design des Handys und die Farben der Oberschale lassen es zu einem
Allrounder werden. Ein schickes Businesshandy das nicht auffällt, aber gleichzeitig ein flaches Edelhandy für den Abend. Durch die Proportionen ist es ein Handy für jede Handgröße.

Die Klappe hat einen festen Halt, lässt sich aber trotzdem mit einer Hand, egal ob mit der rechten oder der linken, öffnen. Die Oberschale wurde aus Plastik gefertigt, das nicht nachgibt, somit gibt sich auch ein sehr robuster Eindruck, da auch alle einzelnen Teile ineinander greifen und passgenau sitzen.

Sony-Ericsson z500 - Kabel angeschlossen

Ladekabel und USB-Kabel lassen sich problemlos an das Handy dran und wieder abstecken, und haben nur ein geringes Spiel. Auch das Headset lässt sich ohne Probleme anstecken und wieder abziehen, wobei man doch bei den ersten Versuchen Angst hat, dass die befestigten Abdeckungen der Schnittstellen abbrechen, bis man bemerkt das sich diese zur Seite drehen lassen. Bei dem Speicherkarten-Slot muss man dann schon ein bisschen genauer arbeiten, da die kleine TransFlash-Karte sich sehr leicht in die Schräge bewegt und damit diese einrastet, tief in das Gerät gedrückt werden muss. Dies ist mit kleinen Hilfsmitteln wie Pinzette, Zahnstocher oder Kulimöglich, ansonsten nur mit langen Fingernägeln. Zum Freigeben muss diese nochmals in das Gerät gedrückt werden bis sie nach oben aus dem Slot rutscht.

Sony-Ericsson z500 - WipptasteAn der linken Seite des Handys befindet sich eine Wipptaste, mit der sich die Lautstärke regeln lässt oder man im Menü springen kann. Auf der rechten Seite ist eine Kamerataste. Der Wippschalter ist im zugeklappten Modus deaktiviert, die Kamerataste öffnet nach zwei Sekunden drücken das Kameramenü zum fotografieren.
Im Handy befindet sich ein normales Nummernfeld, darüber die Tasten zum Annehmen, Auflegen, sowie eine „C-Taste“ zum Korrigieren. Gesteuert wird das Handy über einen 5-Wege-Navigation-Key und zwei Softkey Tasten. Ganz oben befinden sich nochmals zwei Sondertasten, die eine ist für einen Direktzugriff zur Videotelefonie, die andere für einen Schnellzugriff auf mehrere Anwendungen.

Sony-Ericsson z500 - TastaturDie Tasten liegen auf der gleichen Höhe wie der Handykörper und sind genau und einfach zu bedienen. Sie sind genauso hochwertig verarbeitet wie der Rest und knarzen auch nicht, trotzdem spürt man den Druckpunkt und kann jede Taste gut steuern. Der Navikey ist wie die restlichen Tasten gut verbaut und durch die leichte Erhöhung des Mittelknopfes kann man diesen auch ohne Probleme bedienen.

Der Vibrationsalarm ist laut ausgefallen, so dass das Handy wenn es auf einem Tisch liegt, deutlich hörbar ist und sich das Handy im Kreis dreht. Auch wenn man das Handy direkt in der Hand hält hört man den Vibrationsmotor deutlich. Dies mag zwar gut sein, wenn man das Handy gerne in den tiefsten Taschen trägt, aber dadurch können auch Momente, in denen Ruhe sein soll, gestört werden.

Sony-Ericsson z500 - Handy mit Kopfhörer
Sony-Ericsson z500 - Kopfhörer

Die Sprachqualität ist, egal ob in einer stillen oder lauten Umgebung, immer gut. Man kann seinen Gesprächspartner perfekt verstehen und genauso auch umgekehrt. Bei Nebengeräuschen versteht der Gegenüber einen, ohne dass irgendwelche Einbußen in der Sprachqualität bemerkbar sind.

Die Lautstärke im Gespräch lässt sich bequem über die Wipptaste an der linken Seite verändern, egal ob für die Ohrmuschel oder über die eingebaute Freisprechfunktion. Hier kann man zwischen fünf Stufen auswählen.

Der Empfang war bei den Tests sehr gut und man konnte mit dem Samsung auch noch da telefonieren, wo man bei manch anderen Geräten nur noch die Hälfte übermittelt bekam.

Sony-Ericsson z500 - Display
Sony-Ericsson z500 - Außendisplay

Das SGH-Z500V hat zwei verschiedene Displays, einmal das TFT-Hauptdisplay im Inneren, das 1,8 Zoll groß ist und 262144 Farben auf 176 x 220 Pixel darstellt. Und das andere ist das OLED-Display auf der Klappe, das 65536 Farben auf 80 x 64 Pixel darstellt.

Bilder werden sowohl im Innen- als auch im Außendisplay mit brillanten Farben und einer ausgezeichneten Schärfe wiedergegeben. Wobei weiß im Außendisplay eher in grau übergeht. Es gibt keine unscharfen Ränder und man kann die Auflösung perfekt nutzen.

Bei direkter Sonneneinstrahlung kann man, mit Reflektionen des Lichtes, das Innendisplay trotzdem noch ablesen und erkennen was auf diesem dargestellt wird. Das Außendisplay lässt sich aber nicht mehr ablesen und man erkennt nur noch dessen Umrisse im Gerät.
Im Dunkeln merkt man dann aber erst recht was die Displays können, alles ist perfekt zu erkennen, geblendet wird man nicht.

Für das Innendisplay kann man in der Helligkeit zwischen neun Stufen auswählen, die Beleuchtungsdauer auf mehrere Zeitstufen einstellen und festlegen, wann das Licht dimmen soll. Das Außendisplay kann nur in der Beleuchtung geändert werden, wobei diese Funktion eher dafür da ist, um die angezeigte Digitaluhr dauerhaft ein- oder auszuschalten.

Die An- und Ausschaltanimation ist mit dem Vodafonelogo besetzt und kann nicht geändert werden. Wenn man einen Text als Begrüßungsnachricht einstellt, wird dieser mit einem Vodafone Bild als Hintergrund dargestellt. Wenn man für das Außendisplay ein Hintergrundbild bzw. eine Animation einstellt, wird diese nach fünf Sekunden schon ausgeblendet und, je nach Einstellung, nur noch die Digitaluhr angezeigt. Wer kein Bild für das OLED-Display einstellt, kann entweder zusätzlich noch eine Analoguhr einblenden oder diese Funktion komplett abschalten.

Wenn man das Handy am Stromnetz hat wird nicht auf dem Display dargestellt wie der aktuelle Ladestatus ist, sondern auf dem Stecker des Lade- bzw. USB-Kabels. Hier muss man darauf achten, ob, bei dem Zubehör das man sich gegebenenfalls zulegt, diese Funktion unterstützt wird.

Sony-Ericsson z500 - Außendisplay im dunklenDas einzige was auffällig ist, ist dass die Digitaluhr des Außendisplays wenn sie aktiviert ist immer beleuchtet ist. Selbst nach 10 Minuten leuchtet diese noch und wird nicht in einen „dunklen Modus“ gelegt. In dunklen Räumen leuchtet dadurch die Digitaluhr weit in den Raum hinein.

Wenn man ein Foto mit der Kamera machen will zeigt das Display nur den Mittelteil des Bildes. Das gemachte Foto ist am Ende umfangreicher und vielleicht hat man dann etwas auf dem Bild was man nicht haben wollte. Man kann die Auflösung und die Qualitätsstufe sofort auf dem Display erkennen und durch einfache Tastenbelegungen ändern. Etwas weniger als eine Sekunde nach dem Tastendruck löst die Kamera aus und nach einer weiteren Sekunde ist das Bild gespeichert. Wobei die Speicherzeit von den Bildeinstellungen in Auflösung und Schärfe abhängig ist.

Sony-Ericsson z500 - An Aufnahmefunktionen mangelt es bei diesem Handy keineswegs, Bildgrößen zwischen 0,3 – 1 Megapixel sind möglich. Man kann zwischen der Innen- und Außenkamera mit einem Tastendruck hin und her wechseln, einen Weissabgleich sowie die ISO Stärke einstellen, die Qualität des Bildes in vier verschiedenen Stufen ändern, hat vier Effekte zur Verfügung, kann einen Rahmen um das Bild legen, einen Selbstauslöser einstellen und einen Digitalzoom in 14 verschiedenen Stufen benutzen. Der einzige Unterschied zwischen der Innen- und der Außenkamera ist die Auflösung, da diese bei der Innenkamera nur bis zur VGA-Auflösung geht. Drückt man im zugeklappten Modus zwei Sekunden lang die Kamerataste, öffnet sich ein Fotomenü und man kann das Außendisplay als Sucher benutzen, was eine gute Funktion für Selbstportraits oder ähnliches ist.

Die Videofunktion lässt sich einfach über das Kameramenü oder das Tätigen einer Sondertaste aktivieren. Auch im Video kann man zwischen vier Effekten auswählen und den 14-stufigen Digitalzoom benutzen. Die maximale Aufnahmezeit beträgt 60 Minuten und die Aufnahme des Tones ist abstellbar. Die maximale Videoauflösung liegt bei 0,3 Megapixeln.

Als Speicherort kann man entweder das Telefon oder die Speicherkarte auswählen. Gespeichert werden die Dateien in einem fest eingestellten Ordner und diese lassen sich nur über den Dateiexplorer in andere Ordner verschieben, die man selbst anlegen kann.

In der höchsten Auflösung sind die Bilder etwas verschwommen und blass, in den kleineren Auflösungen sind diese aber scharf und farbstark. Die Videos sind nicht verpixelt und laufen ohne Verzögerungen oder Wackler auf dem Handy sowie auf dem PC.

Sony-Ericsson z500 - Displayhintergrund
Sony-Ericsson z500 - Display Einstellungen
Sony-Ericsson z500 - Display Anwendungen
Sony-Ericsson z500 - Display Mediaplayer
Sony-Ericsson z500 - Display Snowboardspiel
Sony-Ericsson z500 - Display Spiele und mehr

Sobald man die Mitte des Navikeys drückt oder auf den linken Softkey erhält man das Menü des Z500. Eine Iconansicht mit drei Symbolen in der Breite und drei Symbolen in der Höhe lässt einen auf die wichtigsten Punkte zugreifen. Etwas irritierend ist die ständig wechselnde Belegung des linken Softkeys wenn man sich im Hauptmenü bewegt. Eine Umstellung in eine Listenübersicht des Hauptmenüs ist nicht möglich, ebenso sind manche Hauptbezeichnungen so gestaltet das man unter ihnen noch mehr erwartet bzw. das manches was man erwartet, gar nicht bei diesem Punkt zu finden ist. Die Unterpunkte der einzelnen Menüs werden dann in einer Listenansicht dargestellt.

Um eine SMS zu schreiben braucht man vier Klicks und eine Richtungsanweisung über den Navikey, da SMS, MMS etc. nochmals in einem Hauptpunkt zusammengefasst sind. Da dies nicht nur bei den Mitteilungen, sondern auch bei anderen Menüpunkten der Fall ist, kann sich die Suche einer Funktion oder eines Menüpunktes in manchen Fällen auch verlängern.

Um die Kamerafunktion schnell zu erreichen drückt man einfach zwei Sekunden lang die rechte Seitentaste. Alle anderen Funktionen die einem wichtig erscheinen; kann man aus 37 Punkten auswählen und sich je auf eine, auf eine von vier Richtungen des Navikey legen.

Die Schriftgröße der Zahlen beim Wählen kann man aus drei Größen auswählen, wobei hier dann auch Schluss ist. Die Schriftgröße von SMS und MMS lässt sich nicht ändern.

Die Unterdrückung der Rufnummer einzustellen erfordert etwas Menüwissen, weist aber dafür alle Funktionen auf: Senden, Nicht Senden und Netzbetreiber-Standard. Die Anruflisten selbst sind nicht im Hauptmenü aufgelistet, dafür geht es viel schneller in dem man einfach auf den grünen Hörer drückt und dann über den Navikey die gewünschte Anrufliste wählt. Auch über die Sondertaste für Schnellzugriffe im oberen Nummernfeld sind die Anruflisten zu erreichen.

Vorgefertigte SMS-Vorlagen gibt es nicht, dafür aber eine lernfähige T9-Funktion mit 18 verschiedenen Sprachen. Der Zeichenzähler zeigt nur an wie viele Zeichen übrig sind bis ein komplettes Ende der Massen-SMS erreicht ist, das Ende einer normalen SMS mit 160 Zeichen zeigt er nicht an. Eine neue SMS macht sich nur mit einer Anzeige auf der gegenüberliegenden Seite bemerkbar, die von 1 auf 2, von 2 auf 3 usw. springt. Gewöhnungsbedürftig ist, dass wenn man ein Wort mit einem Großbuchstaben anfangen will, zweimal die Stern-Taste drücken muss, da man sonst in der Zahlenschreibfunktion ist.

Zum Erstellen einer MMS gibt es sogar zwei Arten, einmal die ganz normale Art einer MMS und dann eine MMS-Postkarte in der man keinen Betreff und keine Sounds einfügen kann. Wenn man ein Element hinzufügen will wird man in den Standardspeicherordner der Dateien geleitet und kann dann über den Dateiexplorer auch in andere Ordner wechseln. Es werden vier MMS-Vorlagen mitgeliefert.

Nach SMS und MMS findet sich im Mitteilungsmenü der Punkt für Emails. Bis zu fünf Emailkonten kann man anlegen und sogar einen kleinen Junk-Mail-Filter, in dem Betreff bzw. Emailadressen eingetragen werden können. Bei 1000 Zeichen ist zwar Schluss, dafür kann man alle Dateien, die man auf dem Handy oder auf der Speicherkarte hat, auch Visitenkarten und Kalenderelemente, in einer Email anhängen. Es werden die Servertypen POP3 und IMAP4 unterstützt.

Dateiformate werden mehr unterstützt als man je brauchen wird. Realtones in allen Formaten, Bilder in allen verschiedensten Versionen und Videos lassen sich ohne Probleme über den integrierten MediaPlayer öffnen. Mit dem mitgelieferten Headset kann man dann die MP3-Player Funktion des Handys und auch den Videoplayer vollends ausnutzen, ohne seine Mitmenschen zu stören.

Eine Tastensperre ist, da es ein Klappenhandy ist, unnötig und diese gibt es dadurch auch nicht im Menü. Die Seitentasten reagieren im zugeklappten Zustand nur nach zwei Sekunden drücken, somit ist ein versehentliches öffnen des Kameramenüs, wie es bei manchen Vorgängern der Fall war, unwahrscheinlich.Sony-Ericsson z500 - DatenkabelMitgeliefertes Datenkabel, Infrarot, Bluetooth, GPRS und vor allem UMTS sind vielleicht einmal die Hälfte aller verfügbaren Verbindungsmöglichkeiten dieses Handys. Versenden geht kabellos, einfach über das Menü des Dateiexplorers und über Kabel ganz einfach mit der mitgelieferten Software des Handys.

Sony-Ericsson z500 - Display KameraDie Synchronisation hat im Test nur über das Datenkabel und mit der mitgelieferten Software geklappt, wobei es auch hier beim synchronisieren des Kalenders nicht auffindbare Probleme gab und auch das PC Studio keine genauen Angaben zum Fehler machte.

Die Dateiübertragungen per Bluetooth und über Infrarot klappten ohne Probleme mit anderen Handys, Pocket-PCs und normalen Computern.

Sony-Ericsson z500 - schräg liegend
Sony-Ericsson z500 - seitlich liegend
Sony-Ericsson z500 - schräg liegend
Sony-Ericsson z500 - liegend von unten
Sony-Ericsson z500 - schräg liegend
Sony-Ericsson z500 - Wipptaste
Sony-Ericsson z500 - schräg liegend
Sony-Ericsson z500 - liegend von oben

Für das Stummschalten des Mikros bei einem Gespräch sind drei Tastendrücke notwendig, da man dazu erst in das Gesprächsmenü wechseln muss. Über dieses Menü hat man dann auch die Möglichkeit zu einem Gespräch eine schriftliche Notiz mit bis zu 100 Zeichen zu verfassen.
Um die integrierte Freisprechfunktion zu nutzen, sind zwei Tastendrücke nötig, bei denen man das Handy zumindest etwas vom Kopf entfernen muss. Die Funktion zum Halten eines Gespräches ist hingegen mit einem Druck auf den rechten Softkey aktiviert. Die Sprachaufzeichnung, die man nicht bei einem Gespräch mitlaufen lassen kann, hat eine maximale Aufzeichnungsdauer von 60 Minuten.

Insgesamt gibt es fünf Profile die man bearbeiten kann, wobei man bei diesen nur die Einstellungen und nicht den Namen ändern kann. Die Profile an sich sind auch selbst unterschiedlich zu bearbeiten, da die Voreinstellungen für Normal, Lautlos, PKW usw. festgelegt sind.

Das Telefonbuch ist sehr üppig ausgestattet und man kann hier alles eintragen was man braucht: fünf Rufnummern, Vor- und Nachname, zwei Emailadressen, Homepage, Zuordnung in eine Gruppe, Geburtstag, zwei Anschriften und die so genannten Sonstigen Informationen schließen das ganze ab.
Wenn man dann noch einmal auf den Softkey drückt kommt man zu den Spezialoptionen in denen man jedem Eintrag ein Foto, einen speziellen Klingelton und einen speziellen SMS-Ton zuordnen kann. Auf das Telefon passen 1000 Kontakte und diese lassen sich nach Vor- oder Nachname ordnen.

Der Organizer ist, so wie das Telefonbuch, eine der ausgearbeitetsten Funktionen. Es kann ausgewählt werden, ob die Woche montags oder sonntags ihren Anfang haben soll oder ob eine Wochen- bzw. Monatsansicht gezeigt werden soll.
Beim Hinzufügen eines Termins wird man, bevor man den Betreff und alles andere eingeben kann, gleich gefragt ob ein normaler Termin, ein Jahrestag oder eine Aufgabe sein soll, somit kann man alles in einem Menü organisieren.
Die einzelnen Elemente die ein Termin noch beinhaltet, sind mehr, als man sonst in einem Handy sieht: Titel, Details, Start und Ende eines Termins in Form von Uhrzeit und Datum, Ort, Alarm, Wiederholen und ein Verfallsdatum.
Die Jahrestage sind da ein bisschen kleiner gehalten, man kann einen Anlass eintragen, das Datum dazu, den Alarm und die Wiederholung.
Die Aufgaben sind dann wieder mit Titel, Aufgabe, Startdatum, Fälligkeitstag sowie einer Priorität aus drei Prioritätsstufen etwas funktionaler ausgestattet.
In der Memofunktion lässt sich eine 100 Zeichen lange Memo anlegen und ein dazugehöriges Datum.
Der Speicherplatz des Handys stellt Speicher für 100 Termine, 50 Jahrestage, 20 Aufgaben und 20 Memos bereit.
Auch ein Taschenrechner sowie ein Umrechner, der sechs verschiedene Hauptgruppen besitzt, werden zum Organizerpaket dazugepackt.
Wer die Einstellungen nicht ändert, hat die Uhrzeit immer erkennbar auf dem kleinen Außendisplay.
Bei aufgeklapptem Handy hat man Datum, Wochentag und Uhrzeit im oberen bereich des Displays. Auch lässt sich Einstellen, ob es sich aktuell um die Sommerzeit handelt, damit man nicht die Uhrzeit editieren, sondern nur noch ein Häkchen entfernen muss. Es gibt drei verschiedene Wecker im Handy denen man einen Weckrhythmus von Einmalig, jeden Tag, Außer Wochenende und Außer Sonntag zuordnen kann. Auch lässt sich jedem Wecker ein Weckton zuordnen den man aus allen Speicherbereichen wählen kann.
Eine Stoppuhrfunktion und eine Countdownfunktion fehlen dem Z500V komplett.

Wenn man das erste Mal in das Spiele Menü kommt freut man sich über fünf vorinstallierte Javaspiele die auch relativ aktuell sind. Wenn man sich dann aber mal die Zeit nimmt und eines der Spiele spielen will, merkt man das es nur Testversionen sind, die entweder ein paar Sekunden oder nur in einem Level spielbar sind. Über die verschiedenen Internetportale oder über das WAP kann man sich dann aber Spiele herunterladen, die problemlos laufen.Gutes Design, Business- und Multimediafunktionalität zusammengepackt in einem Tri-Band-Gerät das gleichzeitig UMTS unterstützt und massig Funktionen zum alltäglichen Leben mitliefert – Samsung SGH-Z500V. Auf kleinstem Platz ein Allroundtalent mit allem drum und dran, das doch noch zwei bis drei kleine Mängel besitzt. Aber wem es auf die Businessfunktionen ankommt, dem wird hier ein neues Taschenbüro geliefert. Schnell ist das Handy mit dem Notebook verkabelt, aber auch das Telefonmeeting über die zweite Kamera bringt die neuste Technik mit sich. Insgesamt ein sehr gut gelungenes Business-Handy das ohne ein Branding bestimmt noch die wichtige Funktion eines Extra-Softkeys mitbringt.

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