Test des Samsung SGH-X800

17 Minuten

Mit dem SGH-X800 bringt Samsung wieder einmal ein Klapphandy auf den Markt. Diesmal allerdings mit dem Zusatz "Music phone". Doch kann es seinen Vorgängern das Wasser reichen? Und wie gut ist die Musikfunktion? Wo liegen Gemeinsamkeiten und wo die Unterschiede zwischen vorherigen Modellen? Ob es mit Geräten anderer Hersteller konkurrieren kann und wo die Vor- und Nachteile dieses Handys liegen, lesen sie hier.

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Samsung legt bei der Verpackung seiner Handys Wert auf ein klassisches und schlichtes Design. So auch bei diesem Modell. Der Karton ist in grau gehalten. Auf der Vorderseite ist relativ klein das Handy abgebildet. Den größten Platz nimmt ein Foto ein, das fünf junge Leute zeigt die mit dem Handy Musik hören. Damit ist die Zielgruppe von Samsung klar. Allerdings könnte die Gestaltung der Verpackung wesentlich peppiger sein. Öffnet man den Karton, findet man im inneren einen „Eierkarton“, der Handy, Akku, Ladegerät, Datenkabel, Headset, eine CD- Rom und eine Bedienungsanleitung enthält. Diese Ausstattung ist man von Samsung gewöhnt, ist also Standard und völlig ausreichend.Schaut man sich das Mobiltelefon etwas genauer an, stellt man fest, dass der Zusammenbau kinderleicht ist. SIM-Karte rein, Akku drauf, fertig. Alles passt auf Anhieb. Man braucht weder lange Fingernägel noch Werkzeug. Auch der Auseinanderbau funktioniert gewohnt einfach. Betrachtet man das Handy nun von allen Seiten, fällt sofort das edle und hochwertige Design auf. In diesem Bereich punktet Samsung durch klare aber weiche Linien und hochwertige und robuste Materialien. Auch wenn Samsung seinem Stil treu bleibt, schaffen es die Koreaner, jedem Modell seinen eigenen Charakterzug zu geben. Bei dem SGH-X800 sind es die Lautsprecher, die sich oben rechts und links neben der Verankerung der Klappe befinden. Die Größe des Geräts ist optimal.

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Test des Samsung SGH-X800-3Der Klappmechanismus funktioniert einwandfrei und sogar mit einer Hand. Das liegt vor allem daran, dass das Handy sehr gut in der Hand liegt. Es fühlt sich stabil und robust an, auch wenn es für sportliche Zwecke sicherlich nicht geeignet ist. Die Spaltmaße sind gering und die Tasten sind tief in der Tastatur versenkt, dadurch bieten sie kaum Angriffsflächen für Schmutz und Staub. Die Steckplätze für Anbauteile sind durch Klappen vor Verschmutzung geschützt. Die Anbauteile sind alle passgenau und lassen sich leicht anbringen und entfernen. Praktisch ist, dass man auch älteres Zubehör, also von Vorgängern, weiter benutzen kann. Auf der linken Seite des Handys findet man eine Wipptaste, mit deren Hilfe man die Lautstärke sowohl beim Telefonieren als auch beim Hören von Musik regeln kann. Auf der rechten Seite findet man eine Taste, die zum einen zur Aktivierung der Kamera und zum anderen als Auslöser dient. Vorne auf der Klappe findet man ein kleines Display, die Kamera und Tasten zur Bedienung des MP3-Players. Klappt man das Handy auf, findet man ein größeres Display und das Tastenfeld.

Hierbei ist die Struktur typisch für Samsung. Auch hier verlässt man sich auf alt bewährtes. Das Tastenfeld ist zweigeteilt. Im oberen Bereich finden sich die Tasten zur Menünavigation, im unteren Teil findet sich ein normales Zahlenfeld. Die Menütasten sind "Pfeiltasten", die in einem Quadrat angeordnet wurden. Test des Samsung SGH-X800-4In ihrer Mitte findet sich die Auswahltaste, mit der man gleichzeitig das Internetprogramm starten kann. Links und rechts davon befinden sich die "Soft- Tasten", die der Auswahl im Menü dienen. Unter ihnen befindet sich eine Taste zur Anrufannahme und eine zum Beenden von Gesprächen. In ihrer Mitte liegt die Taste zum Löschen falscher oder ungewollter Eingaben. Schön sind die klare Struktur und die gute Fühlbarkeit der Tasten. Die Taste mit der Zahl "5" ist nicht nur durch die üblichen Punkte markiert sondern auch etwas tiefer als die übrigen Tasten. Das hilft beim Zurechtfinden auf dem Tastenfeld. Ebenfalls unterstützend wirkt der breite Abstand zwischen Menü- und Zahlenfeld. Der Vibrationsalarm ist stark genug um ihn zu spüren, aber leider auch recht laut und in Situationen, die Ruhe benötigen, nicht zu empfehlen. Alles in allem macht Samsung bei der Verarbeitung und auch bei dem Design wieder einmal keine Kompromisse. Das Handy wirkt edel, aber trotzdem robust und besticht durch seine schlichte Eleganz.Test des Samsung SGH-X800-5Die Sprachqualität ist gut. Alles kommt klar, deutlich und unverzerrt an. Ab und zu wirkt der Gesprächspartner ein wenig metallisch. An einer stark befahrenen Straße hat man ein bisschen Mühe den anderen zu verstehen. Gut ist das sie Qualität des Gesprächs nicht durch ein schwaches Netz beeinträchtigt wird. Die Gesprächslautstärke lässt sich ganz leicht während des Gesprächs durch die zwei Tasten an der linken Seite des Handy einstellen. Das funktioniert sehr gut und ist äußerst praktisch. Der Empfang ist immer gut. Auch mit schwachen Netzen hat man vergleichsweise guten Empfang. Die Standbyzeit liegt bei 180 Stunden und die Gesprächszeit bei bis zu 3 Stunden. Diese Herstellerangaben stimmen auch ungefähr mit der Realität überein, diese Leistung ist nicht mehr auf dem neusten Stand, und ein besserer Akku wäre wünschenswert. Trotzdem ist der Akku deutlich stärker als der seiner Vorgänger. Er hält bei normaler Benutzung zwischen drei und vier Tagen. Diese Zeit verkürzt sich drastisch, wenn man den Mp3-Player benutzt. Dann hat man im Höchstfall zwei Tage.Test des Samsung SGH-X800-6Das Handy besitzt zwei Displays. Ein Display befindet sich auf der Oberseite der Klappe. Es handelt sich um ein UFB Display, das bei einer Größe von zirka 20 X 20 mm eine Auflösung von 96 X 96 Pixel und 65536 Farben hat. Bei dem zweiten Display handelt es sich um ein TFT Display und hat bei einer Größe von 35 X 29 mm eine Auflösung von 176 X 220 Pixel und 262144 Farben. Die Farbwiedergabe sowie die -brillanz von diesem Display sind hervorragend. Die Farben leuchten und wirken satt. Alles ist gestochen scharf. Bei starker Sonneneinstrahlung hat man ein wenig Schwierigkeiten etwas auf dem Display zu erkennen. Dafür glänzt es im Dunkeln mit hervorragender Beleuchtung und guter Farbwiedergabe.

Man kann die Hintergrundeinstellungen des Displays verändern. Also zum Beispiel Eigene Bilder als Hintergrund verwenden. Die Displayhelligkeit kann verändert werden, ebenso wie die Dauer der Beleuchtung oder die Farbe der Schrift. Der Kontrast ist voreingestellt und lässt sich nicht verändern. Die Begrüßung kann nach Belieben ein- oder ausgeschaltet werden und natürlich auch mit einem persönlichen Text versehen werden. Ein Displayschoner ist nicht vorhanden, ist aber auch nicht notwendig, da man das Handy bei Nichtbenutzung sowieso schließt. Bei dem Außendisplay kann man ebenfalls zwischen diversen Hintergrundbildern wählen. Als Bildschirmschoner dient hier eine Digitaluhr. Praktisch ist, dass verpasste Anrufe oder empfangene Nachrichten durch Symbole auf diesem Display dargestellt werden. Dadurch muss man das Handy nicht immer aufklappen.

Aktiviert man die Kamera, dient das Display als Sucher. Die Qualität ist gut. Sie fotografiert genau das, was der Sucher zeigt. Die Kamera hat eine Auflösung von 1280 X 1024 Pixel und einen fünffach digitalen Zoom. Die Qualität der Bilder ist in Ordnung aber eher durchschnittlich, für einen Schnappschuss zwischen durch völlig ausreichend. Im Dunkeln oder bei schwacher Beleuchtung steht einem ein Fotolicht zur Verfügung, das auch ausreichend stark ist. Die Kamera ist schnell aktiviert und auch der Auslösemechanismus funktioniert schnell und präzise. Zusätzlich kann man zwischen verschiedenen Effekten wählen: Schwarzweiß, Negativ, Sepia, Prägung, Antik, Mondschein und Nebel. Auch die Größe der Bilder lässt sich ändern, man kann sie spiegeln oder drehen. Außerdem kann man Rahmen, Bilder, Cliparts, Emoticons, oder Texte in die aufgenommenen Bilder einfügen. Auch die Helligkeit der Aufnahme lässt sich vor dem Fotografieren einstellen. Man kann wählen zwischen Einzelbild- Serienbild- und Mosaikaufnahme. Der Wechsel von der Kamera- zur Videofunktion funktioniert recht einfach. Lediglich nach dem Aktivieren der Kamera im Menü "Video aufnehmen" wählen und schon kann es losgehen. Der Auslöser dient hierbei zum einen als Start- und zum anderen als Stopptaste. Die Effekte die einem hier zur Verfügung stehen sind dieselben, wie bei der Kamerafunktion.

Gemachte Fotos werden automatisch nach der Aufnahme im Ordner "Fotos" abgelegt. Dieser Ablauf lässt sich weder ändern, noch lässt sich ein anderer Speicherort wählen. Nachträglich kann man, in dem Ordner "Dateien" die Bilder umbenennen und sie in den Ordner "bevorzugte Bilder" verschieben. Die Farben der Bilder sind satt. Sie wirken weder pixelig noch verzerrt. Die Farben werden klar und naturgetreu wiedergegeben.

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Die Standardeinstellung des Menüs ist ein auf Icons basierendes Menü. Dies lässt sich allerdings auch in ein so genanntes Flash-Menü ändern. Im Aufbau unterscheiden sich die beiden Menüarten nicht, doch bei Flash werden ausgewählte Icons in den Vordergrund geschoben und sind animiert. Es gibt Icons zu den Punkten Anruflisten, Telefonbuch, Anwendungen, Internet, Nachrichten, Dateiverwaltung, Kalender, Kamera und Einstellungen. Der Aufbau des Menüs ist typisch für Samsung und auch logisch und nachvollziehbar. Die Icons zeigen genau das, was sich hinter ihnen verbirgt.

Es gibt bis zu vier Menüebenen. Die Wege dahin sind kurz, nachvollziehbar und übersichtlich. Die kurzen Wege ersparen langes Suchen und endloses hin- und hernavigieren. Zum Beispiel ist man nach bereits vier Tastenklicken bereit eine SMS zu schreiben. Mit Schnellzugriffsfunktionen geht das natürlich noch schneller. Diese existieren wie bereits erwähnt zur Aktivierung der Kamera und zu Lautstärkenregelung. Aber auch die Pfeiltasten sind mit Shortcuts belegt. Diese lassen sich nach Belieben mit Funktionen belegen. So kann sich jeder sein Handy ganz individuell einrichten und seine ganz persönlichen Favoriten auf diesen vier Tasten positionieren. Die einzigen festen Schnellzugriffsfunktionen liegen bei der rechten Softtaste, dort liegen die Kontakte und die i/OK Taste, mit der man direkt den Browser aktiviert. Außerdem kann man durch gedrückt halten der #- Taste schnell vom eingestellten

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Profil in den Stummmodus und wieder zurück wechseln. Aber dazu später mehr.

Die Schriftart oder -größe kann nicht verändert werden. Dafür kann man aber die Farbe der Schrift beim Wählen einer Nummer verändern. Eine nette Spielerei. Die Schriftgröße im Menü ist ausreichend und auch für Brillenträger geeignet. Beim Wählen sieht man die Zahlen groß und deutlich. Man kann sich aussuchen ob man die Rufnummer immer verbergen, immer zeigen oder die Standardeinstellung (gleichbedeutend mit Nummer zeigen) wählen möchte. Diese Einstellung findet man unter "Einstellungen" bei dem Unterpunkt "Netzdienste". Auch eine automatische Wahlwiederholung steht einem zur Verfügung.

Den Anruflisten ist ein eigener Menüpunkt gewidmet. Dort sind alle Anrufe in verschiedenen Listen erfasst. Es gibt Listen für unbeantwortete Anrufe, gewählte Rufnummern und empfangene Anrufe. Diese Aufteilung ist so üblich und auch sinnvoll. So kann man sich schnell einen Überblick über alle Gespräche verschaffen.

Das Schreiben einer SMS funktioniert gewohnt einfach. Zum einen ist das Handy T9-fähig, zum anderen kann man überlange SMS schreiben und empfangen. So sind dem SMS-Spaß keine Grenzen gesetzt. Durch die gute Aufteilung der Tastatur kann man sogar blind SMS schreiben. Das Wörterbuch ist natürlich auch lernfähig. In eine SMS lassen sich Bilder, Animationen und Melodien einfügen. Zusätzlich kann man Dinge anhängen, wie zum Beispiel, Visitenkarten oder Termine. Das Versenden einer MMS funktioniert ebenso einfach wie das Verschicken einer SMS. Einfach nach "Nachricht erstellen" auf MMS gehen und los geht’s. Ebenso verhält es sich mit den E- Mails. Für SMS kann man eigene Vorlagen erstellen und speichern. Für MMS sind schon einige Vorlagen voreingestellt, es können aber keine eigenen entwickelt werden. Als MMS können Bilder und Videos, Töne und Texte verschickt werden.

Das Gerät ist fähig, polyphone Klingeltöne, Realmusic-Töne und MP3s abzuspielen. Dadurch hat man die freie Auswahl, was die Einrichtung der Klingeltöne angeht. Und da man bei einem Samsunghandy so ziemlich jeder Funktion einen Klingelton zuweisen kann, sind dem Einfallsreichtum keine Grenzen gesetzt und der Spaßfaktor für Musikfans ist sehr hoch. Das Sperren der Tastatur ist nicht möglich, und durch die Klappe auch nicht notwendig. Die Fronttasten lassen sich sperren. Das ist sinnvoll und notwendig, da diese in der Tasche sonst ständig aktiviert werden.Test des Samsung SGH-X800-18Das Mobiltelefon ist Bluetooth-fähig, besitzt aber keine Infrarotschnittstelle. Da Infrarot mittlerweile sowieso von Bluetooth überholt worden ist, wird man diese Funktion nicht sonderlich vermissen. Über Bluetooth kann man alles nach Lust und Laune versenden: Klingeltöne, Bilder, Videos und auch Animationen. Die PC- Synchronisation ist ein Kinderspiel. Man muss lediglich die mitgelieferte Software installieren und schon kann es losgehen. Die Installation läuft problemlos, ebenso wie das Verbinden des Telefons mit dem PC. Ist die Verbindung hergestellt, kann man seine Kontakte verwalten, das heißt, diese können nach Belieben verändert und kopiert werden. Kopieren kann man sie einzeln oder auch mehrere auf einmal. Auch Termine können so übertragen oder hinzugefügt werden, oder Musik kann aufs Handy geladen werden.

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Sprachwahl sowie auch Sprachsteuerung stehen bei diesem Gerät nicht zur Verfügung. Das ist schade, da diese Funktionen besonders beim Autofahren sehr praktisch sind.

Ein Sprachspeicher steht allerdings zur Verfügung. Mit ihm kann man bis zu sechzig Minuten aufnehmen. Diese Funktion ist leicht zu aktivieren. Einfach unter dem Menüpunkt Anwendungen den Unterpunkt Sprachmemo wählen und schon kann es losgehen.

Ebenso können auch Gespräche mitgeschnitten werden. Während des Gesprächs kann man über "Optionen" zwischen verschieden Funktionen wählen. So kann man das Gespräch nicht nur mitschneiden sondern auch während des Gesprächs auf Stumm schalten, einen Kontakt aufrufen, oder einen neuen Anlegen. Auch eine Freisprechfunktion ist vorhanden und kann während des Gesprächs aktiviert werden.

Profile kann man nicht speichern. Man kann nur zwischen dem normalen Modus und dem Stumm Modus wählen. Das ist nicht mehr am Puls der Zeit. Wen man keinen Ton und keinen Vibrationsalarm haben möchte, weil man zum Beispiel in einem Meeting ist, muss man jeden Ton einzeln ausschalten (und das können viele sein), oder man muss das Handy ausschalten. Das ist sehr unpraktisch, wenn es schnell gehen muss und man trotzdem erreichbar sein will.

Besser sieht es mit dem Telefonbuch aus. Begrenzten Platz hat man lediglich auf dem SIM-Karten- Speicher. Auf dem Telefonspeicher hat man etwas mehr Platz zur Verfügung. So kann man auf zwölf Feldern folgende Dinge speichern: Vorname, Name, vier Telefonnummern, Faxnummer, E- Mail- Adresse, Foto, Klingelton, Gruppe und eine Notiz. Die gespeicherten Kontakte

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können bei Bedarf erneut aufgerufen und bearbeitet werden. So kann man immer und überall neue Informationen hinzufügen.

Unter dem Menüpunkt "Kalender" kann man alle Termine eintragen. Man kann wählen zwischen Termin, Jahrestag, Memo und Aufgabe. Wählt man "Termin" kann man den Betreff, die Eigenschaften, das Startdatum, die Startzeit, das Enddatum, den Endzeitpunkt, den Ort, Alarm und Alarmton einstellen und entscheiden ob der Alarm wiederholt werden soll. Beim "Jahrestag" benennt man den Anlass, das Datum, kann den Alarm einschalten und einstellen ob man jedes Jahr erinnert werden möchte. Bei "Memo" kann man lediglich einen Text eingeben, aber keinen Alarm auswählen. Unter "Aufgabe" kann man den Betreff eingeben und Startdatum, Fälligkeitsdatum und Priorität wählen. Ansonsten hat man einen normalen Kalender zur Verfügung. Die Anzahl der Termine die man eingeben kann ist ausreichend.

Die Uhrzeit lässt sich unter dem Punkt "Einstellungen" einstellen. Eine Unterscheidung in Sommer- und Winterzeit ist nicht möglich. Ein Countdownzähler befindet sich unter "Anwendungen. Dort findet man ebenfalls den Wecker, bei dem man zwischen zwei unterschiedlichen Alarmsignalen wählen, oder einen Weckanruf einschalten kann.

Zuletzt kann man noch einen Blick auf den Unterhaltungswert riskieren. Unter "Javaworld" findet man vier Spiele. Es handelt sich um drei "Jump and Run" – Spiele und ein Fußballspiel. Der Unterhaltungswert dieser Spiele ist mäßig.

Die Übertragung von Liedern verläuft genauso einfach wie die restliche PC- Synchronisation. Einfach "Dateien verwalten" anwählen und schon kann man die Lieder aufs Handy übertragen oder auch vom Handy auf den kopieren. Das Telefon wird dabei nicht als Wechsellaufwerk erkannt, sondern wird über die mitgelieferte Software verbunden. Die Lieder die sich auf dem Handy befinden kann man in verschiedenen "Playlisten" zusammen zusammenstellen.

Der MP3- Player zeigt Titel und Interpret an, eine Resumefunktion ebenfalls vorhanden. Einen neuen Ordner kann man nicht erstellen. Alle Lieder werden im Ordner "Musik" gespeichert. Die Musik kann man einmal unter "Dateien verwalten" anwählen, oder man kann den MP3- Player durch die Fronttasten direkt starten. So lassen sich Lieder aus der Wiedergabeliste direkt abspielen. Der Klang der Musik ist metallisch, und das Aufrufen beziehungsweise die Bedienung des MP3- Players ist recht kompliziert. Das trübt ein wenig den Spaß an der Musik und an dem Handy. Diese Funktion hätte ausgefeilter sein müssen um mit der Konkurrenz mithalten zu können.Mit dem SGH-X800 bringt Samsung wieder einmal ein gutes Einsteigerhandy auf den Markt. Trotz kleiner Schwachstellen überzeugt es durch ein sehr schönes und elegantes Design. Durch die hervorragende Verarbeitung und durch die Verwendung robuster und hochwertiger Materialien wirkt das Handy absolut edel und seiner Preisklasse entsprechend. Ebenfalls positiv zu bewerten sind die kinderleichte PC-Synchronisation und das leichte Übertragen von Musik auf das Handy. Kleine Wermutstropfen sind das Fehlen der Sprachsteuerung, und der metallische Klang beim Abspielen von Musik oder beim Telefonieren. Das Mobiltelefon überrascht mit einer akzeptablen Akkuleistung. Minuspunkte bekommt es durch die schlechten Spiele und die recht komplizierte Bedienung des MP3- Players. Alles in allem ist es aber ein gutes Handy, das vor allem durch sein Design und seine Funktionalität überzeugt.

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