Test des Samsung SGH-J150

19 Minuten

Samsung SGH-J150
 

Mit dem SGH-J150 hat Samsung sein Einsteiger-/Low-Price-Segment um ein weiteres Modell in einem hart umkämpften Bereich erweitert. Mit diesem Modell will Samsung „ein solides Mobiltelefon für ein aktives Leben“ mit auf den Weg geben. Egal ob Sie sich im Cafe oder bei einem Kundengespräch befinden, das SGH-J150 ist der passende Begleiter in jeder Situation. Die relativ elegante „Schale“ des neuen Testkandidaten lässt auf einen nicht weniger interessanten „Kern“ des Probanten schließen. Kann der Dauerläufer seine Qualitäten auch in einem härteren Praxisgebrauch unter Beweis stellen? Der Testbericht von inside-handy.de wird diese und auch weitere Fragen beantworten.

Samsung SGH-J150Das SGH-J150 wird einer flachen typischen Samsung-Verpackung geliefert. Der Lieferkarton ist mit dem Modellfoto des J150 auffallend bedruckt und um den Werbespruch „The Glitter – in Premium Slimness" ergänzt. Glitter? – ja durchaus, Premium Slimness? – auch diese Aussage trifft auf das SGH-J150 durchaus zu. Nach dem Öffnen der Verpackung erscheint ein flacher weißer Innenkarton, in dem neben dem Testgerät auch der weitere Lieferumfang rutschfest verstaut ist. Neben dem Serienakku mit einer Kapazität von 800 mAh und dem Netzladeteil findet man noch ein Stereo-Headset (in-ear) und ein kleines Bedienungsanleitungs-Büchlein mit einer Garantiekarte. USB-Verbindungskabel – Fehlanzeige, Speicherkarte – wiederum Fehlanzeige, Daten-CD – Fehlanzeige. Nicht nur das Handy, auch der Lieferumfang ist als „slim" zu bezeichnen.

 

Samsung SGH-J150
Samsung SGH-J150
 

Bereits beim ersten Anfassen kann das funkelnde/glitzernde SGH-J150 seinem Slimness-Status unterstreichen. Mit den Maßen von 111x 45 x 9,9 mm bei nur 66g Gewicht braucht es sich beim Schlankheitswettbewerb sicher nicht verstecken, vor allem die geringe Bauhöhe des Barren-Handys von knapp unter 10 mm prädestiniert das J150 zu einem Hemd- und Hosentaschen-Kandidaten mit besten Trageeigenschaften.

Samsung SGH-J150Die durchgehend dunkle Farbe des SGH-J150 in „Titan Gray" unterstreicht den Eindruck von einem Hauch von Eleganz, der durch die glänzende Oberflächenstruktur noch ergänzt wird. Erstaunlicherweise ist diese Glanzlackierung des Gehäuse-Kunststoffes weit weniger anfällig für Fingerprints wie man meinen könnte. Lediglich die relativ stark spiegelnde Bildschirmabdeckung erweist sich nach einiger Zeit als etwas anfällig für unschöne Bedienungsspuren in Form sichtbarer Fingerabdrücke auf der Front. Das Gehäuse vermittelt im Gesamten einen hochwertigen Charakter – Spaltmasse, Tasten und sonstige Bedienelemente sind passgenau eingearbeitet. Nichts wackelt und das Gehäuse gibt auch bei einem festeren Anfassen keine Geräusche von sich, hier ist die Samsung-typische gute Verarbeitung vorzufinden. Auch die steckbaren Anbauteile, wie das Ladegerät und das Headset sitzen sehr gut in der dafür vorgesehenen Buchse. Die SIM-Karte wird in den Kartenleser des Handys, der sich oberhalb des Akkus in einem Spalt des Gehäuses befindet, eingeschoben, dann den Akku einsetzen, der sich passgenau und nur in der richtigen Lage einsetzen lässt. Zum Schluss wird noch der Akkudeckel, der wie das übrige Gehäuse aus Kunststoff besteht aufgeschoben und das Handy ist bereit für einen ersten Start. Der Deckel sitz wirklich sehr gut und ohne das geringste Spiel, nur beim Öffnen des Akkudeckels macht sich dieser sehr feste Sitz etwas unangenehm bemerkbar, da der Deckel nur mit einer sehr großen Fingerkraft geöffnet werden kann.

Auch im betriebsfertigen Zustand wirkt das Gerät handlich und ansprechend und einem „Premium Slimness"-Status absolut würdig. Der hochwertige Material-Mix des SGH-J150-Phones hinterlässt einen stabilen Eindruck. An den Außenseiten befinden sich der Wippschalter zur Lautstärkeregelung und die Buchse für das Netzladeteil und dem Headset an der linken Seite und eine Buchse für die optionale microSD-Speicherkarte und die Öse für einen Trageriemen auf der rechten Seite. Beide Buchsen sind mit einer gut sitzenden Plastikabdeckung geschützt. Diese Abdeckungen erweisen sich im praktischen Gebrauch als hilfreich gegen eindringenden Staub und Schmutz. An der Ober- und Unterseite des SGH-J150 sind keine Bedienelemente zu finden. Die glatte und glänzende Rückseite des Samsung-Barren ist bis auf das Objektiv der 1.3 MP-Kamera ansonsten leer. Neben einem Farbdisplay in der oberen Gehäusehälfte, das am oberen Rand von einem silberfarbenen Alustreifen eingerahmt wird (unter dem sich ein Lautsprecher verbirgt), fällt auch ein großer runder Nav-Key in der Mitte gleich ins Auge. Der 5-Wege-Nav-Key mit einer zentralen OK-Taste wird von einem dünnen runden Ring eingerahmt. Von der Größe und Form her finden wir diese Umrandung wieder zwischen den einzelnen Tasten der Folientastatur, die eine horizontale Abgrenzung (auch fühlbar) zwischen den Tastenreihen darstellen.

Samsung SGH-J150Um den kreisrunden Nav-Key herum sind noch weitere sechs Tasten in der planen Tastenfolie eingelassen, die nur optisch und nicht fühlbar zu unterscheiden sind. Links und rechts oben finden wir je eine Softmenü-Taste, die statisch mit den Funktionen „Menü"(links) und „Kontakte" rechts vorbelegt sind. Direkt darunter ist eine Taste zum Start der Kamera (links) und die C-Taste mit der Löschfunktion (rechts). Wiederum darunter sind die beiden Tasten zur Rufannahme (links) und Rufbeendigung (rechts), wobei die Rufbeendigungstaste eine Doppelfunktion mit der Ein-/Ausschaltfunktion beinhaltet. Im unteren Gehäusedrittel ist nun noch eine herkömmliche 12er-Handy-Tastatur zu finden. Wie alle Tasten sind auch diese Tasten als eine durchgehende Folientastatur eingebaut. Fühlbare Abgrenzungen gibt es nur durch die vier horizontalen dünnen Querstege und einer leichten Punktkennzeichnung der Zifferntaste 5 (direkt links und rechts am Rande). Eine gleichmäßige und ausreichend helle Beleuchtung der Einzeltasten gewährleistet auch bei schlechten Lichtbedingungen eine jederzeit gute Ablesbarkeit und Erkennbarkeit der Tasten. Zudem kann die Tastenbeleuchtung noch zeitgesteuert (nachts, benutzerdefiniert, immer an) eingesetzt werden, was einem individuellen Komfort bei der Nutzung ermöglicht.

Samsung SGH-J150Die Tasten lassen sich (fast) alle relativ leichtgängig und präzise bedienen. Was etwas negativ auffällt ist der etwas ungleichmäßige und manchmal schwammige Druckpunkt der Einzeltasten (besonders Zifferntasten 1, 4, 7 und 3, 6, 9) und das ungleichmäßige Ansprechverhalten dieser . Bedingt durch die Folienbauweise ist eine deutliche Fühlbarkeit eh schon begrenzt und so kann das SGH-J150 auch beim Blind-SMS-Schreiben nicht überzeugen, da der Gesamteindruck und die schlechte Fühlbarkeit eine deutliche Einschränkung in der Praxis bedeuten. Ein Vibrationsalarm gehört ebenfalls zur Ausstattung des SGH-J150. Dieser Vibra lässt sich wahlweise mit oder ohne den entsprechenden Rufton oder auch zuerst Vibra und dann der Rufton einstellen. Der lautlose Anruf-Signalisierer ist sehr gut zu spüren und gewährleistet auch beim Tragen in der Hosentasche, dass ein eingehender Anruf bemerkt wird.

Samsung SGH-J150Sowohl die Sprachqualität als auch der Empfang sind beim SGH-J150 sehr gut. In allen Frequenzbändern ist ein fehlerfreier Gesprächsaufbau und eine störungsfreie Gesprächsführung möglich. Auch in schwächer versorgten Gebieten blieb das SGH-J150 tapfer online, i. d. R. ohne Unterbrechung der Verbindung. Bei beiden Gesprächspartnern ist die Verständigung klar und deutlich. Die Wiedergabe der Stimme ist auf beiden Seiten unverfälscht und klar, eine deutliche Verständigung (auch bei etwas lauterer Geräuschkulisse) ist praxisgerecht realisierbar.  Während des Gespräches kann mit der seitlichen Wipptaste die Lautstärke verändert werden. Mit zwei Tastenbetätigungen (OK-Taste und linke Softmenütaste) lässt sich die integrierte Freisprecheinrichtung einschalten. Auch hier ist die Verständigung klar und deutlich – die Lautstärke ist auch für eine etwas geräuschvollere Umgebung noch absolut praxistauglich. Die Gesprächs- und Standby-Zeiten liegen laut Hersteller bei bis zu 7 Stunden bzw. bis zu 300 Stunden. Im Praxistest war die Gesprächszeit bei guter Netzversorgung fast zu erreichen. Die Standby-Zeit lag im Test bei ca. 220 Stunden. Bei Nutzung des UKW-Radios bzw. des MP3-Players wurde die Akkuladung merklich schneller verbraucht. Allerdings ist die Akku-Kapazität für mehrere arbeitsreiche Tage in jedem Falle ausreichend, um das Werbeversprechen des Herstellers „…für stundenlanges Telefonvergnügen und tagelanger Erreichbarkeit…" auch in der Praxis erreichen zu können. Als Triband-Gerät mit EDGE-Unterstützung (900/1800/1900 MHz) steht außerdem dem Einsatz weltweit so gut wie nichts im Wege.

Der SAR-Wert des SGH-J150 beträgt 0,57 W/kg.

Samsung SGH-J150Das Samsung SGH-J150 verfügt über ein hochauflösendes TFT-LCD-Display mit 176 x 220 Pixel und 262.144 Farben. Die Größe des Displays beträgt 1,9 Zoll, die sichtbare Diagonale 48 mm, die Breite 30 mm und die Höhe 38 mm. Die Displayanzeige ist klar und hell mit einer guten und gleichmäßigen Farbdarstellung. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt das Display noch ablesbar, allerdings stören teilweise die Spiegelungen der transparenten Abdeckung erheblich und schränken die Erkennbarkeit deutlich ein. Die Helligkeit des Farb-Displays kann in fünf Stufen (von 50 -100 %) eingestellt werden. Der Kontrast kann nicht verändert werden.

Auch die Beleuchtungszeit lässt dich individuell steuern. Als erste Stufe gibt es eine Dimmfunktion, die die Helligkeit nach einer vorwählbaren Zeit von 5 Sekunden bis zu 3 Minuten reduziert. Als zweite Stufe kann die generelle Beleuchtungszeit in einer Spanne von 10 Sekunden bis zu 10 Minuten vorgewählt werden. Jeweils nach Ablauf des vorgewählten Zeitintervalls schaltet das Display zuerst in den gedimmten Zustand, wo die Einzelheiten noch erkennbar sind und dann im zweiten Schritt ganz ab und das Display bleibt dunkel. Die Sichtbarkeit der Statusinfos kann nach dem Abschalten des Displays nur durch Druck auf eine der Hardware-Tasten reaktiviert werden. Für die Darstellung gibt es zwei verschiedene Grundthemen (schwarz oder weiß). Auch lässt sich die Farbe der Schrift beliebig in allen Grundfarben anpassen. Auch die Größe der Schrift kann in drei Stufen (klein, mittel, groß) individuell vorgewählt werden. Statusmeldungen wie Netzstärke, Akku-Ladezustand, Signalisierungsart, Datum und Zeit und bei Bedarf die Home-Verfügbarkeit lassen sich auf dem Display mit einem Blick ablesen. Eine LED-Signalisierung für Netzverbindung bzw. verpasste Anrufe ist leider bei diesem Modell nicht integriert. Das Display kann noch individuell über ein kleines Einstellungsmenü angepasst werden:

  • Standby-Anzeige
  • Hintergrund (Standard – Sonnenblume, Eigene Fotos)
  • Themen(schwarz oder weiß vorgegeben)
  • Textposition (aus, unten, oben)
  • Textstil (Kontur, Normal, Schatten)
  • Textfarbe (Weiß, Gelb, Blau, Grün, Rot, Schwarz)
  • Menü Popup-Liste
  • Wählanzeige (Schriftgröße, Schriftfarbe, Hintergrundfarbe)
  • Begrüßungsmeldung (frei wählbarer Text)

Die 1.3-MP-Kamera des SGH-J150 hat eine maximale Auflösung von 1280 x 1024 Pixel. Bei aktivierter Kamera dient das Display als Sucher. Die Kamera verfügt über einen 4-fachen digitalen Zoom, eine Serienbildfunktion mit 6, 9 oder 15 Aufnahmen, eine Mosaikaufnahme und eine Videokamera-Funktion. Diverse Einstellungen wie digitaler Zoom und Helligkeit (in sechs Stufen) können mit dem Nav-Key vorgenommen werden. Über das erweiterte Einstellungsmenü können u.a. Größe der Aufnahmen (1280×1024, 1024×768, 800×600, 640×480, 320×240, 176×220), Effekte (SW, Negativ, Sepia, Prägung), Weißabgleich (Tageslicht, Glühlampe, Leuchtstoffröhre, Bewölkt), Timer für den Selbstauslöser, verschiedene Effekte und Rahmen, Suchfunktionsmodus (Vollbild mit/ohne Werte und Linien) justiert werden. Auch ein Kamera-Schnellzugriff über alle Handy-Tasten lässt sich individuell programmieren und jeder einzelnen Taste eine dieser Funktionen aus dem Einstellungsmenü zuweisen. Die Auslöseverzögerung ist relativ lang (bis zu 2 Sekunden), was für eine brauchbare Schnappschuss-Funktion im praktischen Gebrauch nicht förderlich ist. Nur bei ruhiger Hand gelingen gute Fotos. Die Belichtung der Bilder ist gleichmäßig. Farbwiedergabe und Brillianz der Aufnahmen sind für ein 1.3 MP-Kameramodul ausreichend. Aufgenommene Bilder lassen sich per MMS, E-Mail und Bluetooth verschicken. Nur unter idealen Bedingungen gelingen meist gute Aufnahmen.

Samsung SGH-J150Nach Aktivierung der Kamera kann der Benutzer wählen, ob ein Foto oder ein Video aufgenommen werden soll. Videoaufnahmen, die bei guten Lichtbedingungen grundsätzlich ruckelfrei und flüssig wirken, können ebenso per MMS, E-Mail oder Bluetooth versendet werden. Bei abnehmender Beleuchtung setzt sehr bald starkes Bildrauschen ein, was die Qualität der Aufnahmen drastisch reduziert. Die Einstellmöglichkeiten der Videofunktion unterscheidet sich nicht groß von der Kamerafunktion. Zu den generellen Einstellungen kann in diesem Modus auch die Videogröße (176×144, 160×120, 128×96) und die Größenbegrenzung (Normal, begrenzt auf MMS-Standard) eingestellt werden. Aufgenommene Bilder und Videos werden im internen ca. 15 MB kleinen dynamischen Gerätespeicher abgelegt. Der interne Speicher ist etwas knapp bemessen, kann aber über den microSD-Speicherkarten-Leser optional mit Speicherkarten erweitert werden, der eine Kartenkapazität bis 4GB klaglos akzeptiert.

 
Samsung SGH-J150
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Die Menüstruktur des Samsung-eigenen Betriebssystems ist einfach und logisch aufgebaut. Auch ohne längeres Studium der Gebrauchsanweisung lassen sich die meisten Menüpunkte intuitiv zuordnen. Die Icons sind klar dargestellt und sind größtenteils selbsterklärend. Die Darstellung über Ions ist statisch und lässt sich nicht ändern.

Über bis zu vier Ebenen kann man problemlos durch das Menü navigieren und die entsprechenden Punkte schnell finden. Als Hilfestellung kann zu den Hauptmenü-Punkten eine automatische Einblendung der Untermenü-Punkte voreingestellt werden. Dies erleichtert deutlich das Auffinden von entsprechenden Untermenü-Funktionen. Der Menü-Übergang kann von der Animation her verschieden gestaltet/vorgewählt werden (Aus, Gleiten, Tür).

Um z.B. eine SMS zu erstellen reichen normalerweise vier Tastendrucke bzw. sogar nur eine bei Benutzung der Schnellwahlfunktion über den Nav-Key. Dem Nav-Key lassen sich wahlweise vier verschiedene Funktionen aus dem Menü zuordnen. Wie und mit welchem Programm der Nutzer den Nav-Key belegt, bleibt ihm selbst überlassen. Die beiden obersten Tasten unter dem Display sind im Grundzustand fest mit „Menü“ und „Kontakte“ vorbelegt. Diese Belegung kann nicht verändert werden.

Die Darstellung und Größe der Schrift ist auch für ältere Menschen klar erkennbar, da auch die Schriftgröße individuell angepasst werden kann und bei der größten Darstellung die Erkennbarkeit in jedem Falle ausreichend gegeben ist. Die Rufnummeranzeige beim Angerufenen kann über den Menüpunkt „Telefoneinstellungen“ vorgewählt werden.

Eine automatische Wahlwiederholung lässt sich bei Bedarf ebenfalls aktivieren. Das SGH-J150 hat integrierte Anruflisten, getrennt nach „Letzter Kontakt“, „Unbeantwortete Anrufe“, „Empfangene Anrufe“ und „Gewählte Rufnummern“. Das Schreiben einer SMS bzw. auch MMS gestaltet sich sehr einfach mit diesem Samsung-Bartype. Eine lernfähige T9-Eingabeunterstützung ist ebenso vorhanden wie eine flexible Speichermöglichkeit der SMS/MMS auf der SIM-Karte bzw. dem Gerätespeicher.

Zeichenzähler und Vorlagen erleichtern die Kunst mit den Buchstaben und erlauben ein flüssiges Schreiben. Bis zu 300 SMS können auf dem internen Gerätespeicher abgelegt werden. Auch ein E-Mail-Programm ist beim SGH-J150 zu finden. Die Einrichtung gestaltet sich sehr einfach und die gängigsten Abruf-Standards nach POP3 und IMAP4 werden von dem Programm unterstützt. Das Programm verfügt auch über eine automatische Abruffunktion der E-Mails wahlweise in Intervallen von 1, 3, 6 oder 12 Stunden.

Eine Download-Beschränkung kann zur Verringerung des Datentraffics aktiviert werden (100KB, 300KB, 500KB). Wahlweise können nur die E-Mail-Header oder aber die kompletten Nachrichten abgerufen werden. Der User kann unter einer Auswahl von 15 vorinstallierten Klingeltönen (auch polyphon) und 5 bereits heruntergeladenen Melodien auswählen.

Jedem Kontakt lassen sich wahlweise ein individueller Rufton, ein Bild und/oder eine Anrufergruppe zuordnen. Selbstgemachte Bilder und aufgenommene Melodien können ebenso einem Kontakt zugeordnet werden. Eine Tastatursperre gewährleistet beim SGH-J150, dass auch beim Tragen in der Tasche keine unbemerkte Aktivierung der Bedienelemente möglich ist. Bei Bedarf lässt sich die Tastatursperre durch eine Automatikfunktion aktivieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Folgende Verbindungsmöglichkeiten sind beim SGH-J150 integriert:

  • Bluetooth 2.0 (+EDR) mit A2DP-Unterstützung (dual)
  • GPRS (Klasse 10)
  • EDGE (Klasse 10)
  • WAP (2.0)
  • USB-Massenspeicher-Unterstützung (optional mit USB-Kabel)

Die Datenübertragung per GPRS/EDGE funktioniert flott und unproblematisch. Internetinhalte lassen sich problemlos abrufen und über den integrierten Browser anzeigen. Die fehlende UMTS-Unterstützung lässt sich verschmerzen, da in diesem Gerätesegment generell eine solche Verbindungsart kaum vorhanden ist. Kleinere Datenmengen können per Bluetooth mit dem PC auf das Handy übertragen werden. Die Bluetooth-Verbindung nach dem Standard 2.0 ist problemlos mit allen Bluetooth-Geräten (Headset, PC) nutzbar. Im Praxistest traten keine Fehler oder Störungen mit den entsprechenden Geräten auf. Eine Datensynchronisation von Kalender und Kontakten des PCs ist mit SGH-J150 nicht vorgesehen, da weder ein optionales USB-Datenkabel und auch keine spezielle Sync-Software von Samsung angeboten wird. Grundsätzlich können die Datendienste per OTA der Netzbetreiber konfiguriert werden.

Das SGH-J150 verfügt über ein integriertes UKW-Radio. Die Bedienung ist sehr einfach, da nicht sehr viele Einstellungsmöglichkeiten integriert sind. Die Wiedergabe lässt sich über das Kabel-Headset und internem Gerätelautsprecher realisieren. Das Kabel-Headset muss jedoch in jedem Falle angeschlossen sein, da es auch als Antenne für den Empfang der Radioprogramme dient. Leider findet man weder eine RDS- noch Equalizer-Funktion. Bei diesem Radio muss man mit einem automatischen Sendersuchlauf, einer optionalen Hintergrundwiedergabe und 20 Sender-Speicherplätzen vorlieb nehmen. Als kleines Zubehör gibt es noch eine Programmerinnerungs-Funktion, mit der (ähnlich einem Wecker) zu einer bestimmten Zeit ein vordefinierter Alarm den Nutzer auf ein Hörprogramm aufmerksam macht. Es können bis zu drei unterschiedliche Erinnerungszeiten einprogrammiert werden.

Das Samsung SGH-J150 verfügt über eine Sprachmemo-Funktion zur Aufzeichnung von Diktaten und Mediadateien. Eine Sprachwahl ist allerdings nicht mit integriert. Dafür können die Aufnahmen der Sprachmemos als Ruftöne zugeordnet werden. Die Kalenderfunktion des SGH-J150 ist als Basisausstattung der Organizer-Funktion für einfache Terminplanungen ausreichend. Ein Standard-Termin kann ebenso eingegeben werden wie ein Jahrestag, darüber hinausgehende Funktionen sollte man indes nicht erwarten. Über die integrierte Freisprecheinrichtung lassen sich bequem Gespräche führen. Sowohl Lautstärke als auch Wiedergabequalität sind gut und in einer voll praxisgerechten Ausprägung. Über klassische Umgebungs-Profile verfügt das SGH-J150 ebenso: „Normal, Stumm, Pkw, Besprechung, Draussen, Offline“. Jedes der Profile kann individuell angepasst werden. Bei Bedarf können zusätzlich noch eigene Profile erstellt und hinzugefügt werden. Bei einem aktiven Gespräch kann über das Optionsmenü eine Sprachoptimierung eingeschaltet werden, eine hörbare Veränderung ist bei Aktivierung allerdings nicht zu bemerken. Als zweites Komfortmerkmal während eines aktiven Gespräches kann ein sogenannter „Flüstermodus“ aktiviert werden. Auch bei diesem aktivierten Modus ist kein signifikanter Unterschied in der Sprachwiedergabe festzustellen.

Samsung SGH-J150
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Ein Telefonbuch, das bis zu 1000 Einträge aufnehmen kann, ist die Datenbasis des SGH-J150 für die gespeicherten Namen und Nummern. Jedem Kontakt lassen sich vier verschiedene Rufnummer, eine E-Mail-Adresse, ein Bild, ein spezieller Rufton, eine Anrufergruppe, ein Jahrestag/Geburtstag und eine kleine Notiz zuordnen. Nützliches Zubehör wie Memo-Programm, Zeitzonenprogramm, Wecker, Taschenrechner, Umrechner, Timer, Stoppuhr und ein kleines Bildbearbeitungsprogramm runden die für ein Low-Price-Gerät gute Ausstattungsliste des Samsung SGH-J150 ab. Auch ein solider MP3-Player mit den gängigsten Funktionen (Equalizer, Zufallswiedergabe, Wiederholungsmodus) ist auf dem J150 zu finden. Vor allem eine vielfältige Equalizer-Funktion (Bassverstärkung, Höhenverstärkung, Normal, Dance, Pop, Rock, Jazz, Klassik, Gesprochenes Wort) ermöglicht eine gute Sound-Anpassung innerhalb der MP3-Anwendung. Formate wie MP3, AAC, AAC+ und MIDI erkennt der Player ohne Probleme. Der Klang und die Wiedergabe der Audiodateien über Headset (kabelgebunden), FSE und A2DP-Stereo-Kopfhörer ist von einer guten Qualität.

Auf dem Gerät sind bereits diverse Spiele vorinstalliert (Cannonball, Forgotten Warrior, Freekick, Arch Angel, Midnight Pool, Minigolf Las Vegas, Paris Hilton´s Diamond Quest, Tetris Mania, Asphalt2), die dem SGH-J150-User bei Bedarf Entspannung bringen. Neben dem Samsung-typischen Sicherheits-Feature „uTrack“ ist beim Samsung SGH-J150 auch eine erweiterte Sicherheitssperre „Privat-Sperre“ mit an Bord:

  • uTrack (zum Auffinden des Handys bei Diebstahl) ermöglicht das automatische Versenden einer SMS an ein beliebiges Handy nach dem Wechsel der SIM-Karte
  • Privat-Sperre: zum individuellen Verschlüsseln von unterschiedlichen Dateien (Alle, Anrufliste, Telefonbuch, Nachrichten, Bilder, Videos, Musik, Töne, Andere Dateien, Speicherkarte, Memo) per Sicherheitscode Dadurch bleiben Daten und Telefon vorbildlich gegen unbefugte Einsicht und Ingebrauchnahme geschützt.
Samsung SGH-J150
 

Überraschend solide und gefällig präsentiert sich das Samsung SGH-J150. Sowohl von der Verarbeitung als auch von der Optik kann dieses Modell aus dem Low-Price-Segment auch mit Modellen der Mittelklasse ohne Probleme mithalten. Auch von der Ausstattung her lässt sich das J150 nicht lumpen, sowohl die Multimedia-Eigenschaften als auch die Basisfunktionen für Gespräche und Nachrichten sind nicht von schlechten Eltern. Nur die etwas unpräzise Tastatur und die schlechte Kameraleistung schmälern das Gesamtergebnis etwas. Ein Dauerläufer für (fast) jede Situation ist das SGH-J150 auf jeden Fall.

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