Test des Samsung SGH-i750

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Samsung und Windows Mobile – eine neue Symbiose. Für das neue Slider-Smartphone SGH-i750 präsentiert Samsung eine Vielzahl von Neuerungen. Die technische Ausstattung und das innovative Bedienkonzept, die der Hersteller einem seiner jüngsten Sprösslinge mit auf dem Weg gegeben hat, versprechen eine interessante Smartphone-Neuheit. Ausgestattet mit Windows Mobile 2003 SE statt dem aktuelleren Windows Mobile 5.0 – trotzdem noch zeitgemäß? Ein kompakter Slider mit dem Funktionsumfang eines PDA-Smartphones – wie diese Konzeptumsetzung in der Praxis funktioniert soll unser ausführlicher Test zeigen.Das SGH-i750 wird in einer schlichten schwarz/weissen Box geliefert. Die Aufmachung des Kartons ist für ein Topgerät eher zu schlicht. Der überdurchschnittliche Lieferumfang ist etwas mehr als Standard. Neben dem Serien-Akku mit 1100mA und einem Netzladeteil hat Samsung dem Gerät auch noch ein Stereo-Headset und ein Video/USB-Kabel beigelegt. Absolut nicht Standard ist die Tischladestation mit separatem Akku-Ladeschacht und das dazugehörige USB-Kabel. Eine ausführliche Betriebsanleitung auf CD, eine CD mit Synchronisationssoftware, Treibern und Zusatzprogrammen, ein Quick-Guide und ein USB-Verbindungskabel runden den Lieferumfang ab.

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Test des Samsung SGH-i750-4Spontan beim ersten „Anfassen“ liegt der Slider gut in der Hand. Bedingt durch das relativ hohe Eigengewicht von 150 Gramm erscheint er voluminöser als vergleichbare Slider-Modelle. Das grau-schwarze Finish mit der Alu-Hochglanz-Einfassung des zentralen Steuerknopfes verleiht dem Handy einen sportlichen Charakter. Die matt gehaltene schwarze Oberflächenstruktur vermittelt einen dezenten Eindruck. Die alufarbenen Gehäuseteile in leichter Glanzoptik bilden einen ansprechenden Kontrast.

Das Gehäuse wirkt sehr hochwertig – Spaltmaße, Tasten und sonstige Bedienelemente sind sehr passgenau eingearbeitet. Nichts knarzt oder wackelt, hier ist die Samsung-typische hochwertige Verarbeitung vorzufinden. Das SGH-i750 wirkt wie aus einem Guß.

Das Einlegen der Simkarte erfordert beim ersten Mal etwas Aufmerksamkeit. Der Simkartenleser ist etwas versteckt auf der Rückseite des Displays neben einem microSD-Kartenleser untergebracht. Unter einen kleinen Schieber kann die Simkarte eingelegt und bei Bedarf wieder herausgenommen werden. Dann den Li-Ionen-Akku einsetzen – fertig! Auch im betriebsfertigen Zustand wirkt der Business-Slider noch handlich und ansprechend. Das hochwertige Material des Gehäuses hinterlässt einen stabilen Eindruck. Der Slider lässt sich einfach mit einem Daumen bedienen.

Test des Samsung SGH-i750-5An den Außenseiten befinden sich ein Schiebeschalter zur Display-Aktivierung und zum Lock des Gerätes, die Kamera-Auslöser-Taste, die USB-Ohrhörer-Buchse mit einer etwas fummeligen Plastikabdeckung und der versenkte Reset-Knopf. Am oberen Gehäuserand befindet sich das Infrarot-Auge und der Einschub für den Plastikstift zur Bedienung des Touchscreens. An der Unterseite ist die Buchse für das Netzladekabel und das Mikrofon untergebracht. An der linken Geräteseite befinden sich der Wippschalter für die Lautstärkeregulierung und der Knopf für die Sprachaufnahme-Aktivierung.

Auf dem Vorderteil des Sliders dominiert ein Bildschirm mit 240 x 320 Pixel, der eine Touchscreen-Funktionalität aufweist. Die vier frei belegbaren Schnellwahltasten sind unter dem Display untergebracht und darunter der zentrale 5-Wege-Steuerknopf, der von einer Menütaste, einer Löschtaste und je einem Ein- und Ausschalteknopf eingerahmt ist.

Nach dem Aufschieben des Sliders wird die darunterliegende Standard-Handytastatur sichtbar. Die Zahlen-/Buchstabenreihen sind mit einer glänzenden, gebogenen Aluleiste getrennt, was optisch sehr ansprechend wirkt.

Die Tasten lassen sich alle sehr leichtgängig und präzise bedienen. Ein deutlicher Druckpunkt und ein sauberes Ansprechverhalten gewährleisten ein zügiges und exaktes Arbeiten mit der SGH-i750-Tastatur.

Der integrierte Vibrationsalarm kann wahlweise oder ohne Rufton eingestellt werden. Der Vibrationsalarm ist deutlich zu spüren.

Auf der Rückseite dominiert die 2-Megapixel-Kamera mit Fotolicht.Test des Samsung SGH-i750-6Die Sprachqualität und der Empfang sind sehr gut. Bei beiden Gesprächspartnern ist die Verständigung klar und deutlich. Während des Gespräches kann mit der seitlichen Wipptaste die Lautstärke verändert werden. Mit einer Softtaste auf dem Bildschirm lässt sich die integrierte Freisprecheinrichtung eingeschalten. Auch hier ist die Verständigung klar und deutlich – die Lautstärke ist auch für eine etwas lautere Geräuschkulisse in der Umgebung absolut praxistauglich.

Die Gesprächs- und Standby-Zeiten sind vom Hersteller mit 270 Minuten und 117 Std. angegeben. Je nach Nutzung (Touchscreen bzw. WLAN) verkürzen sich diese Zeiten teilweise erheblich. Im Praxistest war nach intensiver Nutzung der Akku bereits nach knapp einem Tag erschöpft. Als Handset mit Triband und WLAN steht außerdem dem Einsatz (fast) weltweit nichts im Wege.Test des Samsung SGH-i750-7Das Samsung SGH-i750 verfügt über ein hochauflösendes TFT-LCD-Display mit 240 x 320 Pixel und 65.536 Farben. Die Farben werden satt angezeigt und die Ausleuchtung des Bildschirms ist sehr gleichmäßig. Dies gilt allerdings nur bei „normalen“ Verhältnissen in Räumen. Bei direkter Sonneneinstrahlung oder anderer starker Lichtquellen reduziert sich die klare Display-Erkennbarkeit erheblich. Die Bilddarstellung wirkt dann matt und Einzelheiten sind nur noch schwer zu erkennen. Hier muss wohl der Touchscreen-Eigenschaft Tribut gezollt werden, wie auch bei anderen Herstellern mit vergleichbarer Displayfunktionalität ähnliche Einschränkungen erkennbar waren (z.B. Sony Ericsson M600i). Dass bei Geräten mit Touchscreen auch bessere Ergebnisse in heller Umgebung zu erzielen sind, beweist z.B. der Treo 650.

Die Helligkeit des Farb-Displays kann in fünf Stufen von „Energiesparen“ bis „superhell“ eingestellt werden. Der Kontrast kann nicht geändert werden. Wohl verfügt das Handy über eine „ClearType“-Einstellung, die bei den Buchstaben den Stufeneffekt verringern soll.

Test des Samsung SGH-i750-8Die Displaydarstellung lässt sich im Hochformat, Querformat (linkshändig) und Querformat (rechtshändig) einstellen. Der Energiesparmodus lässt sich mit einer wahlweisen Verzögerung von zehn Sekunden bis fünf Minuten aktivieren, wobei nach der voreingestellten Zeit die Beleuchtung deaktiviert wird. Ein Bildschirmschoner steht dem Handy-User nicht zur Verfügung. Jedoch lassen sich Hintergrund und Themes (drei als Standard im Gerät implementiert) als Zusatzsoftware nachträglich installieren. Im „Heute“-Modus des Displays lassen sich Statusmeldungen wie Netzstärke, Akku-Ladezustand, Signalisierungsart, Datum und Zeit und bei Bedarf die Bluetooth- bzw. WLAN-Funktion auf dem Display mit einem Blick ablesen. Darüber hinausgehende Informationen wie Termine, Posteingang der Nachrichtendienste, Aufgaben und die Besitzerinformationen können individuell auf dem „Heute“-Bildschirm dargestellt werden. Je nach Energiespar-Profil schaltet das Display ab und bleibt dunkel. Statusinfos können dann nur durch Betätigung des seitlichen Schiebeschalters angezeigt werden. Bei aktivierter Lockfunktion sind wichtige Statusmeldungen wie verpasste Anrufe, neue Mitteilungen etc. nicht zu erkennen. Hier muss erst die Tasten- bzw. Bildschirmsperre deaktiviert werden, damit diese Informationen für den Handy-Nutzer erkennbar werden. Eine LED-Signalisierung für Netzverbindung bzw. verpasste Anrufe ist nicht integriert.

Das SGH-i750 verfügt über eine integrierte 2-Megapixel-Kamera mit einer max. Auflösung von 1632 x 1224 Pixel. Über das Menü der Kamera lassen sich alle wichtigen Einstellungen wie Auflösung, Weissabgleich, Qualität, Fotolicht, Helligkeit, Speicherort, Einzel- oder Serienbild und Selbstauslöser steuern. Ein Digitalzoom rundet das sehr gute Funktionspaket der integrierten Kamera ab. Die geschossenen Bilder können sofort und direkt als MMS übertragen werden. Weitere Versandmöglichkeiten sind nur über Umwege (z.B. Mailprogramm als angehängte Datei) realisierbar. Bilder gelingen sehr gut und sind auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen durch das integrierte Fotolicht sehr brauchbar.

Test des Samsung SGH-i750-9Wohl können Bilder und Videos entweder im internen ca. 50 Megabyte großen dynamischen Gerätespeicher oder auf der optionalen MicroSD-Karte abgelegt und über die integrierten Player betrachtet werden. Der Speicher ist damit völlig ausreichend bemessen, zumal die Speichererweiterung mittels MicroSD-Speicherkarte kaum Wünsche offen lässt.

Auf dem berührungssensitiven Display können Eingaben getätigt werden bzw. durch die integrierte Handschrifterkennung Texte verfasst werden. Dies gelingt nach einer kurzen Eingewöhnungsphase relativ gut. Der mitgelieferte Stylus ist etwas kurz geraten, obwohl er ausziehbar ist, was sich bei größeren Händen mit leichten Schwierigkeiten bei der Buchstaben- bzw. Zeicheneingabe bemerkbar macht.Test des Samsung SGH-i750-10Generell zeigt sich das Pocket-Windows-Betriebssystem 2003 SE in der gewohnt guten Funktionalität. Nur bei vielen geöffneten Anwendungen im Multitasking-Betrieb verlängern sich die Reaktionszeiten zum Teil erheblich. Die Windows-typische Sanduhr ist dann deutlich öfter und länger zu sehen und stellt die Geduld des Handy-User´s manchmal auf eine längere Geduldsprobe. Auch beim Aufruf neuer Programme ist manchmal Geduld gefragt, bis das Gerät die gewünschten Funktionen startet.

Die Menüstruktur ist Pocket-Windows-typisch aufgebaut. Wer im Umgang mit einem Windows-Betriebssystem am Desktop geübt ist, der kann sich sehr schnell und intuitiv durch die Menüstruktur des SGH-i750 bewegen. Eine Studie des mitgelieferten Handbuches auf der beigefügten CD ist dann nur selten notwendig. Die Icons sind klar dargestellt und sind größtenteils selbsterklärend. Über teilweise bis zu fünf Ebenen kann man per Stifteingabe bzw. Tastendruck rasch durch das Menü navigieren und die gesuchten Punkte finden.

Test des Samsung SGH-i750-11Um z.B. eine SMS zu erstellen reicht normalerweise ein Tastendruck bzw. eine Betätigung des Softkey´s am Display, um eine Aktivierung dieser Funktion durchzuführen. Die vier Schnellwahltasten unterhalb des Bildschirmrandes können variabel mit unterschiedlichen Programmen belegt werden. Auch im Startmenü des Betriebssystems können individuell die Programme als Schnellstart definiert werden. Die „Heute-Funktion“ des Display´s zeigt die voreingestellten Informationen über bevorstehende Ereignisse und aktuelle Meldungen über Zustand und laufende Aktivitäten.

Ein Windows-Taskmanager ermöglicht nach dem Multitasking-Prinzip den Aufruf der aktuell geöffneten bzw. verwendeten Programme bzw. ermöglicht einen Wechsel der Anwendungen im echten Multitasking.

Die Darstellung und Größe der Schrift ist relativ klein und erfordert ein gutes Sehvermögen. Auch die Touchscreen-Bedienung mit dem Stylus erfordert eine ruhige Hand, um eine fehlerfreie Bedienung zu gewährleisten.

Die Rufnummeranzeige beim Angerufenen kann nur generell freigeschaltet oder gesperrt werden. Eine fallweise Unterdrückung der Rufnummer ist nicht möglich.

Das SGH-i750 hat eine integrierte Anrufliste, die nur nach Symbolen „Rufe in Abwesenheit“, „Empfangene Anrufe“ und „Gewählte Rufnummern“ eine Unterscheidung möglich macht.

Das Schreiben einer SMS bzw. auch MMS gestaltet sich sehr einfach mit dem Samsung-Smartphone-Slider. Eingaben können sowohl über die Handy-Tastatur, eine virtuelle Bildschirmtastatur, eine Strichzugerkennung oder eine Handschrifterkennung (Transcriber) getätigt werden. Eine T9-Eingabehilfe unterstützt dabei bei allen Eingabearten.

Test des Samsung SGH-i750-12Die Handy-Tastatur ist gewohnt komfortabel zu bedienen. Die Tasten haben generell einen guten Druckpunkt und sind mit den ausreichenden Abmessungen relativ zielsicher zu bedienen. Bei der Benutzung der virtuellen Bildschirmtastatur und der Handschrifterkennung ist schon etwas mehr Geduld und Übung gefragt. Durch das relativ kleine und dadurch doch erheblich begrenzte Display ist ein genaues Arbeiten mit einer ruhigen Hand zur Erzielung guter Eingabeergebnisse unumgänglich. Grundsätzlich gelingt das Schreiben von Texten auch mit diesen Eingabemethoden nach einer gewissen Eingewöhnungszeit relativ fehlerfrei.

Angenehm ist, dass für jede Funktion wahlweise eine Hardwaretaste oder eine Touchscreen-Eingabe vorhanden ist.

Der User kann unter den zehn vorinstallierten Klingeltönen (polyphon 64-stimmig) auswählen. Optional lassen sich weitere (auch selbstkomponierte) Klingeltöne laden und speichern. Den gespeicherten Kontakten lassen sich keine individuellen Ruftöne oder Bilder und/oder eine Anrufergruppe zuordnen.

Ein integriertes Radio sucht man beim SGH-i750 vergeblich.Test des Samsung SGH-i750-13Folgende Verbindungsmöglichkeiten sind integriert:

  • IR
  • GPRS
  • WAP (2.0)
  • EDGE
  • USB (mit Massenspeicherunterstützung)
  • Bluetooth (mit A2DP-Stereo-Unterstützung)
  • PC-Synchronisierung
  • SyncML
  • WLAN (802.11b)

Die Datenübertragung per GPRS funktioniert flott und unproblematisch. Internetinhalte lassen sich problemlos abrufen und über den integrierten Browser anzeigen. Die integrierte EDGE-Unterstützung beschleunigt bei Bedarf den Datentransfer. UMTS hätte diesem Smartphone als Ergänzung noch gut zu Gesicht gestanden.

Die IR-Verbindung ist problemlos nutzbar.

Über Bluetooth verfügt das SGH-i750 ebenfalls. Hier ist besonders die A2DP-Unterstützung erwähnenswert, die einen kabellosen Kopfhörerbetrieb ermöglicht. Eine Verbindungsaufnahme mit unterschiedlichen Bluetooth-Geräten war problemlos möglich.

Die USB-Verbindung klappt generell sehr gut – das Samsung-Smartphone wurde als Massenspeicher/Laufwerk problemlos erkannt. Dadurch war eine Übertragung von MP3-Songs, Bildern und Videos auf den internen Gerätespeicher und der microSD-Speicherkarte schnell und problemlos möglich.

Test des Samsung SGH-i750-14Grundsätzlich ist die Möglichkeit der Datensynchronisierung mit einem PC vorhanden. Die mitgelieferte ActivSync-Software in der Version 3.8 ließ sich sowohl auf einem XP-Rechner als auch einem Win2000-PC erfolgreich installieren. Die Synchronisation mit dem Desktop-PIM (Outlook 2003) klappt reibungslos. Kontakte, Termine, Aufgaben und E-Mails werden korrekt und sehr schnell abgeglichen.

Grundsätzlich können die Datendienste per OTA der Netzbetreiber konfiguriert werden. Die manuelle Einrichtung von Nachrichten- und Verbindungskonten sollte nur von erfahrenen Nutzern vorgenommen werden, da dies beim SGH-i750 teilweise nur sehr umständlich möglich ist. Vor allem die Einrichtung einer Internet-Verbindung über einen WLAN-Router war mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden. Detaillierte Kenntnisse über DNS-Server, statische oder dynamische IP-Adressen, VPN-Einstellungen und APN-Einträge sind erforderlich, um eine funktionierende WLAN-Verbindung herzustellen. Bei zwei von drei getesteten WLAN-Routern verweigerte der Samsung-Slider hartnäckig eine Verbindungsaufnahme. Verbindungsprofile über WLAN zum automatischen Abruf der E-Mail-Konten konnten nur unvollständig bzw. unzureichend eingerichtet werden.

Im Vergleich zu anderen Smartphones wie Nokia E61/E70 ist beim SGH-i750 kein IMAP-IDLE-Mailabruf möglich. Mit den IMAP-IDLE-fähigen Test-Account´s „freenet“ und „noxa“ war die IDLE-Funktion nicht realisierbar. Die normalen IMAP-Einstellungen funktionieren genauso wie der POP3-Abruf der E-Mails. Eine Pushfunktion der E-Mails über einen Exchange-Server soll laut Hersteller möglich sein.

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Das Samsung SGH-i750 verfügt über einen Voice-Recorder, der mit der seitlichen Taste aktiviert werden kann. Eine Sprachwahl ist ebenfalls integriert. Die Aufnahmen des Voice-Recorders können auch als Ruftöne zugeordnet werden. Die erweiterte Sprachwahl ermöglicht auch, dass Programme bzw. Anwendungen per Sprachbefehl gestartet werden.

Über die integrierte Freisprecheinrichtung lassen sich bequem Gepräche führen. Ein guter Klang und eine voluminöse Lautstärke unterstützen den guten Gesamteindruck der integrierten Freisprecheinrichtung.

Klassische Profile gibt es beim SGH-i750 nicht.

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Das Smartphone verfügt über einen Visitenkartenscanner – mit der integrierten Kamera werden die Visitenkarten eingescannt und dann als Kontakt umgewandelt. Dies funktioniert erstaunlich genau mit nur sehr wenigen Fehllesungen.

Eine integrierte Fernbedienungsfunktion ermöglicht die Fernsteuerung von Fernsehern, Video- und DVD-Geräten und Stereoanlagen. Hier ist der Auswahlumfang auf ein paar namhafte Hersteller wie Sony, Panasonic, Samsung, Philips und Toshiba begrenzt.

Nützliches Zubehör wie Pocket Office Programme (Word-, Exel- und PowerPoint-Dokumente anzeigen und bearbeiten), der MediaPlayer und der Picsel Browser machen das Samsung SGH-i750 endgültig businesstauglich.

Ein Notizblock- und ein Aufgabenprogramm in Verbindung mit einem sehr detaillierten Adressbuch (Detailinformationen wie Outlook) runden den sehr guten Businessumfang ab.

Auf dem Gerät sind bereits zwei Spiele vorinstalliert (Jawbreaker und Solitär), die dem Handy-User bei Bedarf Unterhaltung bieten.

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Der Samsung Smartphone-Slider SGH-i750 ist eine interessante Mischung aus PDA und Slider-Handy mit sehr kompakten Abmessungen (H=104 x B=51 x T=24 Millimeter bei 150 Gramm Gewicht). Technische Besonderheiten wie der Touchscreen und die Windows Mobile 2003 SE-Benutzeroberfläche dünnen das Feld möglicher Konkurrenten bereits sehr stark aus. Die ausgezeichnete Messaging- und Businesstauglichkeit machen das SGH-i750 zu einem ernsthaften Kandidaten auf dem immer größer werdenden Markt der anspruchsvollen Smartphone-User, die eine mobile Ergänzung zu ihrer technischen Büroausstattung suchen. Die hervorragenden Connectivity-Möglichkeiten mit dem umfangreichen Ausstattungspaket ergänzen den überwiegend positiven Eindruck von diesem Samsung-Sprössling. Direkte Konkurrenten wie das Nokia E61 und das SonyEricsson M600i sind nur bedingt vergleichbar. Das insgesamt positive Bild wird nur von der nicht mehr ganz zeitgemäßen Betriebssystem-Ausstattung Windows Mobile 2003 SE, der teilweise schwierigen Einbindung in WLAN-Netze und der fehlenden UMTS-Fähigkeit getrübt. Hier wäre Samsung besser beraten gewesen, wenn sie bereits das Windows Mobile 5.0 – Betriebssystem implementiert und auch die UMTS-Funktion ergänzt hätten. Darüber hinaus ist das SGH-i750 mit einem empfohlenen Verkaufspreis von ca. 750 Euro sehr teuer. Liebhaber dieses Gerätekonzeptes wird auch dieser Preis nicht schrecken – dafür bekommt man aber auch ein solides und nicht ganz gewöhliches Smartphone.

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