Test des Samsung SGH-i300

23 Minuten

Samsung SGH-i300 - in der HandMit dem SGH- i300 bringt Samsung ein Mobiltelefon heraus, das nicht nur sehr elegant aussieht sondern auch technisch eine Menge zu bieten hat. Das Smartphone beeindruckt mit einer drei GB- Festplatte, die Platz für eintausend MP3s bietet. Doch das Handy hat noch mehr zu bieten, hier erwähnt sei nur die Windows – Mobile – Oberfläche und die Navigation per Jog- Dial. Doch bleibt Samsung mit diesem Handy konkurrenzfähig und besteht es den Praxistest?Bei der Verpackung bleibt Samsung seinem klassischen Stil treu. Das langweilig gestaltete Design verrät auf den ersten Blick nichts über seinen außergewöhnlichen Inhalt. Der Karton ist in grau gehalten und das Handy ist in allen Positionen darauf abgebildet. Erst bei näherem Hinschauen erkennt man die beeindruckenden technischen Daten die recht klein neben dem Handy abgedruckt sind. Lässt man sich von diesem unscheinbaren und langweilig gestalteten Aussehen nicht abschrecken findet man im Inneren der Verpackung einen wahren Schatz. In einem Behältnis aus Eierkarton findet sich das Handy mit einer Fülle an Accessoires. Zum einen ist das Standardzubehör dabei, bestehend aus: Akku, Ladegerät, Trageschlaufe, Bedienungsanleitung, und einer CD-Rom. Zusätzlich findet man aber auch einen extra Akku, ein Headset, zwei Datenkabel, einen Adapter für Kopfhörer und eine Dockingstation. Diese Fülle an Zubehör ist super. Man muss nichts mehr zusätzlich kaufen. Für jede Gelegenheit ist das Passende dabei.

Samsung SGH-i300 - Lieferumfang
Samsung SGH-i300 - Akku
Samsung SGH-i300 - Tastatur
Samsung SGH-i300 - Seitenknöpfe rechts oben
Test des Samsung SGH-i300-6
Samsung SGH-i300 - Flash-Card Schacht

Der Zusammenbau des Handys gestaltet sich als Kinderspiel. SIM-Karte einsetzen, Akku drauf und los geht’s. Genauso leicht wie es sich zusammenbauen lässt, lässt es sich auch wieder auseinanderbauen. Alles passt genau, kein Teil hakt und man braucht weder Werkzeug noch lange Fingernägel. Schaut man sich das Gerät nun genauer an, fällt als Erstes das schöne Design auf. Der Look ist klassisch und edel. Die verwendeten Materialien sind hochwertig und die Verarbeitung sehr gut. Die Farbkombination schwarz- silber unterstreicht den hochwertigen Look zusätzlich. Die Navigationsscheibe gibt dem Handy ein innovatives Aussehen. Betrachtet man das Mobiltelefon von der Seite fallen einige Schnellwahltasten ins Auge, auf deren Funktion später noch eingegangen werden wird. Trotz ihrer Fülle ist ihre Bedienung und Funktion sehr übersichtlich, was durch die klare „Beschriftung“ der Tasten erreicht wird. Auf der Rückseite befindet sich die Kamera. Schade ist das sie nicht durch eine Klappe geschützt wird. Positiv hervorzuheben ist an dieser Stelle, dass alle Anschlussstellen, also für Headset und Ladekabel, nicht nur mit Klappen, wie bei Samsung üblich, geschützt werden, sondern dass diese auch am Handy befestigt sind. Das schützt vor Verlust. Aber auch sonst findet man keine Staubfallen. Die Spaltmaße sind sehr gering und die Tasten weisen keinerlei Angriffsflächen für Schmutz und Staub auf. Das Handy wirkt sehr robust. Es scheint auch für Sportliche Aktivitäten geeignet und wird auch einen Sturz ohne größere Schäden überstehen. Die Anschlussstellen für Headset und Ladekabel sind nicht nur gut geschützt, das Zubehör lässt sich an ihnen auch sehr gut anbringen und wieder entfernen. Alle Anbauteile sind passgenau. Nimmt man das Gerät nach dieser ersten Begutachtung in die Hand fällt zu allererst das Gewicht auf. Es ist mit seinen 160g zwar recht schwer, liegt dadurch aber auch sehr gut in der Hand. Schaut man sich das Tastenfeld näher an, fällt eine Zweiteilung auf. Im oberen Teil findet man links und rechts die Menütasten (linke und rechte Softtaste), direkt darunter eine Taste die einen wieder zurück zum Startbildschirm führt, rechts daneben, die Zurück- oder Löschtaste, und darunter die Anrufannahme und die Anrufbeendtaste. Diese Tasten umrahmen die Navigationsscheibe, in deren Mitte sich die OK- Taste befindet. Im unteren Bereich findet man ein gewöhnliches Zahlenfeld. Jede Taste funktioniert einwandfrei. Der Druckpunkt ist exakt. Jeder Tastendruck wird präzise umgesetzt. Die Teilung des Tastenfeldes in zwei Teile (oben und unten) durch die Navigationsscheibe hilft dabei sich auf der „Tastatur“ zurechtzufinden. Trotzdem fällt es schwer das Handy mit geschlossenen Augen oder intuitiv zu bedienen. Das kommt zum einen dadurch, dass die einzelnen Tasten sehr eng bei einander liegen und zum anderen durch die Navigationsscheibe, die sehr empfindlich ist. Ein kluger Schachzug ist, dass man diese auch wie normale Pfeiltasten benutzen kann, aber trotzdem reagiert sie auf die kleinste Berührung, so dass man immer hinschauen muss wo man sich gerade befindet. Alles in allem sind die Tasten aber sehr gelungen gestaltet. Sie wirken robust, sind präzise und zuverlässig. Wie oben erwähnt braucht man lediglich ein bisschen Übung im Umgang mit der Navigationsscheibe, aber dann kann man auch mit ihr sehr präzise arbeiten. Das Design ist gelungen. Samsung bleibt seinem Stil treu. Klassisch, edel und trotzdem robust. Das SGH-i300 punktet im Bereich Verarbeitung und Design durch schlichte Eleganz ohne viel Schnickschnack und sehr gute und hochwertige Verarbeitung.

Samsung SGH-i300 - Front auseinander
Samsung SGH-i300 - Rückseite auseinander

Samsung SGH-i300 - HeadsetDie Sprachqualität ist sehr gut. Man versteht den Gesprächspartner klar und deutlich. Selbst an einer stark befahrenen Straße hat man keine Verständnisprobleme. Auch für den Gesprächspartner klingt man deutlich und unverzerrt. Vorteilhaft ist, dass die Lautstärke leicht durch die Tasten an der Seite des Handys, auch während des Gesprächs geregelt werden kann. Der Empfang ist hervorragend. Selbst mit schwachen Netzten hat man guten Empfang. Ein Schwachpunkt ist allerdings die Gesprächszeit von drei Stunden, beziehungsweise die Stand-by-Zeit von zweihundertachtzig Stunden. Die Angaben des Herstellers stimmen zwar mit der Realität überein, trotzdem ist das Mobiltelefon damit sehr schwach auf der Brust. Noch kürzer wird die Leistung des Akkus, wenn man das Gerät viel nutzt, zum Beispiel durch das Abspielen von Mp3s. Bei normaler Benutzung hält der Standartakku gerade mal einen Tag durch. Ein kleiner Trost ist der zweite Akku, der direkt mitgeliefert wird.

Samsung SGH-i300 - Front
Samsung SGH-i300 - Kamera

Das i- 300 besitzt ein TFT- Display, dass 3x 4 cm groß ist und bei 240x 320 Pixel 262144 Farben hat. Die Größe des Displays ist angemessen, wenn es auch noch einen Tick größer hätten sein können. Trotzdem besticht das Handy durch eine außerordentliche Farbbrillianz. Alles ist deutlich lesbar, die Farben sind nicht matt sondern im Gegenteil satt. Alles ist gestochen scharf. Und dabei ist es egal, ob man in völliger Dunkelheit oder in grellem Sonnenlicht steht, dieses Handy macht überall eine gute Figur. Die Displayhelligkeit lässt sich einstellen, Helligkeit und Kontrast jedoch leider nicht. Begrüßungs- oder Verabschiedungsanimationen können nicht eingestellt werden, auch ein Displayschoner steht nicht zur Verfügung. Aktiviert man die Kamera dient das Display als Sucher. Das ist nicht nur sehr praktisch sondern funktioniert auch einwandfrei. Man kann alles gut erkennen, die Bilder werden scharf und die Farben gut wiedergegeben. Die Auflösung ist mit 1,3 Megapixel sehr gut, die Bilder wirken nicht pixelig. Man kann zwischen drei verschiedenen Aufnahmemodi wählen, nämlich Einzelaufnahme, Serienbild und Mosaikaufnahme. Zusätzlich kann man verschiedene Effekte einstellen, das bedeutet man kann Bilder im Retro- Look, in schwarz- weiß oder im Negativlook machen. Ebenso kann man das Bild in einen Rahmen setzen, den Selbstauslöser aktivieren, das Fotolicht einschalten oder ein Video aufzeichnen. Kurz gesagt, man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen und Fotos nach Herzenslust schießen. Dabei steht einem ein digitaler Zoom zur Verfügung. Im Kameramodus kann man zwischen der Vollbilddarstellung und der tatsächlichen Darstellung wählen. Wählt man Vollbild fotografiert man ein bisschen mehr als man es auf dem Display sieht. Aktiviert man „tatsächliches Verhältnis“ stimmt das Gesehne mit dem überein was letztendlich auf dem Foto ist. Die Geschwindigkeit der Aufnahme ist recht langsam. Es gibt eine etwas längere Verzögerung zwischen dem Drücken des Auslösers und der Reaktion des Gerätes. Die Aktivierung der Videofunktion funktioniert ebenso einfach wie die Aktivierung der Kamerafunktion. Zunächst aktiviert man die Kamera und geht dann im Menü auf den Punkt „Videoaufzeichnen“ und schon kann es losgehen. Die gemachten Bilder oder Videos kann man auf drei Orten speichern: Festplatte, Speicherkarte und Benutzergerät. Bei der Fotogröße kann man wählen zwischen 640X480, 320X240, 176X144, 1280X1024. Auch Fotoqualität ist einstellbar: superfein, fein, normal und grob. Bei dem Sucher lässt sich, wie oben erwähnt, zwischen Vollbild und dem tatsächlichen Verhältnis unterscheiden. Zusätzlich kann man zwischen drei Auslösegeräuschen wählen. Die Fotos werden im Ordner „Photos“ abgelegt. Diesen Ordner kann man sowohl umbenennen, als auch ein neuen Ordner erstellen, so dass man die Bilder zum Beispiel nach Themengebieten sortieren kann. Interessant ist, dass man aus gemachten Fotos eine Diashow zusammenstellen kann, wo die ausgewählten Bilder hintereinander gezeigt werden. Bei der Videofunktion hat man die Möglichkeiten dieselben Einstellungen vorzunehmen wie bei der Kamerafunktion auch. Effekte, Weißausgleich, Fotolicht, Selbstauslöser.

Samsung SGH-i300 - Menü
Samsung SGH-i300 - Kalender
Samsung SGH-i300 - Favoriten
Samsung SGH-i300 - WAP Browser
Samsung SGH-i300 - Kartenspiel
Samsung SGH-i300 - Einstellungen
Samsung SGH-i300 - MSN

Man hat zwei Möglichkeiten ins Menü zu gelangen. Zum einen durch drücken der linken Softtaste, zum anderen durch längeres gedrückt halten Startbildschirmtaste. Durch Betätigen der linken Softtaste gelangt man in ein Listenmenü. Dort sind alle Anwendungen und Ordner untereinander aufgelistet. Jeder Anwendung sind ein eigenes Symbol und auch eine „Schnellwahlnummer“ zugeordnet. Für alle denen dieses Menü, das an den Microsoft Explorer erinnert zu unübersichtlich ist, der kann die zweite Möglichkeit ins Menü zukommen nutzen und findet dort ein übliches auf Icons basierendes Menü. Es gibt Icons zu den Punkten 1. SimTkUI, 2. Einstellungen, 3. Kurzwahl, 4. Anrufverlauf, 5. Sprachnotizen 6. Aufgaben, 7. Kontakte, 8. Kalender und 9. Mailbox. Obwohl das Icon- Menü typisch für Handys ist, fällt es hier leichter sich mit dem Listenmenü zurechtzufinden. Das liegt an der recht ungewöhnlichen Aufteilung der Icons und an deren ungewöhnlicher Benennung. Das Listenmenü dagegen ist klar strukturiert und übersichtlich. Vier Tastenklicke braucht man zum Beispiel um mit dem Schreiben einer SMS beginnen zu können. Im Listenmenü schwankt die Anzahl der Menüebenen zwischen einer und drei Ebenen. Durch die kurzen Wege innerhalb des Menüs findet man sich sehr leicht zurecht. Alles ist übersichtlich und wird schnell gefunden. Zum schnellen navigieren stehen einem zahlreiche Schnellzugriffsfunktionen zur Verfügung. Wie schon erwähnt gibt es einige Schnellwahltasten, die sich an beiden Seiten des Handys befinden. Auf der linken Seite findet man die Taste für das Aufnehmen von Sprachnotizen, die Schnellwahltaste für den MP3- Player und zwei Tasten für die Lautstärkeregelung. Auf der rechten Seite findet man eine Schnellwahltaste für die Schnellbefehle, dass heißt hier kann man die Profile wählen und auch die Tasten- oder Gerätesperre einstellen. Darunter befindet sich eine Taste für die Aktivierung der Tastensperre und eine für die Kamera. Weiterhin kann man jedem Menüpunkt eine Schnellwahlnummer zu ordnen, so dass man ihn direkt aufrufen kann. Der Clou ist eine Schnellwahlleiste die beim Startbildschirm immer eingeblendet wird. Durch diese Leiste hat man immer einen schnellen Zugriff auf verpasste Anrufe, neue Nachrichten, verpasste Termine und die zuletzt benutzten Anwendungen. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit mit der rechten Softtaste die Kontakte direkt aufzurufen. Durch Betätigen der Anrufannahmetaste gelangt man direkt in den Anrufverlauf. Auch während des Gespräches kann man eine Reihe von praktischen Funktionen nutzen. Man kann ein Gespräch halten, einen Kontakt während des Telefonats speichern und den Ton ausschalten. Natürlich kann man auch die Lautstärke während des Gespräches regeln, und zwar über die zwei Tasten auf der linken Seite des Telefons. Die Schriftgröße lässt sich nicht ändern, ebenso wenig wie alle anderen Displayeinstellungen. Bei der Rufnummernunterdrückung kann man wählen, ob sie bei jedem eingesetzt werden soll, bei keinem oder nur bei den Leuten, die nicht im eigenen Adressbuch gespeichert sind. Diese Funktion ist sehr praktisch. Im Anrufverlauf, werden alle Rufnummern oder Kontakte gespeichert. Es gibt nur eine Liste für alles. Dass heißt das sowohl gewählte und angenommene, als auch verpasste Anrufe in einer Liste aufgeführt werden. Sie sind zwar mit unterschiedlichen Symbolen gekennzeichnet, trotzdem ist es sehr unübersichtlich. Eine Wahlwiederholung ist in sofern möglich, als dass durch drücken der Anrufannahmetaste alle zuletzt angerufenen Kontakte aufgelistet werden. Auch eine automatische Wahlwiederholung ist vorhanden. Diese Funktion kann genutzt werden wenn der Gesprächspartner besetzt ist. Das Telefon wählt dann so lange in regelmäßigen Abständen bis der Anschluss wieder frei ist. Diese Funktion lässt sich nach belieben ein- oder auch ausschalten. Das Schreiben einer SMS funktioniert nach dem auch von anderen Herstellern bekannten Prinzip. Unter dem Menüpunkt „Message“ kann man zwischen dem Erstellen einer SMS oder einer MMS wählen. Entscheidet man sich für SMS kann man entweder eine neue Nachricht erstellen oder auf eine empfangene Nachricht antworten. Das Erstellen einer SMS funktioniert gewohnt einfach. Die automatische Worterkennung (T9) lässt sich nach Belieben ein- oder ausschalten. Natürlich ist sie auch lernfähig. Bereits bekannte Wörter vervollständigt sie bereits nach eintippen der ersten Buchstaben automatisch zu einem Wort. Außerdem kann man zwischen neun bereits eingespeicherten Standart- Antworten wählen. Leider kann man keine Animationen, oder ähnliches einfügen. Man muss sich lediglich auf Textnachrichten beschränken. Nachrichten die nicht zu Ende geschrieben werden oder Nachrichten die man gespeichert hat findet man im Ordner Entwürfe. Zusätzlich gibt es noch die Ordner Gelöschte Objekte, Gesendete Objekte, Postausgang und Posteingang. Die Ordner können nicht umbenannt werden. Das Handy ist fähig überlange SMS zu verschicken und auch zu empfangen. Beim Schreiben einer SMS werden die schon verwendete Zeichenzahl und auch die Anzahl der Kurzmitteilungen angezeigt. Das Erstellen einer MMS funktioniert genauso kinderleicht wie das bei einer SMS der Fall ist. Verschickt werden können Bilder, Töne, Voice Notes, Videos, Namenskarten und Termine. Einfach das gewünschte Objekt einfügen, gegebenenfalls einen Betreff angeben, Empfänger auswählen, abschicken und fertig. Ebenso einfach und nach demselben Prinzip läuft das versenden von E-Mails ab. Wieder muss man lediglich einen Empfänger eingeben, einen Text, Bild, Sound oder ähnliches auswählen und abschicken. Das einzige Hindernis stellt das einrichten des E-Mail-Clients dar. Anhänge können nicht versendet werden. Bei allen drei Nachrichtentypen kann man die voreingestellten Vorlagen nutzen. Als Klingelton kann so ziemlich alles verwendet werden, was das Herz begehrt. Zum einen hat man eine große Anzahl an voreingestellten polyphonen Klingeltönen zur Verfügung, zum anderen hat man natürlich die Möglichkeit MP3s aufs Handy zu laden und diese auch als Klingeltöne zu benutzten. Auch Realtones werden unterstützt. Besonders interessant ist die Sperrung der Tastatur, die man durch längeres gedrückt Halten der Taste auf der rechten Seite des Handys aktiviert. Aufgehoben wird sie durch Drücken der linken Softtaste und anschließendem betätigen der Rautetaste. Diese extra Taste die man nur zum Sperren der Tastatur benutzen kann, erlaubt ein einfaches und schnelles Sperren des Gerätes, während die Tastenkombination, die man zum Entsperren benötigt verhindert, dass sich das Handy zum Beispiel in der Tasche selber entsperrt.Samsung SGH-i300 - DatenkabelNatürlich kann man Daten, oder Texte auch auf anderem Wege versenden und auch hierbei macht das SGH-i300 eine gute Figur. Egal ob versenden via Infrarot oder via Bluetooth alles klappt zügig und problemlos. Und das auch bei Telefonen unterschiedlicher Hersteller. Versendet werden können Bilder, Klingeltöne, MP3s, Animationen und auch Videos. Und das sowohl über Infrarot, als auch über Bluetooth.
PC- Synchronisation:

Samsung SGH-i300 - schräg liegend
Samsung SGH-i300 - liegend von unten
Samsung SGH-i300 - schräg liegend
Samsung SGH-i300 - seitlicht liegend
Samsung SGH-i300 - schräg liegend
Samsung SGH-i300 - liegend von oben
Samsung SGH-i300 - schräg liegend
Samsung SGH-i300 - seitlich liegend

Durch die Sprachsteuerung bietet das SGH- i300 ein Höchstmaß an Komfort. Ein vorheriges Aufnehmen der Sprachbefehle ist nicht notwendig. Das Telefon besitzt ein eigenes Programm das Sprachbefehle übersetzen und ausführen kann. Möchte man einen Kontakt aufrufen muss man das Programm Sprachunterstützung wählen. Dort kann man zwischen vier Befehlen wählen: Name wählen, Name suchen, Antworten öffnen und Name anrufen wählen. Nun spricht man den gewünschten Befehl zum Beispiel „Anrufen“ und dann einen Namen und das Gerät sucht nach Übereinstimmungen im Telefonbuch. Hierbei ist es egal ob die Kontakte auf dem Telefon- oder der SIM-Karte gespeichert sind. Die Sprachsteuerung funktioniert absolut zuverlässig. Jeder Befehl und sogar jeder Name wird auf Anhieb gefunden und ausgeführt. Und das wie schon gesagt ohne vorheriges Aufnehmen. Diese Funktion ist hervorragend, besonders wenn sie so einwandfrei funktioniert wie in diesem Fall. Damit ist es eine wundervolle Erleichterung zum Beispiel beim Autofahren. Zusätzlich zur Sprachspeicherung hat man auch die Möglichkeit das Handy als Diktiergerät zu nutzen. Man kann Sprachnotizen von bis zu zweieinhalb Minuten aufnehmen. Nachteilig zu bemerken ist allerdings, dass keine interne Freisprechfunktion vorhanden ist. Diese ist nicht nur beim Autofahren sehr praktisch, sondern in allen Situationen wo man keine Hand frei hat. Und ganz besonders dann, wenn man das Headset gerade nicht dabei hat. Ein interner Anrufbeantworter ist nicht vorhanden.
Samsung stellt dem Benutzer bei diesem Handy sieben verschiedene Profile zur Verfügung. Man kann wählen zwischen Normal, Stumm, Besprechung, Draußen, Automatisch, Headset und Auto. Durch die Profile kann man dem Telefon seine eigene persönliche Note geben, da man bei jedem Profil alles verändern kann was man möchte. Zum Beispiel den Namen, den Klingelton, die Lautstärke und vieles mehr. So hat man für jede Gelegenheit das richtige Profil zu Hand und ist immer bestens gewappnet. Den Vibrationsalarm kann man nach belieben einschalten, ausschalten oder zum Klingelton hinzuschalten. Allerdings ist er sehr laut und sollte in Situation die Ruhe verlangen ausgeschaltet werden. In punkto Telefonbuch lässt dieses Gerät keine Wünsche offen. Man kann wie üblich den Speicherplatz für die Kontakte wählen. Zum einen steht als Speicherplatz die SIM-Karte und zum anderen der Telefonspeicher zur Verfügung. Das absolute Highlight stellt das Telefonbuch auf dem Telefonspeicher dar. Denn dort kann man nicht nur die Standards wie Vorname, Nachname, Festnetznummer und Handynummer speichern sondern zusätzlich auch noch insgesamt sechs Telefonnummern, drei E- Mail- Adressen, eine Pagernummer, zwei Faxnummern, eine Webadresse, die komplette Firmenadresse, Privatadresse, und eine beliebige andere Adresse, Notizen, Geburtstag, Jahrestag, Partner/in, Kinder und Sekretariat. Zusätzlich kann man jeden Kontakt in eine Kategorie einordnen nämlich Privat, Geschäftlich und verschiedenes und jedem einen eigenen Klingelton zuweisen. Auch die Speicherposition lässt sich für jeden Kontakt separat wählen. Diese Fülle an möglichen Informationen die man über jede Person speichern kann ist hervorragend. Dieses Telefon ersetzt ein komplettes Adressbuch, denn in kaum einem Adressbuch hat man so viel Platz alles unterzubringen. Um auch alle Termine unter Kontrolle zu haben bietet Samsung einen Kalender mit dem man nicht nur die Termine von einer Woche, sondern auch vom ganzen Jahr koordinieren kann. Und das funktioniert folgendermaßen: Zunächst gibt man einen Betreff ein, also worum es bei dem Termin geht, dann wählt man Anfangsdatum, Anfangs- und Endzeit, Fälligkeitsdatum, den Ort, die Dauer der Erinnerung, und die Häufigkeit, also wie oft man daran erinnert werden möchte. Zum Schluss kann man dann noch Notizen einfügen, sofern man das möchte. Natürlich kann man sich dann das Ganze auch noch einmal in der Übersicht anschauen, wobei man zwischen Tagesansicht, Wochenansicht und Monatsansicht wählen kann. Damit aber noch nicht genug, unter dem Menüpunkt Aufgaben lassen sich wie der Name schon verrät Aufgaben eintragen. Diesen kann aber weder ein Datum noch eine Erinnerung zugeordnet werden. Man kann sie lediglich löschen oder als erledigt abhaken. An sich sind diese Funktionen ausreichend, doch für ein Businesshandy hätte es ruhig noch ein bisschen mehr sein können. Vor allem lässt aber die Übersichtlichkeit zu wünschen übrig. Natürlich kann man Datum und Uhrzeit bei dem Handy einstellen. Praktisch ist außerdem, dass man die verschiedenen Zeitzonen wählen kann. Auch ein Wecker ist vorhanden. Diesen kann man einmal im Organizer und zum anderen bei der Zeiteinstellung aktivieren.

Samsung SGH-i300 - größenvergleich
Samsung SGH-i300 - irgendwas Höhenunterschied, wahrscheinlich beide Akkus

Auch eine Stoppuhr ist vorhanden, ebenso wie eine Stichtagerinnerung und eine Anwendung die sich Weltzeit nenn, bei der man Sommer- und Winterzeit auswählen kann und auch die verschiedenen Zeitzonen wählen kann. Datum und Zeit werden unten links, beziehungsweise rechts im Display eingeblendet wenn man das Startbild aufgerufen hat. Kommen wir nun zu dem „wichtigsten“ Thema, nämlich dem Unterhaltungswert. Vom Werk her hat man zwei Spiele zur Auswahl. Zum einen ein Spiel das sich Jawbreaker nennt und bei dem es darum geht möglichst viele Kugeln vom Spielfeld zu entfernen und zum anderen gibt es Solitär. Dieses Spiel bedarf keiner näheren Erklärung. Zum Spaßfaktor kann man nur sagen das beide Spiele nett für zwischendurch sind und vor Solitär kann man nur warnen: es macht genauso süchtig wie das Original. Der MP3- Player besticht zum einen schon mal durch sein schönes Design. Zum anderen durch die leichte Bedienung. Das Handy wird vom PC als Wechsellaufwerk erkannt, dadurch kann man MP3s einfach „herüberziehen“. Das funktioniert aber nur nachdem man die mitgelieferte Software installiert hat. Die so kopierten Lieder kann man nun in verschiedene Playlisten einordnen. Man kann sie nach Interpret, Titel und Album sortieren. Es besitzt also Id3Tag- Funktion, dass heißt es zeigt Interpret, Titel und Album eines Tracks an. Eine Resumefunktion ist ebenfalls vorhanden. Die Klangqualität ist durchschnittlich reicht aber aus. Um Lieder mit dem Mp3- Player abzuspielen muss man sie erst zu diesem hinzufügen, was leider bedeutet, dass man sich durch einige Ordner klicken muss. Hat man das geschafft wird es aber wieder übersichtlicher.Samsung bringt mit dem SGH- i300 ein waschechtes Businesshandy auf den Markt. Positiv hervorzuheben ist zum einen der mit drei GB wirklich fantastisch große Speicher, der das Handy auch bei Beladung mit Musik, Bildern oder Videos nicht langsamer werden lässt. Zum anderen kann man sich von der wirklich hervorragenden Sprachsteuerung beeindrucken lassen, ebenso wie dem Adressbuch das man mit vielen nützlichen Informationen füttern kann. Das lässt keine Wünsche offen. Auch die Fülle an Zubehör ist ein absolutes Plus. In Punkto Verarbeitung und Design macht Samsung so schnell keiner etwas vor. Auch wenn der Look stark an Sony Ericsson erinnert schafft der Hersteller es auch neue und innovative Elemente einzubauen die es unverwechselbar machen. Die Verarbeitung ist wie immer sehr gut: robust und trotzdem elegant. Dort macht Samsung keine Abstriche. Auch über Sprach- oder Displayqualität lässt sich nichts Negatives sagen. Doch leider gibt es auch bei den Top- Handys Schwachstellen. Bei diesem ist es der Akku. Vermutlich wusste das auch der Hersteller und hat deshalb direkt zwei mitgeliefert, dennoch beide Akkus halten unter normaler Benutzung einen, der größere ein- zwei Tage. Das verdirbt einem den Spaß doch enorm. Denn auch wenn man zwei Akkus hat möchte man nicht die ganze Zeit mit laden und Akku wechseln beschäftigt sein. Positiv zu erwähnen ist, dass man durch die Dockingstation Handy und Ersatzakku gleichzeitig laden kann. Das ist wenigstens ein kleiner Trost. Ebenso schade ist der recht lieblos gestaltete Organizer der für ein Businesshandy nicht ausreichend ist. Er könnte übersichtlicher und besser gestaltet sein. Und vor allem mehr Funktionen haben.
Als Herzstück hat sich die Navigationsscheibe erwiesen. Nach anfänglichen Bedienungsproblemen möchte man sie nach einer kurzen Eingewöhnungszeit nicht mehr missen, und für alle die trotzdem nicht damit warm werden können besteht die Möglichkeit sie als normale Pfeiltasten zu benutzen. Ein wirklich genialer Schachzug von Samsung. Da ist für jeden was dabei. Noch ein letzter kleiner Nachteil: Die Bedienungsanleitung ist nicht ausführlich genug. Auch für geübte Handynutzer wäre bei diesem Wunder der Technik ein bisschen mehr Unterstützung wünschenswert gewesen. Zum Schluss noch etwas Positives: Die mitgelieferte CD auf der sich noch mal ein Handbuch und jede Menge Software befindet ist grandios. Kleiner Wehrmutstropfen: leider auf Englisch. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das i- 300 ein wirklich gelungenes Gerät ist, mit dem Samsung sich selbst übertroffen hat. Die einzige Schwachstelle ist die Akkuleistung aber ansonsten ist das Handy wirklich Top und etwas für alle die einen schicken Alleskönner haben möchten, denn dieses Handy macht überall eine gute Figur.

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WhatsApp-Icon auf dem iPhone

Noch einfacher: WhatsApp mit neuem Feature für Gruppen-Gespräche

iPhone-Nutzer mit WhatsApp bekommen derzeit ein neues Feature in der Messenger-App. Sie soll die Kommunikation in Gruppen vereinfachen. Aus einer WhatsApp-Gruppe heraus können gleich mehrere Nutzer für eine schnelle Konferenz über WhatsApp angerufen werden.
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