Test des Samsung S9110

Einführung

Test-Datum: 13.04.2010
Software Version: Eigenentwicklung
Testversion mit Branding: nein
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Samsung S9110

Nicht mehr ganz neu, aber immer noch eher eine Seltenheit auf dem Handymarkt ist der Gedanke, Handys im Armbanduhren-Format herauszubringen. Nun hat auch Samsung mit dem GT-S9110 diese Idee in die Tat umgesetzt. Dabei soll das GT-S9110, laut Hersteller, dank Bluetooth, MP3-Player, Freisprechfunktion und Sprachsteuerung, ein vollwertiges Telefon für das Handgelenk sein. Nur eine witzige Spielerei für Trendsetter oder eine echte Alternative zum Handy in der Hosentasche? Das verrät der Praxistest auf inside-handy.de.

Verpackung & Lieferumfang

Dass in der Verpackung des GT-S9110 nur eine kleine Handy-Armbanduhr stecken soll, mag man bei einem ersten Blick auf den großen, in edlem Schwarz gehaltenen Karton kaum glauben. Tatsächlich ist, außer dem Handy, auch noch so einiges mehr im Lieferumfang enthalten: ein 630 mAh Li-Ion Akku, ein Samsung Bluetooth Headset WEP870 mit zusätzlich ansteckbarem Stereo-Kopfhörer, ein Headset-Netzteil, ein Netzteil für das Uhrenhandy, Benutzerhandbuch: 1x deutsch und 1x englisch und ein Benutzerhandbuch für das Bluetooth-Headset. Da das GT-S9110 nicht über einen MicroSD-Speicherkartensteckplatz verfügt, ist selbstredend auch keine Speicherkarte im Lieferumfang vorhanden – angesichts vorhandener MP3-Funktion wäre eine Speichererweiterungsmöglichkeit oder zumindest ein größerer flexibler Speicher, wünschenswert gewesen. Der knapp 40 Megabyte kleine flexible Speicher dürfte beim häufigen Download von Musikdateien schnell voll sein.

Samsung S9110

 

Verarbeitung & Handhabung

Samsung S9110

Das Einlegen von Akku und Simkarte in den Korpus des Handys gestaltet sich einfach. Ein leichter Druck auf eine Entriegelungstaste über dem Korpus löst die Akkuabdeckung, die zugleich die Uhrenrückseite darstellt, aus ihrer Verankerung. Die Simkarte wird unter einen Metallriegel geschoben, der Akku in die Rückseite eingebettet und diese wieder eingerastet.

Samsung S9110Schon beim ersten Blick auf die Handyuhr wird deutlich, dass Samsung Wert auf ein seriöses und hochwertiges Aussehen des GT-S9110 gelegt hat. Ein mattsilberner Rand umrahmt das Display, das schwarze Lederarmband ist schlicht und edel. Das Display besteht aus gehärtetem Glas und soll somit unempfindlich gegen Kratzer sein. Im Vergleich zu manchen Armband-Handys kleinerer Hersteller, wie zum Beispiel dem Hyundai Mobile MB-910, wirkt das S9110 optisch nicht wie eine Spielerei, sondern wie eine echte Armbanduhr.  Obwohl das S9110 verhältnismäßig dünn ist, fühlt es sich mit seinen Maßen von 59 x 39 x 12 Millimetern und einem Gewicht von 117 Gramm recht schwer und klobig an, wenn man es am Handgelenk trägt. Auch drückt der unter dem Lederarmband liegende Metallbügel des Sicherheitsverschlusses unangenehm in die Haut, wenn das Band so eingestellt wird, dass das Handy nicht verrutscht. Insgesamt ist das GT-S9110 aber hervorragend verarbeitet und weist nur sehr geringe Spaltmaße auf. Der Netzteilsteckplatz am Handy ist durch eine Plastikabdeckung vor dem Eindringen von Staub geschützt. Alle Anbauteile lassen sich gut an den ihnen zugedachten Steckplätzen befestigen und sitzen passgenau und ohne nennenswerte Wackler.

Seitlich am Handy befinden sich untereinander eine Wähltaste, eine Modusumschalttaste und eine Ein/Aus-/Menü-Ende-Taste. Die Wähltaste dient der Anwahl der zuvor eingegebenen Rufnummer. Mit der Modusumschalttaste wechselt man zwischen Telefonmodus und der Ganzseitenansicht der Uhrenanzeige. Die Menü-Ende-Taste bringt den Nutzer von jedem beliebigen Menüpunkt aus auf den Startbildschirm. Alle drei Tasten sind auch ohne hinzuschauen gut voneinander abgrenzbar und haben einen gleichmäßigen und festen Druckpunkt.

Samsung S9110Die Anwahl von Menüpunkten und Eingabe von Texten funktioniert über das kapazitive Touchdisplay. Alle Bedienelemente auf dem Bildschirm sind so groß dargestellt, dass sie gut mit dem Finger zu steuern sind. Das ist auch nötig, denn die Eingabe via Stylus (Stift) ist bei einem kapazitiven Display nicht möglich. Zur Eingabe von Texten wird ein virtuelles alphanumerisches Tastenfeld auf dem Display eingeblendet. Auch hier klappt die Eingabe selbst mit dickeren Fingern noch erstaunlich gut, da für die Tastendarstellung fast das gesamte Display ausgenutzt wird. Es gibt eine virtuelle Taste für Zeichen und eine weitere für Sonderzeichen. Auch auf eine Leer- und eine Zurücktaste muss man nicht verzichten. Im Gegensatz zum Hyundai Mobile MB-910, bei dem die Texteingabe mit einem winzig kleinen Stylus über eine ebenso mikroskopisch gestaltete virtuelle Tastatur erfolgt, ist diese Eingabemethode wirklich komfortabel.

Ein wenig Eingewöhnungszeit erfordert zunächst das Scrollen mit dem Finger durch Listenmenüs oder der Wechsel zwischen Hauptmenüseiten durch Fingerwisch. Hier öffnet man, aufgrund des kleinen Displays, zunächst immer mal wieder einen der großen Menüpunkte durch versehentliches Antippen, anstatt zu scrollen oder auf der nächsten Menüseite zu landen. Mit ein bisschen Übung klappt aber auch das ganz gut. Eine Sprachsteuerung ermöglicht das Wählen von Telefonnummern, Senden von SMS, Öffnen von Anwendungen und Suchen von Kontaktnamen per Sprachbefehl. Vom Startbildschirm aus kann der Nutzer direkt auf diese Funktion zugreifen und wird aufgefordert, den gewünschten Befehl auszusprechen (Wähle, Sende SMS, Suche oder Öffne). Im Test wurden Sprachbefehle sehr gut vom Telefon erkannt und ausgeführt. Eine Einstellungsoption ermöglicht es das Telefon anzupassen, falls die eigene Stimme oder Aussprache nicht auf Anhieb erkannt wird.

Sprachqualität & Empfang

Samsung S9110Ein Gespräch ist mit dem Armbanduhr-Handy auch über die Freisprechfunktion gut möglich. Der Gesprächspartner im Festnetz wird ausreichend laut über den Handylautsprecher wiedergegeben und auch auf Festnetzseite wird man gut verstanden. Eine Nachregelungsmöglichkeit der Lautstärke ist über das Display möglich. In lauterer Umgebung, wie Flugplatz, Bahnhof oder im Auto, empfiehlt sich der Gebrauch des mitgelieferten Bluetooth-Headsets. Dieses muss vor dem Gespräch mit dem Handy gekoppelt werden, um einsatzfähig zu sein. Sowohl in D-Netzen, als auch in E+-Netzen zeigte das GT-S9110 fast immer die volle Empfangsstärke an.

Der Hersteller gibt für das GT-S9110 einen maximalen SAR-Wert von 1,9 W/kg an.

 

Display & Kamera

Das kapazitive 1,76 ZollTFT-Touch-Display des GT-S9110 ist trotz seiner geringen Größe erstaunlich gut und klar ablesbar. Dazu trägt eine Auflösung von 176 x 220 Pixel bei. Lediglich bei sehr kleinen Schriftdarstellungen, wie beispielsweise im Handybrowser, wirkt die Darstellungen etwas pixelig. Die 262.144 Farben, die der kleine Monitor anzeigen kann, werden leuchtend und klar wiedergegeben. Obwohl das Display eine glänzende Oberfläche hat, ist seine Darstellung auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut erkennbar. Helligkeit und Beleuchtungsdauer des Screens lassen sich manuell regeln.

Die Beleuchtungsdauer des Displays ist in mehreren Schritten zwischen acht Sekunden und zehn Minuten einstellbar. Nach der vorkonfigurierten Zeit schaltet es sich komplett dunkel, so dass das Ablesen der Uhr erst nach einem Druck auf eine der Tasten, die sich seitlich des Telefons befinden, wieder möglich wird. Auf eine LED zum Signalisieren von verpassten Anrufen oder Nachrichten hat der Hersteller beim GT-S9110 verzichtet. Da das Handy in der Regel in immer derselben Position am Handgelenk getragen wird, wurde auf einen Lagesensor verzichtet. Die Anwahl von Menüpunkten oder Tasten quittiert das Handy mit Tönen.

 

OS & Bedienung

Samsung S9110Samsung S9110

Der Startbildschirm des Samsung GT-S9110 informiert über Netzempfang, Modus, Akkuladestand, Uhrzeit und verpasste Nachrichten oder Anrufe. Am unteren Bildschirmrand befindet sich eine virtuelle Menüleiste mit Icons zur Anwahl von Telefontastatur, Sprachbefehl oder Menü. Das Hauptmenü besteht aus drei Seiten, durch die man mit dem Finger blättern kann. Jede Seite beinhaltet vier Menü-Icons mit den wichtigsten Programmen und Einstellungsmöglichkeiten des Telefons. Unter den Icons verbergen sich Listenmenüs, durch die mit dem Finger gescrollt wird. Da die Funktionen des Armband-Handys auf das Nötigste beschränkt sind, ist das Menü sehr übersichtlich – man findet alles dort, wo man es auch erwartet. Die schlichten aber ansprechenden Menü-Icons sind im Verhältnis zur Displaygröße sehr groß gestaltet, was eine komfortable Bedienung ermöglicht. Mit der Modusumschalttaste wechselt man vom Telefonmodus in den Uhrenmodus. Für den Uhrenmodus kann der Nutzer zwischen vielen verschiedenen digitalen und analogen Uhren wählen, die in Ganzseitenansicht angezeigt werden.

Samsung S9110Samsung S9110Samsung S9110

Das Verfassen einer Nachricht ist auf dem GT-S9110 im ABC- oder T9-Modus möglich. Eingetippt wird der Text über die virtuelle alphanumerische Tastatur auf dem Display. Einer Nachricht können Dateien, Visitenkarten, Kalenderdaten, Memos, Bilder, Musik und Ton-Dateien angehängt werden. Die Aufnahme einer Sprachnachricht ist direkt aus dem Nachrichtenprogramm möglich. Ist ein angehängtes Element, beispielsweise ein Foto, zu groß für eine SMS, wird diese automatisch in eine MMS umgewandelt. Bei einer MMS hat man außerdem die Möglichkeit, Textstil und Farbformat der Nachricht zu verändern. Eine echte E-Mail-Funktion ist auf dem GT-S9110 nicht vorhanden. Einige Netzanbieter unterstützen jedoch das Senden von „E-Mail mit SMS“. In diesem Fall erscheint im Anwendungsordner gegebenenfalls der Untermenüpunkt „Specials“, der ansonsten fehlt. Dieser bietet die Möglichkeit, kleine Texte ohne Anhang an E-Mail-Adressen zu versenden. Außerdem können aus dem „Specials“ heraus gegebenenfalls Faxe versendet werden.

 

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Hardware & Verbindungsmöglichkeiten

Samsung S9110Dass es sich beim GT-S9110 um ein Handy handelt, das in erster Linie für das Telefonieren ausgelegt ist, wird bei den sehr begrenzten Connectivitymöglichkeiten deutlich. Wer mit dem S9110 ins Internet gehen möchte, muss auf eine langsame GPRS-Verbindung zurückgreifen – EDGE oder gar UMTS hat das Armband-Handy nicht. Dafür klappte eine Bluetooth-Kopplung sowohl mit einem Notebook, als auch mit dem mitgelieferten Bluetooth-Headset, im Test hervorragend und unkompliziert. Das Senden einer 550 Kilobyte großen Datei vom Handy auf den PC dauerte dabei gerade mal fünf Sekunden. Im Lieferumfang befindet sich keine Synchronisationssoftware für den Datenaustausch zwischen PC und Handy. Auch der Datentransfair per USB-Verbindung wird nicht unterstützt. Laut Herstellerangabe auf der Produkt-Webseite soll die Synchronisation von Terminen und Kontakten möglich sein - derzeit ist jedoch noch keine entsprechende Synchronisationssoftware zum Download auf der Hersteller-Website zu finden. Da das GT-S9110 keinen MicroSD-Speicherkarten-Steckplatz besitzt, entfällt auch die Massenspeicher-Funktion. Zwar ist weniger oft mehr – ein bisschen mehr Connectivity hätte man sich vom GT-S9110, angesichts seines Preises, aber schon gewünscht.

Multimedia & Organizer

Die Bedienung des Handy-Kalenders ist sehr gut für die Steuerung mit dem Finger auf dem kleinen Display umgesetzt. Der Kalender wird in der Monatsansicht angezeigt. Über dem Kalender befindet sich eine Schaltfläche mit dem aktuellen Datum – klickt man darauf, öffnet sich ein großes Bedienelement zur Eingabe eines gewünschten Datums und Erstellen eines Termineintrags. Einem Termin können Betreff, Ort, Startdatum, Startzeit, Enddatum, Endzeit, Wiederholung und Alarm hinzugefügt werden. In den Anruflisten werden letzte Kontakte, unbeantwortete und empfangene Anrufe und gewählte Rufnummern angezeigt.

In der Anrufverwaltung kann man sich Anrufdauer und Gesprächsgebühren anzeigen lassen. In der Kontaktliste des Handys werden Kontaktlisten oder Gruppen verwaltet. Dem einzelnen Kontakt können Daten wie Name, Mobiltelefon, Telefon, Fax, E-Mail, Gruppe, Anruferklingelton und Anruferbild hinzugefügt werden. Das Telefon verfügt außerdem über einen Rechner, einen Umrechner, eine Sprachmemo- und Textmemo-Funktion, eine Weltzeituhr und eine Alarmfunktion. Praktisch ist der „Eigene Dateien“-Ordner, in dem Bilder, Musik, Töne und andere Dateien abgelegt und verwaltet werden können.

Samsung S9110
Samsung S9110
Samsung S9110

Musikstücke werden im MP3-Player des GT-9119 in zuletzt gespielte Titel und alle Titel eingeteilt. Außerdem ist das Erstellen von Wiedergabelisten möglich, zu denen im Dateiordner des Handys gespeicherte Musikstücke hinzugefügt werden können. Die Bedienung des Players erfolgt über eine breite virtuelle Menüleiste, mit den üblichen Player-Symbolen auf dem Display. Während der Wiedergabe werden Titel, Interpret und Album in Laufschrift angezeigt. Der Player unterstützt die zufällige Wiedergabe, Wiedergabe einzelner Titel oder aller Titel. Einen Equalizer oder weitere Einstellungsmöglichkeiten sucht man leider vergebens. Über den Handylautsprecher wiedergegeben klingen Musikstücke, auch bei höchster Lautstärkeeinstellung, sehr leise. Eine erhebliche Steigerung erreicht man mit dem mitgelieferten Stereo-Headset, das an das Bluetooth-Headset angeschlossen wird. Dieses neigt zwar etwas zum Schnarren, ist aber für den gelegentlichen Musikgenuss durchaus ausreichend. Ein Radio ist nicht auf dem GT-S9110 vorhanden.

Das GT-S9110 besitzt zwar einen WAP-Browser, ist aber schon alleine wegen der Displaygröße nicht für das Surfen im Internet ausgelegt. Selbst der Aufbau von Seiten in mobiler Ansicht dauert mit der langsamen GPRS-Verbindung sehr lange, besonders wenn Bilder auf der jeweiligen Webseite vorhanden sind. Der Aufbau von großen Seiten in klassischer Ansicht wird vom Browser meistens abgebrochen. Schriften und Links werden sehr klein dargestellt und sind mit dem Finger nur mühsam zu treffen. Für das gelegentliche Suchen von Informationen für Google reicht der Browser aus – Internetjunkies sei jedoch die Wahl eines Handys mit größerem Display angeraten.

Fazit

Samsung S9110

Nur eine Spielerei oder ein echtes Handy? Wer sein Handy hauptsächlich zum Telefonieren oder Versenden von SMS nutzen und es zudem als modisches Accessoire bei sich tragen möchte, ist mit dem Samsung GT-S9100 gut bedient. Für Frauen oder auch Männer mit schlanken Armen eignet sich das Gerät aufgrund seiner Dimensionen allerdings nicht. Die multimedialen Fähigkeiten des Telefons sind aufgrund fehlender Kamera, mager ausgestattetem MP3-Player und dürftigem Internetbrowser begrenzt.

Im Test überzeugen konnten aber die erstaunlich gut umgesetzte Steuermöglichkeit des Displays über Fingereingabe und die unkomplizierte Kopplung zwischen Handy und Bluetooth-Headset. Auch die Verarbeitung ist hervorragend. Im Vergleich zu Handy-Armbanduhren anderer Hersteller, beispielsweise dem Hyundai Mobile MB-910, ist Samsung mit der komfortablen Bedienbarkeit des GT-S9110 ein großer Schritt nach vorne gelungen. 

Pro

  • sehr gut mit dem Finger bedienbares Display
  • sehr gute Verarbeitung
  • Kopplung mit Bluetooth-Headset funktioniert reibungslos
  • Gespräch auch über Freisprechfunktion gut möglich
  • gut funktionierende Sprachsteuerung

Kontra

  • nur wenige Connectivitymöglichkeiten
  • magerer WAP-Browser und MP3-Player
  • kein MicroSD-Katensteckplatz trotz kleinem flexiblen Speicher
  • wiegt um das Handgelenk getragen sehr schwer

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