Test des Samsung Night Effect

Einführung

Test-Datum: 09.03.2009
Software Version: Eigenentwicklung
Testversion mit Branding: nein
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Gesamtwertung: 0 / 10
 
Samsung Night Effect
 
Scusi, parla italiano? Dass Markenhersteller interdisziplinäre Zusammenarbeit für sich als gewinnbringend entdeckt haben ist nichts Neues. Bei Samsung geht der Start eines gemeinsamen Produkts mittlerweile in die zweite Runde. Mit Giorgio Armani ist nun das Barrenhandy "Night Effect" in den Läden erhältlich und sicherlich dürfte nicht nur die Modewelt interessiert sein, wie sich der Verkauf des Gerätes entwickeln wird. Denn immerhin hoffen in Zeiten der allgegenwärtigen Wirtschaftskrise alle Unternehmen auf erfolgreiche Marktstrategien.

Das Rezept war in dem Fall nicht ganz so einfach, denn mit ein bisschen Pasta mit etwas Kokosmilchsoße war es hier lange nicht getan. Es musste etwas Besonderes her. Aber wie schaut die Umsetzung der guten Vorsätze á la Bella Italia letztendlich aus? Ist das Night Effect ein neuer Stern am Handy-Glamour-Himmel oder doch nur ein verlöschender Sternenschweif der einschlägigen Industrien? Mehr Details zum mobilen Prêt-à-porter und Antworten auf weitere Fragen, können Sie im folgenden redaktionellen Test von inside-handy.de nachlesen.

Verpackung & Lieferumfang

Samsung Night EffectDall'unghia si conosce il leone - an der Kralle erkannt man den Löwen. Und an der Verpackung des Italo-Koreaners wohl seinen Inhalt! Denn dieser zeigt sich wie die Giorgios Marke es erwarten lassen würde - kurz gesagt sehr schick: Ein schwarzes, schlicht wirkender Karton mit dem abgebildeten Armani-Phone zwischen einigen wenigen dezenten Lichtspielen lässt die Vorfreude auf das Produkt steigen. Das stylische Telefon verspricht vom Namen sowie vom ersten bildlichen Eindruck der Verpackung her sehr viel. Öffnet man die Kartonage, präsentiert sich ein Behältnis, das sehr stark an den Kulturbeutel vom letzten Strandurlaub an der Adria erinnert - ob hier ein Italo-Urlaubsflair erzeugt werden soll? Wie dem auch sei, das Täschchen wirkt sehr stabil und könnte sogar durch seine kunststoffartige Oberfläche Wasser und Schmutz vom kostbaren Inhalt abhalten - durch die weiche und üppig gepolsterte Beschichtung scheint das Handy inklusive Zubehör sogar vor größeren Stürzen geschützt.

Im Inneren erblickt der Nutzer das Emporio-Armani auf einem schwarzen Luftkissen, wo es den Mittelpunkt deutlich markiert. Die Anordnung im Inneren ist schick und praktisch zugleich konzipiert: Während auf der Oberseite, die sehr einfach und pragmatisch geschriebenen Bedienungsanleitungen und die Software-CD in einem Steckfach sitzen, befindet sich das restliche Zubehör unterhalb des Telefons. Der weitere Lieferumfang ist schön ordentlich in einem zweigeteilten Sachet gepackt, wo sich Lade- und USB-Kabel, ein 900 mAh-Akku sowie ein Bändchen zum Befestigen befinden. Für mobilen Audio-Genuss ist auch ein Paar Miniklink-Kopfhörer mit einem weiteren USB-Kabel inklusive Steckplatz für die Miniklinke-Kopfhörer beigefügt. Man kann die Kopfhörer auch ohne den USB-Adapter in das Telefon stecken, dann ist es aber nicht möglich, das Radio zu aktivieren. Ob mit oder ohne Adapter, es können alle handelsüblichen Kopfhörer verwendet werden. Um Musik oder sonstige multimediale Inhalte auf dem Night Effect speichern zu können, wurde eine 1GB große MicroSD-Speicherkarte mitgeliefert.

 

Samsung Night Effect

Verarbeitung & Handhabung

Samsung Night Effect

E' bello ciò che piace - schön ist, was gefällt. Die Verarbeitung ist typisch für Samsung-Erzeugnisse: Die Spaltenmaße sind minimal, sämtliche Anbauteile, wie Akku und der Schließdeckel passen minuziös genau und lassen sich inklusive SIM-Karte einfach ein- und auch wieder ausbauen.

Samsung Night EffectLediglich das Handylook lässt für mitteleuropäischen Geschmack etwas zu wünschen übrig und hier wird deutlich, dass unsere italienischen Nachbarn mit Koreanern anscheinend einen Hang zum pompös Übertriebenen und schrill Leuchtenden haben: Alles, was schrill ist und möglichst in vielen Farben leuchtet ist erlaubt. Das erkennt man sobald der Akku eingesetzt und das Telefon eingeschaltet ist, denn was dann folgt ist eine wahrhaftige Lichtspielorgie à la dolce vita. Leider sieht das Night Effect neben dem schon reichlich vorhandenen Kitsch vom Material her nicht sehr imposant aus - zumindest die weiße, so genannte "Licht-Version", die beim Test verwendet wurde. Wenn man bedenkt, dass man sich ein Marken-Handy kauft, das noch von einem italienischen Modedesigner aufpoliert wurde, sind nur zwei Schlussfolgerungen möglich. Die erste: entweder waren die Designer von Armani so teuer, dass Samsung an anderer Stelle sparen musste oder die zweite: bald wird von Italien aus ein Vorliebe für billigen Plastik ganz Europa überschwemmen - ohne große Modekenntnisse scheint die erste Vermutung wahrscheinlicher. Durch diese Aufmachung leidet das Äußere des Night Effect und für den Preis von knapp 300 Euro hätte man durchaus mehr erwarten können. Was davon aber massiv abweicht ist der haptische Eindruck, der im Gegensatz dazu recht hochwertig ausfällt - also doch die Plastik-Mode?


Samsung Night EffectWie schaut der Italo-Barren noch so aus? Auf der Vorderseite präsentiert sich unten die numerische Tastatur, welche durch die Aufmachung als eine Fläche erstellt wurde und man daher die einzelnen Tasten beim blinden Tippen nur erraten kann, diese dafür aber einen sehr angenehmen Druckpunkt aufweisen - vorausgesetzt man erwischt den richtigen Punkt. Oberhalb befinden sich sowohl die Rufannahme- als auch Auflegen-Taste darüber und an den äußeren Rändern liegen die Softkeys. In der Mitte dieser Tasten sitzt der mit einem Silberring umwundene Navigationsbutton, der aus der Konstruktion optisch und vor allem aber auch baulich im wahrsten Sinne des Wortes herausragt und beim Handling durch seinen guten Druckpunkt und Haptik eine präzise Ansteuerung der gewünschten Elemente ermöglicht. An die angeraute Tastenphalanx schließt sich die sehr glatte Displayoberfläche an - natürlich von einem unübersehbaren Armani-Logo geziert. Das schwarze Display macht den Großteil der Vorderseite aus und schließt mit einer kleinen vorderen Kamera für Videotelefonie sowie dem Ohrhörer ab. Auf der linken Seite befindet sich neben dem abdeckbaren USB-Anschluss wieder ein großes Armani-Logo mit Schriftzug - diesmal sogar mit Beleuchtung sobald man das Gerät verwendet. Daran schließt eine ebenfalls in Blau beleuchtete Linie an umfasst fast das gesamte Telefon. Im Menü lassen sich sogar die Farben der länglichen Diode verändern - und seinen Mitmenschen diverse unterbewusste Botschaften signalisieren?

Samsung Night EffectAuf der rechten Seite fällt auf, dass sich dort eine Menge Knöpfe befindet, was darauf schließen lässt, dass die Bedienung des Night Effect Rechtshändern leichter fallen wird. Neben dem Lautstärkeregler sowie dem Auslöser für die Kamera befinden sich dort auch Tasten für die rudimentäre Musiksteuerung (Zurück, Play, Vorwärts). Die Rückseite wäre auf Grund der Kameralinse und des kleinen Samsung-Schriftzugs recht unauffällig, wenn da nicht das überdimensionale Armani-Logo wäre, das den Nutzer des Telefons ständig verfolgt - teilweise sogar mit Licht und Farbspiel!

Sprachqualität & Empfang

Samsung Night EffectIl rumore non fa bene, il bene non fa rumore - Der Lärm tut nicht gut, das Gute macht keinen Lärm. Dies gilt auch für das Night Effect. Beim Sprechen hört man ein schwaches Rauschen, das je nach Empfangsstärke auch kräftig werden kann. Zwar klingt der Gesprächspartner voluminös und ist auch gut verständlich, seine Stimme wird aber permanent von diesem Grundrauschen begleitet, weshalb Quasselstrippen nicht unbedingt viele Stunden am Telefon verbringen werden - die integrierte Lautsprechfunktion konnte leider gar nicht begeistern und lieferte sehr stark verrauschte Ergebnisse, sehr viel stärkere als der Ohrhörer. Dafür ändern Bahnhöfe, Cafeterias und andere laute Umgebungen nichts an der Sprachqualität des Italo-Phones. Wem das geräuschvolle Drumherum aber immer noch zu laut ist, kann die Lautstärke während des Gesprächs mittels Lautstärkeregler an der rechten Seite anpassen. Die vom Hersteller angegebenen Standby-Zeiten des Night Effect von 350 Stunden - also deutlich mehr als zehn Tagen - sind definitiv eine Fehlschätzung. Diese sind im besten Fall nur unter Laborbedingungen erreichbar. Mit dem schwachen Akku von 900 mAh sind fünf Tage bei normalem Betrieb eine reelle Einschätzung. User, die häufig Spiele nutzen, Videos schauen oder den MP3-Player verwenden, müssen mit noch weniger rechnen. Die offiziellen Gesprächszeiten von drei Stunden, weichen vom Realwert ebenfalls zirka um die Hälfte ab.

Der SAR-Wert des Night Effect von 0,779 W/Kg liegt deutlich unter dem seines Armani-Vorgängers (0,920 W/Kg).

Display & Kamera

Samsung Night EffectVedi Napoli e poi muori - Neapel sehen und sterben. Beim AMOLED-Display des Night Effect lautet die Devise ähnlich: Die 3,4 Mal 4,5 Zentimeter große Anzeige kann rund 262.144 Farben bei einer Auflösung von 240 x 320 Pixel anzeigen. Kurz gesagt, das Display überzeugt wirklich mit scharfen Konturen sowie leuchtenden Farben und bietet auch schöne weich gezeichnete Animationen in der Menüführung. Im Dunkeln lässt sich das Display dadurch natürlich wunderbar lesen, bei sehr hellen Lichtverhältnissen behauptet sich das Gerät aber bei weitem nicht so gut. Denn man kann den Inhalt des Bildschirms fast überhaupt nicht erkennen. Über die Einstellungen lassen sich viele Änderungen an der Anzeige aber auch an weiteren damit zusammenhängenden Sachen vornehmen.

Im Displaymenü bieten sich drei Punkte: Da wäre zum Beispiel die Einstellung der externen Beleuchtung - sprich der seitliche Lichtdiode - der man eine bestimmte Farbe und Helligkeitsgrad zuweisen aber diese auch abschalten kann. Was die Beleuchtung des Displays angeht, so lässt sich auch hier die Leuchtintensität sowie die Beleuchtungsdauer und der Dimmer-Timer einstellen. Bei den Tasten findet sich eine praktische Option: Dort kann man nämlich einstellen, zu welcher Tageszeit (von-bis in Stunden) die Beleuchtung der Tasten überhaupt angehen soll - eine Strom sparende Maßnahme, die bei dem schwachen Akku sehr sinnvoll ist. Individualisten werden sich noch mehr freuen, denn man kann auch ganze graphische Profile erstellen, bei denen viele Details angefangen bei Hintergrundbild sowie dessen Überlagerung über Icon-Farbe samt Untergrund bis hin zu Markierung der aktuell angewählten Symbole den persönlichen Wünschen anpassen kann. Diese zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten machen aber auch deutlich, warum die Symbole im gesamten Menü so schlicht gehalten wurden.

Zusätzlich lassen sich noch eine persönliche Textbegrüßung, der Startbildschirm sowie die Schriftgröße, -art, -farbe und dessen Hintergrundfarbe modifizieren. Wem das noch zu wenig ist, kann bei der Menüanzeige zwischen der Handymenü üblichen Rasteranordnung oder einer v-förmigen Ansicht wählen, bei der die Icons Im Scroll-Verfahren durchgesehen werden. Was am Display negativ auffällt ist dessen weiche Beschaffenheit, weshalb die Anzeige sehr fragil wirkt. Im Test zeigte dies keinerlei Auswirkungen, es ist aber fragwürdig, wie sich das Display bei einer Verwendung von mindestens einem halben Jahr verhalten würde? Die Kamera lässt sich entweder über das Menü oder über längeres Drücken des Auslösers aktivieren. Die Ansicht über den Bildschirm wirkt recht klein und im Gegensatz zur sonstigen Darstellung sehr dunkel - was aber deswegen seltsam erscheint, da die tatsächlich abgebildeten Lichtverhältnisse besser sind. Durch das Dunkel auf der Anzeige wirkt die Vorschau der Bilder etwas pixelig mit einem leichten grünlichen Rauschen. Ähnlich wie bei der Anzeige bieten die Einstellungen bei der Aufnahme viel Platz für persönliche Entfaltung:

  • Samsung Night EffectAufnahmemodus (Einzeln, Smile, Serie, Panorama, Mosaik oder Rahmen)
  • Auflösung
  • Sucherart
  • Selbstauslöse
  • Belichtungsmessung)
  • Weißabgleich
  • Bildeffekte
  • Nachtmodus
  • Auslöser-Ton
  • Standardspeicherort
  • Fotoqualität (hoch, normal, sparsam)
  • Belichtungsmessung (normal, Spot und mittelbetont)
Ein weiterer Reiter enthält zwei Optionen zur Video-Funktion: Qualität - mit den gleichen Einstellungen wie beim Foto - und die fakultative Audioaufnahme. Erstaunlich gut ist die Geschwindigkeit der Aufnahme, denn vom Zeitpunkt des "Abdrückens" bis zum angezeigten Foto auf dem Display vergeht nicht viel Zeit, sodass kein wichtiger Moment beim romantischen Espresso-Plausch verloren gehen kann. Was komplett fehlt ist irgendeine Art von Blitz oder Fotoleuchte - böse Zungen behaupten, dies liege vielleicht daran, dass die Designer in Italien ohnehin mehr und dann auch noch länger Licht haben als gemeine Mitteleuropäer! Dafür bietet das Night Effect eine Bildbearbeitungssoftware, mit der man kleine Spielereien und Korrekturen auf den Fotos umsetzen kann.

Beim Video-Modus sieht es bis auf wenige Details dem Foto-Modus identisch aus: Links oben werden Video-Modus und die Video-Auflösung angezeigt während sich unten anstatt der verbleibenden Fotos die noch verbleibende Aufnahmezeit präsentiert. Ähnlich ist es bei den Optionen; dort kann die Aufnahmegröße zwischen normal und MMS-optimiert eingestellt und die Auflösung von 176 Mal 144 eingesehen aber leider nicht verändert werden. Dementsprechend klein fällt auch die Vorschau der eigenen cineastischen Werke auf der Anzeige aus, die der Italo-Koreaner im MP4-Format erstellen kann. Lädt man die Bilder und Videos auf den Computer, erweist sich die Qualität leider nur als mittelmäßig. Die Bilder sind bei schlechten Lichtverhältnissen stark saturiert und weisen ein grünlich pixeliges Rauschen auf - ähnlich wie auch schon auf dem Handy gesehen. Bei ausreichend Licht fällt die Bildqualität jedoch besser aus, allerdings immer noch nicht optimal. Die Videos wirken auch auf dem Bildschirm sehr klein und zeugen nicht gerade von hoher Qualität - wer also sein Handy als Kompaktkameraersatz nutzen möchte, sollte auf andere Foto-Handys ausweichen.

 

 

OS & Bedienung

Samsung Night Effect
Samsung Night Effect
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Samsung Night Effect
A buon cavalier non manca lancia - dem guten Reiter fehlt keine Lanze. Durch seine Bedienung steht oder fällt ein Mobiltelefon. Wie sieht es nun beim Italo-Phone aus: Bereits auf dem Standardbildschirm hat der Nutzer im oberen Bereich vier Schnellzugriffe, die nach Belieben einstellbar sind - der fünfte dient zur schellen Umschaltung der externen Beleuchtung; der Sinn nach dieser Funktion mag sich wahrscheinlich nur Modebewussten erschließen. Die Softkeys links (Menü) und rechts (Telefonbuch) sind nicht veränderbar. Die seitlichen Funktionstasten bieten durch längeres Drücken ebenfalls einen Shortcut zum Musikplayer (via Play-Taste) und zur Kamera (via Auslöser). Somit gelangt man zu den wichtigsten beziehungsweise den eigens bevorzugten Funktionen binnen eines Klicks - sehr praktisch und auch Samsung-typisch.

Die Menüstruktur selbst ist auf zwölf Punkte ausgelegt und kann sowohl in der üblichen Rasteranzeige als auch v-förmig dargestellt werden. Veränderbar ist die Reihenfolge der Punkte aber nicht, dafür bilden die ersten neun Icons für eine rudimentäre Verwendung eines Mobiltelefons die wichtigsten Punkte. Die einzelnen Symbole lassen sich im Menü natürlich auch über numerische Tasten direkt anwählen. Was nicht sehr gut gelungen ist, ist die Erkennbarkeit der Symbole, da bei einigen Icons (z.B.: Telefonbuch) erst die bei der Markierung erscheinende Überschrift die genaue Funktion verrät.

Die Anruferlisten wurden ganz geschickt gelöst, denn neben den üblichen Anrufprotokollen (ausgehende, empfangene sowie unbeantwortete Telefonate) hat Samsung auch gleich empfangene und gesendete Nachrichten eingebaut - sehr praktisch. Bei den Anrufdetails sieht man den Namen beziehungsweise Nummer des Kontakts, das Datum sowie die Uhrzeit des Anrufs. Der Zugriff auf die Protokolle erfolgt entweder via Shortcut über die Rufannahme-Taste oder über das Hauptmenü.

Der Weg zu den Nachrichten erfolgt analog zu den Anrufprotokollen: Shortcut auf dem Standardbildschirm oder Menü. Wählt man den Weg über den Shortcut, so gelangt man direkt ins Schreibmenü mit den Feldern für Empfänger (einzelne oder mehrere Adressaten sowie vordefinierte Verteiler-Gruppen) und Text. Beim Schreiben zählt ein Counter von 2295 insgesamt möglichen Zeichen beim Tippen runter. Vielschreiber werden aber unten über die für den Versand benötigten SMS informiert. Beim Schreiben zeigt sich das Night Effect als ein Kosmopolit, denn es werden zahlreiche europäische Sprachen für die T9-Auswahl angeboten. Zusätzlich zum normalen Text kann man neben Sonderzeichen auch diverse andere Inhalte, wie Textvorlagen, so genannte Emoticons, Visitenkarten, Termine, Jahrestage oder einen privaten Kalendereintrag hinzufügen. Fügt man der Nachricht einen Multimediainhalt hinzu, so wird diese automatisch in eine MMS umgewandelt. Möchte man später an der Nachricht weiter schreiben, wird die angefangene SMS oder MMS im Entwurfsordner gespeichert sofern dies vom Nutzer bestätigt wird. Gelangt man über das Hauptmenü zu den Nachrichten, bietet das Gerät noch viele andere Möglichkeiten: Man kann SMS/MMS-Vorlagen und Entwürfe einsehen, verändern oder löschen.

Des Weiteren kann man gesendete Nachrichten (ebenfalls SMS und MMS) aufrufen oder den separaten E-Mail-Zugang sowie seinen Postausgang betrachten. Um E-Mails zu versenden und zu empfangen, muss zuerst ein Konto (von maximal fünf) angelegt werden, bei dem sämtliche benötigten Infos, wie SMPT- und POP3-Server angegeben werden müssen. Leider verfügt das Telefon nicht über einen Assistenten, der diese Informationen bei Angabe der E-Mail-Adresse automatisch aus dem Internet herunterladen kann, weshalb die Erstellung des Accounts im Telefon etwas mühselig ausfällt. Beim Verfassen einer Mail wird der Nutzer zu einem fast identischen Formular geleitet, wie schon beim Schreiben einer SMS, bloß, dass dieses um das Feld "Betreff" erweitert wurde. Ähnlich verhält es sich mit den Anhängen, dort hat man wieder die Möglichkeit, der E-Mail-Nachricht diverse Dateitypen sowie Inhalte hinzuzufügen. Zur einfacheren Verwaltung sämtlicher Nachrichten (SMS/MMS und Mails) können auch eigene Ordner angelegt werden, die den Zugriff auf Mitteilungen und Kommunikation erheblich erleichtern.

Interessant ist die Option einer SOS-Nachricht. Dabei können maximal fünf Empfänger angegeben werden, die in einer Notsituation benachrichtigt werden. Die SOS-Funktion wird durch das viermalige Drücken der Lautstärketasten an der Seite des Telefons aktiviert. Wird man dann von einem der vorher ausgewählten Kontakte zurückgerufen, wird das Gespräch automatisch vom Handy entgegengenommen - dabei kann man sogar einen Notruf-Signalton einstellen. Eine praktische Funktion, nicht nur für ältere Nutzer!

Bei diversen Telefonaten ist es praktisch, wenn der Angerufene nicht weiß, wer gerade versucht ihn zu kontaktieren. Dies ist beim Night Effect von Samsung nicht ganz so einfach, zumal sich diese Funktion auch noch in den Einstellungen in einem Untermenü verbirgt, wo man es nicht gerade erwartet hätte (Anwendungseinstellungen anstatt Netzeinstellungen). Aber hat man diese einmal gefunden kann sie der Nutzer auf netzabhängig, an oder aus einstellen.

Die Tastensperre aktiviert sich binnen weniger Sekunden von selbst, ärgerlich ist, dass der ablaufende Timer bis zur Sperre nicht manipulierbar ist, was bei einer kurzen Nichtnutzung des Telefons dazu führt, dass dieses gesperrt wird. Möchte man dieses entsperren, muss die Sterntaste länger betätigt werden - womit man auch die Sperre aktivieren kann, wenn deren automatische Aktivierung abgestellt ist.

Hardware & Verbindungsmöglichkeiten

Samsung Night EffectSoto le stelle della comunicazione - Was ist mit der Verbindung eigentlich los? Könnte man eher schlecht als recht den italienischen Satz ins deutsche übersetzen, aber die Frage ist berechtigt. Denn die Connectivity des Armani ist nur mittelmäßig gut umgesetzt. Die Verbindung via USB-Kabel erlaubt drei Optionen - man kann eine als Standard wählen oder bei jedem Zugriff den Verbindungstyp neu bestimmen: Massenspeicher-Modus, dieser funktioniert allerdings nur dann, wenn eine Speicherkarte eingelegt ist. Mit dem Media-Player-Modus kann man die Lieblingssongs von Albano und Romina Power auf das Handy spielen. Dies geschieht über den Windows-Player durch das Erstellen einer Playlist und einen Klick auf den Button "Synchronisation", mit dem die ausgewählten Dateien auf das Gerät kopiert werden. Mit dem letzten Modus zum Software-Tool "PC-Studio" lassen sich die üblichen PC-Tools verwenden: Es können sämtliche auf dem Telefon befindlichen Medien angezeigt und verwaltet werden, mit dem Phone-Explorer hat man ein Pendant zum windowsinternen Explorer zum Durchforsten des Datei-Jungles auf dem Telefon.

Des Weiteren bietet der Message-Manager Zugriff auf sämtliche auf dem Night Effect vorhandenen Nachrichten. Dank des Synchronisations-Tools können die Kontakte Bekannter und Freunde einfach vom Outlook auf das Handy transferiert werden - falls gewünscht ist es möglich, auch die Termine, Aufgaben und Notizen des E-Mail-Programms auf dem Telefon zu speichern. Bei Bluetooth-Verbindungen gab es hingegen kleine Schwierigkeiten: Die Verbindungen zu anderen Handys und zum Headset konnte problemlos hergestellt werden. Auch der Transfer von von unterschiedlichsten Dateitypen erfolgte einwandfrei - Samsung hätte aber eine graphische Leiste zum Übertragungsstatus integrieren können, damit der Nutzer weiß, wie lange der Download vom anderen Gerät noch dauert und ob überhaupt etwas passiert. Was nicht klappte war die Verbindung zum PC via Bluetooth. Beim Test lag der Fehler an den Komplikationen zwischen der windowseigenen Bluetooth-Software und dem PC-Studio. Trotz diverser Verbindungsversuche mit unterschiedlichen Einstellungen konnte die Verbindung nicht hergestellt werden und es musste auf das USB-Kabel ausgewichen werden.

Multimedia & Organizer

Ti porto il giocatolli - soll ich dir das Spielzeug holen? Die Funktionalität des Night Effect bringt so eine ganze Menge Spielereien mit. Neben den üblichen Telefonie-Funktionen, wie auf Lautsprecher oder Headset umschalten, Stummschaltung oder Gespräch halten, können noch weitere Extras abgerufen werden: man kann zum Beispiel zum Videoanruf während des Gesprächs wechseln oder sich die Kontaktdetails des Anrufers anzeigen lassen, sofern dieser einen Eintrag im Telefonbuch hat. Ebenfalls lässt sich direkt eine Nachricht an den Anrufer schicken oder einen neuen Anruf starten mit dem man dann eine Konferenzschaltung herstellen kann. Der Blick ins gesamte Telefonbuch oder in den Posteingang ist natürlich auch kein Problem. Mit der Memo-Funktion kann der Nutzer auch Notizen zum aktuellen Gespräch machen, ein Mitschnitt ist aber nicht möglich - schade.

Bei den Umgebungsprofilen bietet das Night Effect sechs vordefinierte und vom Namen her aussagekräftige Optionen, die allesamt modifiziert werden können - die Erstellung weiterer Profile ist aber nicht möglich. Im Detail lassen sich neben der Melodie (alle vom Gerät unterstützten Audio-Medientypen) auch das Klingelverhalten bestimmen: angefangen beim ansteigenden Klingelton über diverse Kombinationen mit Vibration sowie unterschiedlicher Reihenfolge von Klingelton und Vibration bis hin zur Stummschaltung ist alles verfügbar - leider ist der Vibrationsmotor sehr schwach und ist daher weder in Hosen oder Taschen spürbar noch auf verschiedenen Oberflächen hörbar. Zusätzlich können Signallautstärke sowie automatische Antwort bei Ablehnung des Anrufs eingestellt werden. Bei den Nachrichtentönen verhält es sich ähnlich was das Signalverhalten und die Auswahl des Klingeltontyps angeht. Zusätzlich lässt sich neben der Lautstärke auch noch die Regelmäßigkeit einstellen, mit der das Telefon eine nicht empfangene Nachricht signalisieren soll. Als Sahnehäubchen auf dem Latte Machiato können auch die Tastentöne persönlichen Wünschen angepasst werden. Die globale Profilsteuerung erfolgt über einen Shortcut im Standardbildschirm. Um auf dem Audio-Bereich nicht ganz ordinär zu bleiben, hat Armani für die Klingeltöne des Night Effect eigens zur Komponisten-Feder gegriffen - oder war es vielleicht doch eher ein virtuelles Mischpult?

Das Herzstück eines jeden Handys ist sein Telefonbuch. Ohne dieses würden wir heute sonst wahrscheinlich mit einem gänzlich vor Blättern überquellenden Adressblock herumlaufen. Der digitale Ersatz im Handy muss aber auch praktisch im Umgang und einfach in der Bedienung sein. Wie macht sich das Night Effect in dem Punkt: Herein gelangt man ganz schnell über den rechten Softkey im Standardbildschirm oder über das Hauptmenü. Einmal drin, sieht man die Kontakte nach Zu- und Vornamen sortiert. Markiert man einen Eintrag, wird dieser mit roter Farbe zum weißen Untergrund hervorgehoben während dabei die Mobilfunknummer sichtbar ist. Zur Navigation im Kontaktdatengewirr kann man sich entweder mit der Navigationstaste oder der Eingabe von Buchstabenkombinationen helfen, um an das gewünschte Ergebnis zu kommen. Neben der Einzelkontakt-Ansicht verfügt das Night Effect auch über eine separate Gruppen-Ansicht, in der man voreingestellt drei Gruppen (Familie, Freunde und Büro) sieht, diese lassen sich natürlich modifizieren oder man kann auch neue erstellen. Fügt man einen neuen Kontakt hinzu, so bietet das Telefon zahlreiche Felder für individuelle Einträge: Neben Vor- und Zuname lassen sich auch ein Spitzname sowie die dazugehörigen privaten Handy- und Festnetznummern samt der E-Mail eingeben. Gleich hier kann man schon die Anrufergruppe aber auch das persönliche Anruferbild oder Klingelton angeben - sofern gewünscht. Und damit keine persönlichen Details vergessen werden, gibt es ein Notizfeld. Wem das zu wenig ist, kann 20 weitere vordefinierte Felder einfügen und sie im Kontakt einpflegen.

Im Menüpunkt "Organizer" sind diverse praktische Funktionen zu finden: Dazu gehören Kalender, Memos, Aufgaben, Weltuhr, Taschenrechner und ein Konvertertool. Der erste Punkt ist der Kalender. Dieser ist durch seinen simplen Aufbau einfach zu bedienen. Man hat die Wahl zwischen drei verschiedenen Ansichten: Tag, Woche und Monat: Bei der Monatsübersicht wird der angewählte Monat tabellenartig ohne farbliche unterschiede für die Wochenendtage angezeigt. Hier werden Termine durch ein kleines Dreieck in dem jeweiligen Tag angezeigt (je nach Terminart ist es eine andere Ecke beziehungsweise eine andere Anzeigefarbe). Bei der Wochenansicht sieht es schon etwas anders aus. Standardmäßig sieht man den stundenplanmäßigen Aufbau der Woche mit der Anzeige der Daten jener Wochentage sowie deren ersten Buchstaben zur besseren Übersicht. Auch hier kehren die Terminerinnerungszeichen in identischer Weise wieder. Bei der Tagesansicht zeigt das Night Effect die jeweiligen Termine mit entsprechendem Symbol und Farbe in chronologischer Reihenfolge an.

Bei der Memo geht es sehr spartanisch zu: Es wird eine Liste mit jeweils der ersten Zeile der Notiz angezeigt - möchte man mehr von der Memo sehen, muss man diese anklicken. Möchte der Nutzer erstellte Notizen per Bluetooth, Mail oder SMS versenden, ist das kein Problem. Veraltet ein Merkzettel mal, kann er natürlich auch gelöscht werden. Im Standardbildschirm für die Aufgaben kann man über die Optionen eine neue Aufgabe erstellen. Ist dieser Schritt getan, kann man den Titel der Aufgabe samt Details, Start- und Fälligkeitsdatum angeben. Ein Alarm kann zur Erinnerung ebenfalls zusammen mit dem Signalton eingestellt werden. Der neue Eintrag lässt sich auch mit Prioritäten nach Schulnotensystem von eins bis drei versehen.

Samsung Night Effect
Samsung Night Effect
Samsung Night Effect
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Die Taschenrechnerfunktion bietet Unterstützung bei einfachen Operationen im Alltag. Während der Konverter zwischen diversen Einheiten umrechnet. Verfügbar sind Einheiten aus dem Bereich Längen, Gewicht, Fläche, Volumen sowie Temperatur. Die Weltuhr bietet die Einrichtung von Panels mit mehreren Orten verschiedener Zeitzonen - der erste Eintrag bildet die "Heimzeit", der zweite zeigt die Zeitzone des Reiseziels an, alle weiteren Einträge sind nicht mehr durch Symbole gekennzeichnet. Ein Panel blendet die jeweilige Zeitzone, deren Uhrzeit sowie Datum ein. Sonstige Zeitfunktionen sind im Telefon verstreut: so findet man den Timer und die Stoppuhr zwischen den Anwendungen während der Alarm eine eigenständige Funktion im Hauptmenü bildet. Einstellbar sind bis zu fünf Alarmfunktionen, die man personalisieren kann: Neben Alarmzeit, -melodie, -typ und Lautstärke lässt sich auch die Periodizität des Alarms eingeben. Zur Verfügung stehen dazu alle sieben Wochentage, die nach Belieben ausgesucht werden können.

Für Musikfans bringt das Night Effect einen recht leistungsstarken MP3-Player mit: Nachdem man die gewünschten Dateien auf dem Gerät hinzugefügt hat und den Player aktiviert, sieht man eine Liste von Songs. Bei Markierung wird das aktuelle Feld größer und die Liedlänge wird angezeigt. Möchte man mehr Informationen über die Datei erhalten, kann man den Optionspunkt "Details" anwählen und es werden zwei Reiter mit weiteren Infos präsentiert: Künstler, Song- und Albumtitel. Das Genre samt Beschreibung und zusätzlich technische Details, wie Format, Länge, Datei-Größe und die Freigabe zur Weiterleitung. Hat man seinen Lieblingssong gefunden, wird er in einem intuitiv gestaltetem Player abgespielt. Während der Wiedergabe bietet das Telefon die rudimentären Bedienungstools, wie Play/Pause und Zurück/Vorwärts. Damit die Playlist nicht langweilig wird, kann man den Zufallsmodus einstellen oder die Wiederholung verwenden, wenn man sich auf ein Lied konzentrieren möchte - auch für ein ganzes Album oder Playlist ist dies möglich. Der Bildschirm zeigt beim Abspielen alle relevanten Infos zum aktuellen Track: Namen des Interpreten, das Cover (falls vorhanden), die Zeit als graphische Leiste samt Sekunden/Minuten-Anzeige in Zahlen, die Belegung der Steuerelemente sowie den aktuellen Abspielmodus.

Um die Medien etwas differenzierter zu betrachten, bietet das Night Effect Ansichten nach Wiedergabelisten, Interpreten, Genres, Alben aber auch Podcasts. Von dort kann man die gefundenen Tracks direkt in persönliche Playlists einstellen oder die gesamte Playlist verwalten. Leider fällt die Unterstützung diverser Datei-Typen nicht sehr üppig aus. Es werden außer des MP3-Formats nur kommerzielle Dateitypen wie diverse AAC-Varianten von Apple sowie das Microsoft-Format WMA unterstützt. Im Zuge der Open-Source-Manie könnten zum Beispiel Dateitypen wie OGG-Vorbis als Kontrastprogramm aufgenommen werden. Während die Musik über die gut klingenden Kopfhörer aber auch den erstaunlich klar und voluminös klingenden Lautsprecher schön dahin trellert (seltsam fällt hier die negative Sprachqualität bei Gesprächen auf), kann die Lautstärke reguliert und durch die integrierten Klangspektren an persönliche Hörgewohnheiten angepasst werden. Wird der Player-Screen verlassen, läuft die Musik weiter und im Standardbildschirm erscheint eine Miniaturversion der Software mit grundlegenden Zugriffsmöglichkeiten.

Sollte die Fahrt mal doch länger als die erstellte Playlist dauern und der Hunger nach Italo-Pop noch stark anhalten, kann man auf das integrierte Radio zurückgreifen. Der Steuerbildschirm des Radios ähnelt dem des MP3-Players und bietet zudem praktische Funktionen, wie Suchlauf, Anzeige der Frequenz, Name des Senders sowie dessen Speichermöglichkeit. Ein Nachteil des Radios ist, dass man auf die mitgelieferte USB-Erweiterung angewiesen ist, um das Radio einschalten zu können. Stöpselt man die Kopfhörer direkt über den Miniklink-Eingang ein, so wird das Radio schlichtweg nicht aktiviert. Das Glück im Unglück ist, dass man dafür zwei Kopfhörer zugleich verwenden kann - ein Plus für zweisame Musikstunden unterwegs.

Wem die Zugfahrt von Italien nach Korea zu lange dauert, kann auch mitgelieferte Spiele des Night Effect nutzen. Die Auswahl von Samsung ist recht gut gelungen, denn es werden überwiegend Spiele angeboten, die viel Zeit in Anspruch nehmen können und Knobelfreunde erfreuen werden: dabei sind der Gameboy-Klassiker Tetris und eine spannende Snooker/Pool-Variante verfügbar. Beim "Brain Challenge" wird der Nutzer durch "Gehirn-Jogging" fit gehalten - da haben sich die Armani-Designer wohl die Pisa-Studie etwas sehr zu Herzen genommen. Wer noch mehr Brain-Input haben möchte, kann die RSS-Feed-Funktion des Gerätes nutzen und sich die aktuellesten Handy-News auf sein Mobiltelefon laden.

Fazit

Samsung Night Effect
 
Ciao Bella! Erlaubt ist, was gefällt. Der Korea-Italia-Flirt ist in seiner Umsetzung recht gut gelungen und sollte nicht nur Modebewusste Handy-User begeistern. Obwohl vieles bei pragmatischen Gemütern doch eher als kitschig aufgenommen werden könnte - zuweilen nicht zu Unrecht. Was man aber beim Night Effect bekommt, ist die Samsung-typische gute Verarbeitung des Geräts und dessen Äußeres hat sich um den Namen der US-Serie über das "aufmöbeln" alter Autos durchaus verdient gemacht. Wer also auf übertriebenes Styling und schrille Farbkombinationen Wert legt, der ist mit dem Night Effect durchaus gut beraten. Anhänger von schlicht gestalteten Geräten werden sich dafür vom Gerät eher abwenden, obwohl sie in der Verarbeitung, Bedienung oder den Komfortfunktionen des Telefons keinen Grund dafür hätten.

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