Test des Samsung M8800 Pixon

Einführung

Test-Datum: 23.02.2009
Software Version: Eigenentwicklung
Testversion mit Branding: nein
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Gesamtwertung: 0 / 10
 
Samsung M8800 Pixon
 
Mit dem Pixon M8800 bringt Samsung sein zweites 8-Megapixel-Handy auf den deutschen Mobilfunkmarkt. Das Multimedia Gerät ist seit dem 4. Quartal 2008 erhältlich und wird im Gegensatz zum Samsung i8510 innov8 über einen Touchscreen gesteuert. Ob das M8800 an die hervorragenden Leistungen des i8510 anknüpfen kann und und wie es sich schlägt, erfahren Sie im Test von inside-handy.de

Verpackung & Lieferumfang

Samsung M8800 PixonSamsung liefert das M8800 in einem kompakten Quader an seine Kundschaft aus. Die Verpackung im Carbon Look mit aufgedruckten Hologrammen passt sehr gut zum Endgerät und weckt sofort den Entdeckerinstinkt des Betrachters. Auf der Vorderseite sind Informationen über den Hersteller und die Modellbezeichnung zu finden. Des Weiteren ist ein Foto des Pixon aufgedruckt. Die Seiten und die Rückseite sind identisch gestaltet. Zieht man die futuristisch wirkende Banderole ab kommt eine Black Box zum Vorschein. Entfernt man den Deckel dieser Black Box sticht dem Betrachter das M8800 ins Auge, das sich in einem Formeinsatz aus schwarzem Kunststoff befindet. Der Formeinsatz ist herausnehmbar und darunter verbirgt sich der komplette Lieferumfang.


Der Lieferumfang beinhaltet folgende Komponenten: Handy, Standardakku, Speicherkarte (1 Gigabyte), MircoSD Adapter, Stylus, Headset, USB Kabel, Ladekabel, Benutzerhandbuch, Garantiekarte und PC Suite. Die Bedienungsanleitung wirkt auf den ersten Blick wenig übersichtlich und oberflächlich. Beim intensiveren Gebrauch stellt sich diese Vermutung als Tatsache heraus und handelt dem Pixelwunder erste Minuspunkte ein. Das Benutzerhandbuch ist in Englisch und in Deutsch verfasst.

 

 

Samsung M8800 Pixon

Verarbeitung & Handhabung

Samsung M8800 Pixon
 

Das Öffnen und Schließen der Akkuabdeckung funktioniert problemlos auch ohne Anleitung. Der Akku lässt sich spielend Einsetzen und Herausnehmen. Der Einschub für die SIM Karte befindet sich an der Stirnseite des Akkus. Auch die SIM Karte lässt sich einfach einschieben und herausziehen. Der Slot für die Speicherkarte sitzt links außen am Gerät. Das ist sehr praktisch, denn um an die Speicherkarte zu gelangen muss das Handy nicht ausgeschaltet und auseinandergebaut werden. Auch das Einsetzen und Entfernen der Speicherkarte geht leicht von Samsung M8800 Pixonder Hand. Eine aufklappbare Abdeckung schützt den Speicherkartensteckplatz vor Schmutz und Staub. Die rechteckige Form des Pixon ist schnörkellos, die abgerundeten Ecken verleihen dem Gerät eine elegante Note.

Die Proportionen stimmen bei diesem Mobiltelefon und das M8800 gefällt auf Anhieb, es wirkt hochwertig und robust. Mit den Maßen 108x55x13,8 Millimetern und einem Gewicht von 122 Gramm ist das Handy sicherlich kein Winzling, aber es lässt sich ohne weitere Probleme in jeder Hemd- oder Hosentasche verstauen. Samsung fertigt das Mobiltelefon durchgängig aus schwarzem Plastik. Die Kombination auch hochglänzenden und matten Elementen gepaart mit geriffelten Seiten sorgen dafür, dass trotz des Plastiks das Gerät nicht billig wirkt. Die Koreaner machen keine Kompromisse und produzieren das M8800 ausschließlich in dieser Farbvariante. Die Verarbeitung und Qualität der Tasten und Schalter sind sehr gut, sie sind perfekt auf das Gerät abgestimmt. Steckbare Elemente wackeln zum Teil etwas, gewährleisten aber dennoch eine zuverlässige Verbindung zur Peripherie. Auch die Multifunktionsbuchse für diverse Steckverbindungen ist mit einer aufklappbaren Abdeckung versehen. Ebenso wie bei den Tasten und Schaltern wurde auch bei den Spaltmaßen nicht an Qualität gespart. Die Spalte sind sehr gering und sorgen insgesamt für eine hochwertige Gesamtverarbeitung des Gerätes. Als äußerliche Bauteile sind auf der rechten Seite die Lautstärketaste, die Fotoalbumtaste und die Kamerataste zu finden.

Samsung M8800 PixonAuf der gegenüberliegenden Seite sind der Speicherkarteneinschub, die Anwendungsumschalttaste und die Hold-Taste integriert. Oben am Handy befindet sich die Multifunktionsbuchse zum Anschließen des USB Kabels, des Headsets und des Ladekabels. Das Mikrofon wurde unten am Pixon eingebaut. Die Vorderseite ist mit einem Lautsprecher, einem Lichtsensor, einer Kameralinse für Videotelefonie, dem Display und der Tastatur bestückt. Auf der Rückseite findet man das Kameraobjektiv, einen Lautsprecher und das Fotolicht. Das Tastenlayout besteht aus der roten Hörertaste, einer Zurücktaste und der grünen Hörertaste die in einer Reihe unter dem Display angeordnet sind. Zum Großteil erfolgt die Steuerung des Gerätes über den Touchscreen. Die Tasten stehen leicht aus der Oberfläche heraus. Die Topographie und die Druckpunkte sind sehr gut. Die Ansprechzeiten sind kurz und die Tasten reagieren zuverlässig auf Eingaben. Jedes Drücken wird mit einem leisen Knacken kommentiert. Die gute Qualität sorgt für eine lange Lebensdauer der Tasten.

Samsung M8800 PixonDurch den Touchscreens ist Blindes Tippen nahezu unmöglich. Der Vibrationsalarm des Pixon ertönt gleichzeitig oder versetzt zum Klingelton. Darüber hinaus kann der Vibrationsalarm deaktiviert oder alleine ausgeführt werden. Leider ist der Vibrationsmotor sehr schwach, so dass das Vibrieren kaum wahrgenommen wird. Zur Installation eines Trageriemens verfügt das Gerät über an Öse die sich rechts unten befindet.

Sprachqualität & Empfang

Samsung M8800 PixonDie Sprachqualität des M8800 ist gut, auch beim Telefonieren in Fremdnetze werden Töne einwandfrei ohne Verzerrung und ohne Hall übertragen. Selbst bei maximaler Hörerlautstärke entstehen keine Rückkopplungen. Die Verständlichkeit bei den Gesprächspartnern ist hervorragend. Die Lautstärke wird mit Hilfe der Lautstärketaste rechts außen am Gerät reguliert. Insgesamt stehen dafür sieben Lautstärkestufen zur Verfügung die ausreichen, um auch bei belebter Umgebung entspannt telefonieren zu können. Die integrierte Freisprechfunktion lässt sich mit einem Druck auf dem im Display angezeigten Button aktivieren. Auch hier ist die Verständlichkeit bei den Gesprächspartnern einwandfrei und das zur Verfügung stehende Lautstärkeintervall ausreichend. Gleiches gilt für die Benutzung des Headsets. Unter Verwendung der Freisprechfunktion muss das Mobiltelefon nicht unbedingt direkt vors Gesicht gehalten werden, das Freisprechen funktioniert auch problemlos indem man das Mobiltelefon entspannt auf den Tisch legt.

Der Empfang des M8800 ist durchweg gut. Auch in Gegenden wo sich der Zugang zum Netz nur schwer bewerkstelligen lässt bleibt der User erreichbar. Das Gerät verfügt über einen dualen Netzmodus mit den Standards GSM-Quadband (850, 900, 1800, 1900 Megahertz) und UMTS-Singleband (2100 Megahertz). Das Netz ist manuell einstellbar. Der Lithium-Ionen Akku mit einer Leistung von 1000 Milliamperestunden ist nach zwei Stunden wieder vollständig geladen. Eine prozentuale Anzeige im Standby Bildschirm informiert permanent über seinen Leistungszustand.  Die symbolische Anzeige ist allerdings nicht linear und somit wenig verlässlich. Laut Hersteller können Dauergespräche von bis zu 4,5 Stunden im GSM Modus und bis zu vier Stunden im UMTS Modus geführt werden. Im Test verbrauchte das Pixon circa 15 Prozent seiner Akkuleistung für ein dreißigminütiges Gespräch im UMTS Modus. Als Standby-Zeiten gibt Samsung bis zu 400 Stunden im GSM und bis zu 360 Stunden im UMTS Modus an. Im Test musste das Pixon bei reger Nutzung im UMTS-Modus allerdings schon nach 50 Stunden an das Ladegerät. Eine Verlängerung der Standby-Zeit bringt die Umstellung auf GSM-Modus (105 Stunden) und die Verringerung der Displayhelligkeit. Über einen Stromsparmodus verfügt das Handy nicht. Die Nutzung des integrierten MP3 Players beeinflusst die Leistung des Akkus nur minimal. Unter Verwendung der Kamera sind allerdings sehr schnell 20 Prozent der Akkukapazität verbraucht.

Das M8800 hat einen SAR-Wert von 0,582 W/kg.

Display & Kamera

Samsung M8800 PixonSamsung hat das M8800 mit einem 3,2-Zoll großen TFT Display ausgestattet. Die berührungsempfindliche Anzeige nennt eine Breite von 44 Millimetern und eine Höhe von 71 Millimetern ihr Eigen. Somit nimmt das Display fast die gesamte Fläche der Vorderseite ein. Der Touchscreen besitzt eine Auflösung von 240x400 Pixel und kann bis zu 262.144 Farben darstellen. Die Wiedergabe der Farben ist brillant und Zeichen werden scharf dargestellt. Das berührungsempfindliche Display reagiert dank minimaler Ansprechzeiten sehr schnell und präzise auf Druckeingaben. Auch bei sehr raschem Tippen auf der virtuellen Tastatur geht keine Eingabe verloren. Das Scrollen muss allerdings etwas geübt werden, denn hierbei muss die Bewegung langsam erfolgen. Bewegt man den Finger oder den Stylus zu schnell über den Touchscreen funktioniert das Scrollen nicht. Insgesamt macht es keinen Unterschied, ob die Druckeingaben per Finger oder via Stylus erfolgen. Beide Varianten funktionieren problemlos. Als Rückmeldung kann der User zwischen Vibrieren und Signalton wählen. Der Touchscreen mit der hauseigenen TouchWiz Software verfügt nicht über Multitouch, dafür aber über einen Lagesensor. Wird das Handy um 90 Grad gedreht, wechselt die virtuelle Zifferntastatur zur virtuellen Qwertz-Tastatur und Bilder werden ebenfalls um 90 Grad gedreht mit dem Display mit gedreht. Insgesamt ist Umsetzung des Touchscreens Samsung sehr gut gelungen. Bei direkter Sonneneinstrahlung lässt sich das TFT Display nur schwer ablesen. Bei Dunkelheit gestaltet sich das korrekte Ablesen der Anzeige problemlos, allerdings sind die Tasten nicht beleuchtet. Insgesamt ist das Display sehr gut und gleichmäßig ausgeleuchtet. Die Helligkeit des Displays kann über fünf Stufen eingestellt werden.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass das M8800 die Helligkeit automatisch an seine Umgebung anpasst. Darüber hinaus lässt sich die Beleuchtungsdauer zwischen acht Sekunden und zehn Minuten intervallweise einstellen. Einstellungsmöglichkeiten für den Kontrast bietet das Handy nicht. Das Display schaltet automatisch ab. Die automatische Abschaltung ist an die Displaybeleuchtungsdauer geknüpft. Zusätzlich hat das Pixon eine separate Taste (oben am Gerät) mit der das Display gesperrt und wieder freigegeben werden kann. Displayschoner stehen keine zur Verfügung, können aber downgeloadet werden. Die Ausschaltanimation ist unveränderlich, bei dem Einschaltvorgang kann der Begrüßungstext den Wünschen des Benutzers angepasst werden. Erstaunlicherweise hält das Mobiltelefon keine Farbschemen oder Themen zur Personalisierung bereit.


Samsung hat das M8800 mit einer 8-Megapixel-Kamera mit 16fach Digitalzoom ausgestattet. Das Herzstück des Mobiltelefons arbeitet mit einem CMOS-Sensor und einer Brennweite von 4,6 Millimetern. Die Kameralinse befindet sich auf der Rückseite des Gerätes. Sie sitzt etwas vertieft in der Handyoberfläche und wird zusätzlich mit einem Schließmechanismus vor Verschmutzungen und Beschädigungen geschützt. Der Schließmechanismus funktioniert vollautomatisch. Des Weiteren ist auf der Vorderseite des Pixon eine zweite Kamera (352x288 Pixel) für Videotelefonate installiert. Das Display arbeite als Sucher sehr gut, nichts ruckelt oder wird verzerrt dargestellt. Bei sehr schnellen Bewegungen kommt es hin und wieder zu leichten Bildstörungen. Nach einer Sekunde ist die Kamera einsatzbereit. Bis eine Aufnahme im Display fixiert ist vergehen drei Sekunden. Im Kameramodus wird der User permanent über die Auflösung, die aktuell aktiven Einstellungen, die Anzahl der noch speicherbaren Bilder und den Akkuzustand informiert. Rechts und links am Bildschirmrand befindet sich eine Symbolleiste, um Einstellungen vorzunehmen und Funktionen an- beziehungsweise abzuwählen. Das M8800 bietet eine Vielzahl von Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten:

  • Aufnahmemodus (Einzeln, Serie, Panorama, Lächelerkennung, Mosaik, Rahmen, Gesichtsverlinkung)
  • Szene (Keine, Hochformat, Querformat, Nacht, Sport, Party/Innen, Strand/Schnee, Sonnenuntergang, Morgendämmerung, Herbstfarbe, Feuerwerk, Text, Kerzenbeleuchtung, Displaybeleuchtung)
  • Fokusmodus (Autofokus, Makro, Gesichtsfelderkennung)
  • Fotolicht (automatisch, ein, aus)
  • Belichtungswert (acht Stufenintervalle)
  • Selbstauslöser (zwei bis zehn Sekunden)
  • Weißabgleich (Automatisch, Sommerzeit, Glühend, Fluoreszent, Bewölkt)
  • Beleuchtungsmessung (Normal, Mittelton, Spot)
  • Effekte (Schwarz/Weiß, Sepia, Negativ, Wasserfarbe, Prägen, Umriss)
  • Blinzelerkennung (ein/aus)
  • Bildqualität (Sehr fein, Fein, Normal, Sparsam)
  • Anpassen von Kontrast, Sättigung und Schärfe

Samsung M8800 PixonDie Gesichtsfeld- und die Blinzelerkennung funktionieren gut. Ebenso der integrierte Bildstabilisator der auf Wunsch auch deaktiviert werden kann und die Geo-Tagging Funktion. Auch am automatischen Fokus gibt es nichts auszusetzen. Das Fotolicht, eine permanent Leuchte, kann eine Blitzeinheit allerdings nicht ersetzen. Bis man die 8-Megapixel-Kamera mit all ihren Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten in vollem Umfang nutzen kann bedarf es einiger Übung. Die geschossenen Aufnahmen sind von hervorragender Qualität denn die einzelnen Features machen ihre Arbeit sehr gut. Egal ob Gesichtsfelderkennung, Bildstabilisator oder Szenenauswahl, alles hat seine Daseinsberechtigung. Auch bei Betrachtung auf dem PC ist die Qualität der Fotos hervorragend. Einziges Manko sind Nachtaufnahmen. Das Pixon besitzt nur ein Fotolicht und keine richtige Blitzeinheit. Nachtaufnahmen können zwar gemacht werden, aber ihre Qualität reicht lange nicht an die der Bilder mit ausreichender Ausleuchtung heran. Wo möglich wäre das M8800 mit einem integrierten Blitz ein echter Herausforderer für konventionelle Digitalkameras, aber ohne diese Blitzeinheit kann das Mobiltelefon nicht mit Digitalkameras konkurrieren. Bilder können auf dem Handy bearbeitet werden. Hierfür stehen verschiedene Möglichkeiten (Bildbearbeitung, Live Pix, Foto-Memo) zur Verfügung. Die Bearbeitung der Aufnahmen reicht über Einstellung des Kontrastes, der Helligkeit, der Farbanpassung, der Größe und des Bildabschnitts bis zum Rahmen, Clipart und Emotion. Selbstverständlich können die Fotos auch gedreht und gekippt werden. Zusätzlich können Details per Zeichenfunktion in die Aufnahmen eingearbeitet werden. Hierfür stehen Funktion wie Radieren, Pinseln oder Texte zur Verfügung. Wie beim Verfassen von Texten erkennt das Gerät auch beim Betrachten von Fotos die Lage des Handys und dreht sich um 90 Grad mit dem Gerät mit.

Der vorhandene Speicherplatz ist dynamisch mit dem Gesamtspeicherplatz verknüpft. Fotos werden zunächst automatisch im vorinstallierten Ordner „Eigene Fotos“ im JPEG Format hinterlegt, können aber später nach Lust und Laune verschoben oder kopiert werden. Das Erstellen eigener Ordner ist ebenfalls möglich. Mit einem Klick kann der Bediener vom Kamera- in den Videomodus wechseln. Videos können mit einer maximalen Auflösung von 720x480 Pixel aufgezeichnet werden. Eine nachträgliche Bearbeitung auf dem Pixon ist nicht möglich. Bei der Erstellung von Videos kann der Benutzer den Aufzeichnungsmodus (Normal, Begrenzung für MMS, Langsame Bewegung) wählen, für Fotolicht und Belichtungswert stehen die gleichen Konfigurationsmöglichkeiten bereit wie im Kameramodus. Darüber hinaus gibt es keine Unterschiede zwischen beiden Modi bei den Einstellungen zum Weißabgleich, dem Selbstauslöser, den Effekten und der Qualität der Aufnahmen. Im Videomodus arbeitet das Display als Sucher gut, geschmeidig wird jede Bewegung eingefangen. Die Qualität der Videoaufnahmen reicht nicht an die der Fotos heran, allerdings sind auch die bewegten Sequenzen von guter Qualität. Auch schnelle Bewegungen werden ohne ruckeln oder Verpixelungen eingefangen und wiedergegeben. Die gute Qualität bestätigt sich auch beim Betrachten auf dem PC. Die maximale Länge von Videoaufnahmen sowie deren Speicherplatz ist von der Gesamtspeicherkapazität des Handy abhängig. Ihre Speicherung erfolgt im vorinstallierten Ordner „Eigene Videos“. Die MPEG4-Dateien können später verschoben und kopiert werden. Das Erstellen eigener Ordner ist auch hier möglich. Minuspunkte handelt sich das M8800 beim Leistungsverbrauch des Akkus im Kamera- beziehungsweise Videomodus ein. Ruck zuck sind hierbei 20 Prozent der Akkuleistung verbraucht. Womöglich ist das auch der Grund, dass keine richtige Blitzeinheit integriert ist die noch stärker an der Leistungsfähigkeit des Akkus zerren würde.

 

 

OS & Bedienung

Samsung M8800 Pixon
Samsung M8800 Pixon
Samsung M8800 Pixon
Samsung M8800 Pixon
Samsung M8800 Pixon
Samsung M8800 Pixon
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Samsung M8800 Pixon
Das Hauptmenü des Koreaners besteht aus Icons die sich auf drei Spalten mit jeweils vier Zeilen verteilen. Die Anordnung der nicht animierten Icons ist unveränderbar. Die Gestaltung der Icons ist logisch und es bedarf keiner Anleitung um intuitiv durch das Hauptmenü zu navigieren. Zusätzlich wird unter den Icons ihre Bezeichnung eingeblendet. Die Untermenüs werden allesamt als Listen dargestellt. Auch sie sind statischer Natur. Das gesamte Menü ist insgesamt mit flachen Hierarchien aufgebaut, so dass die Weglängen recht kurz sind. Der Weg zur SMS führt beispielsweise über den Hauptmenüpunkt Nachrichten - Nachricht erstellen - Nachricht. Noch schneller geht es per Shortcut über die Softtastenzeile im Standby Bildschirm.

Obligatorisch ist in der Standby-Anzeige am oberen Displayrand eine Symbolleiste zu finden, die permanent über den Empfang, den Netzmodus, das Profil, die Speicherwahl, den Akkuzustand und über die Uhrzeit informiert. Bei Bedarf werden weitere Symbole eingeblendet die auf aktive Datenübertragung, Homezone, eingegangene Nachrichten und Anrufe, Wecktermine und Anrufumleitungen hinweisen. Unter der Symbolleiste befindet sich ein Bereich, der für die so genannten Widgets genutzt werden kann. Widgets sind Schnellzugriffe die als Icons dargestellt werden. Eine Auswahl an Widgets steht in Form einer weiteren Symbolleiste am linken Bildschirmrand zur Verfügung die sich per Druckbewegung öffnet. Im Normalfall ist diese Symbolleiste nicht zu sehen, nur ein Pfeil deutet auf ihre Verfügbarkeit hin.

Die Symbole dieser Leiste können auf den Standby-Bildschirm gezogen werden und stehen dort als Shortcuts von nun an bereit. Selbstverständlich können die Widgets auch wieder zurück in ihre Symbolleiste geschoben werden. Am unteren Bildschirmrand ist die Softtastenzeile integriert. Die Zeile beinhaltet vier Symbole, die als Shortcuts fungieren. Per Druckeingabe gelangt der User entweder ins Telefonbuch, zu den Nachrichten, ins Hauptmenü oder zur virtuellen Tastatur. Eine Umbelegung der Softtastenzeile ist nicht möglich.

Als äußerliche Schnellzugriffe stehen die Kamerataste und die Fotoalbumtaste rechts außen bereit, die sich auf der linken Seite befindliche Anwendungsumschalttaste bietet Schnellzugriffe zu folgenden Features: Anruf, MP3 Player, Nachrichten, Internet und Hauptmenü. Leider kann die Anwendungsumschalttaste nicht in ihrer Funktion verändert werden. Weitere Schnellzugriffsmöglichkeiten bieten die bereits erläuterten Widgets und die Softtastenzeile. Für die Belegung der Widget-Symbolleiste steht eine Auswahl bereit, die über den Hauptmenüpunkt Einstellungen bearbeitet werden kann. Leider kann auch diese Auswahl nicht durch eigene ausgewählte Programme aus dem Hauptmenü erweitert werden.

Der Zugriff auf das Hauptmenü ist während eines Telefonates nicht möglich. Die Darstellung der Schrift und der Zeichen ist scharf. Die Art und Weise der Darstellung kann in ihrem Erscheinungsbild verändert werden, hierfür stehen drei Schriftarten zur Verfügung, aber die Größe der Zeichen kann nicht verändert werden. Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen dürfte es daher schwer fallen, alles in korrekter Art und Weise zu erkennen.

Ob die eigene Rufnummer übertragen werden soll bleibt dem Benutzer selbst überlassen. Folgt er dem Pfad Einstellungen - Anwendungseinstellungen - Anruf - Rufnummernübertragung kann er seine Auswahl treffen. Die Rufnummernübertragung kann für alle Anrufe, Sprachanrufe und Videoanrufe getrennt eingestellt werden. Die Anruflisten stellen einen eigenen Hauptmenüpunkt dar. Die Listen sind unterteilt in: Alle, Unbeantwortet, Gewählt und Empfangen. Über eine automatische Wahlwiederholung verfügt das Pixon nicht. Sonstige Anrufoptionen stellen der Datenzähler, der Gesprächsgebührenzähler und der Gesprächszeitzähler dar.

Der Weg zum Verfassen einer Kurznachricht für über den Hauptmenüpunkt Nachrichten - Nachricht erstellen - Nachricht oder per Shortcut über die Softtastenzeile. Zum Erstellen einer SMS hält das M8800 zwei Editorenfenster bereit. Im ersten Fenster kann die eigentliche Nachricht verfasst werden. Dieses Fenster informiert permanent über die noch zur Verfügung stehenden Zeichen, den Schreibmodus und natürlich über den bereits verfassten Text. Schreibmodi sind Groß- und Kleinschreibung sowie die Eingabe von Ziffern. Wird das Gerät um 90 Grad gedreht wechselt das Pixon selbstständig von der Zifferntastatur zur Qwertz-Tastatur. Beim Verfassen wird der Benutzer auf Wunsch von einer lernfähigen und gut funktionierenden T9-Funktion unterstützt. Ist der Text fertig muss der User dies mit dem OK-Button bestätigen und das M8800 wechselt in das zweite Editorfenster. In diesem Fenster kann nichts am Text verändert werden. Dafür werden in diesem Editorfenster der Empfänger und Dateien (Visitenkarte, Terminplan, Memo, Aufgabe, Favoriten) integriert. Als Besonderheiten hält der Koreaner eine Handschrifterkennung und eine SOS Nachrichten Funktion bereit. Die Handschrifterkennung funktioniert nicht sonderlich gut, auch die Benutzung des Stylus bringt hierbei keine merkliche Verbesserung. Die SOS-Funktion kann durch langes Drücken der Lautstärketaste gestartet werden. Eine zuvor angegebene Rufnummer wird dann angewählt und die Rufannahme erfolgt automatisch. Kurznachrichten können mit einer Länge von bis zu 2295 Zeichen verfassten werden. Vorlagen bietet das Pixon keine, aber eigene Vorlagen können nach Lust und Laune erstellt werden. Die Speicherung der Nachrichten erfolgt zunächst in den vorinstallierten Ordnern Vorlagen oder Entwürfe. Später können die Dateien aber verschoben und in eigene Ordner kopiert werden. Bis zu 500 Kurznachrichten kann das Gerät speichern.

Bei der Nutzung des Multi Media Service macht das Pixon keinen Unterschied zwischen SMS und MMS. Für beide Varianten steht ein und derselbe Editor zur Verfügung. Auch der Pfad zum Verfassen von MMS ist der gleiche wie für Kurznachrichten. Aus einer SMS wird erst eine MMS, indem der User im zweiten Editorfenster die Option „Medien hinzufügen" nutzt. Eingefügt beziehungsweise angehängt werden können folgende Formate: Bild, Video, Ton, Foto aufnahmen, Video aufzeichnen, Ton aufnehmen. Des Weiteren können weitere Seiten erstellt und der Betreff eingegeben werden. Einstellungsmöglichkeiten bieten die Hintergrundfarbe, die Schriftfarbe, der Schriftstil und die Seitenanzeigedauer. Die maximale Größe einer MMS ist auf 300 Kilobyte und 20 Seiten begrenzt. Der maximale Speicherplatz ist dynamisch mit dem Gesamtspeicher verbunden. Auch hier erfolgt die Speicherung zunächst wieder in den vorinstallierten Ordnern und später können die Dateien in eigene Ordner verschoben oder kopiert werden. Sehr praktisch ist der Umstand, dass sich das Pixon in Sachen Multi Media Service selbst konfiguriert und der Benutzer direkt mit dem Versenden und Empfangen von MMS beginnen kann.

Um eine Email zu erstellen muss der User folgen Pfad einschlagen: Nachrichten - Nachricht verfassen - Email. Schneller geht's per Shortcut über die Softtastenleiste. Bevor man mit dem mobilen Mailen beginnen kann, muss zuerst ein Konto eingerichtet werden. Hierzu gibt es keine Hilfe vom Gerät selbst und auch im Benutzerhandbuch ist kein Hinweis dazu zu finden. Ist das Konto dann einmal eingerichtet geht das Erstellen von Emails und das Abholen kinderleicht. Das Abholen erfolgt auf Wunsch auch automatisch in regelmäßigen Abständen. Insgesamt können bis zu fünf Konten angelegt werden. Dafür stehen die Dienste POP3, IMAP4 und SMTP bereit. Ein weiteres Feature ist das Google-Mail. Per Knopfdruck wird der Benutzer mit seinem Google-Mail-Postfach verbunden sofern er eines besitzt. Über eine Email-Push Funktion verfügt das Pixon ebenfalls.

Der Koreaner unterstützt die Tonformate AAC, AAC+, AMR und MP3 sowie die Videoformate H.263, H.264, MPEG4 und DivX und Bilder der Formate BMP, GIF, JPEG und PNG können dargestellt werden. Von Haus aus ist das Pixelwunder mit 23 Klingeltönen im MP3 Format ausgestattet. Außer der Lautstärke kann an den Klingeltönen nichts verändert werden. Für Signalzwecke stehen zusätzlich vier weitere Töne im selben Format bereit. Das Sperren der Tasten erfolgt automatisch. Wem das zu lange dauert kann die extra dafür vorgesehene Haltetaste links außen am Gerät nutzen mit der das Handy auch wieder entsperrt werden kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hardware & Verbindungsmöglichkeiten

Samsung M8800 PixonSamsung hat das M8800 mit folgenden Möglichkeiten zur Datenübertragung ausgestattet:

  • Bluetooth 2.0
  • WAP 2.0
  • GPRS Class 12
  • EDGE
  • UMTS
  • HSDPA (7,2 MBit/s)
  • USB-Port
  • TV-out

Der Verbindungsaufbau via Bluetooth erfolgt zügig und unkompliziert. Für den Verbindungsaufbau zu einem anderen Bluetooth Gerät wird kein Passwort benötigt. Nahezu alle Formate können per Bluetooth 2.0 übertragen werden, allerdings geht die Datenübertragung nur schleppend voran. Für eine Datei der Größe 3,1 Megabyte braucht das Pixon stolze 145 Sekunden. Auch die Einwahl ins Internet funktioniert problemlos, hierfür übernimmt das Mobiltelefon alle notwendigen Einstellungen selbst. Die Einwahl dauert circa acht Sekunden. An Verbindungsmöglichkeiten für das mobile World Wide Web stehen WAP 2.0 und GPRS Klasse 12 (Down- und Upload 56,7 Kilobit pro Sekunde) bereit. Als Browser steht der NetFront-Browser v3.5 zur Verfügung. Die Navigation im Internet ist simpel und für den Aufbau von Seiten wird eine Zeit zwischen sechs und neun Sekunden benötigt. Das Speichern und Anlegen von Favoriten, Seiten und dem Verlauf stellen die mobilen Features dar. Weitere Möglichkeiten für das Übertragen von Daten sind HSDPA mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde, UMTS mit einer Uploadgeschwindigkeit von 64 Kilobit pro Sekunde und einer Downloadgeschwindigkeit von 384 Kilobit pro Sekunde sowie EDGE.

Für die Kommunikation mit einem PC legt Samsung die PC Studio Version 1.0 dem Lieferumfang bei. Diese Suite besteht aus einer Desktop ähnlicher Oberfläche. Am unteren Bildrand befindet sich eine Symbolleiste, der obere Teil des Fensters wird zum Anzeigen von Interaktionen zwischen PC und Mobiltelefon sowie zum Abspielen von Videos und Bildern genutzt. Die einzelnen Symbole stellen Tools dar, um die beiden Komponenten (PC und Handy) miteinander zu synchronisieren. Somit erfolgt die Synchronisation zwischen PC und M8800 einfach und unkompliziert per Mausklick. Praktisch alle modifizierbaren Handyinhalte können synchronisiert werden. Die wichtigsten hierbei sind die Telefonbuchkontakte, der Terminkalender und der MP3 Player.

Multimedia & Organizer

Über eine Sprachwahl oder eine Sprachsteuerung verfügt das Pixon nicht, dafür aber über einen integrierten Sprachspeicher. Sprachaufnahmen mit einer maximalen Länge von bis zu 60 Minuten können mit ihm aufgezeichnet werden. Das Mitschneiden von Telefonaten ist nicht möglich. Um die Funktion Stumm-Schalten zu nutzen, muss der User den dafür vorgesehenen Button im Display während eines Gespräches antippen. Weitere Gesprächsmerkmale die per Druckbewegung aktiviert werden können sind die Freisprechfunktion, das Halten einer Verbindung und die Verwendung des Headsets. Die Verständlichkeit auf beiden Seiten der Leitung ist bei Benutzung der Freisprechfunktion einwandfrei. Auch bei maximaler Lautstärke entstehen keine Rückkopplungen oder Verzerrungen.

Über einen integrierten Anrufbeantworter verfügt das Gerät nicht. Sechs Profile stehen dem Bediener zur Verfügung. Die Profile sind allesamt sinnvoll bezeichnet. Außer den Signaleinstellungen kann an den einzelnen Profilen nichts verändert werden. Das Erstellen eigener Profile ist nicht möglich. Der interne flexible Speicher hat eine Kapazität von 200 Megabyte und kann per MircoSD auf bis zu acht Gigabyte erweitert werden. Das M8800 reserviert für bis 2000 Telefonbucheinträge einen Teil seines internen Speichers. Pro Eintrag können vier Rufnummern, eine Faxnummer, eine Videoanrufnummer, eine Emailadresse, ein Geburtstag und ein Memo hinterlegt werden. Per Softtastenleiste lassen sich die Kontakte bearbeiten und neue Kontakte hinzufügen. Gespeicherte Kontakte können in Gruppen und Favoriten unterteilt werden. Zusätzlich kann der Benutzer eigene Gruppen erstellen. Während eines Gespräches kann auf das Telefonbuch zugegriffen werden. Hierzu muss man via Softtastenleiste das Optionsmenü öffnen und die Auswahl Telefonbuch treffen.


Samsung hat das Pixon mit einem Organizer ausgestattet der die Funktionen Kalender, Memo und Aufgabe bietet. Der Kalender bietet Platz für insgesamt 300 Termineinträge. Pro Termin können folgende Details hinterlegt werden: Titel, Startdatum, Startzeit, Alarm, Enddatum, Endzeit, Notizen, Ort, Wiederholen und Wiederholen bis. Als Wiederholungsmöglichkeiten stehen folgende Varianten zur Verfügung: Täglich, Wöchentlich, Monatlich, Jährlich. Die Kalenderansicht kann sich der Bediener im Tages-, im Wochenformat und als Ereignisliste anzeigen lassen. Beim Erstellen von Aufgaben können Informationen über Titel, Priorität, Startdatum, Fälligkeitsdatum und Status angelegt werden. Des Weiteren verfügt der Koreaner über einen konventionellen Taschenrechner und ist in der Lage Währungen, Längen, Gewichte, Volumen, Flächen und Temperaturen umzurechnen. Als Zeitfunktionen hält das Mobiltelefon eine Weltuhr, einen Timer und eine Stoppuhr bereit. Der Funfaktor bei den vorinstallierten Spielen ist gleich null. Nur ein mageres Spiel befindet sich von Werk aus auf dem M8800 und dieses Spiel ist mehr als langweilig. Hinter dem Namen „Rollende Würfel“ verbirgt sich nichts anderes als zwei Würfel, die ihre Augenzahl ändern. Per Java MIDP 2.0 können aber andere Games downgeloadet werden. Über einen Dokumentenleser oder GPS verfügt das Handy nicht.

Samsung M8800 Pixon
Samsung M8800 Pixon
Samsung M8800 Pixon

Der integrierte Wecker funktioniert auch bei ausgeschaltetem Gerät und kann bis zu drei Wecktermine gleichzeitig verwalten. Weitere Komfort Features sind das bereits erwähnte Google Mail und Google Search. Google Maps sorgt dafür, dass der User nie die Orientierung verliert. Des Weiteren steht ein RSS-Reader zur Verfügung der den Handybesitzer auf Wunsch mit Nachrichten aus dem Internet versorgt. Die ShoZu-Blogsoftware ermöglicht das einfache Hochladen von Bildern und Videos ins World Wide Web. Als sehr praktisch erweist sich der Datei-Manager mit dessen Hilfe nahezu alle Dateien verwaltet und eigene Ordner erstellt werden können. Beim Einsetzen einer neuen SIM Karte sendet das so genannte uTrack Programm automatisch die Rufnummer dieser SIM an zwei zuvor konfigurierte Empfänger. Die uTrack Funktion sorgt dafür, dass das Mobiltelefon stets aufgefunden werden kann. Ein weiteres Komfortmerkmal ist der TV-Ausgang des Gerätes. Samsung hat das M8800 mit seinem Hauseigenen MP3-Player ausgestattet. Der Player wird als Wechseldatenträger erkannt und Musik kann entweder per Bluetooth (145 Sekunden für 3,1 Megabyte) oder via USB (10 Sekunden für 3,1 Megabyte) übertragen werden. Die Liedanwahl erfolgt über die integrierte Bibliothek. Die Bibliothek ist in folgende Kategorien unterteilt: Alle Titel, Wiedergabelisten, kürzlich wiedergegeben, am häufigsten wiedergegeben, Interpreten, Alben, Genres und Podcasts. Das Erstellen eigener Playlisten erfolgt über die Option Hinzufügen - Wiedergabelisten erstellen. Wird der MP3 geschlossen läuft die Musik ungestört dessen weiter. Auf Wunsch kann dieses Verhalten auch deaktiviert werden und die Musik erlischt sobald der Player beendet wird. Somit steigt der Player an der Stelle des Liedes ein, wo er es zuvor verlassen hat. Als Wiederholungsmöglichkeiten stehen die Schleife eines Songs, die Schleife aller Songs oder eine zufällige Wiedergabe zur Verfügung.

Das Pixon verfügt über einen Equalizer der insgesamt acht Klangspektren sein Eigen nennt. Leider kann an den Spektren nichts modifiziert werden und eigene Klangspektren können auch nicht generiert werden. Informationen über ein Musikstück erhält der Benutzer indem er das Optionsmenü öffnet und dort die Auswahl „Details“ auswählt. Musikdateien werden zunächst automatisch im vorinstallierten Ordner „Eigene Musik“ abgespeichert. Später können die Dateien nach Lust und Laune in eigene Ordner verschoben oder kopiert werden. Die Regelung der Lautstärke erfolgt über die Lautstärketaste rechts außen am Gerät oder direkt über den Touchscreen. Der Lautsprecher ist sehr durchsetzungsfähig, so dass auch in belebter Umgebung Musik genossen werden kann. Die Klangqualität des Lautsprechers ist gut, allerdings gehen tiefe Töne etwas verloren. Unter Verwendung des Headsets ist die Klangqualität hervorragend, die Bässe kommen hierbei voll zur Geltung und ebenso die einzelnen Klangspektren des Equalizers. Der Player verbraucht circa fünf Prozent der Akkuleistung bei 30 Minuten Musikwiedergabe auf mittlerer Lautstärke. Das Pixon verfügt zudem über ein integriertes UKW-Radio mit automatischer Sendersuche. Das Kabel des Headsets fungiert hierbei als Antenne. Insgesamt können bis zu sieben Sender in einem Frequenzbereich von 85,5 bis 108 Megahertz gespeichert werden. Des Weiteren können Radioclips mitgeschnitten werden. Ein weiteres Leistungsmerkmal ist die Musikerkennung. Unter Verwendung des Radios oder des MP3-Players funktioniert diese tadellos, beim Analysieren von externer Musik arbeitet die Musikerkennung nur mittelmäßig.

Fazit

Samsung M8800 Pixon
 

Die Umsetzung des Touchscreens ist Samsung sehr gut gelungen, denn die kurzen Ansprechzeiten und die präzisen Reaktionen bescheren dem Bediener sichtlichen Spaß beim Verfassen von Texten. Ebenso überzeugt die 8-Megapixel-Kamera mit hervorragender Bildqualität und Multifunktionalität. Aber nicht alles ist Gold was glänzt.


Die fehlende Blitzeinheit sorgt dafür, dass Nachtaufnahmen lange nicht an die Qualität der Bilder mit ausreichendem Umgebungslicht heranreichen. Grund für die fehlende Blitzeinheit mag der Akku sein, der auch ohne echten Blitz schnell in die Knie geht. Insgesamt überzeugt das M8800 aber auf ganzer Linie und besticht zudem durch hervorragende Qualität bei der Verarbeitung. Trotz des Einstiegspreises von circa 500 Euro wird das Pixon rasch seine eigene Fangemeinde haben.

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