Test des Samsung M3510 Beat b

Einführung

Test-Datum: 29.12.2008
Software Version: Eigenentwicklung
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: JR dem Autor Feedback senden
Gesamtwertung: 0 / 10
 

Samsung M3510 Beat b

Die Südkoreaner stellen mit dem Samsung M3510 Beat b ein weiteres Musikhandy mit Funktionen vor, welche sonst eher bei Sony Ericsson Walkman-Handys zu finden sind. Die Funktion Shake Control verspricht dabei das zappen durch seine MP3-Playlists nur durch Bewegen des M3510 in verschiedene Richtungen. Für schlappe 149 € ist die „Jukebox für die Hosentasche", wie Samsung das Gerät bewirbt, zu haben. Was taugt das preiswerte, 68g leichte Musikhandy wirklich? Inside-handy.de hat es getestet.

Verpackung & Lieferumfang

Samsung M3510 Beat bDie Verpackung mit Ihrem wieder sehr modern gewordenen RETRO Stil in orange-rot-grün gehalten, spricht genau die Zielgruppe an, die wohl hauptsächlich potentielle Käufer des M3510 sind, nämlich Jugendliche welche ein schickes Musikhandy haben möchten. Die Pappschachtel ist bunt, flippig und mit der quadratischen Form sehr ansprechend. Die Oberseite ist weiß und mit bunten Graffitistrichen bemalt. Durch ein Fenster ist das Handy, welches von einer Plastikscheibe geschützt wird, zu sehen. Der Rest der Verpackung ist in hellen Orangfarben gehalten. Zum Lieferumfang gehören neben dem Handy, dem Akku und passendem Akkudeckel auch das Ladekabel und die Bedienungsanleitung. Um alle Lieblingssongs auf dem Handy abspielen zu können wurde auch ein 1GB microSD Speicherkarte inkl. Adapter auf SD beigelegt. Außerdem liefert der Hersteller ein Datenkabel und ein an das Golddesign des M3510 angepasstes Headset mit. Das Samsung PC Studio auf der beiliegenden CD ermöglicht es seine Kontakte mit dem PC zu synchronisieren.


Samsung M3510 Beat b

Verarbeitung & Handhabung

Samsung M3510 Beat b
 
Das Musikhandy hat mit einer Größe von 109 x 45 x 9,9 mm eher schlichte Ausmaße. Mit dem Golddesign rund ums Display hat Samsung einen stylischen Akzent gesetzt. Auch das Headset ist farblich auf das Design des Gerätes angepasst. Die gelben alphanumerischen Tasten werten das Gerät jedoch optisch ein wenig ab. Trotzdem ist das Tastenfeld aufgrund der Größe sehr gut zu bedienen. Der Zusammenbau klappt dank des einfachen Einsetzen von SIM-Karte, Speicherkarte und Akku sehr gut. Sitzt allerdings der Akkudeckel einmal fest, ist er leider sehr schwer wieder zu öffnen. Normalerweise reicht ein Einfaches nach unten schieben des Akkudeckels um diesen vom Handy zu lösen. In unserem Fall ist das nicht möglich und somit muss man den Fingernagel zum leichten anheben des Akkudeckels nutzen. Trotz des reinen Plastikgehäuses fühlt sich das leichte M3510 sehr gut und weich an. Einen Samsung M3510 Beat bkleineren Sturz wird das Gerät trotz seines flachen, leichten Designs mitmachen. Ein Vorteil des Gerätes ist, dass es kaum Spalten hat in die Staub oder Schmutz eindringen können. Die 4-Wege Navigationstaste zum Beispiel ist in einem Stück verarbeitet. Das Headset lässt sich dank des 3,5 mm Klinke-Anschluss sehr leicht anschließen. Auch das Lieblingsheadset lässt sich aufgrund der genormten Buchse an das Handy anschließen. Wer das Headset auch für Telefonate nutzen möchte, muss auf das mitgelieferte Mikrofon inkl. Abhebetaste setzen. Hier kann man die Kopfhörer in die Mikrofon-Buchse anschließen. Das komplette Headset inkl. Mikrofon wird dann allerdings aufgrund des Samsung-Steckers in die passende Buchse gesteckt. Gleiches gilt für das Lade- sowie Datenkabel, welche auch fest in der Buchse sitzen. Beide Steckplätze sind durch Kappen vor Schmutz und Staub geschützt.

Samsung M3510 Beat bMit den beiden Tasten auf der linken Seite des Gerätes lässt sich die Lautstärke des MP3-Players oder die Lautstärke während des Gespräches einfach steuern. Auf der rechten Seite des M3510 befindet sich außerdem die Musiktaste, die es zulässt direkt den MP3-Player oder die Musikerkennung zu starten. Im Bereich direkt unter dem Display befinden sich die 3 Bedientasten für den MP3-Player (Reward, Play/Pause, Forward). Direkt darunter befinden sich die Soft-Tasten mit denen im Auslieferungszustand das Menü und die Kontakte erreichbar sind. Im Menü selbst wird auch über jene Tasten navigiert. Links und rechts darunter befindet sich die Wähltaste und die Ein/Aus/Auflegen-Taste. In der Mitte unter dem Display sitzt die 4-Wege-Navigationstaste und die Bestätigungstaste, die leider vom Hersteller aus direkt mit dem Internetzugang belegt ist, was im ersten Moment ein wenig verwirrt. Blind-SMS-Tippen funktioniert aufgrund der guten Fühlbarkeit der Tasten gut. Samsung M3510 Beat bDa allerdings die Löschen- und Auflegen-Taste direkt übereinander liegen hat man öfter mal das Problem eine SMS komplett gelöscht zu haben, ohne dies tatsächlich zu wollen. Positiv zu erwähnen ist der sehr angenehme Vibrationsalarm, ist er bei körpernahem Tragen durchaus zu spüren, macht sich auf dem Tisch jedoch kaum bemerkbar.

Sprachqualität & Empfang

Samsung M3510 Beat bDie Sprachqualität des M3510 ist durchaus akzeptabel. Der Gesprächspartner klingt leider etwas blechern. Kommen Hintergrundgeräusche ins Spiel, hat man die Möglichkeit die Lautstärke nach oben zu regeln. Dies macht das Gespräch mit dem Gegenüber deutlicher. Im Handy wurde ein Tri-Band Chip verbaut, welcher in den Netzen GSM 900, GSM 1800 sowie GSM 1900 funkt.  Samsung gibt an, dass das Gerät 3 Stunden Gesprächszeit erzielen kann. Bei voller Empfangsqualität und somit einer geringen Sendeleistung des Handys ist dieser Wert nahe an der Realität. Wer schneller seine E-Mail empfangen möchte, wird auf GPRS (General Packet Radio Service) umgestellt und kann somit theoretisch mit 171,2 kbit pro Sekunde empfangen. Der praktische Wert liegt jedoch bei ca. 55,6 kbit pro Sekunde. Wer noch mehr Geschwindigkeit benötigt wird bei Verfügbarkeit auf EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) umgeschaltet. Hier kann man theoretisch mit bis zu 473 kbit pro Sekunde Daten austauschen, je nach Geräteklasse. 

Mit welchem Datenturbo man gerade unterwegs ist, zeigt ein Symbol direkt neben der Signalstärke an. G steht für GPRS und E steht für EDGE. Eine Standby-Zeit von 250 Stunden soll das M3510 laut Datenblatt können. Fünf Tage hielt unser Testkandidat durch. Hierzu wurden einige MP3´s gehört sowie kurze Gespräche geführt. Eine reine Standby-Zeit von 250 Stunden ist somit auch hier durchaus realistisch. Auch den sogenannten Offline-Modus beherrscht das Handy. Dieser schaltet das Funkmodul des M3510 ab und erlaubt es somit das Gerät auch in Flugzeugen oder Krankenhäusern zu nutzen. Somit kann man z.B. den MP3 Player, wie auch alle anderen nicht GSM bezogenen Funktionen, weiterhin nutzen.

Der Sar-Wert beträgt 0,521 W/Kg und ist damit weit unter der gesetzlich vorgeschriebenen Marke von 2 W/kg.

Display & Kamera

Samsung M3510 Beat bDas 2 Zoll große TFT-Display mit 16,7 Mio. Farben ist mit seiner Größe von 3,30 cm in der Breite und 4,00 cm in der Höhe relativ klein, dafür aber gestochen scharf. Die Auflösung beträgt 240x320 Pixel. Unter Sonneneinstrahlung ist das Gerät durchaus nutzbar sofern man den Schrägegrad gefunden hat, bei dem man im Display wieder etwas erkennen kann. Wünschenswert bei Nacht wäre, dass auch die 4-Wege-Navigationstaste zumindest umrandet beleuchtet wäre. Das Display ist in der Beleuchtungsstufe 3 (übers Menü regelbar) durchaus Tag- und Nachttauglich. Insgesamt stehen dem Nutzer fünf Stufen zur Helligkeitsregelung zur Seite. In den Einstellungen für das Display kann man darüber hinaus noch die Beleuchtungszeit und ein Dimmen nach einer gewissen Zeit einstellen.

Mit einem eigenen Begrüßungstext und verschiedenen Themes zur Auswahl kann man das M3510 ganz nach seinen Wünschen personalisieren und farblich anpassen. Die eigentliche Start- sowie Ausschaltanimation lässt sich leider nicht ändern. Zusätzlich hat man die Möglichkeit eine Gleit- oder Tür Animation einzuschalten. Hierbei wird z.B. das aktuelle Fenster nach links oder nach rechts geschoben um ein neues Menü anzuzeigen. Der Sucherbereich der Kamera ist aufgrund der Größe des Displays natürlich relativ klein, trotzdem kann man noch gut erkennen was man gerade fotografiert. Während des Fotografierens hat man die Möglichkeit übers Menü zwischen Einzelaufnahme, Serienbild oder Mosaikaufnahme zu wählen. Das M3510 bietet außerdem verschiedene weitere Funktionen. Eine Fülle an Auflösungen bietet das Handy zur Auswahl an. Folgende Auflösungen werden von der Kamera unterstützt: 240x180, 240x320, 320x240, 640x480, 800x600, 1024x786, 1280x960 sowie 1600x1200.

Samsung M3510 Beat bDer Selbstauslöser kann bei Bedarf nach drei, fünf oder zehn Sekunden aktiv werden. Zusätzlich kann man direkt Effekte ins Bild einfügen, wie z.B. Schwarz-Weiß, Negativ, Sepia, Prägung, Skizze, Antik, Mondschein und Nebel. Zum Weißabgleich stehen vordefinierte Umgebungsprofile zur Auswahl. Diese sind Tageslicht, Glühlampe, Leuchtstoffröhre, Bewölkt oder Auto. Auch kann man Mittels der Navi-Tasten das Bild in sieben Stufen aufhellen sowie in der gleichen Anzahl einen digitalen Zoom durchführen. Zusätzlich zu diesen direkten Einstellungsmöglichkeiten gibt es noch weitere Kameraeinstellungen im Optionsmenü. Hier kann zum einen die Qualität zwischen Normal, Fein und Extrafein eingestellt werden. Das Szenenprogramm bietet Einstellungen für Normal sowie Nächtliche Landschaft. Die Belichtungsmessung kann anhand einer Matrix, einem Spot oder Mittenbetont sein. Beim Einzelaufnahmemodus hat man die Wahl zwischen Aufnahme und speichern oder dem Automatischen speichern.

Zwischen drei Auslösetönen kann man sich entscheiden. Möchte man doch lieber ohne Geräusche Fotografieren kann der Ton auch ausgeschaltet werden. Gleiches gilt für den Zoom-Ton sowie Helligkeits-Ton. Zu guter letzt, hat man die Wahl des Speichers. Hier kann wahlweise auf den Telefonspeicher oder auf die Speicherkarte geschrieben und der Speichername festgelegt werden. Beim betätigen des Auslösers muss man bei der 2 Megapixel-Kamera allerdings eine sehr ruhige Hand beweisen um ein nicht verwackeltes Bild zu bekommen, da kein Bildstabilisator verbaut wurde. Die Videofunktion lässt kleine Videos ohne viel Bewegung zu, bei schnellen Bewegungen werden die bewegten Bilder schnell pixelig. Die Auflösungen 128x96, 160x120 sowie 176x144 Pixel werden unterstützt. Hier erkennt man, dass die Videos auf das kleine Display optimiert wurden. Ein Betrachten auf einem Monitor ist zwar möglich, jedoch ist die Ausgabe bei entsprechender Größe verpixelt. Auch hier hat man die Möglichkeit zwischen Tageslicht, Glühlampe, Leuchtstoffröhre, Bewölkt oder Auto zu wählen. Gleiches gilt für den Selbstauslöser, Effekte und Audio Aufnahme. Die Aufnahmelänge kann man entweder auf unbegrenzt stellen oder sich diese begrenzen lassen, damit das Video in eine MMS passt. Wie auch im Fotomodus bietet das Einstellungsmenü weitere Optionen. Hierzu zählen Qualität, Auslöser-Ton, Zoom-Ton, Helligkeits-Ton, Standardspeicher sowie der Speichername.

OS & Bedienung

Samsung M3510 Beat b
Samsung M3510 Beat b
Samsung M3510 Beat b
Samsung M3510 Beat b
Samsung M3510 Beat b
Samsung M3510 Beat b
Samsung M3510 Beat b
Samsung M3510 Beat b
Samsung M3510 Beat b
Samsung M3510 Beat b
Samsung M3510 Beat b
Samsung M3510 Beat b
Samsung M3510 Beat b
Samsung M3510 Beat b
Samsung M3510 Beat b
Samsung M3510 Beat b

Auf der Bestätigungstaste wäre es mit Sicherheit wünschenswert wenn zumindest beim Neuerwerb des Gerätes tatsächlich das Menü hinterlegt wäre und nicht der Internetzugang. Trotzdem sind die Icons mit Untertitel im Menü gut erkennbar.

Eine Listenansicht für Anrufliste, Telefonbuch, MP3-Player, Internet, Nachrichten, Eigene Dateien, Kalender, Kamera, UKW-Radio, Anwendungen, Alarm und Einstellungen ist nicht verfügbar.

Die Icons sind zwar eindeutig, dennoch kommt es vor, dass man einen Menüpunkt unter einem anderen Icon vermutet. Um Bluetooth beispielsweise ein- oder auszuschalten muss man nicht wie angenommen in den Einstellungen suchen, sondern im Menüpunkt Anwendungen.

Hat man sich allerdings einmal an die Menüstruktur gewöhnt, ist ein Navigieren zu den gewünschten Punkten schnell möglich.

Zusätzlich verfügt das beat b über ein sogenanntes "uMenü" mit dem sich im Standby Betrieb ein benutzerdefiniertes Menü erstellen lässt. Dieses erreicht man durch das drücken der Navi-Taste nach oben. Hier können frei wählbare Menüpunkte zur noch schnelleren Navigation hinzugefügt werden.

Der Weg zur SMS ist über einen Klick nach Links auf die 4-Wege-Navigationstaste direkt erreichbar. Übers Menü benötigt man vier Klicks, daher ist die Einstellung als Kurzwahlpunkt vom Hersteller aus klug gewählt.

Auch die Tastensperre lässt sich sehr einfach durch Halten der [*]-Taste ein und wieder ausschalten. Es steht darüber hinaus die Menüfunktion „automatische Tastensperre" zur Verfügung, welche je nach Beleuchtungszeit des Displays greift.

Weitere Schnellzugriffe wie zum Beispiel der Lautsprecher, die Sprachoptimierung, das SMS-Menü und der Zugriff zum Telefonbuch sind auch während eines Telefonates möglich.

Position, Stil und Farbe der Schrift auf dem Display sind frei wählbar, dafür aber nicht die Schriftgröße was das Gerät schwer benutzbar für ältere Menschen oder Sehbehinderte macht.

Einige Standardfunktionen wie die Rufnummernunterdrückung oder -anzeige beim Anruf sowie Wahlwiederholungsfunktionen sind wie bei den meisten gängigen Mobiltelefonen ebenfalls möglich. Allerdings lässt sich auch hier nur Systemweit die Rufnummernübermittlung ein- oder ausschalten. Eine Möglichkeit für den aktuell getätigten Anruf die Rufnummer an- oder auszuschalten gibt es nicht.

Mit dem M3510 hat man die Möglichkeit SMS, MMS und E-Mails zu verschicken. Die T9-Texteingabehilfe funktioniert sehr gut, das Gerät erkennt weitestgehend alle gängigen englischen und deutschen Worte. Zusätzlich kann es auf spezielle Worte hin angelernt werden.

Eine SMS kann zur E-Mail oder MMS verändert werden indem man in den Optionen den Punkt „Anhang hinzufügen" wählt. Auch die Einrichtung des E-Mail-Kontos ist selbsterklärend bis auf den fehlenden Hinweis in der Bedienungsanleitung zur verlangten „Benutzer-ID", dies ist nämlich der Benutzername des E-Mail Kontos. Neben den gängigen Audio- und Video-Formaten wie MP3, WMA, MPEG4 und WMV spielt das Gerät auch Dateien mit den Formaten AAC, AAC+, eAAC+, 3GP und H.263 ab.

Der Interne Speicher reicht für bis zu 300 SMS und 100 Telefonbucheinträge, was für einige zu wenig sein dürfte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Hardware & Verbindungsmöglichkeiten

Samsung M3510 Beat bAls Funkschnittstelle steht beim M3510 nur Bluetooth zur Verfügung. Desweiteren kann man das Gerät per USB mit seinem Rechner verbinden. Das Versenden ist einfach über die Eigenen Dateien möglich. Verschickt werden können neben Bildern und Tönen auch die selbst gedrehten Videos. Mit einem Klick aufs Menü - Versenden hat man die Möglichkeit die jeweilige Datei direkt per Bluetooth, Nachricht  (MMS) oder E-Mail zu verschicken. Bei der Verbindung des Handys mit dem PC ist man auf jeden Fall auf die Samsung PC-Studio Software angewiesen, da der PC das M3510 nicht als USB-Massenspeicher erkennt, sondern die mitgelieferte Software installieren möchte. Hat man die Samsung-Software aber erst einmal installiert ist es problemlos möglich mit dem PIM-Manager seine Kontakte und mit dem Dateimanager Musik, Programme, Bilder oder Themes zu verwalten. Zugleich kann über die Software auch das Handy mit dem PC synchronisiert werden.

Multimedia & Organizer

Eine Sprachwahl konnte inside-handy.de während des Testens nicht finden. Es gibt auch keinen Hinweis dazu in der Bedienungsanleitung. Stattdessen hat das M3510 eine Sprachmemo-Funktion bei der die Aufnahme eines eigenen Textes möglich ist und dann als Klingelton, Anrufmelodie oder Alarmton verwendet werden kann. Stummschalten während eines Telefonates lässt sich das Gerät mit 3 Klicks durch die Optionen, außerdem befindet sich im dortigen Menü direkt die Funktion „Sprachoptimierung", die das Gespräch in einer Geräuschkulisse angenehmer macht. Das M3510 verfügt über 6 verschiedene Profile, die sich alle bearbeiten und anpassen lassen. Wobei beispielsweise das Besprechungs-Profil mit seinem reinen Vibrationsalarm hier schon sinnvoll vorbesetzt ist. Zusätzlich gibt es eine sehr nette Funktion, welche sich Etikette-Modus nennt. Hierzu wird der Lagesensor benutzt um festzustellen ob das Handy normal auf dem Tisch liegt oder verkehrtherum mit dem Display. Ist letzteres der Fall, wird der Ton vorrübergehend stummgeschaltet. Der Speicher beträgt 45 MB und kann mittels MicroSD um bis zu 8GB erweitert werden. Auch auf Organizer-Funktionen muss der Nutzer nicht verzichten. Es gibt einen übersichtlichen Kalender indem auch Termine stichwortartig festgehalten werden können. Diese können in den Kategorien Termine, Jahrestag, Ferien, Wichtig sowie Privat eingeordnet werden. Alle angelegten Termine kann man mit einem Alarm hinterlegen. Jener erinnert einen an das bevorstehende Ereignis. In den Anwendungen findet man zusätzlich eine Memo-Funktion, einen Aufgaben-Block, einen Rechner, den Euro-Umrechner, den Timer, die Stoppuhr, die oben erwähnte Sprachmemo-Funktion und einen Punkt Bildbearbeitung für verschiedene Effekte und Rahmen. Kontakte werden wahlweise auf der SIM-Karte oder im Telefonspeicher abgelegt. Zusätzlich zum Namen sowie der Telefonnummer lassen sich noch weitere Punkte hinterlegen. Beispielsweise weitere Rufnummer, Gruppenzuordnung, Anruferbild, individueller Klingelton sowie eine Memo. Durch die Gruppenzuordnung können Beispielsweise Einladungs-SMS an eine Gruppe verschickt werden, ohne jeden einzelnen aus dem Telefonbuch separat auswählen zu müssen. Zusätzlich bietet das M3510 seinem Nutzer insgesamt 7 verschiedene Spiele, darunter auch Harry Potter an. Die Spiele werden schnell geladen und bestechen durch die gute Grafik.

Ein Gimmick sind die Anwendungen unter Shake&Play, hier findet man einen Würfelbecher, ein Lotterie-Spiel und die Bewegungsbeatbox, die jeweils auf Bewegung des Gerätes reagieren. So werden die Würfel durch schütteln des M3510 gemischt und bleiben stehen sobald das Gerät wieder ruhig gehalten wird. Die Übertragung von Musik aufs M3510 ist wie erwähnt mit der Samsung PC Studio Software möglich. Playlisten können je nach Größe der Speicherkarte beliebig viele erstellt werden. Wird das abgespielte Lied gestoppt und der Player geschlossen, wird beim erneuten öffnen das zuletzt gehörte Lied abgespielt. Wird das Lied mit der Pause Taste unterbrochen, verweilt der Player im Hintergrund was im Display an einem kleinen Icon neben der Batterieanzeige erkannt werden kann. Möchte man Musik im Hintergrund hören, kann der Player mittels der Auflegetaste in den Hintergrund gebracht werden. Somit sieht man eine kleine Variante des Players auf dem Anfangsbildschirm von dem man nun wie gewohnt ins Menü navigieren kann. Die ID3-Tag Funktion ist beim M3510 verfügbar und zeigt neben Interpret auch Titel an. Eingebettete Albumcover werden leider nicht angezeigt. Es können verschiedene Ordner für die Musik erstellt werden und selbst nach 5 Stunden Dauerbetrieb als MP3-Player ist der Akku noch zu 30% voll.

Samsung M3510 Beat b
Samsung M3510 Beat b
Samsung M3510 Beat b
Samsung M3510 Beat b

Auch bei voller Lautstärke ist die Musik über den Lautsprecher sehr hörenswert, wobei Bässe fast gänzlich fehlen. Die im Lieferumfang enthaltenen Kopfhörer haben dagegen einen schönen Bass und klingen sehr gut. Die Bedienung des MP3-Players erfolgt wahlweise über die Navi-Taste oder über die drei Bedientasten, welche sich unterhalb des Displays befinden. Zusätzlich kann das Shake Control benutzt werden. Hierbei wird das Handy z.B. nach rechts ruckartig bewegt um den nächsten Titel abzuspielen. Gleiches gilt für ein Lied zurück. Einfach das Handy ruckartig nach links bewegen und es wird der zuvor abgespielte Titel abgespielt. Neben dem Dateiformat MP3 spielt die Jukebox auch WMA, AAC, AAC+ sowie eAAC+ ab. Zusätzlich hat das Handy ein integriertes UKW-Radio. Wird dieses gestartet kann automatisch ein Sendersuchlauf gestartet werden. Dieser speichert alle gefundenen Sendestationen in einer Liste ab. Die angeschlossenen Kopfhörer über den 3,5 mm Klinkestecker dienen dabei als Empfangsantenne, weshalb nicht parallel ein Datenkabel angeschlossen werden sollte um Störungen zu vermeiden. Auch hier kann für einen Stationswechsel das Shake Control benutzt werden. Vorbildlich, ist die Funktion uTrack. Diese dient dazu, ein verlorenes oder gestohlenes Handy leichter wiederzufinden. In den Einstellungen wird die Nummer eingetragen, welche bei einem abhandenkommen des Handys kontaktiert werden soll. Vorzugsweise sollte man hier die Mobile Nummer des Partners oder eines Freundes eintragen. Und folgendermaßen funktioniert diese Technik. Wird eine andere SIM-Karte ins Handy eingelegt, erkennt dies das Handy. Es wird eine SMS an die zuvor definierte Nummer versendet. Somit hat der Besitzer die Handynummer des Finders und kann diesen Kontaktieren oder ggf. mit der Polizei den Finder oder den Dieb ausfindig machen.

Fazit

Samsung M3510 Beat b
 

Mit seiner stylischen Verpackung und seinen vielfältigen Spielfunktionen spricht das Gerät eine junge Zielgruppe an. Zudem ist es mit aktuell 149 € sehr günstig.  Wer dieses Gerät kauft, sollte keine allzu hohen Ansprüche an die eingebaute Kamera, Organizerfunktionen oder schnellen Internetzugriff haben. Wer ein günstiges Musikhandy mit vielen Features sucht, ist hier richtig beraten. Die versprochene Jukebox für die Hostentasche ist das M3510 auf jeden Fall und zu dem Preis ein Konkurrenzprodukt zu den bereits auf dem Markt erschienenen Walkman-Handys.

Falsche oder fehlende Angaben im Datenblatt (Samsung M3510 Beat b)?

Wenn Sie einen Fehler finden oder eine Funktion bzw. Daten kennen, die wir bisher nicht recherchieren konnten, so informieren Sie uns bitte und helfen Sie die Daten zu verbessern.

Klicken Sie dafür auf den nachfolgenden Link:

Fehler- oder Ergänzungsmeldung