Test des Samsung C5212 DuoS

21 Minuten

Samsung C5212 DuoS

Samsung wagte sich im zweiten Quartal 2009 einem weiteren Dual-SIM-Gerät auf den Mobilfunkmarkt. Die beiden SIM-Karten-Slots des C5212 sollen laut Hersteller durch höchste Flexibilität beim Anrufmanagement überzeugen. Als weitere Highlights werden die umfangreichen Multimedia-Funktionen wie der MP3-Player oder die 1,3-Megapixel-Kamera hervorgehoben.

In einem ausführlichen Testbericht hat inside-handy.de das C5212 genau unter die Lupe genommen und auf seine Alltagstauglichkeit geprüft.

Samsung C5212 DuoSSamsung liefert sein Dual-SIM-Mobiltelefon in einer mittelgroßen, rechteckigen Verpackung an seine Kundschaft aus. Der Karton trägt die Grundfarbe Schwarz und ist mit violetten Facetten bespickt. Insgesamt wirkt die Verpackung etwas verspielt und passt nicht zur Zielgruppe aus dem Business-Bereich. Auf der Vorderseite sind das C5212, der Herstellername sowie die Modellbezeichnung aufgedruckt. Des Weiteren findet der Käufer dort auch den Slogan „Mass Prestige of the Dual Stand-by“ unter dem das Gerät vertrieben wird. Die Seiten der Verpackung sind erneut mit dem Herstellernamen versehen. Außerdem sind dort auch die Highlights aufgelistet. Die Rückseite ist analog zur Vorderseite gestaltet.

Nach dem Öffnen offenbart sich dem Benutzer ein Formeinsatz aus weißer Pappe, in dem der gesamte Lieferumfang zu finden ist – dieser besteht aus folgenden Komponenten: Handy, Akku, Ladegerät, Headset und Benutzerhandbuch. Letzteres ist sehr minimalistisch ausgeführt, so dass es keine große Hilfe im Umgang mit dem Mobiltelefon darstellt. Ein USB-Kabel und eine PC-Software würden zudem den Lieferumfang sinnvoll ergänzen.

Samsung C5212 DuoS
Samsung C5212 DuoS

Das Öffnen und Schließen des Akkudeckels gelingt einfach auch ohne eine Anleitung zuvor gelesen zu haben. Ebenso problemlos geht das Einsetzen und Entfernen der SIM-Karten von der Hand. Die beiden SIM-Karten-Steckplätze befinden sich direkt nebeneinander und sind obligatorisch bei Samsung unter dem Akku platziert. Auch beim Einsetzen und Herausnehmen des Akkus entstehen keine unerwarteten Probleme. Kinderleicht geht auch das Einsetzen und Entfernen der optionalen, nicht im Lieferumfang enthaltenen Speicherkarte, vonstatten – der zugehörige Slot befindet sich ebenfalls unter dem Akku.

Samsung C5212 DuoSAuf den ersten Blick wirkt das Dual-SIM-Gerät im klassischen Barrenformat etwas kantig, doch die abgerundeten Ecken und Kanten verleihen ihm auch eine elegante Note. Bei der Herstellung wurde ausschließlich Plastik verwendet, allerdings macht das Handy dank der Farbkombination aus Schwarz und silberfarbenen Detailelementen keineswegs einen minderwertigen Eindruck. Das Handy gibt es noch in der Farb „shadow blue“. Beim C5212 stimmen die Proportionen. Die etwas größeren Tasten passen zum Gesamtformat des Handys. Die Spaltmaße fallen insgesamt gering aus, allerdings macht die Tastatur hier eine Ausnahme. Die Spalte ermöglichen das Eindringen von Staub oder ähnlichem Schmutz. Bei der Notenvergabe für die Qualität schneidet das Dual-SIM-Handy deshalb befriedigend ab. Mit den Maßen 112,7 x 48,6 x 14,3 Millimeter und einem Gewicht von 99 Gramm ist das Gerät sicherlich kein Zwerg unter den Mobiltelefonen, lässt sich aber gut in einer Hemd- oder Hosentasche verstauen.

Samsung C5212 DuoSDie Qualität und Verarbeitung der äußerlichen Bauteile ist gut und ebenso die Passgenauigkeit der Anbauteile. Nichts wackelt oder sitzt lose in der Anschlussbuchse. An äußerlichen Bauteilen verfügt das C5212 auf der linken Seite über eine Lautstärketaste und eine Multifunktionsbuchse. Auf der gegenüberliegenden Seite sind der SIM-Auswahl-Key und die Kamerataste untergebracht. Unten am Mobiltelefon ist ein Mikrofon integriert und auf der Rückseite findet man eine Kameralinse mit Spiegeleinheit. Das Display, ein Lautsprecher und die Tastatur sind auf der Vorderseite untergebracht. Im oberen Bereich der Tastatur befindet sich mittig unter dem Display der Navigationskey. Rechts und links davon schließen sich jeweils zwei Funktionstasten an. Auf der linken Seite sind das ein Softkey und die grüne Hörertaste, rechts neben dem Navigationskey sitzen die rote Hörertaste sowie ein weiterer Softkey. Unter den Funktionstasten schließt sich eine konventionelle Zifferntastatur an. Die Tastatur verfügt über eine sehr gute Haptik, was das blinde Tippen für geübte Schreiber zur Leichtigkeit werden lässt. Die Qualität der Tasten ist gut, ebenso die Druckpunkte. Als Feedback für das Betätigen der Tasten stehen vier Signaltöne zur Verfügung. Der Navigationskey ist als silbernes Rechteck ausgeführt und sehr schick mit einer schwarzen und einer silbernen Umrandung versehen.

Samsung C5212 DuoSDie Bedienung des 5-Wege-Keys ist einfach und bedarf keiner Übung, außerdem spricht der Navigationskeys schnell und zuverlässig an. Samsung hat sein C5212 mit einem durchsetzungsfähigen Vibrationsmotor ausgestattet, der entweder gleichzeitig oder versetzt zum Klingelton aktiv wird.

Samsung C5212 DuoSDie Sprachqualität des Dual-SIM-Handys ist gut, die Verständlichkeit bei den Gesprächspartnern ist einwandfrei. Das zur Verfügung stehende Lautstärkeintervall ist ausreichend ausgelegt und ermöglicht auch das Telefonieren in belebter Umgebung. Die Lautstärke kann über sieben Stufen mit Hilfe der Lautstärketaste links außen am Gerät den Gegebenheiten angepasst werden. Die Mitte des Navigationskeys dient zur Aktivierung der Freisprechfunktion. Auch hier ist die Verständlichkeit auf beiden Seiten der Leitung einwandfrei. Zum Freisprechen muss das Gerät nicht direkt vor den Mund gehalten werden, um die Freisprechfunktion entspannt nutzen zu können. Das zur Verfügung stehende Lautstärkeintervall ist auch hier wieder völlig ausreichend und in sieben Stufen unterteilt. Gleiches gilt für das Telefonieren unter Verwendung des Headsets. Sprachqualität und Verständlichkeit sind hierbei ebenfalls gut.

Laut Hersteller kann mit dem Mobiltelefon bis zu drei Stunden am Stück telefoniert werden. Im Standby-Betrieb soll es das Gerät bis auf 250 Stunden schaffen. Im Test unter reger Nutzung war nach 120 Stunden der Akku leer. Der Lithium-Ionen-Akku mit einer Leistung von 1000 Milliamperestunden ist nach einer Ladezeit von nur 2,5 Stunden wieder volleinsatzfähig. Musikhören oder Fotografieren belasten den Akku nur wenig. Über den aktuellen Ladezustand informiert eine zuverlässige Anzeige im Standby-Bildschirm. Beim Empfang handelt sich das C5212 ein paar Minuspunkte ein, denn hin und wieder ist der Zugang zum Netz nur schwach vorhanden. Das Empfang ist manuell einstellbar. Hierfür stehen im die Frequenzen 900 und 1800 Megahertz zur Verfügung.

Der maximale SAR-Wert für das Handy beträgt laut Hersteller 0,649 W/kg. Samsung C5212 DuoSSamsung hat sein erstes Dual-SIM-Mobiltelefon mit einem 2,2 Zoll großen Display ausgestattet. Die TFT-Anzeige ist 44 Millimeter hoch, 35 Millimeter breit und besitzt eine Diagonale von 55,8 Millimetern. Das Display kann 240 x 320 Pixel auflösen und 262.144 Farben darstellen. Die Darstellung der Farben ist brillant und die Zeichen werden scharf wiedergegeben. Die Zeichenwiedergabe kann in Textstil, Textfarbe und Textposition variiert werden. Obwohl die Textgröße nicht verändert werden kann, dürften Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen alles korrekt erkennen können, da die Schriftgröße ebenso wie die Tasten recht groß ausfallen. Die Anzeige wird gleichmäßig und homogen ausgeleuchtet. Somit ist das Ablesen bei Dunkelheit kein Problem. Optional kann die Beleuchtung der Tasten auch ausgeschaltet werden. Bei direktem Lichteinfall ist das korrekte Ablesen allerdings sehr schwierig. Die Beleuchtungsdauer (zehn Sekunden bis zehn Minuten) und die Helligkeit (fünf Stufen) können modifiziert werden. Einstellungsmöglichkeiten für den Kontrast oder einen Energiesparmodus gibt es nicht. Auf Wunsch schaltet das Display automatisch ab. Zur Personalisierung stehen insgesamt drei Displayprofile zur Verfügung. Über einen Displayschoner verfügt das Mobiltelefon allerdings nicht, dafür können aber die Ein- und Ausschaltanimation den Wünschen des Kunden angepasst werden.

Das C5212 ist mit einer 1,3-Megapixel-Kamera ausgestattet. Die Kamera, deren Objektivhersteller unbekannt ist, besitzt einen Vierfach-Digitalzoom. Die Kameralinse befindet sich ungeschützt auf der Rückseite und ist nur leicht vertieft in die Oberfläche integriert. Somit ist sie sehr anfällig für Kratzer und Beschädigungen. Die Kamera wird entweder über die Kamerataste rechts außen am Gerät oder über den Hauptmenüpunkt „Kamera“ aktiviert. Nach zwei Sekunden ist die Kamera aufnahmebereit, bis Aufnahmen im Display fixiert sind vergeht rund eine Sekunde. Das Display leistet als Sucher befriedigende Arbeit, hin und wieder reagiert es etwas zögerlich auf Bewegungen. Der Nutzer wird permanent über die aktuell gewählte Auflösung, den Speicherort und den eingestellten Kontrast informiert. Neben einer Vielzahl von Effekten (Negativ, Prägung, Antik, Nebel, Schwarz-Weiß, Sepia, Skizze, Mondschein) kann der Benutzer den Aufnahmemodus (Single, Durchgehend, Mosaik, Rahmen) und die Belichtungsmessung (Matrix, Mittenbetont, Spot) auswählen. Darüber hinaus können Bildgröße (320 x 240 bis 1280 x 1024 Pixel) und Weißabgleich (Auto, Tageslicht, Glühlampe, Leuchtstoffröhre, Bewölkt) den Gegebenheiten angepasst werden. An Einstellungsmöglichkeiten verfügt das Telefon über Aufnahmequalität (Extrafein, Fein, Normal), Nachtmodus, Auslöserton und Speicherort (Telefon, Speicherkarte). Eine Blitzeinheit oder ein Bildstabilisator stehen nicht zur Verfügung.

Die Speicherung der Fotos erfolgt ausschließlich im JPEG-Format und im dafür vorinstallierten Ordner. Dank des Datei-Managers können eigene Ordner erstellt und die Dateien verwaltet werden. Zusätzlich werden die Bildformate BMP und GIF von dem Telefon unterstützt. Möglichkeiten zur nachträglichen Bildbearbeitung sind das Abgleichen (Autoniveau, Helligkeit, Kontrast, Farbe), das Modifizieren (Größe ändern, Drehen, Kippen) und das Einarbeiten von Effekten (Filter, Stil, Warp-Effekt, Teilunschärfe). Die Qualität der aufgenommenen Bilder ist nur mittelmäßig. Große Probleme bereiten dem C5212 scharfe Kontraste, von Nachtaufnahmen ist gänzlich abzuraten. Die Kamera des Gerätes sollte somit nur zum Festhalten von Schnappschüssen genutzt werden.

Samsung C5212 DuoSÜber die Modusoption gelangt der Nutzer in den Videomodus. Hierbei arbeitet das Display als Sucher ebenso befriedigend wie im Kameramodus. Bei der Aufzeichnung von bewegten Bildern wird man permanent über die Zeit der Aufnahme, Auflösung und Kontrast informiert. Hinsichtlich des Weißabgleichs stehen dieselben Effekte und Funktionen wie im Kameramodus zur Verfügung. Zusätzlich kann die Größe (176 x 144 bis 128 x 96 Pixel) und der Aufnahmemodus (Normal, Begrenzung für MMS) gewählt werden. Qualität (Extrafein, Fein, Normal), Ton aufnehmen und die Wahl des Speicherortes (Telefon, Speicherkarte) bieten weitere Einstellungsmöglichkeiten. Auch hier erfolgt die Speicherung wieder im vorinstallierten Ordner. Eigene Ordner können erstellt und Dateien verwaltet werden. Videos werden ausschließlich im MP4-Format hinterlegt. Darüber hinaus unterstützt das Dual-SIM-Handy auch noch das Format H.263. Die maximale Länge der Aufnahmen ist dynamisch mit dem Gesamtspeicherplatz verknüpft. Eine nachträgliche Bearbeitung ist nicht möglich. Die Qualität der aufgezeichneten Videos ist mangelhaft. Die bewegten Bilder sind stark verpixelt und ruckeln selbst bei langsamen Bewegungen. Dafür wird der Akku im Kamera- und Videomodus nur wenig belastet.

 

Samsung C5212 DuoS
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Samsung C5212 DuoS

Das Hauptmenü erreicht der Bediener über den linken Softkey. Das Menü beinhaltet zwölf animierte Icons, die sich auf vier Zeilen und drei Spalten verteilen. Die Icons sind alle sinnvoll dargestellt. Das Hauptmenü kann nicht modifiziert werden. Die Darstellung der Untermenüs erfolgt im Listenformat. Die Bezeichnung der einzelnen Menüpunkte ist logisch und gewährleistet ein intuitives Zurechtfinden. Die Weglängen durchs Menü sind mittelmäßig lang. Der Weg zu den Nachrichten führt über folgende Stationen: „Menü“ – „Nachrichten“ – „Gespeicherte Nachrichten“ – „Posteingang“. Der Zugriff auf das Hauptmenü ist während eines Telefonates leider nicht möglich.

Im Standby-Bildschirm befindet sich ganz oben die obligatorische Symbolleiste. Permanent werden Symbole zur aktivierten SIM-Karte, zum Empfang, zum Profil und zum Akkuladezustand sowie die Uhrzeit angezeigt. Weitere Symbole werden optional eingeblendet, wenn beispielsweise Anrufe oder Nachrichten eingegangen oder Verbindungen aktiv sind. Unter der Symbolleiste findet der Nutzer Informationen zum Netzbetreiber. Zusätzlich werden die aktivierte SIM-Karte, das Datum und die Uhrzeit eingeblendet. Am unteren Rand des Standby-Bildschirms sind die Belegungen der beiden Softkeys zu finden.

Der 5-Wege-Navigationskey kann frei nach den Wünschen des Benutzers belegt werden. Er lässt sich einfach bedienen und reagiert präzise und prompt auf Eingaben. Ein Weg des Navigationskeys kann mit der Funktion „uMenu“ bestückt werden. „uMenu“ enthält fünf Shortcuts, die der Nutzer ebenfalls frei wählen kann. An äußerlichen Schnellzugriffen stehen die Kamerataste und die SIM-Karten-Taste rechts außen am Gerät zur Verfügung. Mit Hilfe der SIM-Karten-Taste kann problemlos die gewünschte Karte aktiviert beziehungsweise deaktiviert werden.

Der Weg zur Unterdrückung der eigenen Rufnummer führt den Bediener über die Menüpunkte „Einstellungen“ – „Telefoneinstellungen“ – „Anruferinformation“. Die Anruflisten sind als eigenständiger Hauptmenüpunkt zu erreichen. Aufgeteilt sind die Listen in „Letzte Kontakte“, „Unbeantwortete Anrufe“, „Gewählte Rufnummern“ und „Empfangene Anrufe“. Des Weiteren steht eine einmalige automatische Wahlwiederholung zur Verfügung.

Um eine Kurznachricht verfassen zu können, muss der Benutzer folgenden Weg durchs Hauptmenü nehmen: „Nachrichten“ – „Neue Nachricht erstellen“ – „Nachricht“. Der Nachrichteneditor verfügt über eine Empfängerzeile und ein Fenster, in dem der geschriebene Text angezeigt wird. Das Textfenster beinhaltet sechs Zeilen. Als Eingabemöglichkeiten stehen Groß- und Kleinschreibung sowie die Eingabe von Ziffern zur Verfügung. Auf Wunsch kann sich der Verfasser von einer gut funktionierenden T9-Funktion unterstützen lassen. Das C5212 macht keine Unterschiede bei der Erstellung von SMS und MMS. Somit können eine ganze Reihe von Objekten in eine Nachricht integriert werden. Bei Bedarf wandelt das Handy eine SMS in eine MMS automatisch um. Eingefügt werden können somit Bilder, Videos, Musik, Töne, Visitenkarten, Termine, Jahrestage und private Notizen. Vorlagen sind keine installiert, aber bis zu zehn Vorlagen können in Eigenregie erstellt werden. Gespeichert werden können bis zu 300 SMS im vorinstallierten Ordner. Eigene Ordner können nicht generiert werden.

Da das Dual-SIM-Telefon keinen Unterschied bei der Erstellung zwischen SMS und MMS macht, ist der Weg durchs Hauptmenü sowie der Editor zum Erstellen der Nachrichten identisch. Eine Kurznachricht wird automatisch in den Multi Media Service überführt, sobald eine Datei eingefügt oder angehängt wird, die vom Short Message Service nicht unterstützt wird. Auch hier erfolgt die Speicherung ausschließlich im vorinstallierten Ordner. Die Dateien können nicht verwaltet werden. Das Generieren eigener Ordner ist ebenfalls nicht möglich. Angenehm ist die Tatsache, dass alle Konfigurationseinstellungen vom Mobiltelefon in Eigenregie vorgenommen werden und der Benutzer sofort mit dem Senden und Empfangen von MMS beginnen kann.

Um eine E-Mail erstellen zu können, müssen folgende Menüpunkte abgearbeitet werden: „Nachrichten“ – „Neue Nachricht erstellen“ – „E-Mail“. Bevor man den E-Mail-Service nutzen kann, muss ein Konto angelegt werden. Ein Client unterstützt den Nutzer hierbei, so dass dieser nur noch E-Mail-Adresse und Passwort eingeben muss. Insgesamt können bis zu fünf Konten angelegt werden. Der E-Mail-Editor ist klassisch aufgebaut. Im oberen Bereich können Empfänger und Betreff eingegeben werden. Daran schließt sich ein Fenster zum Eingeben des Textes an. Mit Hilfe des Navigationskeys können Multimediadateien und Organizerinhalte angehängt werden. Eingegangene E-Mails können entweder manuell oder automatisch vom Server abgeholt werden. Außerdem steht die Möglichkeit zur Push-E-Mail-Funktion bereit.

Von Haus aus verfügt das C5212 über fünf Ruftöne im Midi-Format. Darüber hinaus werden Musikdateien im AAC-, AAC+- und MP3-Format unterstützt, die allesamt als Ruftöne genutzt werden können. Außer der Lautstärke können an den Ruftönen allerdings keine Veränderungen vorgenommen werden. Für Signalisierungszwecke stehen vier weitere polyphone Töne zur Verfügung. Die Tastatur des Gerätes sperrt man durch langes Drücken der Sterntaste. Auf die gleiche Art und Weise wird die Tastatur auch wieder freigegeben. Auf Wunsch aktiviert sich die Tastensperre auch automatisch.

An Verbindungsmöglichkeiten verfügt das Samsung-Telefon lediglich über Bluetooth und Internet (GPRS und EDGE). Der Verbindungsaufbau zu einem anderen Bluetooth-Gerät erfolgt problemlos und geht zügig vonstatten. Auf Wunsch kann der Benutzer in den sicheren Modus wechseln und ein Passwort für den Verbindungsaufbau festlegen. Via Bluetooth 2.0 können alle Inhalte des Datei-Managers versendet werden. 90 Sekunden beansprucht das Mobiltelefon zum Übertragen einer 3,1 Megabyte großen Datei.

Um eine Verbindung ins Internet herzustellen, stehen GPRS der Klasse 10 (Upload 28,8 KBit/s, Download 57,6 KBit/s), EDGE (Up- & Download 236,8 KBit/s) und WAP 2.0 zur Verfügung. Dementsprechend dauert es circa 14 Sekunden, um die Einwahl ins mobile Internet zu bewerkstelligen. Der Seitenaufbau mit dem hauseigenen Browser dauert ebenso lang. Die Navigation im World Wide Web gestaltet sich einfach. Durch Drücken der linken Softtaste erhält der Nutzer die Optionen „Vorwärts“, „Zurück“ und „URL eingeben“. Als Features stehen folgende Möglichkeiten bereit: „Neu laden“, „Favoriten“, „URL senden“, „Bild speichern“, „Verlauf“ und „Text suchen“.

Samsung C5212 DuoS
Samsung C5212 DuoS
Samsung C5212 DuoS
Samsung C5212 DuoS

Über eine Sprachsteuerung oder eine Sprachwahl verfügt das Mobiltelefon nicht. Der integrierte Sprachspeicher kann Sequenzen bis zu einer Länge von 60 Minuten aufzeichnen. Telefonate können aber keine mitgeschnitten werden. Um einen Gesprächspartner stumm zu schalten, muss der Bediener mit Hilfe des linken Softkeys das Optionsmenü öffnen und dort die zugehörige Auswahl treffen. Weitere Optionen sind hierbei das Halten, Makeln, die Konferenzschaltung und der Zugriff auf das Telefonbuch. Ein integrierter Anrufbeantworter steht nicht zur Verfügung. Die Freisprechfunktion wird mit Hilfe der Navigationskeymitte aktiviert. Das Freisprechen gewährleistet eine gute Qualität der Verbindung und eine einwandfreie Verständlichkeit bei den Gesprächspartnern. Darüber hinaus muss sich das Telefon nicht in unmittelbarer Nähe des Mundes befinden, um eine gute Verständlichkeit zu gewährleisten.

Samsung hat das C5212 mit insgesamt sechs Profilen ausgestattet. Alle Profile sind modifizierbar und auch eigene Profile können erstellt werden. Die interne Speicherkapazität beträgt 60 Megabyte und kann per MicroSD- oder SDHC-Karte auf bis zu acht Gigabyte erweitert werden. Zu den Kontakten gelangt der Benutzer über den rechten Softkey. Pro Kontakt können Name, Vorname, angezeigter Namen, zwei Rufnummern, E-Mail-Adresse sowie eine Notiz hinterlegt werden. Zusätzlich können durch die Auswahl „Details hinzufügen“ folgende Informationen gespeichert werden: Spitzname, vier weitere Rufnummern, Faxnummer, Andere, zwei weitere E-Mail-Adressen, URL, zwei Postadressen, Geburtstag, Firma, Job und Titel. Durch die Betätigung des linken Softkeys erreicht man das Optionsmenü. Hier können unter anderem Einträge bearbeitet und neue Einträge hinzugefügt werden. Insgesamt ist die Speicherung von bis zu 1000 Telefonbucheinträgen möglich. Sortiert werden die Einträge entweder nach Vor- oder nach Nachnamen. Insgesamt stehen neun Kurzwahlziele zur Verfügung. Eines davon ist fest mit der Mobilbox verbunden, die anderen sind frei belegbar. Mit Hilfe der linken Softtaste kann innerhalb eines Telefonates auf das Telefonbuch zugegriffen werden.

 

Der Organizer verfügt über einen Kalender, über Aufgaben und eine Memofunktion. Im Kalender kann der Anzeigemodus Tag oder Woche ausgewählt und eine Ergebnisliste angezeigt werden. Folgende Einträge können im Kalender abgelegt werden: Termine, Jahrestage, Ferien, Wichtig und Privat. Termine beinhalten Details, das Startdatum sowie Enddatum, die Startzeit und den Endzeitpunkt sowie den Ort. Als Wiederholungsmöglichkeiten stehen die Optionen täglich, wöchentlich, monatlich, und jährlich zur Verfügung. Notizen können beim Menüpunkt „Memo“ abgespeichert werden. Aufgaben umfassen Informationen über Titel, Details, Startdatum, Fälligkeitsdatum und Priorität. An Rechenfunktionen verfügt das C5212 über einen herkömmlichen Taschenrechner sowie diverse Umrechenfunktionen (Währung, Länge, Gewicht, Volumen, Fläche, Temperatur). Ein Timer und eine Stoppuhr stellen die Zeitfunktionen des Gerätes dar. Das Mobiltelefon verfügt zwar über acht Spiele (Cannonball, Tetris Mania, Midnight Pool, World Series of Poker, Brain Challenge Vol.2, Brick Breaker Revolution, Diamond Twister, Pyramid Bloxx), aber dennoch ist der Funfaktor sehr gering, da sieben davon nur Demoversionen sind. Dank Java kann die Spiele-Palette beliebig erweitert werden. Der integrierte Wecker kann bis zu fünf Wecktermine gleichzeitig verwalten und funktioniert auch bei ausgeschaltetem Gerät.

Samsung C5212 DuoS

Das Dual-SIM-Handy ist mit einem hauseigenen MP3 Player ausgestattet, der die Musikformate AAC, AAC+ und MP3 unterstützt. Der Player wird im ausgeschalteten Zustand als Wechseldatenträger erkannt. Die Liedanwahl erfolgt entweder über eine Playliste oder über die Auswahl im Datei-Manager. Der Player verfügt über vier Playlisten, die frei modifizierbar sind und auch umbenannt werden können. Der integrierte Equalizer ist mit neun Klangspektren ausgestattet, allerdings kann keines dieser Spektren den Samsung C5212 DuoSWünschen des Zuhörers angepasst werden. Als Resumefunktionen stehen die Schleife eines Liedes, aller Lieder und die Zufallswiedergabe zur Verfügung. Eine über das Optionsmenü zu erreichende ID3Tag-Funktion liefert Detailinformationen zum aktuell gespielten Titel. Der Samsung C5212 DuoSmaximale Speicherplatz für Musikdateien ist vom Gesamtspeicherplatz abhängig. Gespeichert wird Musik im Datei-Manager in einem vorinstallierten Ordner. Ein Samsung C5212 DuoSspäteres Verwalten der Dateien ist kein Problem. Die Lautstärke kann mit Hilfe des Lautstärkereglers links außen am Gerät nach Wunsch eingestellt werden. Über insgesamt 14 Stufen verfügt das Lautstärkeintervall, das sehr durchsetzungsfähig ist und das Musikhören auch in belebter Umgebung möglich macht. Die Qualität der Musik ist dabei gut, selbst bei maximaler Lautstärke übersteuert der Lautsprecher kaum. Insgesamt gehen die tiefen Töne etwas verloren. Anders ist das bei der Verwendung des Headsets: Der Sound ist sehr voluminös und die Bässe kommen gut durch. Auch hier stehen wieder 14 Lautstärkestufen zur Verfügung, die mehr als ausreichend sind. Der Musikgenuss belastet den Akku nur gering.

Das C5212 verfügt darüber hinaus über ein UKW-/FM-Radio. Das Radio empfängt Frequenzen zwischen 87,5 und 108 Megahertz. Der Stationsspeicher ist nicht begrenzt und es können beliebig viele Sender gespeichert werden. Eine Besonderheit stellt das Aufzeichnen der Radiosongs dar.

Samsung C5212 DuoS

Auf der einen Seite besticht das Mobiltelefon durch seine einfache Handhabung beim Umschalten zwischen den beiden SIM-Karten und der Bedienung allgemein. Darüber hinaus verfügt das C5212 über einen leistungsstarken Akku. Auf der anderen Seite bieten die Kamera, Verbindungsmöglichkeiten und der Lieferumfang viel Angriffsfläche für Kritik. Zwar ist beim C5212 grundsätzlich alles vorhanden, sei es ein Organizer, ein MP3 Player oder der Zugang zum Internet. Aber die meisten Funktionen sind nur im abgespeckten Zustand nutzbar. Für Dual-SIM-Einsteiger ist das C5212 sicherlich eine interessante Option, Professionals aus dem Business sollten allerdings auf altbewährte Dual-SIM-Geräte zurückgreifen.

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