Test des Pantech PG 3500

17 Minuten

Test des Pantech PG 3500-1Das Pantech PG 3500 ist das erste Gerät des Herstellers auf dem deutschen Markt und spielt somit eine besondere Rolle für Pantech, schließlich wird dieses Handy entscheidend zum Erfolg auf dem deutschen Markt beitragen. Zwei Farbdisplays, eine Kamera mit Blitz und ein "stylishes" Design sollen zum Kauf verführen. "Pantech – It’s different" verspricht der Hersteller dem geneigten Kunden. Ob es wirklich so verschieden ist, haben wir im Praxistest herausgefunden.

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In einem schwarzem Karton mit der Aufschrift "It’s different" und einigen Fotos des Gerätes kommt das PG 3500 daher und wird mit einigen technischen Details auf der Seite dem wissenden Leser schmackhaft gemacht.

Nach dem Öffnen offenbart sich eine luxuriös anmutende Schachtel mit einem silbernen Pantech – Schriftzug auf dem rechten Deckel. Links davon befindet sich das in Folie verpackte Handy.

Öffnet man den Deckel, findet man neben der deutschen Bedienungsanleitung und einer Synchronisationssoftware zahlreiches Zubehör (Headset, USB-Kabel, Ladegerät und natürlich ein Akku). Leider handelt es sich hierbei nur um ein Li-Ion Akku, was die Betriebsdauer unter den heutigen technischen Möglichkeiten hält.

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Test des Pantech PG 3500-4Das Einsetzen der SIM – Karte ist einfach, nur leider zerkratzt diese dabei, da der Widerstand doch recht hoch ist. Auch der Akku mit Deckel ist leicht aufzusetzen. Leider gibt es beim Auseinanderbauen Probleme. Der Deckel ist relativ leicht zu entfernen, aber leider ist es ein Unding, die SIM – Karte ohne Hilfsmittel aus der Öffnung zu entfernen. Man braucht hierfür eine Zange oder ein ähnliches Gerät zum Festhalten und Ziehen der Karte.

Zusammengeklappt wie geöffnet macht das Gerät längst keinen so schlanken Eindruck, wie das gekonnt fotografierte Foto auf der Verpackung vermuten lässt. Das Design kommt dem Samsung-Kenner sicher bekannt vor, was das "It’s different" unglaubwürdig werden lässt. Dennoch sieht es gut aus, das Design ist stimmig, das Gerät leicht und es fühlt sich auch gut an.

Der Klappmechanismus macht keine Geräusche und hält das Display in einer festen Position. Mit etwas Übung kann man das Handy auch mit einer Hand öffnen, braucht sich aber keine Gedanken machen, dass es von selbst aufklappen könnte. Einen Knopf an der Seite zum Öffnen gibt es nicht.

Die Spaltmaße des Gerätes sind gering genug, so dass kein Staub eindringen kann. Auch die Anschlussstellen für Headset, Ladekabel/Datenkabel und TransFlash – Karte sind durch am Gerät befestigte Klappen geschützt.

An der linken Seite befinden sich ein Kippschalter für die Lautstärkereglung und ein Knopf für die Kamera. Damit kann diese gestartet und ausgelöst werden. Alle anderen Knöpfe sind auf der üblichen Tastenfläche verteilt. Der Nummernblock ist in einem leichten Bogen angelegt, was gut aussieht, beim Tippen aber etwas Gewöhnung erfordert.

Test des Pantech PG 3500-5In der oberen Hälfte der Tastatur findet man links oben einen Softkey und darunter die Rufannahmetaste. In der Mitte dann das Navigationskreuz (vier Richtungstasten) mit der Ok – Taste. Rechts oben ein weiterer Softkey und darunter die Auflegen – Taste. Genau unter dem Navigationskreuz befindet sich die Taste "C" (dient dem Löschen).

Wer die Tasten blind erfühlen will, braucht einen sehr sensiblen Tastsinn oder muss wissen, wo genau die Tasten liegen. Die Symbole auf dem Navigationskreuz und die Ok – Taste sind leicht eingesenkt, die Beschriftung der anderen Tasten ist angehoben.

Der Vibrationsalarm ist stark, aber leider auch ziemlich laut. In einer Besprechung sollte das Handy am Besten lautlos gestellt und auf den Vibrationsalarm verzichtet werden. Der Vibrationsalarm kann auch mit Klingelton aktiviert werden.

Bei direkter Sonneneinstrahlung ist das Display schwer zu entziffern. In der Dunkelheit hingegen sieht man es sehr gut. Auch die Tasten sind im Dunkeln dank besonderer Beleuchtung hervorragend zu erkennen.

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Test des Pantech PG 3500-7Die Sprachqualität ist in Ordnung, nur mit dem Empfang scheint das Gerät Probleme zu haben. Während andere Handys einen vollen Empfangsbalken haben, bekommt das Pantech nur drei von fünf Balken hin. Während des Gesprächs kann die Lautstärke über den Kippschalter an der Seite eingestellt werden, eine Freisprecheinrichtung sucht mal allerdings leider vergebens.

Laut Datenblatt beträgt die maximale Stand-by – Zeit 240 Stunden, was im Gegensatz zu vergleichbaren Geräten niedrig ist. Auch die Gesprächszeit ist mit einem angegebenen Wert von etwa vier Stunden niedrig. Leider hat der Praxistest gezeigt, dass die 240 Stunden wohl nur eingehalten werden können, wenn das Handy in keinster Weise benutzt wird. Real sind hier maximal 200 Stunden, die reale Gesprächszeit beträgt ungefähr drei Stunden.Test des Pantech PG 3500-8Mit einem 37,5 x 29,5 mm Display ausgestattet, ist genug Platz um alles Nötige darstellen zu können, ein etwas größeres Display hätte jedoch nicht geschadet. Das Außendisplay misst 23 x 17 mm. Während das Hauptdisplay bis zu 262.144 Farben darstellen kann, reicht es beim Außendisplay für 65.536.

Die Auflösung von 176 x 220 Pixel ist gering. Die Farbwiedergabe ist in Ordnung, allerdings leidet die Bildschärfe an der niedrigen Auflösung. Das ist auch anhand der mitgelieferten Hintergrundbilder zu erkennen.

Die über den Hauptmenüpunkt "Einstellungen" erreichbaren Displayeinstellungen lassen für Hauptdisplay und Außendisplay das Verändern des Hintergrundbildes zu, wählbar sind hier ausschließlich die mitgelieferten Bilder. Für die Hauptanzeige lässt sich auch noch der Hintergrundtyp einstellen. So kann dort neben einer Digitaluhr auch eine analoge Uhr oder gar ein Kalender eingeblendet werden. Der geneigte Benutzer kann auch zwei Begrüßungsarten und die Helligkeit des Displays in vier Stufen einstellen. Zudem ist die Zeit der Hintergrundbeleuchtung von fünf Sekunden bis zehn Minuten variierbar.

Nicht einzustellen ist der Kontrast. Bildschirmschoner gibt es nicht, da das Display sich im StandBy-Modus ausschaltet.

Nicht zufrieden stellend ist der Sucher der Kamera. Man kann zwar erkennen, was sich ungefähr auf dem Foto befinden wird, jedoch wird einiges mehr fotografiert, da das Bild für den Sucher im Display links und rechts abgeschnitten wird.

Dafür geht es sehr schnell, für Schnappschüsse ist das Pantech hervorragend geeignet. Der Kameraknopf auf der linken Seite lässt es zu, mit zwei Knöpfen aus dem Ausgangsbildschirm heraus ein Bild zu schießen. Insgesamt dauert der Vorgang ungefähr vier Sekunden, da das Starten der Kamera recht lang dauert.

Eine absolute Luftnummer ist das Blitzlicht. Unter einem Blitzlicht versteht man das kurze Aufleuchten eines sehr hellen Lichtes während des Fotografierens. Das, was das PG 3500 bietet, ist nichts weiter als eine Fotoleuchte, die nicht manuell steuerbar ist. Drückt man den Auslöser, wird sie aktiviert, bleibt zwei Sekunden an und geht dann wieder aus.

Bei Nahaufnahmen erzielt man leider kein schönes Ergebnis, da das Objekt nicht fokussiert wird. Die Qualität normaler Aufnahmen ist passabel. Sehr schön ist auch, dass schnelle Bewegungen die Kamera nicht völlig aus der Fassung bringen, auch dann sind die Bilder in Ordnung, wenn auch etwas verschwommen.

Es können verschiedene Bildgrößen gewählt werden, die maximale Bildgröße beträgt 1280 x 1024 Pixel und ist unter dem Namen "SXGA" versteckt. Ein Laie hätte damit gewiss seine Schwierigkeiten.

Das Gerät bietet verschiedene Funktionen, wie etwa Mehrfachaufnahmen von vier bis zu 15 Bildern. Beim Aktivieren hört man einen Sound, der wie "lächeln" klingt und am Ende der Aufnahme hört man "Cut". Weiterhin können Rahmen hinzugefügt werden und die fotografierte Person etwa vor eine Geburtstagstorte gesetzt werden.

Während des Fotografierens können Helligkeit und Digitalzoom eingestellt werden. Auch einen Weißausgleich gibt es. Entweder manuell nach verschiedenen Lichtverhältnissen wählbar oder automatisch.

Nett sind auch die vielen aktivierbaren Bildeffekte: Warm, Sepia, Antik, Cool, Mondlicht, Negativ, Schwarz/weiß und Einprägen. Bis auf Warm, Antik, Cool und Mondlicht funktionieren diese auch im Videomodus.

Pantech schreibt auf die Verpackung, dass MPEG4 – Videoaufzeichnungen möglich sind. Die höchste Videoauflösung beträgt 320 x 240 Pixel (MPEG4 – Standard) und ist unter dem Kürzel "QVGA" zu finden. Gespeichert werden diese Videos aber auch als "3gp" – Datei und nicht als "mpg" – Datei. Weiterhin gibt es noch "SQCIF" (128 x 96 Pixel) und "QCIF" (176 x 144). Die Videoqualität ist unerwartet gut.

Das Pantech PG 3500 kann mit einer TransFlash Speicherkarte ausgestattet werden und somit bis zu einem Gigabyte Daten verwalten. Der Telefonspeicher umfasst insgesamt 19,7 Megabyte und wird sich von Bildern, Videos, Java – Anwendungen (z.B. Spiele) und selbstgemachten Fotos geteilt, der Speicher ist also in der Fachsprache "dynamisch".

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Durch Drücken des linken Softkeys gelangt man von der Ausgangsstellung in das Hauptmenü, welches in neun Punkten aufgeteilt ist. Jeder Menüpunkt wie auch alle Untermenüpunkte können über den Ziffernblock der Tastatur durch Drücken der entsprechenden Zahl problemlos erreicht werden.

Das Hauptmenü enthält folgende Menüs: Nachrichten, Kontakte, Anruflisten, Media – Galerie, Multimedia, Einstellungen, Organizer (hier haben die Übersetzer wohl fehlerhaft gearbeitet), Verbindungen und Special.

Um das Schreiben einer SMS zu beginnen, braucht man drei Klicks, da die rechte Navigationstaste aus dem Hauptmenü heraus mit dem Nachrichtenmenü verknüpft ist. Die anderen drei Richtungstasten des Navigationskreuzes ergeben drei weitere Schnellzugriffe, nach oben öffnet den MP3 – Player, nach unten das Telefonbuch und nach links öffnet die Favoriten, die selbst definiert werden können und somit weitere Schnellzugriffe bieten.

Das erste Menü sind die Nachrichten. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, wie etwa das Schreiben einer neuen Nachricht durch Drücken der Eins. Nun kann gewählt werden, welcher Nachrichtentyp erstellt werden soll. Zur Auswahl stehen "Textnachricht", "Multimedianachricht" und "E-Mail".

Textnachrichten, also normale SMS, können mit Texteingabehilfe erstellt werden. Einmal geschrieben ist ein Wort auch im Nachhinein per T9 (Texteingabehilfe) veränderbar, das passiert durch Drücken der Sterntaste. Das Leerzeichen ist auf der Null untergebracht. Sonderzeichen können schnell durch längeres Drücken der Sterntaste eingefügt werden, neue Wörter kann man leider nicht hinzufügen. Für die Texteingabehilfe stehen sechs Sprachen zur Verfügung, nämlich Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch und Türkisch.

Oben rechts werden die Zeichen heruntergezählt, so dass man immer genau weiß, wann das Ende einer SMS erreicht ist. Ist es soweit, erscheint links daneben ein Textsymbol mit einer kleinen Zwei unten rechts und der Zeichenzähler zählt erneut von 160 Zeichen nach unten.

Natürlich können einer SMS auch Bilder hinzugefügt werden, dies ist dann eine EMS. Dazu drückt man während der Erstellung den linken Softkey, um die Optionen zu erreichen, über die Taste Zwei (natürlich kann man hier auch mit dem Navigationskreuz den Menüpunkt auswählen) kann dann aus zwölf verschiedenen Bildern eines ausgewählt werden.

Zusätzlich können einer Nachricht Animationen hinzugefügt werden. Hier handelt es sich um nett animierte Smileys, die allerdings nur der Pantech PG 3500 Besitzer so sieht. Auf einem anderen Handy werden diese als Text angezeigt oder in die gerätespezifische Grafik umgewandelt.

Weiterhin kann eine Melodie hinzugefügt werden. Vorlagen gibt es keine, sie können aber angelegt werden. Die Schriftgröße kann leider nicht angepasst werden, was bei älteren Personen zu Problemen führen könnte.

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Multimedia – Nachrichten können mit einem Betreff, Text, einem Bild, einem selbstgemachten Foto, einem Sound oder einem Video versehen werden. Einige Elemente lassen sich auch kombinieren, etwa Bild, Sound und Text. Aus dem Erstellen heraus kann auch direkt ein Bild, Sound oder Video aufgenommen und dann verwendet werden.

Eine E-Mail lässt sich mit Betreff, Text und Anhang erstellen, auch mehrere Anhänge sind kein Problem. Dann wird die E-Mail Adresse des Empfängers eingegeben oder aus dem Telefonbuch ausgewählt. Abschicken und weg ist die E-Mail.

Neben dem Posteingang, dem Postausgang, einem Ordner für Entwürfe, einem für gesendete Nachrichten und einem für Vorlagen gibt es keine weiteren Nachrichtenordner. Insgesamt können 100 Textnachrichten und 30 Multimedianachrichten und 30 E-Mails auf dem Telefon gespeichert werden. MMS und E-Mails teilen sich mit allen anderen Dateien den Speicher, der sich ohne Speicherkarte auf 9,8 MB beläuft.

Die Anrufliste speichert Rufnummer, Datum und Uhrzeit des Anrufes. Das Bild des Teilnehmers wird auch angezeigt, wenn eines im Telefonbuch existiert. Es gibt Listen für entgangene, angenommene und abgehende Anrufe. Es können auch alle letzten Anrufe angezeigt werden.

Die Gesprächsdauer des letzten Anrufes wird dokumentiert und kann über das Menü "Gesprächszeit" aufgerufen werden. Ansonsten gibt es die Gesprächszeit der abgegangenen, der angenommenen und die Gesprächszeit aller Anrufe. Auch die Dauer der GPRS – Verbindungen kann abgerufen werden.

Eine normale Tastensperre gibt es nicht, dafür aber eine Telefonsperre. Hierfür muss die Rautetaste lang gedrückt werden. Will man diese wieder entsperren, muss man vorerst ein Passwort eingeben. In Sachen Sicherheit ist das PG 3500 ganz groß. So lassen sich neben bestimmten Anrufen auch ganze Anwendungen mit einem Passwort sichern. So kann beispielsweise der Kalender vor unbefugten Zugriffen gesichert werden.

Pantech liefert 23 verschiedene Klingeltöne mit, auch einige MP3 – Dateien. Natürlich können auch eigene Dateien hinzugefügt werden. Der Klingelton kann von der Lautstärke angepasst, es kann zusammen mit Vibrationsalarm geklingelt und auch ansteigende Lautstärke gewählt werden.

Für das Nachrichtensignal gibt es zwar nur drei verschiedene Töne zur Auswahl, dafür können diese aber periodisch an eine neue Nachricht erinnern. Möglich ist einmal, alle zwei Minuten oder alle fünf Minuten klingeln. Ausschalten kann man das Signal natürlich auch.

Tastentöne haben sechs verschiedene Klangmöglichkeiten. Eine davon ist eine Stimme, die im Normalfall durch einen Piepton ersetzt wird, an bestimmten Stellen aber mit englischen Zahlen zu punkten versucht.

Wer richtig krach machen möchte, ist mit dem PG 3500 bestens ausgerüstet. Jede Kleinigkeit vom Aufklappton bis zum nervigen Minutenton kann mit einem Sound versehen werden.Test des Pantech PG 3500-19Schnittstellen mit der Außenwelt gibt es neben der möglichen Speicherkarte, dem WAP und dem mitgelieferten Datenkabel nur Bluetooth. Infrarot steht leider nicht zur Verfügung.

Die Leistung der Bluetooth – Schnittstelle ist sehr schlecht. Die Übertragung erfolgt nur sehr langsam, was das Kopieren von MP3 – Dateien und Videos sehr mühsam macht.

Synchronisieren kann man das Telefonbuch nur über die mitgelieferte Software auf dem PC. Leider ist eine direkte Synchronisation mit einem anderen Gerät nicht möglich. Auch das versenden aller Kontakte via Bluetooth ist nicht möglich.

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Mit Sprache kann man das Pantech nicht bedienen, auch das Anrufen per Sprachwahl ist nicht möglich. Nicht einmal einen Lautsprecher hat es, so dass man freisprechen könnte. Lediglich ein Headset mit Knopf zu Annehmen und Abbrechen eines Gespräches ist vorhanden.

Insgesamt gibt es fünf Profile (Normal, Lautlos, Besprechung, Draußen und PKW), die über das Menü "Einstellungen" und "Soundeinstellungen" erreicht werden können. Alle Profile sind individuell veränderbar, ein neues Profil kann aber nicht erstellt werden.

Die Kontakte im Telefon können neben dem Namen vier Rufnummern des Typs Mobiltelefon, Privat, Geschäftlich und Fax gespeichert werden. Weiterhin kann eine Gruppe (Familie, Freunde, Geschäft oder VIP), ein Bild, ein Klingelton, eine E-Mail Adresse und eine Notiz hinzugefügt werden. Insgesamt können 800 Einträge gespeichert werden.

Während eines Gespräches stehen nur das Telefonbuch und das Nachrichtenmenü zur Verfügung. Des Weiteren kann man seinen Gesprächspartner stumm schalten. Man selbst kann ihn hören, aber er hört nicht mehr, was gesagt wird.

Der Organizer des Gerätes ist sehr umfangreich und zudem auch leistungsstark. Der Alarm beispielsweise lässt sich in fünf verschiedenen Variationen festlegen. Für jede einzelne Variante können der Typ (Einmal, Täglich, Wöchentlich, Mo-Fr, Mo-Sa) und die Uhrzeit festgelegt werden.

Im Kalender können insgesamt 50 Termine gespeichert werden. Ein neuer Termin besteht aus einem Ereignis (Besprechung, Anruf, Restaurant, Reise, Besuch, Jahrestag, Geburtstag, Spezial und Termin), einer Alarmzeit, einem Sprachmemo von einer Minute, einer Notiz, einer Melodie, dem Erinnerungszeitpunkt und einer Terminwiederholung. Eine Wochenansicht gibt es nicht, dafür aber die Möglichkeit, alle Termine (oder nur alle vergangenen) anzuzeigen.

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Memofunktionen gibt es zwei. Zum einen Text – Memo mit 255 Zeichen und zum anderen Voice – Memo mit bis zu drei Minuten Aufnahmezeit.

Auch eine Weltzeituhr, eine Stoppuhr (mit Rundenzeiten), ein Timer (zählt rückwärts), ein Umrechner und ein Taschenrechner sind integriert. Der Taschenrechner unterscheidet sich von herkömmlichen Handyrechnern, da er Punktrechnung vor Strichrechnung akzeptiert und man eine ganze Aufgabenfolge eingeben und letztlich ausrechnen lassen kann.

Das Gerät hat drei Spiele, "Pantech Cup", "Run" und "AquaPangPang". Zu erreichen sind diese über den Menüpunkt "Multimedia", dann auf "Java" und dort dann auf "Spiele". Die Weglänge ist ziemlich hoch, mindestens einen Menüpunkt hätte man da sparen können.

Beim Pantech Cup kann mit einer Nationalelf eigener Wahl die Weltmeisterschaft nachspielen und versuchen, mit seinem Team den Titel zu holen. Gespielt wird es mit dem Navigationsrad und der OK – Taste für den Schuss. Zweidimensional und schwacher Sound, aber dennoch spaßig.

Das Spiel "Run" ist mit einer Taste bedienbar. Der Name ist Programm und somit besteht der Sinn des Spiels im Rennen und ab und an auch im Springen. Als Hindernisse stehen Minen, schießende Soldaten und scharfe Hunde zur Verfügung.

In "AquaPangPang" steuert der geneigte Handybesitzer ein U-Boot und muss alle Luftblasen zerschießen. Das geschieht mit Raketen und einer begrenzten Menge an Bomben.

Einen MP3 – Player gibt es auch, doch leider ist die Klangqualität nicht so berauschend. Mit dem Headset hört sich das Ganze aber viel besser an und die verschiedenen Equalizer – Einstellungen (Normal, Pop, Jazz, Classic, Rock, Dance und Country) bewirken damit auch eine hörbare Klangverbesserung.

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Durch MP3 – Player und der ausreichenden Kamera ist es in Sachen Multimedia gut dabei und auch Business – Funktionen sind in Hülle und Fülle vorhanden. Alle wichtigen Funktionen sind verfügbar, genau das erwartet man von einem Einsteigerhandy. Ein wenig ungeschickt ist die Formulierung der Fotoleuchte, die als Blitz ausgegeben wird und "It’s different" ist auch nicht unbedingt der treffenste Spruch. Alles in allem ein gelungener Wurf, das Pantech PG 3500 muss sich nicht vor seiner Konkurrenz verstecken.

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