Test des Panasonic X300

18 Minuten

Visual Trendsetter – so hat Panasonic seinen Neuling vorgestellt. Tatsächlich angetan vom äußeren Erscheinungsbild des X300 wollen wir im inside-handy-Test herausfinden, ob das Panasonicgerät auch als Trendsetter in Sachen Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität vorne mit dabei ist.Das Panasonic X300 wird in einem Standard Karton geliefert, welcher von außen klar darauf abzielt, auf das besondere Design des Gerätes aufmerksam zu machen.

Panasonic X300 - Lieferumfang

Öffnet man den Karton, so kommen neben dem Gerät selbst das Ladekabel, die Bedienungsanleitung und eine Software CD zum Vorschein. Es handelt sich also um den Standard-Lieferumfang in Sachen Mobilfunk. Ein Headset oder Datenkabel sind bei einem Einführungspreis von 299,- € auch nicht unbedingt zu erwarten.Panasonic X300 - Display aufgeklapptDas Panasonic X300 in einen betriebsfähigen zustand zu versetzen ist kinderleicht. Sowohl der Akkudeckel, als auch der Akku selbst lassen sich leicht an- und abbauen und beim Einlegen der SIM-Karte stellen sich ebenfalls keine Hindernisse.
Wechselcover sind für das X300 nicht erhältlich.

Ein Nachteil ist das jedoch nicht, denn das Gerät hat ein sehr ansprechendes Äußeres. Der überwiegende Teil besteht aus hochwertig wirkendem, mattsilber lackiertem Hartplastik. Als Design Element hat das X300 noch einen „Rahmen“ aus Hartgummi, welcher außerdem zusätzlich Stabilität gibt. Der Displaybereich lässt sich – als besonderes Highlight – durch einen Schiebeschalter an der linken Seite abklappen, sodass das X300 das Aussehen eines Cam-Corders erhält. Insgesamt würden wir den Look des Panasonic Neuling als modern-sportlich bezeichnen.

Panasonic X300 - Seitenansicht
Panasonic X300 - Seitenansicht und Unterseite

Das Gerät liegt gut in der Hand, auch wenn es aufgrund des, im Verhältnis zur Oberhälfte, kleinen Tastenfeldes etwas kopflastig ist. Einhändige Bedienung ist sowohl von links als auch von rechts bequem möglich. Das Material ist auch bei Nutzung des Gerätes als hochwertig einzustufen. Die Stabilität des X300 wirkt überdurchschnittlich. Auch der Klappmechanismus scheint eine lange Lebensdauer zu haben.

An der Verarbeitung des Gerätes ist nichts auszusetzen. Die Spaltmaße sind gleichmäßig und klein und Ladekabelöffnung sowie Kameralinse sind durch Abdeckungen geschützt. Auch der Bereich hinter dem Display bietet kaum Anlass zur Sorge.

Ein einfaches Laden des X300 ist durch ein Ladekabel, welches leicht anzubringen ist, garantiert.

Panasonic X300 - Oberseite
Panasonic X300 - Unterseite

An äußerlichen Besonderheiten hervorzuheben wäre in erster Linie das schwenkbare Display. Durch den bereits erwähnten Schiebmechanismus an der linken Seite lässt sich im ersten Schritt die Kameralinse für die VGA-Kamera freilegen und der zweite Schritt klappt das Display um 90° vom Gerät weg. Eingebaut in diesen Schiebeschalter ist der Kameraspiegel für Selbstportraits. Auf der rechten Seite des X300 befindet sich die Auslösetaste für Foto- bzw. Videoaufnahmen. Gleichzeitig funktioniert sie auch als Schnellzugriffstaste zum Kameramenü.

Das Tastenfeld im unteren Bereich des Gerätes hat, zumindest was die Zifferntasten angeht, eine standardmäßige Anordnung in 4 Reihen á 3 Tasten. Oberhalb befindet sich mittig eine 2-Wege-Wippe, welche im Ausgangszustand auf eine selbst gewählte Liste von Funktionen zugreift und im Menü für die Navigation verantwortlich ist. Links und rechts der Wippe finden wir jeweils einen Softkey, sowie die Tasten zum Annehmen und Beenden von Gesprächen, bzw. zum Einschalten des X300.

Bei allen Tasten ist der Druckpunkt deutlich zu fühlen und wie auch beim Rest des Gerätes spürt man eine gute Verarbeitung. Die Spaltmaße sind sehr klein und die Tasten haben kaum Spiel, sodass man von einer langen Lebensdauer ausgehen kann. Tastengeräusche wie Knirschen oder sonstiges gibt es nicht.

Tippen, insbesondere Blind-Tippen, wird besonders für diejenigen unter uns, welche größere Hände haben schwer werden, denn die Tasten sind zwar jede für sich erhaben und deutlich fühlbar, allerdings stehen sie eng zusammen, sodass es leicht zu falschen Impulsen kommen kann.

Die 2-Wege-Wippe, sowie die weiteren Sondertasten haben einen größeren Abstand zueinander. Dadurch kommt es hier nicht zu Irrtümern.

Der Vibrationsalarm arbeitet spürbar, allerdings etwas zu geräuschvoll um sich, gerade in Besprechungen oder dergleichen, dezent anzukündigen.Die Sprachqualität des X300 ist, abgesehen von einem minimalen Grundrauschen sehr gut. Die Stimmwiedergabe ist authentisch und auch bei Nebengeräuschen ist alles gut zu verstehen.

Bei einer lauteren Umgebung hat man die Möglichkeit, die Wiedergabelautstärke zu verändern, indem man die Wippe nach oben, oder nach unten reguliert. Die Freisprechfunktion, welche dem Gerät eingebaut ist, lässt sich durch zwei Klicks ins Menü einschalten, ist jedoch nur bedingt zu nutzen, da sie nur auf sehr kurze Entfernungen reagiert.Panasonic X300 - Menü StandardansichtBeim Display des X300 handelt es sich um ein Farbdisplay mit 65.536 Farben. Mit einer Auflösung von 128×128 Pixel ist das Display im Verhältnis zur Gesamtgröße des Gerätes relativ klein geraten. Der Platz für ein größeres Display wäre vorhanden, doch durch den Klappmechanismus ist dieser anderweitig verwendet worden.

Das X300 zeigt seine ca. 65.000 Farben kräftig und die Schrift gut lesbar. Die Schärfe der Darstellung ist als gut einzustufen. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist leider etwas langsam, was besonders beim Spielen oder Videodreh zum tragen kommt.

Panasonic X300 - Innenansicht Display aufgeklapptBei Sonneneinstrahlung verliert das Handy nicht an Lesbarkeit, denn durch die Beleuchtung wird alles deutlich wiedergegeben, so dass selbst die schönsten Sommertage nicht durch ein blasses Display getrübt werden.

Auch bei Dunkelheit reicht die Beleuchtung des Panasonic-Gerätes aus, um seinem Benutzer den Weg durchs Menü zu weisen und Nachrichten zu verfassen.

Das X300 bietet uns verschiedene Möglichkeiten, die Darstellung an unsere persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Zum ersten wäre da die Einstellung der Helligkeit. Hier gibt es vier Stufen der Regulierung, wobei man eher nur „maximum“ als zufrieden stellend bezeichnen kann. Bei der Kontrasteinstellung haben wir schon 10 Stufen. Als sehr gut empfanden wir es, das die Veränderung jeweils sofort umgesetzt wird, so dass man die Einstellungen zunächst begutachten kann bevor man die Auswahl setzt. Um das Display den eigenen Lieblingsfarben anzupassen, gibt es fünf verschiedene Farbmotive.

Zur Personalisierung werden neben einer Begrüßungsmeldung, welche man selbst eingeben kann, noch 2 Ein- bzw. Ausschaltanimationen (im Panasonic-Look) geboten. Als Hintergrundbild gibt es 10 voreingestellte Bilder und wer es ganz persönlich mag, kann aus dem Ordner „Meine Bilder“ die eigenen Schnappschüsse auf das Display des X300 ziehen.

Panasonic X300 - Kamerafunktion

Damit kommen wir zur integrierten VGA-Kamera, welche uns das Panasonic-Gerät bietet. Wie bei den meisten Mobilfunkgeräten fungiert das Display als Sucher, wobei es beim X300 schon etwas speziell zugeht. Ist das Display zugeklappt, kann man bequem Einstellungen für das Foto vornehmen, was jedoch den Nachteil hat, das man das Motiv zur linken Seite des Fotografen im Sucher hat. Klappt man das Display auf, so kann man leicht fotografieren und das Handy bekommt den Look eines Camcorders, jedoch wird es dann schwierig mit den Einstellungen welche man eventuell untenehmen möchte, da Tasten und Menü nun nicht mehr gleichzeitig im Blickfeld sind.

Hat man beim Auswählen des Kameramenüs die Linse noch nicht freigelegt, so wird man durch eine Meldung zunächst daran erinnert. Die Geschwindigkeit der Aufnahme ist durchschnittlich, so dass es hin und wieder zu verwackelten Bildern kommen kann. Der Auslöseton ist relativ laut (es kann zwischen 3 Tönen gewählt werden) und kann auch nicht komplett ausgeschaltet werden – Detektivarbeit könnte also schwer werden. Hat man ein Foto aufgenommen, so hat man die Möglichkeit es direkt per MMS zu versenden, oder es als Hintergrund zu setzen. Neben diesen Optionen gibt es auf dem rechten Softkey die Möglichkeit das Aufgenommene zu löschen. Tut man das nicht, so wird das Foto automatisch unter „Meine Bilder“ gespeichert.

Panasonic X300 - Kamerabild - klicken für Originalgröße

Zu den Funktionen der Kamera, die man über die Optionen einstellen kann, gehören sowohl ein Selbstauslöser, als auch die Möglichkeit von Makro- oder Dämmerungsaufnahmen. Es gibt 6 Fotogrößen, wobei die Maximalgröße mit 640×480 Pixel erreicht ist. Panasonic X300 - ohne AkkuMan hat die Wahl zwischen 6 Helligkeitsstufen und 3 Qualitäten. Zu den Funktionen gehören außerdem die Effekte Sepia, Mono und Bläulich und 5 verschiedene Rahmen, welche voreingestellt sind. Um einem Flimmern entgegenzuwirken, kann man die Bildwiederholfrequenz von 50 Hz auf 60 Hz nach oben setzen.

Die Videofunktionen sind weniger vielfältig. Hier hat man nur die Möglichkeit, zwischen feiner, normaler und Economy-Qualität zu wählen, was sich dann direkt auf die Länge der Videoaufzeichnung auswirkt. Sowohl beim Fotografieren, als auch beim Videodreh kann man schnell zum Ergebnis kommen, indem man die Standardeinstellung wählt, ohne nochmals Einfluss über die Optionen zu nehmen.

Das Panasonic-Gerät bietet seinem Besitzer neben den Ordnern „Meine Bilder“ und „Meine Videos“ vier benutzerdefinierte Medienordner, welche frei verwendet werden können für alle Arten von Medien. Insgesamt hat das X300 2,4 MB Speicherplatz, welcher allerdings dynamisch gestaltet ist.

Die Foto- und Videoqualität ist für ein Gerät, welches in erster Linie Handy ist, als gut einzustufen. Allerdings vermissten wir einen Blitz oder eine Fotoleuchte und einen zumindest Standardmäßigen Zoom – Sachen, welche wir erwartet hatten, von einem Handy mit Camcorder-Look. Alles in allem ist das X300 für Schnappschüsse gut geeignet, aber Profiaufnahmen überlässt man besser den 100%-Digi-Cams.

Panasonic X300 - Hauptmenü
Panasonic X300 - Submenü
Panasonic X300 - Mein Handy Menü

Beim Menü des Panasonic X300 handelt es sich um eine spezielle Form eines Icon-Menüs. Während der aktuelle Menüpunkt als großes Bild erscheint, hat man am rechten Rand des Displays ein „Rad“ an welchem die übrigen Menüpunkte angeordnet sind. Mit Hilfe der Multifunktionswippe kann man sich durchs Menü scrollen. Wenn man die Reihenfolge noch nicht beherrscht muss man unter Umständen alle neun Punkte durchgehen ehe man den richtigen erwischt, doch insgesamt gefiel uns diese Art der Menüanordnung sehr gut. Das Hauptmenü besteht aus den folgenden neun Unterpunkten:

• Mein Handy – Dateien, Töne, Display, Sprache, Signal, Profile,…
• Kontakte – Gruppen, Erstellen, Meine Nummern,…
• Spiele – Puddleland, Quadball, Exode
• Browser – Einstellungen, Lesezeichen,…
• Kamera – Foto, Video
• Nachrichten – Erstellen, Eingang, Ausgang, Vorlagen,…
• SIM-Toolkit – je nach Netzbetreiber
• Ruflisten – Gewählt, Angenommen, Versäumt,…
• Anwendungen – Kalender, Notizen, Uhr, Rechner

Das Menü lässt sich nicht in ein Listenmenü umwandeln.

Über den normalen Weg muss man acht Tasten drücken, bevor man eine SMS erstellen kann. Dies lässt sich allerdings abkürzen, indem man das Erstellen von Nachrichten in den Schnellzugriff legt, welcher erscheint, wenn man im Ausgangsbildschirm die Wippe nach oben oder nach unten drückt.

Unter dem Hauptmenüpunkt „Mein Handy“ -> Schnellaufrufe kann man aus einer Liste von Funktionen (u. a. Erstellen, Signal, Kalender, Rechner, Versäumte) verschiedene auswählen, welche dann bei Druck auf die Multifunktionswippe in einer individuellen Liste erscheinen. Während eines Gespräches hat man die Möglichkeit, das Gespräch durch den rechten Softkey entweder auf „Halten“ zu setzen, oder man öffnet mit dem linken Softkey ein spezielles Menü, mit der Freisprecheinrichtung, Kontakten, Nachrichten, dem Anrufstatus und der Möglichkeit das Gespräch zu beenden. Die Wippe dient im Gespräch zur Lautstärkeregelung Die beiden Softkeys sind im Ausgangsbildschirm links mit dem Hauptmenü belegt und rechts hat man Zugriff auf die Kontakte. Diese Belegung lässt sich leider nicht verändern. Auf der rechten Seite des Gerätes gibt es noch den Kameraschnellzugriff, welcher im Kameramenü gleichzeitig als Auslöser fungiert.

Die Schriftgröße, bzw. die Schriftart können beim Panasonic X300 nicht geändert werden.

Das Ruflistenmenü entspricht dem Standard. Wir finden Listen für zuletzt gewählte, angenommene und versäumte Anrufe. Sieht man sich die Liste an, so sieht man Datum und Uhrzeit des Anrufs. Weiterhin wird neben dem Namen auch die Telefonnummer angezeigt, was besonders dann hilfreich ist, wenn man einen Kontakt mit mehreren Rufnummern gespeichert hat. Man hat auch die Möglichkeit direkt aus der Liste zu wählen.

Panasonic X300 - SMS schreibenDas SMS schreiben mit dem X300 ist abgesehen von den etwas zu eng stehenden Tasten komfortabel. Es gibt, wie bei den meisten Geräten inzwischen üblich, die T9-Texteingabehilfe, welche in diesem Fall auch lernfähig ist, sodass man ungewöhnliche Worte oder Kosenamen nicht immer wieder „neu erfinden“ muss. Trotzdem gibt es natürlich auch die Möglichkeit die Eingabe buchstabenweise vorzunehmen. Das Gerät lässt es ebenfalls zu EMS zu versenden. Hierzu wählt man im SMS-Bildschirm die Optionen (linker Softkey) und kann nun unter Bilder & Sounds eine erweiterte SMS versenden. Es ist möglich voreingestellte und eigene Bilder und Töne zu verwenden. 10 voreingestellte und 5 benutzerdefinierte SMS Vorlagen erleichtern die Nachrichtenkommunikation.

Mit dem X300 kann man sowohl Bild und Text als auch Ton und Video per MMS versenden. Das Erstellen einer MMS gestaltet sich recht einfach. Man wählt aus den Optionen die Art des Medium (alles aus den Ordnern „Meine Dateien“) und fügt dann nach Belieben über bis zu 5 Seiten eine bis zu 1MB große MMS zusammen. Bevor man diese dann versendet hat man die Möglichkeit, sich in einer Vorschau das Werk anzusehen und gegebenenfalls zu verändern. MMS-Vorlagen sind leider nicht unter den Features des Gerätes.

Panasonic X300 - TastaturbeleuchtungDie Audio-Fähigkeiten des Panasonic-Gerätes sind mit 20 vorinstallierten 40-stimmingen Klingeltönen zwar nicht hitverdächtig, aber der Klang des X300 ist durchaus vorzeigbar. Die Töne sind klar und kräftig und wenn es drauf ankommt auch ausreichend laut. Außerdem hat man die Möglichkeit weitere Töne herunterzuladen, oder selbst als Komponist tätig zu werden. Einstellungen von verschiedenen Ruftönen von bis zu 10 Gruppen sind möglich. Weiterhin kann man Töne einstellen für „andere Anrufer“, „Kontaktanrufe“, Signale und eingehende Nachrichten. Mit einem Druck auf die Rautetaste lassen sich alle Töne ausschalten.

Um die Tasten zu sperren kann über den Punkt „Mein Handy“ eine automatische Tastensperre veranlassen, welche sich kurz nach beenden der Aktivitäten einstellt und vor versehentlichem Zugriff schützt. Allerdings gibt es scheinbar keine Möglichkeit, die Tasten ohne die Automatik selbstständig zu sperren.Panasonic X300 - BeleuchtungAußer einem heutzutage schon fast zum Standard zählenden WAP-Zugang bietet uns das Panasonic X300 keinerlei Verbindungsmöglichkeiten. Sowohl Infrarot, als auch Bluetooth fehlen leider. Der Zugang zum WWW ist mit dem X300 dafür spielend einfach. Über den Menüpunkt Browser kommt man zu den Einstellungen. Hier muss nicht mehr viel gemacht werden – Netzbetreiber auswählen und schon kann es losgehen. Einen Schnellzugriff gibt es über die Stern-Taste. Mit einem langen Druck ist der Zugang dann auch nicht zu leicht, sodass es nicht zu versehentlichen Surfausflügen kommen kann – erst recht nicht, wenn die automatische Tastensperre aktiviert ist.

Versenden von verschiedenen Daten (Bilder, Videos, Töne, …) funktioniert mit dem Gerät nur per MMS, andere Möglichkeiten sind nicht vorhanden.

Eine Synchronisation der Kontaktdaten und eine Verwaltung der Media-Dateien auf dem PC ist, mit der dem Lieferumfang beigefügten Software-CD und einem entsprechenden Ladekabel, möglich. Ein solches stand uns jedoch bei unseren Tests nicht zur Verfügung.Zum Komfort des X300 gehört eine integrierte Freisprecheinrichtung, welche gut funktioniert, allerdings nur für belanglose Zwecke geeignet ist, denn es ist selbst bei maximaler Lautstärke nur mit kurzen Entfernungen zum Gerät möglich ein normales Gespräch zu führen. Gerade bei häufiger Nutzung des Handys im Pkw also weniger geeignet.

Panasonic X300 - Kontakt Menü
Panasonic X300 - Telefonbuch

Das X300 bietet uns 6 Profile (Normal, Still, Im Freien, Kopfhörer, Besprechung, Mein Profil) welche auf die individuelle Umgebung eingestellt werden können. Hierbei bleiben die Ruftöne für die jeweiligen Gruppen etc. erhalten und man verändert lediglich den Signaltyp (z. B. mit oder ohne Vibration), die Lautstärke, Tastentöne, Warntöne und die Helligkeit des Displays.

Der Speicher des Telefonbuches bietet uns on Board bis zu 500 freie Plätze für verschiedene Kontakte. Pro Kontakt können drei verschiedene Rufnummern gespeichert werden. Weiterhin ist es möglich, eine E-Mail-Adresse und eine Notiz, sowie eine Gruppe, ein Anruferbild und einen individuellen Anruferton zuzuordnen. Auch bei mehreren Nummern pro Kontakt wird nur ein Speicherplatz benötigt, sodass effektiv tatsächlich 500 Kontakte aufgenommen werden könnten. Man kann seine Kontakte 10 Gruppen zuordnen, welche man selbst benennen kann. Es ist möglich im Hauptmenü Kontakte -> Untermenü Gruppen die Kontakte gruppenweise anzusehen. Darüber hinaus gibt es keine benutzerdefinierten Ordner. Insgesamt ist das Telefonbuch alphabetisch geordnet, wobei bei der Namenseingabe nicht zwischen Vor- und Nachnamen unterschieden wird. Ein Zugriff auf die Kontakte während eines Telefonates ist möglich.

Panasonic X300 - Kalender
Panasonic X300 - Kalender

An Businessfeatures bietet uns das X300 einen Kalender, einen Terminplaner und eine Notizfunktion, sowie einen Rechner und einen Währungsrechner. Der Kalender ist monats- bzw. wochenweise anzeigbar. Man wählt einen Tag aus (am besten mit den Zifferntasten 2, 4, 6, 8 für die Navigation) und kann unter der Option Agenda einen Termin anlegen. Dabei stehen drei Typen zur Auswahl (Memo, Anruf, Besprechung), welche mit Erinnerungsfunktion und Start- bzw. Endzeit und -datum versehen werden können. Im Kalender sind Tage mit Terminen blau unterlegt. Auch mehrere Termine pro Tag sind kein Problem. Unter dem Menüpunkt Planung finden wir eine Liste aller bisher angelegten Termine auf einen Blick. Wiederkehrende Termine (Geburtstage) können nicht automatisch angelegt werden. Insgesamt ist die Terminplanerfunktion einfach zu bedienen und obwohl der ein oder andere Kniff fehlen vollkommen ausreichend für den Allgemeingebrauch. Der

Panasonic X300 - Spiel Quadball
Panasonic X300 - Spiel Exode

Rechner beherrscht die einfache Mathematik (bei Punkt vor Strich ist Schluss) und auch der Währungsrechner rechnet korrekt um, es können jedoch keine Kurse gespeichert werden.

Natürlich dürfen auch beim Panasonic X300 gewisse Zeitfunktionen nicht fehlen. Hier bekommen wir eine Weckerfunktion geboten, bei der vier verschiedene Weckprofile konfiguriert werden können. So kann man für jeden Anlass die richtige Aufstehzeit speichern und muss im schlimmsten Fall nur alle vier Tage seinen persönlichen Weckruf aktualisieren. Das Wecksignal funktioniert auch, wenn das Handy ausgeschaltet ist, allerdings sollte man auf jeden Fall einen Rufton eingeschaltet haben, denn sonst „ertönt“ nur der Vibrationsalarm. Weiterhin enthält das Gerät eine einfache Weltzeituhr, bei welcher man manuell die richtige Zeitzone wählen kann und welche auch zwischen Sommer- und Winterzeit unterscheidet.
Der Benutzer kann für sein X300 ebenfalls eine Ein- bzw. Ausschaltzeit festlegen.

On Board des Panasonic sind drei Spiele, die allerdings nicht mit Java ausgestattet sind. Sie sind sehr einfach in der Darstellung und etwas irreführend in der Bedienung, jedoch erfüllen sie den Zweck des Zeitvertreibs durchaus. Bei Puddleland handelt es sich um einen monsterfressenden Frosch, die anderen beiden (Quadball und Exode) sind Gedulds- bzw. Geschicklichkeitsspiele.Als Businesshandy eignet sich das Panasonic EB-X300 aufgrund fehlender Connectivity eher nicht. Auch aufgrund der Tatsache, dass Tippen etwas schwieriger und aus den Terminplanerfunktionen nicht das letzte herauszuholen ist. Empfehlenswert ist das Gerät sowohl für Einsteiger, als auch für Fortgeschrittene, die Wert legen auf ein ansprechendes, teilweise außergewöhnliches Design und eine intuitive Bedienung. Wer dann auch noch gern Schnappschüsse macht ist mit dem Panasonic X300 bestens beraten – ein echter visual Trendsetter eben.

Panasonic X300
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Glasfaser-Ausbau bei NetCologne

NetCologne Vectoring-Ausbau: 60.000 Haushalte in 24 Städten surfen schneller

Neuigkeiten von NetCologne: Der regionale Netzbetreiber aus Köln bietet ab sofort Breitband-Anschlüsse auf Basis von Vectoring-Technologie an. Kunden, die einen solchen Anschluss nutzen können, surfen künftig schneller im Internet. Angeboten werden die Vectoring-Tarife in gleich 24 Städten – rund 60.000 Haushalte profitieren.
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