Test des Nokia N95 8GB

Einführung

Test-Datum: 19.12.2008
Software Version: Symbian S60 (OS V9.3 FP2)
Testversion mit Branding: nein
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Gesamtwertung: 0 / 10
 
Nokia N95 8GB

Mit dem N95 ist Nokia ein großer Wurf gelungen. Bis zum erscheinen dieses Handys Anfang 2007 hat kein Mobiltelefon soviel zu bieten gehabt: GSM, UMTS, Bluetooth, 5-Megapixel-Kamera, WLAN sowie integrierter GPS Empfänger sind die Highlights dieses Handys. Wie man einen solchen Alleskönner noch verbessern kann haben die Finnen auch gezeigt. Einige Monate später wurde der Nachfolger N95 8GB vorgestellt. Optisch fällt zuerst einmal die Farbe auf, welche von Silber in Schwarz wechselte. Das Display ist zudem größer geworden, was besonders der Übersichtlichkeit dient. Doch soll es das schon gewesen sein? Nein, denn wichtige innere Daten haben sich auch verändert, aber eins nach dem anderen.

Verpackung & Lieferumfang

Nokia N95 8GBDie Verpackung ist im schlichten Business-Grau gehalten und hat auf Oberseite das Bild des N95 8GB aufgedruckt. Durch die inneren Pappkartons macht die Verpackung einen stabilen Eindruck. Eine strukturierte und aufgeräumte Umgebung findet der Besitzer vor, sobald er die Verpackung geöffnet hat. Zum Lieferumfang gehört das N95 8GB, der Akkudeckel sowie der passende Akku. Das obligatorische Ladegerät ist natürlich auch vorhanden. Leider ist auch bei einem solchen Multitalent nur das Standardladegerät beigelegt. Wünschenswert wäre ein Universalladegerät um den mobilen Begleiter auch im Ausland wie z.B. USA laden zu können. Um Unterwegs die MP3´s zu genießen werden passende Stereo-Kopfhörer mitgeliefert. Sehr positiv ist die Entwicklung des Anschlusses.

In früheren Modellen wurde immer der Pop-Port des Handys dafür benutzt. Der Pop-Port bei Nokia ist bzw. war der Mehrzweckanschluss an der Unterseite jedes Models. Somit war es unmöglich seine Lieblingskopfhörer für das Handy zu verwenden. Dies ist beim N95 8GB jedoch nicht der Fall. Über den genormten 3,5 mm Stereo-Klinkenstecker ist man nicht mehr an die mitgelieferten Kopfhörer gebunden. Das OMTP (Open Mobile Terminal Platform), welches sich für eine einheitliche Software sowie einheitliche Anschlüsse bei Mobiltelefonen einsetzt, hat zum Einsatz des mini-USB Anschlusses entscheidend beigetragen. Das Datenkabel besteht aus einem handelsüblichen mini-USB zu USB Kabel. Hier hat Nokia einen kräftigen Pluspunkt in Sachen Benutzerfreundlichkeit und Kompatibilität verdient. Den Lieferumfang rundet das TV-Out Kabel ab.

Nokia N95 8GB

Verarbeitung & Handhabung

Nokia N95 8GB
 

Das Zusammenbauen des N95 8GB ist kinderleicht. Nachdem die SIM-Karte eingesetzt und der Akku seinen Platz im Handy gefunden hat, wird der Deckel auf das Handy geschoben. Der hintere Knopf dient als Arretierung und muss gedrückt werden, wenn der Deckel aufgeschoben werden soll. Dies sieht sehr schick aus und erspart, wie bei anderen Marken und Modellen üblich, die Einbuchtung am Deckel um jenen aufmachen zu können. Jedoch muss auch erwähnt werden dass es durch diese Technik schwer ist den Akkudeckel wieder aufzuschieben. 

Nokia N95 8GBDer Knopf muss gedrückt und während dessen der Deckel aufgeschoben werden. Da der Knopf bündig mit der Gehäuserückwand abschließt, bedarf es schmaler Finger bzw. Findernägel oder eines spitzen Gegenstandes um den Knopf weitgenug eindrücken zu können. Da das Öffnen des Akkudeckels nicht zu den täglichen Übungen eines Handynutzers gehört, ist dies nur als Hinweis zu verstehen und nicht als ein wirklicher Minuspunkt.Das Design ist konsequent und nicht verspielt, was ein richtiges Business-Handy ausmacht. Klare Linien sowie der Verzicht viele Farben zu verwenden rundes die schlichte aber elegante Optik ab. Die in Chrom gehaltenen Knöpfe heben sich deutlich von der schwarzen Grundfarbe des Handys ab, was einen Hauch von Glanz versprüht. Der Akkudeckel sowie die hintere Hälfte des Handys sind in einem matten schwarz gehalten. Der vordere Teil hat zusätzlich noch eine Klarlackschicht spendiert bekommen. Somit wird die Umgebung etwas reflektiert und bringt zusätzlichen Glanz in das ohnehin schon hochwertige Handy. Das Gerät misst 100.0 x 53.0 x 21.0 mm und bringt 129 Gramm auf die Waage. Durch die sehr gute Materialwahl und die hohe Verarbeitungsqualität ist das Spaltmaß zwischen beiden Handyteilen gleichmäßig und minimal. Somit kämpft dieser Slider nicht wie andere mit der Problematik wackelnder Gehäusehälften. Staub, sowie andere Schmutzpartikel haben somit fast keine Chance zwischen beide Sliderhälften einzudringen.

Nokia N95 8GBZubehör welches seitlich am 3,5 mm Klinkenstecker des Handys eingesteckt wird, sitzt passgenau und bietet festen Eine Abdeckung für diesen, sowie alle anderen Steckplätze, sucht man vergebens. Alle Anschlüsse sind jederzeit direkt verfügbar, was ein umständliches aufklappen von Schutzklappen wegfallen lässt. Dadurch kann allerdings schnell Schmutz in die Anschlüsse eindringen. Deshalb ist es wichtig, dass vor jedem anschließen die Anschlüsse auf Schmutz kontrolliert werden. Ist kein Schmutz vorhanden lässt sich auch das Datenkabel an der Unterseite via mini-USB sehr gut betreiben, ansonsten heißt es sauber machen. Direkt neben dem mini-USB Anschluss befindet sich der Anschluss für das Ladegerät. Dieser Anschluss ist sehr klein, was ein Eindringen von Schmutz unwahrscheinlich macht. Sollte trotzdem hier das ein oder andere Staubkorn aus der Hosentasche seinen Weg hineinfinden hat der Besitzer große Mühe den Anschluss sauber zu bekommen. Weniger Schmutzanfällig sind die seitlichen Lautsprecher, welche bei der Freisprechfunktion und beim Musikhören Glanzleistungen vollführen. Die Lautsprecher sind oberhalb des Handys auf beiden Seiten angebracht, welche einen deutlichen Stereoklang zaubern. Direkt darunter befindet sich der Wipptaster welcher die Lautstärke während eines Telefonats regelt. Sollte die 5-Megapixel-Kamera aktiv sein wird mit jenem die Zoomfunktion gesteuert.

Die Tasten haben einen guten Druckpunkt und sind auch blind sehr gut bedienbar. Der Direktzugriff auf die 5-Megapixel-Kamera wird durch eine große Taste, welche auch Seitlich angebracht ist, ermöglicht. Da diese Taste mehrere Funktionen hat liegt der Druckpunkt etwas tiefer. Wer eine Digitalkamera sein eigen nennt, kennt die Funktionsweise des Auslöseknopfes. Alle bisher angesprochenen Tasten befinden sich auf einer Erhebung und sind somit sehr leicht auffindbar. Zwischen dem Wipptaster und dem Auslöseknopf haben die Finnen noch eine Taste für den direkten Zugriff auf das Foto- bzw. Videoalbum hinzugefügt. Der obere An/Aus Knopf ist als einziges verdeckt eingearbeitet, was auch sinnvoll ist. Dieser wird hauptsächlich zum Ein- und Ausschalten benutzt und soll daher nicht versehendlich betätigt werden. Über diesen Knopf erreicht man auch das Menü um ohne Umwege die entsprechenden Profile wie u.a. Laut oder Leise auswählen zu können. Die Navigationstasten sind gut herausgearbeitet und direkt erfühlbar. Alle in diesem Bereich angeordneten Tasten haben ein leichtes Spiel, der Druckpunkt jedoch ist klar erkennbar. Durch die sehr dichte Anordnung der Tasten kann es vorkommen, dass man aus Versehen die Nachbartaste erwischt. Vor einem Kauf sollte hier genauestens getestet werden, ob die Fingergröße mit dem Navigationsfeld zurechtkommt. Genauso verhält es sich mit den Nummerntasten, diese sind im Vergleich zu den Navigationstasten etwas größer ausgefallen und haben kein Spiel. Auch der sehr klare Druckpunkt sowie die Erfühlbarkeit der Tasten sind positiv hervorzuheben. Die mittlere Taste ist wie bei Handys üblich markiert, was ein zurechtfinden ohne Sichtkontakt ermöglicht. Aber auch hier gilt es vor dem Kauf darauf achten, dass die Fingergröße mit der Tastengröße zurechtkommt.

Nokia N95 8GBEin Highlight des Handys ist es, dass der Schiebemechanismus auch in die entgegengesetzte Richtung funktioniert und somit die Navigationstasten für den MP3 Player freigibt. Diese stellen alle Funktionen die ein guter MP3 Player braucht zur Verfügung. Die Tasten sind im Vergleich zu den restlichen etwas größer ausgefallen, bieten dafür jedoch einen etwas geringeren Druckpunkt. Der Vibrationsalarm ist sehr gut an die Größe des Handys angepasst. Dadurch vibriert das Handy in der Jacken- oder Hosentasche kraftvoll um Anrufe direkt zu signalisieren.

Sprachqualität & Empfang

Nokia N95 8GBDer Angerufene wird klar und deutlich über den Lautsprecher wiedergegeben. Hintergrundrauschen oder sonstige Störungen hört man nicht. Dies gilt genauso für die integrierte Freisprechfunktion. Das integrierte Mikrofon macht seine Arbeit hervorragend und lässt den Gesprächspartner alles sehr gut verstehen. Es wurden keine signifikanten Mängel beim Lautsprecher sowie Mikrofon festgestellt. Während des Gespräches wird mittels der seitlichen Knöpfe die Lautstärke variiert. Es spielt hierbei keine Rolle ob normal über den Lautsprecher oder über die Freisprechfunktion telefoniert wird. Das Quadband Handy (850 MHz, 900 MHz, 1800 MHz, 1900 MHz) fühlt sich somit auf der ganzen Welt wohl und bekommt überall Verbindung. Auch EGPRS oder auch EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) genannt beherrscht das Mobilfunkgerät perfekt. Um Videotelefonie zu ermöglichen muss sich das Handy in ein UMTS Netz einbuchen. Unterstützt wird WCDMA 2100. Sollte eine noch größere Datenrate von Nöten sein, unterstützt das Handy auch HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) um Datenpakete schnellstmöglich runterzuladen. HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) wird nicht unterstützt.

Die Finnen geben 210 Min. Sprechzeit bei UMTS und bis zu 300 Min. Sprechzeit bei GSM an. Wie hier deutlich zu erkennen ist, hält der Akku im GSM Betrieb länger. Trotz vollmundiger Versprechen dass UMTS weniger Energie benötigt ist die Elektronik in Mobilfunktelefonen noch nicht so weit um dies auch auszunutzen. Dies ist jedoch kein Herstellerspezifischen Problem, sondern ein allgemeingültiges. Weshalb bei jedem Handy die Netzart auf „GSM Only" eingestellt werden sollte um den Akku zu schonen. Will man Videotelefonie tätigen oder schnell über UMTS im Internet surfen, bietet es sich an für den gewählten Zeitraum UMTS zu aktivieren. Im GSM Betrieb konnten wir 240 Std. Sprechzeit ausmachen, was nahe an den Herstellerangaben ist. Wird zwischendurch der MP3 Player um seine Dienste bemüht oder der ein oder andere Schnappschuss getätigt verringert sich diese Zeit. Durch unsere exzessive Nutzung war der Akku auch schon nach einem Tag leer. Wer täglich den MP3 Player benutzt, mit WLAN über den Cafeteria Hot-Spot E-Mails abruft und das ein oder andere Telefonat führt darf sich über einen leeren Akku in den Abendstunden nicht wundern. Eine Standby Zeit von 280 Std., was ca. 12 Tagen entsprechen soll, gibt Nokia an. Dies ist im Labor grundsätzlich möglich, allerdings hält im Wirkbetrieb der Akku je nach gewähltem Netz und Signalstärke ca. 5 Tage durch.

Display & Kamera

Nokia N95 8GBAuch das Display hat einen deutlichen Einfluss auf die Akkulaufzeit. Das N95 8GB besitzt ein QVGA Display mit einer Größe von 2,8 Zoll, was 7,1 cm entspricht. Auf dieses große Display hat Nokia 240 x 320 Pixel untergebracht, was sich in den klaren Bildern sowie der allgemein guten Darstellung wiederspiegelt. Um die Lesbarkeit weiter zu steigern steht dem 16,7 Mio. Farbdisplay ein Lichtsensor zur Seite. Dieser regelt je nach Umgebungslicht in welcher Helligkeitsstufe das Display arbeitet. Dies kann in den Optionen auch bei Bedarf den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Jedoch muss erwähnt werden, dass trotz voll erhelltem Display es in einigen Fällen mühsam ist etwas zu erkennen. Das Display ist mit einem glänzenden Schutz übersehen und reflektiert die Umgebung recht stark. Die Einschalt- sowie Ausschaltanimation lässt sich leider nicht ändern bzw. deaktivieren. Beim Einschalten erscheint nach einigen Sekunden die PIN-Abfrage, sofern eingeschaltet, gefolgt von der Nokiatypischen Musik inkl. sich zwei zur Begrüßung gebenden Händen. Je nach Bedarf kann hierzu noch ein Begrüßungstext eingeblendet werden. Die Ausschaltgrafik Zeigt das Nokia Logo und ist wie auch die Einschaltanimation nicht veränderbar bzw. deaktivierbar. Sobald die Auslösetaste gedrückt wird, startet der Kameramodus des Handys innerhalb von zwei bis drei Sekunden. Das Display dient dabei als Sucher und beinhaltet auf einen Blick alle wichtigen Einstellungen. Wie bei richtigen Digitalkameras wird durch leichtes drücken der Auslösetaste der Autofokus aktiviert, was in der Regel unter einer Sekunde ein scharfes Bild auf das Display zaubert. Um das Bild digital festhalten zu können wird die Auslösetaste weiter gedrückt und das Bild abgespeichert. Das Abspeichern dauert ca. zwei Sekunden. Die Funktionsvielfalt ist einer normalen Digitalkamera ebenbürtig. Die Maximale Bildgröße sind beträgt 5 Megapixel. Neben einem Weißabgleich, Belichtungswert oder Farbton finden sich Helligkeit, Bildschärfe sowie Kontrast und Farbsättigung in den Einstellungen wieder. Ob der Blitz bei Bedarf dazu geschaltet wird oder permanent aus- oder eingeschaltet ist kann ebenfalls eingestellt werden.

Nokia N95 8GBEin sogenannter Nachtmodus erlaubt es auch bei schwierigen Lichtverhältnissen Fotos zu machen. Hier beweist das N95 8GB seine weiteren Stärken. Ist es so dunkel, dass das menschliche Auge kaum etwas erkennt, schafft es die integrierte Software brauchbare Bilder zu liefern. Wunder darf der Nutzer hier keine erwarten, aber als Hobby Nachtsichtgerät lädt es allemal zum spielen ein.  Sollen im Urlaub Gruppenfotos gemacht werden kann auch ein Selbstauslöser eingestellt werden. Hier bietet das Nokia vordefinierte Zeiten von zwei, zehn und 20 Sekunden an. Wobei der zwei Sekunden Selbstauslöser nicht für das eigene Gruppenfoto gedacht ist, sondern eher um die Kamera abzustellen und ohne zu verwackeln ein Foto zu schießen. Die Bildqualität kann hierbei genauso wie der Speicherort gewählt werden. Es kann zwischen verschiedenen Auslösetönen gewählt werden. Ausschalten lässt sich dieser jedoch nicht.

In den Videomodus kann mittels der Optionstaste gewechselt werden. Hier können nahezu identische Einstellungen wie im Bildmodus getätigt werden. Zusätzlich kann eingestellt werden, ob mit oder ohne Ton aufgenommen werden soll. Die Videoqualität kann zwischen Niedrig, Mittel und Hoch gewählt sowie der Speicherort bestimmt werden. Während des Filmens kann auch die Zoomfunktion benutzt werden. Es kann auch zur Frontkamera gewechselt werden, was ein Portraitfoto vereinfacht, da man am Display sofort sieht, was die Kamera im Blick hat. Die Frontkamera hat eine geringere Auflösung, weshalb die Hauptkamera vorzuziehen ist. Nach ca. 45 Sekunden schaltet sich die Kamera ab und geht in den Standby Modus um den Akku zu schonen. Durch einfaches antippen der Auslösetaste wird die Kamera wieder aktiviert.


 

OS & Bedienung

Nokia N95 8GB
Nokia N95 8GB
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Nokia N95 8GB
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Nokia N95 8GB
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Nokia N95 8GB
Die Menüführung ist intuitiv und übersichtlich. Wer schon einmal ein Symbian S60 Gerät in der Hand hatte, wird sich direkt zurecht finden. Standardmässig ist die sogenannte Gitterdardstellung aktiviert. Wer lieber eine Listenansicht mag, findet auch die Darstellungsform in den Einstellungen. Die Icons sind sehr gut gestaltet, was ein zurechtfinden vereinfacht. Hinter jedem Icon findet man auch das, was man gehofft hat. Da das Handy durch sogenannte Themes in der Darstellung veränderbar ist, kann sich jeder das Theme aussuchen, welches einem am besten zusagt. Hierbei werden Farbe, Hintergrundgrund und Icons verändert. Nokia hat standardmässig fünf Themes in die Software integriert um das Handy etwas individueller gestalten zu können. Wem dies nicht ausreicht, kann sich über das Internet diverse Themes runterladen oder über die Nokia Software ein eigenes Theme selber erstellen.

Je nach Menüpunkt verbergen sich zwei bis vier Unterebenen hinter einem Icon. Die meisten Unterebenen bietet das Icon System wo u.a. die Grundeinstellungen für das Telefon vorgenommen werden können.
Das Mitteilungsicon hat zwei Unterebenen. Über Neue Mitteilung kann zwischen Kurzmitteilung, Multimedia-Mitteilung (MMS) oder E-Mail gewählt werden. Dies kann der Vieltipper jedoch auch beschleunigen, indem einen Shortcut auf den linken oder rechten oberen Softkey im Navigationsbereich gelegt wird. Somit kann die SMS mittels eines Tastendrucks geschrieben werden.

Die Softkeys sind während eines Telefonats auch verfügbar, haben allerdings dann die Telefonspezifischen Einstellungen. Möchte der Nutzer seine selbst definierten Softkeys während des Telefonats haben, kann während der Verbindung über Einstellungen das eigene Softkeymenü angezeigt werden. Dies ist insofern sinnvoll, da über die Softkeys während eines Gespräches auch auf das Telefonbuch zugegriffen werden kann um z.B. dem Gegenüber eine Telefonnummer aus dem Telefonbuch durchzugeben.

Wer seinem Gesprächspartner die eigene Rufnummer nicht übermitteln möchte, hat hier leider nur die Möglichkeit die allgemeinen Einstellungen zu ändern. Hierzu wird unter System - Einstellungen - Anrufe die Funktion Eigene Rufnummer übermitteln ein- oder ausgeschaltet. Somit kann nicht für jedes einzelne Telefonat individuell festgelegt werden ob die Rufnummer übermittelt werden soll oder nicht. Dies ist nur über ein manuelles eintippen von #31# sowie der zur wählenden Rufnummer möglich.

Die Schriftgröße sowie Schriftart ist nicht veränderbar. Ältere sowie sehschwächere Menschen könnten bei der Schriftgröße Probleme haben. Je nachdem in welchem Menü man sich befindet ist die Schriftgröße angepasst. Von Haus aus bietet das N95 8GB aber keine Möglichkeit die Größe oder Schriftart zu verändern. Durch spezielle Programme für Symbian S60 kann jedoch ein versierter Nutzer die Schriftart ändern.

Eine SMS sowie MMS lässt sich zügig erstellen. Im oberen Feld kann eine oder mehrere Telefonnummer eingetragen werden. Natürlich besteht auch die Möglichkeit direkt aus dem Telefonbuch die Nummer oder direkt eine ganze Gruppe zu wählen. Im unteren Bereich wird die Nachricht getippt. Ob im normalen Verfahren oder über die integrierte T9 Funktion, beides geht flott von der Hand. Das integrierte Wörterbuch kennt sehr viele Wörter, ist aber auch lernfähig. Sollte man während des Tippens aus Versehen die noch nicht verschickte Mitteilung geschlossen haben, wird sie automatisch im Entwurfsordner abgespeichert. Dies trifft auch auf automatisch geschlossene Nachrichten wie z.B. beim eingehenden Anruf zu.

Eine MMS wird auf die gleiche Art erstellt, enthält aber noch zusätzlich eine Betreffzeile. Das einfügen von Multimediainhalten geschieht über die Optionstaste. Nachdem das gewünschte einzufügende Medium gewählt worden ist, öffnet sich die Liste mit den Verfügbaren Dateien. Möchte man nicht auf schon gespeicherte Dateien zugreifen kann über eine weitere Option ein neues Bild, Video oder Ton aufgenommen werden welches direkt in die MMS eingebunden wird.

Wer lieber E-Mails verschickt, wird mit dem integrierten Client zufrieden sein. Die Einrichtung wird Schritt für Schritt vorgenommen und ist sehr leicht verständlich. Ist alles eingerichtet kann auch die erste e-mail verschickt werden. In unserem Test konnten wir nur Multimediadateien anhängen und verschicken. Trotz des Menüpunkts Sonstige Dateien ließen sich keine anderen Dateien hinzufügen.

Alle gesendeten und empfangenen Nachrichten werden im jeweiligen Ordner archiviert. Die Anzahl der zu speichernden Nachrichten kann frei gewählt werden. Es gibt vordefinierte Vorlagen, welche aber durch eigene erweitert werden können.

Möchte man sich ungern von seinen Nachrichten trennen, können zusätzliche Ordner erstellt werden. In diese kann der Nutzer seine Nachrichten nach Belieben verschieben. Über den Eingang von SMS / MMS wird über einen Signalton mit oder ohne Vibration informiert. Ob nun Midi, MP3, 3GP, MP4 oder AAC ist dem Nutzer selbst überlassen. Für E-Mails kann ein separater Klingelton eingestellt werden, somit kann zwischen normalen Nachrichten und einer E-Mail sofort unterschieden werden.

Der integrierte Musikplayer spielt ebenfalls alle oben genannten Formate ab. Dieser wird über das Menü gesteuert, dass alle nötigen Informationen übersichtlich darstellt. Man kann natürlich auch die dafür vorgesehenen Tasten am Slider benutzen, was besonders in der Stadt oder in hektischen Umgebungen hilfreich ist. Ist der Player zweitrangig kann dieser auch in den Hintergrund gebracht werden.

Somit kann man sich über den integrierten Viewer Word, Excel, Powerpoint oder PDF Dateien anschauen ohne auf seine Musik verzichten zu müssen. Die Tastensperre kann entweder nach einer selbst definierten Zeit aktiviert werden oder es wird der Schiebemechanismus des Handys bemüht. Wobei hier zu erwähnen ist, dass sich hier das N95 8GB etwas Zeit lässt um die Tastensperre zu aktiveren. Nach dem zuschieben brauch das Handy ca. zwei Sekunden bis die Tastensperre greift.

Hardware & Verbindungsmöglichkeiten

Nokia N95 8GBIn Sachen Connectivity ist der Finne ein wahres Multitalent. Fangen wir von klein auf an. Die Infrarot Schnittstelle befindet sich seitlich am Handy und soll für Datenaustauch auch mit älteren Telefonen dienen. Über zusätzliche Symbian S60 Programme kann diese Schnittstelle sogar als Fernbedienung genutzt werden. Allerdings ist dies eher als Spielerei zu verstehen, da die Reichweite mit normalen Fernbedienungen nicht mithalten kann. Mit anderem Zubehör wird über das integrierte Bluetooth kommuniziert. Natürlich besteht hier keine Beschränkung nur auf Zubehör. Genauso gut kann mittels Bluetooth das N95 8GB mit anderen Mobilfunkgeräten Dateien austauschen oder mit dem PC Synchronisiert werden. Um die Synchronisierung zu beschleunigen, sollte das mitgelieferte Datenkabel benutzt werden. Über die Nokia Suite lässt sich die Verbindung jederzeit ändern. Ob nun ein komplettes Backup oder die Synchronisation mit Outlook getätigt wird, spielt dabei keine Rolle. Das Zusammenspiel zwischen Handy und PC Software ist hervorragend.

Auch das integrierte WLAN nach dem 802.11b und 802.11g Standard funktioniert tadellos. Mittels integrierten Browser lässt sich auch ohne PC auf Onlineinhalte zugreifen. Ob dies nun mittels EDGE, UMTS oder WLAN geschieht entscheidet der Nutzer. Mittels UPnP kann direkt vom PC auf den internen Speicher zugegriffen, und somit alle Medieninhalte am PC Bildschirm bestaunt werden. Möchte man die Urlaubsbilder nicht alleine am PC anschauen sondern einem größeren Publikum vorführen, bietet sich der TV-Out Anschluss an. Mit diesem kann das Nokia N95 8GB direkt am Fernseher über Chinch oder entsprechenden SCART-Adapter angeschlossen werden.

Multimedia & Organizer

Eine Sprachsteuerung und Sprachwahl unterstützt das Handy natürlich auch. Über dieser kann der Nutzer verschiedene Programme aufrufen. Dies klappt in ruhiger Umgebung genauso anstandslos wie in etwas lauterer Umgebung. Während einer normalen Autofahrt erkennt das Handy nahezu alle Befehle. Ist die Umgebungslautstärke sehr hoch versagt diese Technik, was aber im wahrsten Sinne des Wortes verständlich ist. Jedoch gehört die Erkennungsrate zu den derzeit besten. Sprachwahl ist ebenfalls vorhanden, auch wenn sich der ein oder andere Besitzer dessen gar nicht bewusst ist. Denn das Handbuch verrät zu diesem Thema nicht allzu viel. Und den Menüpunkt Sprachwahl sucht man auch vergebens. Nokia setzt hier auf eine intelligente Spracherkennung, somit sind vorherige Aufnahmen nicht nötig. Und dies funktioniert, man glaubt es kaum, tadellos. Natürlich immer in Bezug auf die Umgebungslautstärke. Die Sprachwahl kann mittels rechter Softkeytaste, welche für ca. drei Sekunden gehalten werden muss, aktiviert werden. Danach sagt man den Namen des gewünschten Kontaktes. Die Aufnahme wird abgespielt und sofort darauf der jeweilige Kontakt angerufen.

Sobald die Verbindung aufgebaut ist, fällt einem vielleicht ein dass die ein oder andere Information sehr wichtig ist. Wenn man in diesem Fall nichts zu schreiben dabei hat oder gerade am Autofahren ist, wünschte man sich das Gespräch aufzeichnen zu können. Dies kann das Nokia N95 8GB von Haus aus nicht. Wieso diese doch manchmal sehr sinnvolle Funktion nicht eingebaut wurde werden wir wohl nie erfahren. Jedoch lebt davon die Softwareentwickler Branche und so verwundert es nicht, dass es auch dafür passende Programme gibt. Die Konversation kann jedoch mittels Freisprechfunktion allen zugänglich gemacht werden. Somit können mehrere Gesprächsteilnehmer dem Gespräch folgen. Die Lautstärke kann, wie auch beim normalen Telefonat, über die seitlichen Tasten verändert werden. In einzelnen Fällen kann es bei der maximalen Lautstärke zum leichten Übersteuern der Lautsprecher führen. Es werden mehrere Profile unterstützt, somit reicht ein kurzer Profilwechsel aus um im Meeting nicht unangenehm aufzufallen. Die Profile können entweder über das Menü oder über ein kurzes drücken des Ein-/Ausschaltknopfes erreicht werden. Es sind fünf Standard-Profile vorhanden, welche einzeln Personalisiert werden können. Diese Profile wie Allgemein, Lautlos, Besprechung, Draußen und Pager können zwar individualisiert und umbenannt werden, löschen lassen diese sich nicht. Benötigt man weitere Profile können diese über das Menü angelegt, individualisiert und bei Nichtgefallen auch wieder gelöscht werden.

Das Telefonbuch ist sehr gelungen. Hinter jedem neuen oder vorhanden Kontakt können sehr viele Informationen hinterlegt werden. Die obligatorischen Daten wie Name, Vorname und Telefon gehören hierzu genauso wie die Firma, Position, Mobiltelefon, Videoanruf, Fax, Pager, Internet-Telefon sowie E-Mail Adresse. Benötigt man weitere Felder, kann aus über 30 weiteren Punkten, wie z.B. das Einfügen eines Mini-Fotos, eine Auswahl getroffen werden. Diese Daten können auch im Nachhinein noch geändert oder zu einem bestehenden Kontakt hinzugefügt werden. Jedem Kontakt kann ein individueller Klingelton hinzugefügt werden, somit weiß man anhand des Klingeltons wer gerade anruft. Möchte man es noch genauer haben, kann der hinterlegte Name des Anrufenden zusätzlich zum Klingelton auch durchgesagt werden. Dafür wird der Klingelton kurz unterbrochen, der Name durchgesagt und der Klingelton weiter abgespielt. Dies geschieht in Intervallen von zwei bis drei Sekunden. Die Ausgabe ist jedoch etwas gewöhnungsbedürftig und erinnert stark an ältere Sprachausgaben im Zeitalter von C64.

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Die Darstellung kann wahlweise auf Vorname, Nachname oder Nachname, Vorname umgestellt werden. Dies ändert nichts an der Tatsache, dass im Telefonbuch nach Vor- oder Nachname gleichzeitig gesucht wird. Dies ist sehr praktisch, da so bei mehreren gleichen Vornamen eine Liste der zur Verfügung stehenden Kontakte angezeigt wird.  Kontaktgruppen lassen sich ebenfalls sehr einfach einrichten. Somit kann dem Freundeskreis über die Gruppe ein einheitlicher Klingelton zugewiesen oder eine SMS direkt an die hinterlegte Gruppe gesendet werden. Auf all jene Daten hat man, wie zuvor erwähnt, auch während eines Telefonats zugriff.  Was dem sonst tadellosen Telefonbuch das Sahnehäubchen aufsetzen würde, wäre eine Suche anhand von Telefonnummern. Diese Funktion vermissen wir leider. All diese Daten werden aufgrund der Vielfalt auf dem internen Telefonspeicher abgelegt. Diese können bei Bedarf auf die SIM-Karte kopiert werden. Allerdings wird hier für jede angelegte zusätzliche Option, wie z.B. E-Mail Adresse, der Kontakt mehrmals auf der SIM-Karte angelegt. Dies resultiert daraus, dass die SIM-Karte für so viele Informationen für einen Kontakt nicht ausgelegt ist.

Dem Telefonbuch steht auch ein ausgezeichneter Organizer zur Seite. Über den Kalender werden somit alle wichtigen Termine, Notizen, Aufgaben sowie sich wiederholende Termine eingetragen. Nach dem auswählen des Datums kann über die Optionstaste das jeweilige Ereignis eingetragen werden. Über eine Erinnerungsfunktion kann man sich an das eingetragene Ereignis erinnern lassen. Dies kann zu einem beliebigen Datum und Uhrzeit geschehen. Trifft der vorher definierte Zeitpunkt ein, wird in Intervallen an das Ereignis erinnert. Bis zu fünf mal schaltet sich der Intervall alle fünf Minuten ein, sofern man diesen nicht schon vorher mit der Stop-Softkeytaste ausschaltet. Eigenständige Notizen können aber auch über das Menü eingefügt werden. Dies geschieht über die Notiz-Funktion. Hier ist mehr Platz vorhanden und somit eignet sich diese Methode besser für längere Notizen. Ein integrierter Wecker sorgt morgens für das pünktliche aufstehen mit dem Lieblingslied. Hier kann man sich an der ganzen Musikbibliothek bedienen. Ob ein einfacher Klingelton oder doch die Lieblings MP3 zum Wachmachen benutzt werden soll, ist jedem selbst überlassen. Wie auch bei der Erinnerungsfunktion des Kalenders wird der Morgenmuffel im fünf Minuten Intervall vom Wecker begrüßt. Dies kann durch die Stop-Stofkeytaste unterbunden werden. Möchte man die Uhrzeit in einer anderen Zeitregion wissen, ist hierbei die Weltzeit sehr hilfreich. Es kann aus einer Liste die jeweilige Region gewählt werden und die Uhrzeit wird dementsprechend angezeigt.

Leider fehlt es dem Finnen an einer Stopp-Uhr weshalb man auch hier auf ein externes Programm angewiesen ist. Das sonst auf Business getrimmte Handy hat multimedial auch einiges zu bieten. Zum einen wurden eine Handvoll Spiele aufgespielt, womit auch ein kurzes Snakespiel zwischendurch möglich wird. Die Spiele sind Zeitgemäß und bieten kurzen Spaß für zwischendurch. Sollten die vorhandenen Spiele einmal langweilig werden, kann sich aus einem fast unbegrenzten Pool an Spielen aus dem Internet bedient werden. Hier gibt es von Action bis hin zum Strategiespiel alles was das Herz begehrt. Die Spiele werden ebenso wie alle anderen Dateien entweder über die Nokia Suite kopiert oder installiert. Ebenso kann der integrierte 8 GB Speicher als Wechseldatenträger genutzt werden. Somit ist das Kopieren in gewohnter Windowsumgebung möglich. Sind die Lieblingssongs auf dem N95 8GB können diese über den Multimediaplayer direkt nacheinander abgespielt werden. Die Steuerung erfolgt entweder über das Menü oder über die zusätzlichen Slidertasten. Möchte man ausgewählte Songs abspielen, können diese in Playlisten organisiert werden. Eine Begrenzung gibt es hierbei nicht. Über die integrierten Klangspektren kann den Liedern das Optimum an Klangqualität herausgekitzelt werden. Zudem zeigt die ID3Tag Funktion zu jedem Lied den passenden Interpret sowie Titel an, wenn dieser hinterlegt ist. Wird der Player beendet und zu einem späteren Zeitpunkt neu aufgerufen, kann beim selben Lied die Playlist fortgesetzt werden.

Ordner für die jeweiligen Lieder oder Alben können zwar angelegt werden, haben jedoch auf den MP3 Player keinen Einfluss. Hier ist die Playlist die ausschlaggebende Komponente. Die Klangqualität ist sehr ordentlich. Alles wird klar wiedergegeben, solange der Lautstärkenregler nicht auf höchster Stufe steht. Hier kann es je nach Lied und gewähltem Klangspektrum bei den Höhen und den Bässen zu ausreisern kommen. Gleiches gilt beim Abspielen von Videos. Hier können auf dem internen Speicher Videos in diversen Format abgelegt und wiedergegeben werden. Über das große Display lassen alle Videos sehr schön und flüssig darstellen. Somit kann die Lieblingsserie auch in der U-Bahn auf dem Hin- oder Rückweg angeschaut werden. Hierbei ist zu beachten, dass der Akku größtmöglich beansprucht wird. Durch die Musikwiedergabe wird am Abend ein Griff zum Ladegerät nötig. Bei permanenter Nutzung hielt hier unser Akku knapp elf Stunden durch. Beim Abspielen von Videos wird zusätzlich das Display beansprucht, was sich drastisch auf den Akku auswirkt. Hier macht der Akku nach ca. fünf bis sieben Stunden schon schlapp.

Durch das integrierte GPS fungiert das Handy auch als Navigationsgerät. Hierzu hat Nokia die Nokia Maps vorinstalliert. Eine Karte befindet sich zu diesem Zeitpunkt nicht auf dem Handy. Wird eine Navigation von Punkt A nach Punkt B gestartet, lädt das Handy die entsprechenden Kartenteile für diese geplante Strecke auf das Handy. Wird von dieser Route abgewichen, lädt das Handy die benötigten Kartenteile über das Mobilfunknetz nach. Eine Datenflatrate für das Mobilfunknetz ist hier von Vorteil. Wer sich diese Kosten sparen möchte, kann auch den Nokia Maploader benutzen und so vorab Karten aus dem Internet runterladen. Somit entfällt das Nachladen von Kartenteilen beim Verlassen der geplanten Route. Dies alles ist kostenlos. Ein richtiger Navigationsgeräteersatz ist dies aber noch nicht. Wer live seine Position auf der Karte dargestellt haben möchte und mit Sprachausgabe geführt werden möchte muss dies bezahlen. Hierzu muss erwähnt werden, dass es zu dieser Möglichkeit noch mehrere Alternativen gibt wie z.B. Route 66. Hierbei wird allerdings einmalig die Software inkl. Karte gekauft, es fallen somit keine laufenden Gebühren an. Bei den hier genannten Alternativen ist man allerdings auf das Kartenmaterial, welches man gekauft hat, angewiesen. Bei Nokia Maps werden die Karten jedes halbe Jahr aktualisiert, und dies kostenlos.

Fazit

Nokia N95 8GB
 

Ein wahres Multitalent erwartet den Käufer. Der 8 GB große interne Speicher scheint nie voll werden zu wollen. Die 5-Megapixel-Kamera schießt gestochen scharfe Bilder, die dann über WLAN per E-Mail direkt an den Empfänger in voller Größe verschickt werden können. Die Organizerfunktionen sind vorbildlich und auch als Navigationsgerät überzeugt der Finne. Bei so vielen Pluspunkten kann über die fehlende Stopp-Uhr oder die Rufnummernsuche hinweggesehen werden. Man darf hierbei nicht vergessen, dass das Handy eine Symbian S60 Software hat, womit fast alles per Software nachinstalliert werden kann. Somit ist dieser Ferrari unter den Handys sein Geld wert und sucht bei der Konkurrenz seinesgleichen.

Falsche oder fehlende Angaben im Datenblatt (Nokia N95 8GB)?

Wenn Sie einen Fehler finden oder eine Funktion bzw. Daten kennen, die wir bisher nicht recherchieren konnten, so informieren Sie uns bitte und helfen Sie die Daten zu verbessern.

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